In eigener Sache

  • Das Netzwerkprojekt Miteinander vor Ort – Räume für Vielfalt und Zusammenhalt der Kooperation für geflüchtete Menschen in Brandenburg (KFB) zielt darauf ab, Empowerment- und Unterstützungsangebote für drittstaatsangehörige FLINTA* und für jugendliche Migrant:innen und ihre Familien, Aktivitäten zur Förderung der Akzeptanz durch die Aufnahmegesellschaft und der Förderung einer integrierten Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Stellen in Brandenburg eng aufeinander abgestimmt durchzuführen.
    • Unsere Broschüre bietet einen kompakten Einblick in das Projekt und stellt die Angebote zu Beratung, Begegnung, Empowerment, Vernetzung, Qualifizierung und wissenschaftlicher Begleitung vor. Hier geht es zur Broschüre.
    • Einladung zur Teilnahme am Arbeitskreis „Solidarisches Brandenburg“ (ASB)
      • Der Arbeitskreis ist ein landesweites Netzwerk von Vertreter*innen von Vereinen, Beratungsstellen, Initiativen, Selbstorganisationen, Wissenschaft, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft aus den unterschiedlichen Landkreisen des Landes Brandenburg. Ziel ist es, die soziale Versorgung von Zugewanderten als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe zu stärken und den solidarischen Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu fördern. Er bringt unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen und fördert den Austausch zu Herausforderungen, Good-Practices und gemeinsamen Lösungsansätzen für eine gleichstellungssensible soziale Versorgung von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte im ländlichen Raum.
      • Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig im Rahmen moderierter Online-Sitzungen. Die Teilnehmenden beraten aktuelle Fragestellungen, teilen Erfahrungen aus der Praxis und tragen zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis bei.
      • Die Sitzungen sind offen für alle Interessierten. Anmeldung unter info@fluechtlingsrat-brandenburg.de.
  • BTU Cottbus-Senftenberg: Wohnen und Ankommen in Brandenburg: Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt VASiB („Verbesserung der Aufnahmebedingungen für Schutzsuchende, Schutzberechtigte und vorübergehend Schutzberechtigte in Brandenburg“)
    • Der wissenschaftliche Abschlussbericht des Projekts VASiB (Laufzeit: 31.12.2022–31.05.2026) dokumentiert die im Projekt entwickelten Maßnahmen zur Verbesserung der Aufnahmebedingungen von Geflüchteten in Brandenburg mit besonderem Fokus auf das Wohnen. Zudem untersucht er subjektorientiert die Auswirkungen von Sammelunterbringung auf die Lebenssituation geflüchteter Menschen sowie die Bedingungen für das Gelingen und Misslingen eines selbstbestimmten Wohnens in Brandenburg.

