Newsletter
Flüchtlingsrat Brandenburg
März 2022

Fachinformationen
Flüchtlingspolitische Nachrichten
Publiktionen
Weiterbildung, Ausschreibungen & Stellenangebote
Veranstaltungshinweise

 

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte!

Wir sind – wie die meisten – erschüttert über den Krieg in der Ukraine, der innerhalb weniger Tage bereits mehr als 1,7 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen hat.
Erfreulicherweise zeigt sich Europa von seiner aufnahmebereiteren Seite. In Windeseile hat der EU-Rat auf Vorschlag der Europäischen Kommission am vergangenen Freitag einen Beschluss gefasst, durch den in Deutschland die schnelle und unkomplizierte Aufnahme von Schutzsuchenden nach § 24 AufenthG zur Anwendung kommt. Bereits vor dem Beschluss hat Deutschland und auch Brandenburg den Menschen in der Ukraine ihre Solidarität zugesichert und umgehend Vorbereitungen zur Aufnahme großer Zahlen von Geflüchteten gestartet. Wir sehen eine Aufnahmebereitschaft, die zum Abschottungsreflex auf die wenigen tausend Menschen, die im vergangenen Herbst von Belarus über Polen nach Deutschland zu flüchten versuchten (und zum Teil immer noch an der belarus-polnischen Grenze ausharren müssen!), kaum krasser im Gegensatz stehen könnte.
Was wir daraus lernen können und woran wir auch zukünftig die Politik erinnern müssen: Es ist Vieles, sehr Vieles möglich – wenn nur der politische Willen vorhanden ist.
Es gilt nun darauf zu achten, dass keine Geflüchteten erster und zweiter Klasse geschaffen werden. In unserer Pressenotiz vom vergangenen Freitag haben wir gefordert, dass Deutschland und Brandenburg nicht nur allen Menschen die derzeit aus der Ukraine fliehen eine unbürokratische Aufnahme ermöglichen, sondern auch die vielen anderen Flüchtenden im Blick behalten und auch ihnen großzügig Schutzgewähren.

Im vergangenen Monat haben wir den Flyer „Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften“ herausgegeben. Er richtet sich an Geflüchtete und Ihre Unterstützer*innen und ist in sieben Sprachen erhältlich (Deutsch, Russisch, Dari/Farsi, Tigrinya, Englisch, Französisch und Arabisch).

Und last but not least: Heute ist internationaler Frauen(*kampf)tag! Pro Asyl und Landesflüchtlingsräte rufen in ihrer heutigen Pressemitteilung dazu auf, Asylverfahren endlich geschlechtersensibel zu gestalten und den Schutz von geflüchteten Frauen und Mädchen in Deutschland sicherzustellen. Aktionen in Brandenburg und Berlin anlässlich des heutigen Frauen(*kampf)tages finden sich – nebst weiteren Meldungen – in diesem Newsletter.

Wir wünschen informative Lektüre!

 


 

 

Zum Inhalt:

 

Fachinformationen

  • [] VGH Baden-Württemberg: Schlafzimmer in Unterkünften sind grundrechtlich geschützte Wohnräume

 

Flüchtlingspolitische Nachrichten

  • [] Rückblick 9. Februar: Bündnis demonstriert in Schönefeld mit 400 Menschen gegen das geplante Abschiebezentrums am BER
  • [] 8. März – Aktionen zum Internationalen Frauen(*kampf)tag
  • [] 9. März – Kundgebung vor dem Landtag in Potsdam
  • [] „Vergesst Afghanistan nicht! Handelt jetzt!“: 10-Punkte-Plan & Petition von Pro Asyl

 

Materialsammlungen & Publikationen

  • [] Diskriminiert und Abgelehnt – Zur Situation schutzsuchender Rom*nja aus der Republik Moldau
  • [] Situation von psychisch erkrankten Asylsuchenden und Schutzberechtigten in Italien
  • [] Interkulturelle Kompetenz in den Handlungsfeldern Migration und Integration
  • [] #WeExplainForEveryone – Update
  • [] Pädagogisches Begleitmaterial zu „Wir Kinder aus dem FlüchtlingsHeim“

