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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Einladung/Invitation/приглашение/ دعوة/دعوت Sommercampus flüchtlingspolitischer Initiativen und Selbstorganisationen 5./6. August 2017

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Deutsch
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Liebe Freund_innen,

wir möchten euch herzlich zum politischen Sommercampus am 05. und 06. August 2017 in Hirschluch (bei Storkow) einladen.

Wie im letzten Jahr treffen sich auch in diesem Jahr wieder selbstorganisierten Geflüchtete, Vertreter_innen von flüchtlingspolitischen Initiativen, Aktivist_innen und Ehrenamtliche aus Brandenburg. Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln und Aktionen planen, bestehende Netzwerke stärken und neue Netzwerke bilden. Weiterlesen →

PM: Willkürliche Sozialleistungskürzungen bei Geflüchteten zeigen: Asylbewerberleistungsgesetz diskriminiert und muss abgeschafft werden

Pressemitteilung,
Potsdam, 03. Juli 2017

In Brandenburg sind Flüchtlinge immer wieder von willkürlichen Leistungskürzungen betroffen.
Die Initiative „Willkommenskreis Neuhardenberg“ und betroffene Flüchtlinge protestieren in dieser Woche gegen die rechtswidrigen Kürzungen in ihrem Landkreis.
Der Flüchtlingsrat fordert sofortige Einstellung migrationspolitisch motivierter Leistungskürzungen. Weiterlesen →

Fortbildung: Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen

In der Betreuungs- und Beratungsarbeit mit jungen Flüchtlingen und in ihrer ehrenamtlichen Begleitung spielt der Nachzug von Angehörigen eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig scheitert der Nachzug von Geschwistern und/oder Eltern immer häufiger an rechtlichen und faktischen Hürden: Was kann getan werden? Wie sind die rechtlichen Grundlagen, wer darf zu wem und welche Möglichkeiten bestehen auf dem Klageweg? Diese und weitere Fragen werden in unserer Fortbildung zum Familiennachzug beantwortet, es wird Raum für gemeinsamen Austausch und Diskussion geben.


Datum: Mittwoch, 26. Juli 2017, Zeit: 10:00 – 17.00 Uhr
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PM des Willkommenskreises Neuhardenberg: Rechtswidrige Verwaltungspraxis des Sozialamtes Märkisch-Oderland gegenüber Geflüchteten

Protesttage ab dem 3. Juli 2017 vor dem Sozialamt in 15306 Vierlinden, Eichendamm 14

Seit vielen Monaten verweigert das Sozialamt Märkisch-Oderland zahlreichen Geflüchteten die ihnen gesetzlich zustehenden Leistungen. Schriftliche Leistungsbescheide, gegen die sich die Betroffenen rechtlich wehren könnten, erteilt das Sozialamt seit langem überhaupt nicht mehr. In vielen Fällen wurden die Leistungen über Monate rechtswidrig auf ein Minimum gekürzt und statt Bargeld nur noch Gutscheine ausgegeben. Dies betraf auch Familien mit kleinen Kindern. Weiterlesen →

PM: Sicheren Aufenthalt für auszubildende Geflüchtete schaffen!

Aktualisierung:

Das Positionspapier “Aufenthaltserlaubnis statt Ausbildungsduldung – Lernen aus den Hürden der Praxis (Stand 06.06.2017)” wurde aktualisiert und wird nunmehr von 14 Landesflüchtlingsräten und Pro Asyl getragen.


Pressemitteilung vom 05.05.2017

Fünf Landesflüchtlingsräte fordern ein Aufenthaltsrecht für auszubildende Geflüchtete
Sicheren Aufenthalt für auszubildende Geflüchtete schaffen!

Die “Ausbildungsduldung” krankt an ihrem eigenen Namen. Es braucht keine Duldung, es braucht ein Aufenthaltsrecht für Auszubildende. Nur so würde der ursprünglichen Intention des Gesetzgebers Rechnung getragen. Der Ermessensspielraum der “Ausbildungsduldung” wird inzwischen zu Gunsten politischer Vorgaben von einzelnen Landesregierungen missbraucht. Berechenbarkeit von Recht und Gesetz sieht anders aus. Weiterlesen →

Abschiebeflüge nach Afghanistan dauerhaft aussetzen: Brandenburger Zivilgesellschaft fordert Schutz für afghanische Geflüchtete

Pressemitteilung, 31. Mai 2017

Während heute bei einer schweren Explosion im Diplomatenviertel von Kabul mindestens 80 Menschen ums Leben kamen, wurde der ebenso für heute geplante, mittlerweile sechste Sammelabschiebecharter abgesagt. Bis jetzt ist unklar, ob auch Flüchtlinge aus Brandenburg für den heutigen Abschiebeflug vorgesehen waren. Bei der gestrigen Veranstaltung des Flüchtlingsrates “Schutz für afghanische Flüchtlinge in Brandenburg? Perspektiven entwickeln statt Abschiebung in den Krieg” brachte ein afghanischer Flüchtling die Sache auf den Punkt: „Wenn ihr nicht in der Lage seid, eure eigenen Botschafter_innen zu schützen, wie wollt ihr dann für die Sicherheit der afghanischen Bevölkerung garantieren?”


Der heutige Anschlag nahe der deutschen Botschaft zeigt: Es gibt keine sicheren Gebiete oder Städte in Afghanistan! Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnungen für Afghanistan seit dem 22.05.2017 weiter verschärft: „Der Aufenthalt in weiten Teilen des Landes bleibt gefährlich. Jeder längerfristige Aufenthalt ist mit zusätzlichen Risiken behaftet…“ Der Flüchtlingsrat fordert deshalb erneut: Alle Abschiebungen nach Afghanistan stoppen. Brandenburg darf sich nicht an Abschiebungen in den Krieg beteiligen! Weiterlesen →

Stop Deportation!!! Right to come, Right to go, Right to stay!

Women in Exile e.V. ruft für den 2. Juni 2017 zur Teilnahme an einer Protestveranstaltung vor dem Innenministerium in Potsdam auf, um gegen Abschiebungen zu protestieren und für Menschenrechte von Flüchtlingsfrauen zu demonstrieren. Ihre Kritik richtet sich u.a. gegen die Scharfmacherei und restriktive Asyl- und Abschiebepolitik von Innenminister Schröter. Der Flüchtlingsrat Brandenburg unterstützt die Forderungen von Women in Exile: Stop Deportation!!! Right to come, Right to go, Right to stay! und ruft zur Teilnahme an der Demonstration auf!

Flüchtlingsunterkunft in Teltow geschlossen

Das Heim in der Potsdamerstraße 5 in Teltow soll heute geschlossen und einige der Bewohner_innen gegen ihren Willen bis in das 60 km entfernte Brück verlegt werden. Und das, obwohl die betreffenden Familien dort seit Jahren integriert sind und die Kinder in Teltow in die Kita gehen.

Halima F. die mit ihren drei Kindern und ihrem Mann seit vier Jahren in dem Flüchtlingsheim wohnt, hat angekündigt, ihr gewohntes Umfeld nicht freiwillig verlassen zu wollen. ‘Wenn die Familie partout nicht nach Brück ziehen wolle und vorerst auch keine andere Wohnmöglichkeit habe, bliebe ihr nur, zur Stadtverwaltung Teltow zu gehen und um Aufnahme in eine Obdachlosenunterkunft zu bitten’ – wird Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert in der Potsdamer Neuste Nachrichten/PNN vom 30.05.2017 wiedergegeben.

Women in Exile e.V. kritisierte den menschenunwürdigen Umgang mit Familien im Zuge der Schließung des Heimes in einer Pressemitteilung vom 24. Mai 2017.

EILT: Sammelabschiebung nach Afghanistan storniert!

Der für heute geplante Abschiebeflug, der am Abend ab Frankfurt nach Kabul gehen sollte, wurde wegen des Anschlags in Kabul storniert!

 

Sammelabschiebung nach Kabul, Afghanistan – Informationen und Warnhinweise

Am Mittwoch, den 31.05.2017, wird aller Voraussicht nach eine erneute Sammelabschiebung nach Kabul, Afghanistan, erfolgen, wobei unklar ist, von welchem Flughafen der Sammelcharter starten wird. Bisher liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Personen aus Brandenburg davon betroffen sein werden. Solltet ihr Informationen über in Abschiebehaft befindliche Personen aus Afghanistan oder sonstige Hinweise darauf haben, dass auch Menschen aus Brandenburg betroffen sein könnten – dann meldet euch bitte bei uns.
Hier noch einmal hilfreiche Informationen, auf die der Bayrische Flüchtlingsrat hinweist: