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Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Online Petition: Bezahlbar wohnen – statt unbezahlbar untergebracht!

Mit einem offenen Brief wehren sich berufstätige Geflüchtete aus Oberhavel gegen die unverhältnismäßig hohen Gebühren, die ihnen in den ‘Gemeinschaftsunterkünften’ auferlegt werden. Wir fordern euch auf, die Online Petition zur Unterstützung ihres Anliegens zu unterzeichnen.

„Wären das Mieten, wäre es Wucher!“, sagt Rechtsanwältin Anja Lederer. Die Gebühren, die Geflüchtete in Unterkünfen in Oberhavel (und anderswo) bezahlen müssen, sind völlig unverhältnismäßig. Wir fordern nicht nur die Reduzierung der Gebühren, sondern die flächendeckende Schaffung bezahlbaren Wohnraums und eine Abschaffung der Lagerunterbringung von Geflüchteten, denn WOHNEN IST MENSCHENRECHT!

Appell zum Weltflüchtlingstag: Im Bundesrat gegen das Geordnete-Rückkehr-Gesetz vorgehen!


Anlässlich des Weltflüchtlingstags fordert der Flüchtlingsrat die Brandenburger Landesregierung auf, im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegen das Geordnete-Rückkehr-Gesetz zu unternehmen. Bedeutende verfassungsrechtliche Bedenken sprechen gegen die Verabschiedung des Gesetzes, zudem droht eine weitgehende gesellschaftliche Isolation und Desintegration von Flüchtlingen.

Der Flüchtlingsrat hat sich bereits im Mai gemeinsam mit anderen Organisationen an die SPD-Bundestagsabgeordneten sowie an den Ministerpräsidenten Woidke und die Brandenburger Bundesratsmitglieder gewandt, und sie aufgefordert, gegen das Gesetz zu stimmen bzw. im Bundesrat im Rahmen Ihrer Möglichkeiten gegenüber dem Bund konstruktiv verhindernd Einfluss zu nehmen.

Nach dem Rechtsausschuss hat nun auch der Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik des Bundesrates empfohlen, aufgrund inhaltlicher Bedenken den Vermittlungsausschuss anzurufen. Inzwischen hat auch Justizminister Ludwig gegen die ausufernden und grundrechtswidrigen Haftregelungen des Gesetzespakets öffentlich rechtliche Bedenken geäußert und sie als „humanistischen Bankrott“ und „menschlich verkommen“ bezeichnet.

Der Flüchtlingsrat fordert heute erneut die Brandenburger Bundesratsmitglieder auf, im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegen das inhumane Gesetz zu unternehmen und im Bundesrat den Vermittlungsausschuss einzuberufen und eine Zustimmungspflicht der Länder einzufordern.

Um die Mitglieder des Bundesrates zu einer Überweisung an den Vermittlungsausschuss zu motivieren bitten wir um Ihre und Eure Unterstützung! Dafür haben wir einen Musterbrief entworfen, den Sie und Ihr zur Unterstützung des Verfahrens an die Brandenburger Mitglieder des Bundesrates schicken könnt.


Einladung zur offenen Sitzung des Flüchtlingsrats am 24.06.2019

Wir freuen uns, Euch/Sie zur nächsten offenen Sitzung des Flüchtlingsrats
einzuladen.

Sie findet statt

am: Montag, den 24.06.2019
um: 17:30 – 19:00 Uhr
in: der Fabrikstr. 10 in 16761 Hennigsdorf – Raum 4N3 (3. Stock, barrierefrei)

Auf unserer nächsten offenen Sitzung beschäftigen wir uns mit den Gebühren, die von berufstätigen Geflüchteten mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung erhoben werden, die in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht sind. Weiterlesen →

Aus der Jugendhilfeeinrichtung in den Abschiebecharter – Abschiebungseifer geht in Brandenburg vor Kindeswohl

Gemeinsame Pressemitteilung BumF und Flüchtlingsrat Brandenburg, 14.06.2019

Bei der letzten Sammelabschiebung in die russische Föderation vom Flughafen Leipzig/Halle am Donnerstag letzter Woche haben brandenburgische Behörden elementare Rechte von Kindern missachtet. Einer der betroffenen Jugendlichen wurde aus einer Einrichtung der Jugendhilfe abgeschoben, bei einer anderen Familie mussten die Eltern den Abschiebeflug ohne ihre minderjährigen Kinder antreten. Weiterlesen →

Veranstaltung: “Ausreisegewahrsam und bald wieder Abschiebungshaft – Inhaftierung und Isolation von Flüchtlingen zum Zweck der Abschiebung in Brandenburg“

Termin: Freitag, 24. Mai 2019 von 16 – 19 Uhr
Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin    
Referent: Peter Fahlbusch, Rechtsanwalt und Mitglied im Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV)


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Appell an Ministerpräsident Dietmar Woidke anlässlich der Bundesratssitzung am 17. Mai 2019

Pressemitteilung


Potsdam, 16. Mai 2019

Flüchtlingsrat fordert die Brandenburger Landesregierung auf, entschieden gegen die destruktiven Gesetzesvorhaben der Bundesregierung Position zu beziehen