 

Weiterbildungen, Ausschreibungen & Stellenangebote

  • [] Bachelorstudiengang Pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft
  • [] EmPa BB – Mikroprojektfonds
  • [] START-Stipendium
  • [] Stellenausschreibung von Women in Exile & Friends e.V.
  • [] Stellenausschreibung der Opferperspektive
  • [] Stellenangebot der TH Brandenburg

 

Veranstaltungen

  • [] Veranstaltungen

 


 

Fachinformationen

 

[] VGH Baden-Württemberg: Mehrere Geflüchtete haben unterstützt von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), PRO ASYL, der Aktion Bleiberecht und dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg erfolgreich gegen die Hausordnung in Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes geklagt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hat Ende Februar entschieden, dass die in der Hausordnung geregelten Befugnisse des Sicherheitsdienstes, die Zimmer der Geflüchteten jederzeit kontrollieren und betreten zu können, unwirksam sind. Das Gericht bestätigte, dass die Schlafzimmer in den Unterkünften grundrechtlich geschützte Wohnräume sind und hat somit der Klage in wichtigen Punkten stattgegeben. (Pressemitteilung von Pro Asyl)

 

Flüchtlingspolitische Nachrichten

 

[] Rückblick 9. Februar: Bündnis demonstriert in Schönefeld mit 400 Menschen gegen das geplante Abschiebezentrums am BER
Auf ihrer ersten Demo am 9. Februar in Schönefeld hat das neu zusammengefundene Bündnis „Abschiebezentrum BER verhindern“ eindrucksvoll deutlich gemacht, dass es auf dem Gelände des Flughafen BER kein neues sog. „Behördenzentrum“ (aka Vorzeige-Abschiebe-Zentrum) geben darf, wie es von der brandenburgischen Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Bund aber am Landesparlament weitgehend vorbei in Planung ist.

 

[] 8. März – Aktionen zum Internationalen Frauen(*kampf)tag
Am 8. März jährt sich der Internationale Frauen(*kampf)tag. Auch dieses Jahr finden in Brandenburg und Berlin zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt. Unter vielen anderen diese beiden:
Refugees Emancipation, Women in Exile, Pangea Projekt, Cosmopolitan Youth und Seebrücke Potsdam demonstrieren vor dem Landratsgebäude in Rathenow
Auf der Kundgebung (12-15h) übergeben sie gemeinsam mit Bewohnerinnen von Sammelunterkünften des Landkreises Havelland einen Protestbrief an den Landrat des Landkreises Havelland. Sie wollen mit ihrem Protest auf untragbare Zustände für geflüchtete Frauen sowohl bei den Landeskreisbehörden als auch in den Sammelunterkünften aufmerksam machen.
Women in Exile & friends auf dem Nettelbeckplatz in Berlin
Women in Exile & friends organisiert zusammen mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Omas gegen Rechts und weiteren Gruppen auf dem Nettelbeckplatz in Berlin eine Kundgebung mit Redebeiträgen sowie künstlerischen und musikalischen Einlagen.

 

[] 9. März – Kundgebung vor dem Landtag in Potsdam
Schutzsuchende, die vor mehr als einem Jahr über ein Relocation-Programm aus Italien nach Deutschland gekommen sind, wollen am Morgen des 9. März um 9.30 Uhr vor dem Haupteingang des Potsdamer Landtages mit der öffentlichen Übergabe eines Memorandums auf ihre prekäre Situation hinweisen und darauf aufmerksam machen, dass Potsdam für sie kein „sicherer Hafen“ ist.

 

[] „Vergesst Afghanistan nicht! Handelt jetzt!“: 10-Punkte-Plan & Petition von Pro Asyl
PRO ASYL, Luftbrücke Kabul und das Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte haben Mitte Februar einen dringlichen Zehn-Punkte-Plan zur Unterstützung gefährdeter Afghan*innen veröffentlicht.
Parallel dazu läuft noch immer die Pro Asyl-Petition „Retten statt Reden!“, die sich mit konkreten Afghanistan-Forderungen an die Bundesregierung richtet. Wer noch nicht mitunterzeichnet hat, kann dies gerne nachholen.

 

 

Materialsammlungen & Publikationen

 

[] Diskriminiert und Abgelehnt – Zur Situation schutzsuchender Rom*nja aus der Republik Moldau. Die von Pro Asyl und dem Berliner Flüchtlingsrat herausgegebene Studie beleuchtet die fragwürdigen, unsensiblen Schnellverfahren der deutschen Behörden und stellt die allgegenwärtige Diskriminierung und existenzbedrohende Marginalisierung der Betroffenen in der Republik Moldau dar.

 

[] Situation von psychisch erkrankten Asylsuchenden und Schutzberechtigten in Italien. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe hat Mitte Februar einen Bericht zur Situation von Asylsuchenden und Schutzstatusinhabenden mit psychischen Problemen in Italien veröffentlicht. Sie weist darin auf die Lücken im italienischen Aufnahmesystem hin und rät von der Überstellung psychisch Erkrankter nach Italien ab. Der Bericht ist in Englisch verfasst.

 

[] Interkulturelle Kompetenz in den Handlungsfeldern Migration und Integration. Die neue Arbeitshilfe der Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V. (ISA e.V.) will einen Überblick über wesentliche Konfliktfelder in der interkulturellen Kommunikation bieten und anhand einfacher Übungen und Handlungsanregungen eine Hilfestellung bei der Vermeidung und der Bewältigung von Problemen im interkulturellen Arbeitsalltag geben.

 

[] #WeExplainForEveryone – Update. Im vergangenen Jahr initiierte der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. zusammen mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe und der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung die Aufklärungs- und Impfkampagne #weexplainforeveryone. Die Kampagne stellt Informationen rund um das Corona-Virus und Impfen in 16 Sprachen bereit. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen wurde nun die Liste von rund 40 FAQs erneut aktualisiert. Begleitend stehen in den verschiedenen Sprachen auch Videos zur Verfügung, in denen Mediziner*innen über das Virus aufklären und informieren.

 

[] Pädagogisches Begleitmaterial zu „Wir Kinder aus dem FlüchtlingsHeim“. Vor 2 Jahren ist das mehrsprachige und partizipative Kinderbuch „Wir Kinder aus dem FlüchtlingsHeim“ erschienen. Fünf Geschichten erzählen vom Leben geflüchteter Kinder nach der Ankunft in Deutschland und vom Alltag in Sammelunterkünften. Vor Kurzem wurde nun pädagogisches Begleitmaterial dazu veröffentlicht: Vertiefungstexte, Reflexionsfragen und Methoden geben Hinweise, wie das Kinderbuch einsetzbar ist.

 

 

Weiterbildungen, Ausschreibungen & Stellenangebote

 

[] Bachelorstudiengang Pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft: Der Bachelorstudiengang der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg startet im Wintersemester 2022/23 zum sechsten Mal und richtet sich u.a. an Migrant*innen und geflüchtete Personen, die im Herkunftsland eine akademische Ausbildung oder ein wissenschaftliches Studium in pädagogischen, sozialpädagogischen oder ähnlichen Handlungsfeldern begonnen bzw. abgeschlossen haben. Am 9. und 10. März finden Online-Informationsveranstaltungen dazu statt (Anmeldung bei andrea.hertlein@uni-oldenburg.de).

 

[] Mikroprojektfonds im Rahmen des Projektes „Empowerment und Partizipation von Migrantenorganisationen in Brandenburg – EmPa BB“: DaMOst e.V. bietet für migrantische Gruppen, Organisationen, Vereine und Initiativen Mikroprojektförderungen bis 500 Euro. Nähere Angaben sowie die Kontaktdaten können dem Förderrichtlinien-Blatt (ohne Frist) entnommen werden.