Allgemeine Infos

  • Wir bitten euch herzlich, unsere Kolleg*innen in Sachsen-Anhalt, insbesondere den Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt und LAMSA, das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt, nach den desaströsen Wahlergebnissen zu unterstützen. Mit euren Spenden helft ihr, migrantische Organisationen und eine kritische Zivilgesellschaft angesichts einer eventuellen rechtsextremen Regierung handlungsfähig zu halten.
    • Hier kommt ihr zu ihrer Betterplace- Spendenkampagne, hier zu einem gemeinsamen Aufruf der Landesflüchtlingsräte auf Instagram.
  • Minor – Wissenschaft Gesellschaft mbH: Der Zuwanderungs- und Integrationsbericht 2025 für das Land Brandenburg wurde veröffentlicht. Dieser analysiert die aktuellen Entwicklungen der Zuwanderung und Integration im Land Brandenburg für das Jahr 2025.
  • Syspons GmbH: Die Evaluierung des Landesaufnahmegesetzes (LAufnG) ist abgeschlossen und kann hier online eingesehen werden.
  • Widerrufsverfahren Syrien und Afghanistan
    • Die Bundesregierung will den Schutzstatus Hunderttausender Syrer*innen in Deutschland widerrufen, da sich die Lage in Syrien verbessert habe. Damit schafft sie allerdings eine Drohkulisse, die Angst macht und die Realität vor Ort ignoriert.
    • Einen Überblick über die Situation gibt es hier:
  • Gesellschaft für Freiheitsrechte e. V.: Policy-Handbuch für die Zivilgesellschaft
    • Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat das kostenlose Policy-Handbuch für die Zivilgesellschaft veröffentlicht.
    • Der praxisorientierte Werkzeugkasten stellt bewährte und weniger konventionelle Instrumente politischer Interessenvertretung vor. Das Spektrum reicht von Gesprächen mit Abgeordneten und Ministerialmitarbeitenden über Policy-Paper und Stellungnahmen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkformaten und Bündnisarbeit. Checklisten und Beispiele aus der Praxis helfen dabei, passende Instrumente für die eigene Arbeit auszuwählen und wirkungsvoll miteinander zu kombinieren.
    • Das Ziel ist es, Wissen aus dem Politikbetrieb leichter zugänglich zu machen und damit dazu beizutragen, dass Stimmen auch mit weniger Erfahrung im politischen Prozess mehr Gehör finden.
  • ILS Research gGmbH (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung): Publikation „Was Ankunftsquartiere stark macht“
    • Die Publikation beleuchtet zentrale Erkenntnisse zu Teilhabe und Zusammenhalt in Ankunftsquartieren. Sie richtet sich an alle, die sich in Kommunen, Zivilgesellschaft, Verwaltung oder Forschung mit der Frage beschäftigen: „Wie gelingt Ankommen?“. Nach der Klärung zentraler Begriffe geht es um konkrete Spannungsfelder: um Wohnen und Diskriminierung, um Fluktuation und Informalität, um Zusammenleben im Quartier und um die Handlungsspielräume Zugewanderter. Der zweite Teil richtet den Blick nach vorn: Er zeigt Ansätze zur Stärkung von Teilhabe – von zugänglichen Infrastrukturen über Koproduktion und Monitoring bis hin zu flexiblen Systemen.
  • Save the Children: Mehrsprachige Kindgerechte Plakate: Beratungs- und Freizeitangebote rund um ihre Unterkunft
    • Für Kinder, die in einer Unterkunft für Geflüchtete leben, ist vieles neu: Wege, Orte und Angebote, die ihnen noch nicht vertraut sind. Die neuen kindgerechten Plakate in den Sprachen Arabisch, Dari, Deutsch, Kurdisch (Sorani), Russisch, Türkisch und Ukrainisch unterstützen Kinder dabei, ihre Umgebung besser kennenzulernen.
    • Die Plakate zeigen übersichtlich und bunt illustriert welche Freizeit- und Beratungsangebote in der Nähe liegen und laden dazu ein, neue Orte zu entdecken.
    • Hier können die Plakate und der Flyer heruntergeladen werden.
  • Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.: Digitaler Flyer zu psychischer Gesundheit und Unterstützung für junge Geflüchtete
    • Im Rahmen der Projekts „BEDARFS.GERECHT“ zur psychosozialen Versorgung junger geflüchteter Menschen in Deutschland wurde ein neuer digitalen Flyer zu psychischer Gesundheit und Unterstützung für junge Geflüchtete veröffentlicht. Der Flyer richtet sich in leichter Sprache an die jungen Menschen direkt und kann hier kostenlos in verschiedenen Sprachen (Arabisch, Dari, Deutsch & Englisch) heruntergeladen werden.
  • CARE Deutschland e.V.: Kostenloses Schulungsangebot „Traumasensibel begleiten“ für Ehrenamtliche
    • Viele geflüchtete Menschen bringen Erfahrungen mit, die sie emotional stark belasten können. Für ihre Ankunft und Teilhabe spielt der Alltag vor Ort eine wichtige Rolle, hier leisten insbesondere Ehrenamtliche leisten dabei eine wertvolle Unterstützung.
    • Mit der kostenlosen digitalen Schulung „Traumasensibel begleiten“ werden ehrenamtlich Engagierte in der Begleitung geflüchteter Menschen dabei unterstützt, mehr Sicherheit im Umgang mit psychisch belasteten Personen zu gewinnen und gleichzeitig gut auf die eigenen Grenzen und Ressourcen zu achten.
    • Die digitale Traumaschulungen werden von erfahrenen Traumafachberater:innen durchgeführt und bieten Raum für Austausch, Praxisbeispiele und individuelle Fragen.
    • Die Schulungen finden online per Zoom über zwei Tagen statt und richten sich an ehrenamtliche Engagierte, die in ostdeutschen Bundesländern und Berlin tätig sind.
    • Weitere Informationen zur Anmeldung sowie den Flyer zur digitalen Schulung finden Sie hier.
  • Stiftung URBIS Foundation: Die Stiftung URBIS Foundation unterstützt die demokratische Zivilgesellschaft in Ostdeutschland mit max. 5000 Euro.
    • Förderungsbereich: Die Stärkung der demokratischen und vielfältigen Zivilgesellschaft, die Verbesserung der Chancengerechtigkeit junger Menschen, die Bekämpfung von Diskriminierung, Rassismus und Intoleranz.
    • Alle Informationen zur Fördersumme und den Fördergrundsätzen finden sich hier.
  • IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg: Veranstaltungskatalog 2026/27
  • Tacheles Newsletter von Harald Thomé: Datenaustausch Ukraine – Deutschland: Was Grundsicherungsbezieher jetzt tun müssen
    • Seit 2025 melden ukrainische Banken Kontodaten von Personen mit Wohnsitz in Deutschland an die deutschen Finanzbehörden. Am 30. September 2026 steht die nächste große Datenlieferung an. Gleichzeitig wurden das Bürgergeld durch das Grundsicherungsgeld ersetzt, die Vermögensfreibeträge gesenkt und ein Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch gestartet. Für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die Grundsicherung beziehen und Vermögen in der Heimat haben, steigt damit das Risiko, dass verschwiegenes Vermögen entdeckt wird. Wer jetzt überlegt und rechtzeitig handelt, kann Rückforderungen begrenzen, ein Strafverfahren vermeiden und seinen Aufenthalt in Deutschland sichern.
    • Weitere Infos finden sich hier.
  • Bundesverband Psychosozialer Zentren Versorgung nach Folter, Krieg und Flucht e. V.: Psychosozialer Versorgungsbericht 2026 | Fokus Ländlicher Raum
    • Der diesjährige Versorgungsbericht zeigt: Was in Städten bereits schwierig ist, wird auf dem Land oft unmöglich.
      Fehlende Therapieplätze, lange Anfahrtswege, unzureichender öffentlicher Nahverkehr und mangelnde spezialisierte Angebote erschweren den Zugang zu Hilfe erheblich. Hinzu kommen Sprachbarrieren und Diskriminierung im Gesundheitssystem.
      Digitale Angebote können wichtige Ergänzungen sein, persönliche Kontakte jedoch nicht ersetzen. Gerade für Menschen mit Traumafolgestörungen sind Vertrauen, Kontinuität und verlässliche Beziehungen zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.