Derzeit liegen mindestens 10 Gesetzgebungsentwürfe des Bundes im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts vor, die parallel und in extrem großer Eile verhandelt und verabschiedet werden sollen. Der Flüchtlingsrat Brandenburg ist in großer Sorge, dass sich die Kultur im rechtlichen und administrativen Umgang mit Schutz, Bleiberecht und Integration suchenden Menschen sowohl für die Betroffenen wie auch für die Einwanderungsgesellschaft nachhaltig verschlechtern wird. Weiterlesen →

Offener Brief der Landesflüchtlingsräte und von PRO ASYL zum “Geordneten-Rückkehr-Gesetz” an die Abgeordneten der Bundestagsfraktion der SPD

Heute haben die Landesflüchtlingsräte und Pro Asyl einen gemeinsamen offenen Brief an die Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion veröffentlicht. Mit dem Brief wollen wir auf die massiven Einschränkungen und gravierenden, z.T menschen- und verfassungsrechtlich fragwürdigen Änderungen aufmerksam machen, die uns mit dem “Geordneten-Rückkehr-Gesetz” bevorstehen. Er ist ein Appell an die Abgeordneten, das Gesetz im Bundestag abzulehnen. Der Gesetzentwurf setzt einseitig darauf, den Abschiebungsvollzug auszubauen, indem Geflüchtete massenhaft wie Straftäter_innen inhaftiert und unter den Generalverdacht des Betrugs gesetzt werden, Sozialleistungen gestrichen, Ausbildungs- und Arbeitsverbote ausgeweitet, der Zugang zu einem Bleiberecht ausgehöhlt und Unterstützer_innen kriminalisiert werden sollen. Es ist ein Gesetz zur Ausgrenzung und Entrechtung von Schutzsuchenden. Hier geht es zum Offenen Brief.

Gemeinsame Pressemitteilung der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg: 100 Jahre Abschiebehaft – 100 Jahre Haft ohne Straftat

Bundesweite und lokale Proteste gegen Abschiebehaft
Die Abschiebehaft in Deutschland begeht dieses Jahr ein trauriges Jubiläum: Sie wird 100 Jahre alt. Seit 100 Jahren werden Menschen ohne strafrechtliche Verurteilung inhaftiert und ihrer Freiheit beraubt, nur um sie abzuschieben. Um auf das Unrecht der Abschiebehaft aufmerksam zu machen, wurde die bundesweite Kampagne „100 Jahre Abschiebehaft“ ins Leben gerufen. Im Rahmen der Kampagne findet vom 10. bis 12. Mai 2019 ein bundesweites Aktionswochenende mit vielfältigen Protestaktionen statt. In Berlin und Brandenburg wird am Sonntag, den 12. Mai um 14:30 Uhr am Flughafen Schönefeld für die Abschaffung von Abschiebehaftanstalten und gegen die dort geplante Berlin-Brandenburger Abschiebehaftanstalt protestiert. Start ist am S-Bahnhof Flughafen Schönefeld. Weiterlesen →

Schwerpunktsitzung: “Zivilgesellschaftliches Engagement – für ein solidarisches Brandenburg” – Erfahrungsaustausch zu Bürger*innenasyl und anderen solidarischen Aktionen

Einladung als PDF

Termin: Samstag, 04. Mai 2019 von 12 – 16 Uhr

Ort: Aquarium im Südblock
Skalitzer Str. 6 in 10999 Berlin
(in der Nähe des U-Bahnhofs Kottbusser Tor – Linie U1, U3 und U8)

Referentin: Berenice Böhlo, Rechtsanwältin und Mitglied im Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV)

Überall setzen sich Menschen in Brandenburg für Rechte Asylsuchender ein, sei es im Asylverfahren oder danach. Sie unterstützen sie im Alltag und auch im Umgang mit Behörden. Außerdem machen zivilgesellschaftliche Initiativen und einzelne engagierte Menschen in öffentlichen lokalen Disputen auf die menschenrechtliche Situation in den Herkunftsländern aufmerksam und die Gefahren, die den Betroffenen dort drohen. Sie klären über die Rechte Asylsuchender auf und machen sich stark für ihre Aufnahme. Weiterlesen →

Brandenburger Behörden „motivieren“ einen Syrer zur Ausreise und geben vor, sie könnten Menschen trotz absolutem Abschiebestopp nach Syrien zurückführen

Pressemitteilung vom 2.4.2019
Äußerungen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und des Innenministeriums der vergangenen Woche erwecken den Anschein, Menschen könnten nach Syrien abgeschoben werden. Landkreis und Innenministerium müssen die Umstände der Rückkehr eines Syrers nach Damaskus umgehend aufklären. Der Fall hatte über die Grenzen Brandenburgs hinaus für Empörung und Verunsicherung gesorgt. Die zuständigen Behörden müssen klarstellen, dass es unter keinen Umständen Abschiebungen oder ein Drängen zur Ausreise nach Syrien geben kann. Weiterlesen →