 

[] START-Stipendium: Noch bis zum 16. März können sich Schüler*innen mit Einwanderungsgeschichte, die gesellschaftlich etwas verändern und Zukunft aktiv mitgestalten möchten, für ein START-Stipendium bewerben. Als außerschulisches Bildungs- und Engagementprogramm begleitet START die ausgewählten Stipendiat*innen drei Jahre lang. Durch Seminare, digitale Lernformate, Workshops und Projektarbeit sollen die Jugendlichen sich dabei nicht nur mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Themen intensiv auseinandersetzen, sondern auch ihre persönlichen Interessen schärfen und sich und ihre eigenen Stärken besser kennen lernen.

 

[] Stellenausschreibung von Women in Exile & Friends e.V.: Women in Exile sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person für die Öffentlichkeitsarbeit und Projektorganisation in Teilzeit (15-20 Stunden die Woche). Die Stelle ist zunächst befristet mit der Aussicht auf Verlängerung. Es werden ausdrücklich Bewerbungen von Frauen* mit Fluchtperspektive oder Migrationserfahrung begrüßt. Bewerbungsschluss ist der 02.04.2022.

 

[] Stellenausschreibung der Opferperspektive: Innerhalb der Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in Trägerschaft des Vereins Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Berater*in für die aufsuchende Beratung von Betroffenen rechter Gewalttaten in Teilzeit (20-25 Std/Woche) zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 17.03.2022.

 

[] Stellenangebot der TH Brandenburg für eine Wissenschaftlerin mit Doktortitel in Technik, Medien oder Wirtschaft. Gesucht wird eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, in der Post-Doc-Phase (bereits promoviert) aus den wissenschaftlichen Bereichen Wirtschaft, Informatik und Medien oder Technik. Die Stelle ist im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert. Gefördert werden Menschen aus Syrien, Iran, Afghanistan, Belarus, Brasilien, Irak, Kamerun und Venezuela mit Asyl- bzw. Flüchtlingsstatus oder die im Herkunftsland aktuell gefährdet sind. Interessierte können sich bei Dr. Katarzyna Wójcik melden (wojcik@th-brandenburg.de).

 

Veranstaltungshinweise

 

[] Veranstaltungen März & April

 

Di., 08.03.2022 (18-20h) | Online
Flucht und Asyl aus feministischer Sicht.
Geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt in Asylverfahren
Abendforum der Evangelischen Akademie zu Berlin. Die eingeladenen Expertinnen legen dar, mit welchen Problemen geflüchtete Frauen und Mädchen, sowie Menschen, die anderen besonders verletzlichen Gruppen angehören, in Deutschland konfrontiert sind: Die spezielle Schutzbedürftigkeit von Opfern geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt auch im Asylverfahren wird bisher nicht systematisch und konsequent ermittelt. Das hat weitreichende Folgen. Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen in der Erstaufnahme, der Unterbringung und der Anhörung im Asylverfahren sind weder ausreichend vorhanden noch können sie entsprechend vermittelt werden.

 

Do., 10.03.2022 (17h) | Online
Ihre Rechte als Arbeitnehmer*in
Der Online-Workshop von Faire Integration Niedersachsen besteht aus einem Input zu den wichtigsten Bestimmungen im Arbeitsverhältnis (Arbeitsvertrag, Lohn, Kündigung, Urlaub). Danach ist ausreichend Zeit für Fragen der Teilnehmenden. Die Veranstaltung richtet sich an alle Drittstaatsangehörige und findet auf Deutsch statt, es können aber auch Fragen auf Englisch oder auf Farsi/Dari beantwortet werden.