Veranstaltungen

  • Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg für Ökologie, Demokratie und Soziales e.V.: Film & Gespräch: SOLIDARITY – Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19.00-21.30 Uhr
    • Zum Inhalt: Der Dokumentarfilm SOLIDARITY (Deutschland/Schweiz, 2025, 90 Min.) von David Bernet begleitet Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze und in der Ukraine sowie Mitarbeitende des UNHCR. Er zeigt die Chancen und Herausforderungen einer menschenrechtsbasierten Solidarität.
    • Im Anschluss an den Film sprechen wir mit Regisseur David Bernet und der polnischen Menschenrechtsaktivistin Marta Siciarek, die sich im Rahmen der Initiative Human Rights Cities für die Verankerung von Menschen- und Migrant*innenrechten auf lokaler Ebene einsetzt.
    • Veranstaltungsort: Gewölbehalle im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
    • Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Der Eintritt ist frei.
    • Anmeldung unter https://calendar.boell.de/de/event/david-bernet-solidarity.

Fortbildungen 

  • Kooperation für geflüchtete Menschen in Brandenburg (KFB): Eingliederungshilfe in Brandenburg – Theorie und Praxis
    • Wann und Wo: 02.11.26 (10:00 – 12:00 | online)
    • Themen:
      • Rechtliche Grundlagen der Eingliederungshilfe
      • Zugang zur EGH: Anspruchsvoraussetzungen und Abgrenzung zur Bedarfsermittlung des Leistungsträgers
      • Handlungsleitfäden und Textbausteine für die EGH-Beantragung
      • Praxis der Antragstellung: Vorgehen, typische Hürden und Lösungsstrategien
    • Mit Khaled Atrash, Hendrik Kreutzburg, Joachim Rüffer, Berater, Psychosoziales Zentrum (PSZ) Brandenburg
    • Hier geht es zur Anmeldung.
  • Psychosoziales Zentrum für geflüchtete Menschen und Migrant:innen e.V. (PSZ Brandenburg): Fachgespräch zum Stand des neuen Landesintegrationsgesetzes
    • Mit Jennifer Boujemaa vom MASGZ und Judith Körber vom DWBO zu folgenden Fragen:
      • Was sind die wesentlichen Ergebnisse aus der Evaluation des Landesaufnahmegesetzes Welche Strukturen werden mit dem neuen Landesintegrationsgesetzes geschaffen? Was ist zu erwarten von den zukünftigen Erstaufnahemeinrichtungen, Landesübergangseinrichtungen, Ausreisezentrum? Wie ist die genaue Ausgestaltung der Chancen-Center? (Welche Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote gibt es?) Welche Ausländerbehörde ist für die Menschen in welchen Einrichtungen zuständig? Was bedeuten die Veränderungen für die Geflüchteten im Hinblick auf Bargeldkarte, Zugang zum Gesundheits-, Schul- und Kitasystem? Was bedeuten die Veränderungen für die Migrationssozialarbeit?
    • Datum: 11.11.2026
      Uhrzeit: 17:00 – 19:00
      Ort: Online
    • Anmeldung über die PSZ-Website.

Stellenausschreibung

  • Opferperspektive: Fachbereichsleitung Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (w/m/d)
    • Der Verein Opferperspektive e.V. sucht möglichst zum 01.12.2026 eine Fachbereichsleitung Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (w/m/d), Stundenumfang: 30 Wochenstunden, die Stelle ist bis zum 31.12.2027 befristet, mit der Perspektive auf Verlängerung.
    • Bewerbungsschluss: 18. Oktober 2026.

Alle Informationen zur Stellenausschreibung finden sich hier.