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Humanitäre Hilfe für Menschen in Not ist keine Straftat

Das Selbstverständliche wird kriminalisiert: Menschen aus Seenot zu retten – angeklagt gehört die Abschottungspolitik der europäischen Regierungen.

Freispruch für Elias Bierdel und Stefan Schmidt!

Lebensretter auf der Anklagebank

Nach knapp 3 Jahren Prozess wird das Urteil im Prozess um die Cap Anamur am 7.10.2009 erwartet

Am 27.11.2006 begann der Prozess um das humanitäre Rettungsschiff CAP ANAMUR vor dem Gerichtshof in Agrigento/Sizilien. Es hatte 2004 37 Flüchtlinge aus Seenot gerettet.

Kundgebung, Dienstag, 21.07.09 11 Uhr
Vor der italienischen Botschaft – Hiroshima Straße 1 (Tiergarten)

Das deutsche Schiff Cap Anamur rettete im Juni 2004 37 Menschen aus Seenot. Kapitän Stefan Schmidt und seine Crew taten das, was ihre Pflicht ist: Sie bargen die Schiffbrüchigen und wollten sie in einen sicheren Hafen bringen.

Für ihre Rettungstat stehen der Kapitän Stefan Schmidt, Elias Bierdel, der damalige Leiter des Komitees „Cap Anamur” und der 1. Offizier Vladimir Daschkewitsch ab 27. November in Agrigento/Sizilien vor Gericht. Die Anklage lautet: bandenmäßig betriebene Beihilfe zur illegalen Einreise in einem besonders schweren Fall.

Humanitäre Hilfe für Menschen in Not ist keine Straftat. Diese Anklage hätte nie erhoben werden dürfen. Wir fordern ein schnelles Ende des Verfahrens und eine umfassende Rehabilitierung der Cap Anamur-Crew.

Auf die Anklagebank gehören eine verfehlte europäische Asyl- und Migrationspolitik, die maßgeblich dazu beiträgt, dass im Kanal von Sizilien, in der Ägäis, in der Meeresenge von Gibraltar, vor den Kanarischen Inseln See-Friedhöfe entstehen, die von Tag zu Tag größer werden.

Der Prozess wird derzeit vom Flüchtlingsrat Brandenburg/Pro Asyl und der italienischen Organisation ASGI (juristische Studien zur Migration) beobachtet.

Die Prozessberichte sind hier:

    Mehr Informationen unter www.borderline-europe.de

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