Viele Flüchtlinge brauchen nach ihrer Ankunft in Deutschland ärztliche und psychologische Begleitung, müssen sich völlig neu orientieren und dürfen keine Fristen versäumen. Sie brauchen Zugang zu Beratung und juristischer Unterstützung. Es ist sehr wichtig, dass sie schnell Kontakt zu Menschen finden, die ihre Sprache sprechen. Auch deswegen sind sie besonders auf eine funktionierende und bezahlbare Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Die Chance, Kontakte zu knüpfen und Unterstützung zu erfahren, steigt mit der Größe der Orte. Wir fordern darum, Flüchtlinge nur in den größeren Ortschaften entlang der
Bahnlinien unterzubringen.
Die Situation besonders in großen Übergangswohnheimen ist mit sozialem Stress verbunden und führt immer wieder zu Retraumatisierungen von Flüchtlingen. „Ihr Zurechtfinden in der Gesellschaft wird durch eine längere Heimunterbringung unnötig erschwert“, sagt Beate Gollnast von der Willkommensinitiative Biesenthal.
Willkommensinitiative Biesenthal
Willkommensinitiative Oderberg
Verbindungsgruppe Bernau
Unterstützer*innen des ÜWH Panketal
AG „Wohnungen für Geflüchtete“ der Antifaschistischen Initiative Eberswalde
*Kontakt: Beate Gollnast 0163/7325878, refugees-welcome [at] so36 [dot] net*
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