 

Fr., 11.03.2022 (19h) | München & Livestream
Zeitenwende für das Europäische Asylsystem? – Die EU zwischen Krieg, offenen Grenzen, Pushbacks und Abschottung
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine löst in diesem Ausmaß kaum gesehene Solidarität und Hilfsbereitschaft aus und eine unkomplizierte Vergabe eines Schutzstatus ist bereits beschlossene Sache. Gleichzeitig haben völkerrechtswidrige Zurückweisungen – sogenannte Pushbacks – von Geflüchteten an den Außengrenzen der Europäischen Union in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. In welche Richtung wird sich die EU zukünftig also bewegen? Eine Podiumsdiskussion organisiert vom Pädagogischen Institut in München.

 

Di., 22.03.2022 (11-14h) | Online
Familiennachzug zu Geflüchteten aus Eritrea
In dem Online-Seminar werden die häufigsten praktischen Herausforderungen und deren Lösungsansätze beim Familiennachzug aus Eritrea besprochen. Zu jedem Verfahrensschritt des Visaverfahrens sollen die häufigsten Fallstricke herausgearbeitet werden. (Die Anmeldefrist ist abgelaufen, aber sind noch freie Plätze zur Verfügung. Bei Interesse nachfragen).

 

Mi., 23.03. & Do., 24.03.2022 (10-14.30h) | Online
Einführung in das Asylgesetz und angrenzende Gebiete des Flüchtlingsschutzes
Online-Workshops zur Schnittstelle Flucht, Migration und Behinderung von MINA-Leben in Vielfalt e.V.: Die beiden Grundlagen-Workshops im März richten sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus den Bereichen Flucht und Migration. Beleuchtet werden beratungsrelevante Fragestellungen zu Lebenssituationen, Aufenthalt und Anspruch auf Teilhabeleistungen von Menschen mit Zuwanderungsbiografie und Behinderung.

 

Di., 29.03.2022 (9.30-16h) | Berlin
Einführung in das Asylgesetz und angrenzende Gebiete des Flüchtlingsschutzes Online-Kurs der Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung e.V. in Berlin. Die Fortbildung will vor allem hauptamtlichen Berater*innen, die neu in der Arbeit sind, Gelegenheit zum Erwerb von Grundkenntnissen des Asylrechts bieten.

 

Mo., 04.04. – 06.04.2022 | Online
Ermächtigung gestalten
Die Frühjahrstagung des Bundesfachverbands umF legt den Fokus auf die Konzepte „Empowerment“ und „Powersharing“ und die diesbezügliche Rolle der Fachkräfte. Was bedeuten diese Begriffe und was heißt es diskriminierungskritisch zu arbeiten? Welche Voraussetzungen braucht es, damit die Ermächtigung geflüchteter junger Menschen möglich wird?

 

Ausblick: Fr., 29.04. – So., 01.05.2022 | Loccum
Mein Weg. Empowerment für eine neue Lebenswelt.
Workshop der Evangelischen Akademie Loccum für Mädchen und junge Frauen ab 16 Jahren mit Flucht-/Migrationsbiographie. Ziel des Workshops ist es, einen offenen Austausch unter Mädchen und jungen Frauen unterschiedlicher Herkunft über Geschlechterrollen und den eigenen Lebensweg zu initiieren. Die Teilnehmenden sollen darin gestärkt werden, private, schulische und berufliche Ziele zu erreichen.

 

Veranstaltungsreihe:

 

Mo., 14.03. | 11.04.2022 (jew. 19-21h) || Online
Fortbildungsreihe zur Aufenthaltsverfestigung. Zwei Termine einer insgesamt fünfteiligen Veranstaltungsreihe der Flüchtlingshilfe Lippe stehen noch aus: In den verschiedenen Modulen referiert Frank Gockel zu unterschiedlichen Aspekten der Aufenthaltsverfestigung. Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Menschen, die ehrenamtlich Geflüchtete beraten und begleiten und leichte Vorkenntnisse im Aufenthaltsrecht haben.

 

 

Der Newsletter ist als PDF zum Download hier erhältlich.