TOGETHER WE STAY!

Projektlaufzeit: Sommer 2021 – Sommer 2024

 

Viele (junge) Menschen leben in Brandenburg mit dem unsicheren Aufenthalt einer Duldung, obwohl sie seit Jahren in Brandenburg ihren Lebensmittelpunkt haben. Durch das Projektes wird der Zugang zu bestehenden Bleiberechtsmöglichkeiten insbesondere für junge Geduldete verbessert.

 

Im Projekt werden junge Menschen im Besitz einer Duldung mittels Informations- und Wissensvermittlung und bei Bedarf durch Einzelfallberatung auf ihrem Weg in eine sichere Perspektive unterstützt, damit sie in Sicherheit und mit gleichberechtigtem Zugang zu Bildung, Arbeit und sozialer Teilhabe leben können. Dabei wird auf Methoden des Empowerments und der Peer-to-Peer-Wissensvermittlung besonderen Wert gelegt, sodass junge Geflüchtete zu Subjekten ihres eigenen Handelns werden.

Daneben werden Haupt- und Ehrenamtliche zu aufenthaltsrechtlichen Perspektiven außerhalb des Asylverfahrens informiert, geschult und beraten. Im Vordergrund stehen Bleiberechtsregelungen und der Ablauf des Härtefallverfahrens. Mitarbeiter*innen von Jugendhilfeträgern, Fachberatungsstellen sowie ehrenamtlich engagierte Personen sollen durch fachliche Expertise und Rat in ihrer Arbeit und ihrem Engagement für junge Geflüchtete begleitet und qualifiziert werden.

Der Flüchtlingsrat steht im Rahmen des Projektes als fachkundiger Ansprechpartner zur Seite. Erfahrungen und Expertise zum Thema Härtefallverfahren (§23a AufenthG), Bleiberechtsregelungen (§§25a, b AufenthG) und anderen Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung (wie der Ausbildungsduldung (60c AufenthG), §25 Abs. 5 oder §60d AufenthG) werden gebündelt und in verschiedenen Formaten weitergegeben.

Darüber hinaus soll durch gezielte Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit über Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung abseits des Asylverfahrens informiert und im Rahmen von Lobbyarbeit auf Schwierigkeiten bei der Titelerteilung und Ermessensspielräume hingewiesen und für eine Verbesserung der Weisungs- und Gesetzeslage geworben werden.

Telefonische Beratung:

Die telefonische Sprechstunde bietet Unterstützung und Beratung bei der Klärung von Bleiberechtsfragen an. Sie richtet sich an alle Fachberatungsdienste des Landes, insbesondere an Fachkräfte der Jungendhilfeträger und Jugendmigrationsdienste, sowie an junge Geflüchtete und ehrenamtliche Unterstützer*innen.

Donnerstags von 10:00 – 13:00 Uhr unter der Telefonnummer: 0331-88 71 54 61

E-Mail-Kontakt
hussien[at]fluechtlingsrat-brandenburg.de 

 

Das Projekt wird mit einer Laufzeit von drei Jahren von Aktion Mensch finanziert und wurde im ersten Projektjahr durch einen Zuschuss aus dem Flüchtlingsfonds der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, EKBO sowie aus Eigenmitteln kofinanziert. Im nun laufenden zweiten Jahr wird das Projekt durch die UNO Flüchtlingshilfe und aus Eigenmitteln kofinanziert.

 

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Kontakt

Telefonische Sprechzeiten

Montag
13 – 16 Uhr

Dienstag & Donnerstag
10–13 Uhr

Telefon: 03 31 / 71 64 99

Außerhalb dieser Sprechzeiten sind wir nur per E-Mail erreichbar: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de


Office hours by phone

Monday
13-16 h

Tuesday & Thursday
10-13 h

Phone: 03 31 / 71 64 99

Outside these office hours we can only be reached by email: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de

Termine

Die nächste Offene Sitzung findet am Mittwoch, 25.05.2021 (17-19 Uhr) statt. Näheres zum Inhalt folgt in Bälde.

Die Online-Zugangsdaten erhalten Sie auf Anfrage: info@fluechtlingsrat-brandenburg.de.
(Wenn Sie unsere Verteiler abonnieren erhalten Sie die Zugangsdaten jeweils direkt mit der Einladung zur Offenen Sitzung.)

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Hinweise auf Veranstaltungen, Fortbildungen und aktuelle Informationen schicken wir Ihnen auch gern per E-Mail zu. Tragen Sie sich dafür einfach in die für Sie passende Mailingliste ein (siehe Infoservice).

Infoservice