BLEIBEN schafft Zukunft

Projektzeitraum: 01.06.2026–31.05.2028

„BLEIBEN schafft Zukunft“ richtet sich an junge geflüchtete Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Brandenburg. Viele von ihnen leben in einer Situation großer Unsicherheit und wissen nicht, ob sie langfristig in Deutschland bleiben können. Gerade in einer Lebensphase, in der Schulabschluss, Ausbildung oder der Einstieg in ein selbstständiges Leben anstehen, stellt diese Ungewissheit eine erhebliche Belastung dar. Gleichzeitig sind aufenthaltsrechtliche Regelungen komplex und ändern sich häufig. Viele junge Menschen kennen ihre Möglichkeiten nicht oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Niedrigschwellige Informationen und Räume für Austausch und gegenseitige Unterstützung fehlen oft.

Das Projekt stärkt junge Geflüchtete darin, ihre Rechte und Perspektiven besser zu verstehen, informierte Entscheidungen zu treffen und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Es fördert Selbstwirksamkeit, Vernetzung und gesellschaftliche Teilhabe, macht die Perspektiven junger Geflüchteter sichtbar und sensibilisiert Politik und Öffentlichkeit für ihre Lebensrealitäten.

Zu den zentralen Maßnahmen gehören ein Messenger-Kanal mit verständlichen Informationen zu Bleiberechtsoptionen und Unterstützungsangeboten, Workshops, Austausch- und Peer-to-Peer-Formate sowie eine partizipative Mitmach-Kampagne. Ergänzend werden Dialogformate mit politischen Entscheidungsträger:innen organisiert, in denen junge Geflüchtete ihre Erfahrungen, Bedarfe und Anliegen direkt einbringen können.

Das Besondere an „BLEIBEN schafft Zukunft“ ist die Verbindung von Wissensvermittlung, Empowerment, Vernetzung und politischer Teilhabe. Das Projekt trägt dazu bei, Bleibeperspektiven zu stärken, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und den Zusammenhalt in Brandenburg zu verbessern.

Kontakt

Fachreferentin für Vernetzung und Empowerment
Rola Saleh – saleh [@[ fluechtlingsrat-brandenburg.de

Projektkoordinator:in
Taraneh Amir-Haeri – amir-haeri [@] fluechtlingsrat-brandenburg.de

 

Gefördert durch: