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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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17. Januar 2008 Migrantinnen in der Haushaltsarbeit: Arbeitsrechte und politische Strategien zu ihrer Durchsetzung Ein Veranstaltung von respect Berlin.

Wir möchten Sie herzlich einladen zu den beiden letzten Veranstaltungen im Rahmen der Plakatausstellung kein mensch ist illegal am 17. und 18. Januar 2008 im im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalderstraße 4, Prenzlauerberg

Donnerstag, 17.01.2008, 20 Uhr

Migrantinnen in der Haushaltsarbeit: Arbeitsrechte und politische Strategien zu ihrer Durchsetzung

Ein Veranstaltung von respect Berlin.

Viele Frauen, die als Migrantinnen in der Bundesrepublik leben, sind in Privathaushalten beschäftigt. Sie pflegen und betreuen Kinder, ältere und andere pflegebedürftige Menschen. Sie sind mit Putzen und anderen Aufgaben im Haushalt betraut. Unabhängig davon, ob sie einen Aufenthaltstitel haben, finden viele Frauen mit Migrationshintergrund vor allem in diesen Beschäftigungen einen Zugang zum Arbeitsmarkt.

Ein Ziel von respect ist es, die Arbeit von Migrantinnen und anderen Frauen im Haushalt in die öffentliche Debatte einzubringen und die fehlende gesellschaftliche Anerkennung dieser Arbeiten zu problematisieren. respect engagiert sich für die Durchsetzung von Arbeitsrechten und anderen sozialen Rechten, die unabhängig vom Aufenthaltsstatus bestehen, und fordert darüber hinaus eine allgemeine Legalisierung von Migrantinnen und Migranten in Deutschland.

In der Veranstaltung werden Vertreterinnen und Vertreter von Ver.di und anderen Gruppen und Organisationen, die illegalisierte Migrantinnen und Migranten in prekären Beschäftigungsverhältnissen aufsuchen oder in denen sie selbst engagiert sind, über ihre Arbeit berichten. Sie diskutieren ihre Ansätze zur Durchsetzung von Rechten von Migrant/innen.

Finissage, Freitag, 18.01.2008, 18-20 Uhr mit anschließendem Umtrunk

Abschlussveranstaltung: Perspektive / Umsetzung in Berlin

Im Integrationskonzepts des Berliner Senats wird angekündigt, bis zum Jahresende 2007 die Einrichtung eines Fonds zur medizinischen Versorgung Illegalisierter politisch zu unterstützen. Ein Fonds ist ein mögliches Modell zur strukturellen Verbesserung der medizinischen Versorgung. Wie weit sind hier die Pläne? Welche Modelle der
Finanzierung sind im Gespräch? Orientiert sich Berlin am Münchener Modell, wo der Fonds ausschließlich aus privaten Spenden gespeist wird? Was spricht für, was gegen die Einrichtung eines solchen Fonds? Gibt es
Alternativen? Welche Handlungsspielräume hat der Senat/die kommunale Verwaltung?

Referent/innen:

  • Canan Bayram, Rechtsanwältin und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Berlin, Mitglied im Fachausschuss Inneres und Recht
  • Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Berliner Senats, DIE LINKE.
  • Benedikt Lux, flüchtlingspolitischer Sprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berlin
  • Günter Piening, Integrationsbeauftragter des Berliner Senats Burkhard Bartholome, Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin

    Moderation: Ysabel Vornhecke, Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin

    Programmflyer und Informationen

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