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Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Geflüchtete Frauen schützen – auch vor struktureller Gewalt!

Gemeinsame Pressemitteilung von Women in Exile und dem Flüchtlingsrat Brandenburg anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen:

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2017 wollen wir auf die strukturelle Gewalt gegen geflüchtete Frauen in Brandenburg aufmerksam machen. Frauen erleben Gewalt in den Unterkünften durch andere Geflüchtete, das Personal und in der Gesellschaft. Sie erfahren auch strukturelle Gewalt durch das Lagersystem, die Asylgesetzgebungen und die diskriminierende Praxis der Behörden. Weiterlesen →

Informationsveranstaltung: Ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

– Austausch über Erfahrungen, Möglichkeiten und Chancen ehrenamtlicher Vormundschaft –

Termin: Mittwoch, 25.10.2017, 17:00 – 19:00 Uhr

Ort: Projekthaus, Rudolf-Breitscheid-Straße 164; 14482 Potsdam

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Pressemitteilung: Zum Tag des Flüchtlings am 29. September 2017

Potsdam, 28.09.2017

Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte! – Teilhabe und Bleiberecht statt Abschiebung


Zum diesjährigen Tag des Flüchtlings, der unter dem Motto „Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte“ steht, appelliert der Flüchtlingsrat Brandenburg an die künftige Bundesregierung und die Mitglieder des Bundestags, menschenrechtliche Standards in der Flüchtlingspolitik einzuhalten. Weiterlesen →

Flüchtlingsaufnahme statt Abschiebelager – Flüchtlingsrat fordert Abschaffung der Isolation von Asylsuchenden

Potsdam, Pressemitteilung vom 19. September 2017

•Flüchtlingsaufnahme statt Abschiebelager – Flüchtlingsrat fordert Abschaffung der Isolation von Asylsuchenden
•Brandenburgs Innenminister treibt Politik der Ausgrenzung voran

PM als PDF

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter möchte zukünftig Schutzsuchende bis zu zwei Jahre in der Erstaufnahmeeinrichtung festhalten, wo sie grundsätzlich erschwerten Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsstrukturen im Land haben. Brandenburg wäre damit eines der ersten Bundesländer, das die restriktive Bundespolitik umsetzt. Ziel ist offensichtlich die möglichst reibungslose Abschiebung von Flüchtlingen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Rückendeckung erhält Schröter für seine diskriminierende Isolationspolitik durch Landräte und Oberbürgermeister, wie nach einer Beratung mit diesen in Potsdam am Montag bekannt wurde. Weiterlesen →

WOMEN* BREAKING BORDERS – Frauen durchbrechen Grenzen

22. – 24. September 2017

„Women in Exile, Freundinnen und Schwestern organisieren eine Konferenz! Als Frauen* sind wir mit sexistischen und rassistischen Grenzen konfrontiert und allen möglichen Vorurteilen ausgesetzt, nachdem wir gefährlichste Routen nach Europa überlebt haben. Als geflüchtete Frauen* stehen wir vor, während und nach der Flucht vor vielen inneren und äußeren Grenzen. Wir brauchen unsere gegenseitige Solidarität, um innere und äußere Grenzen/Barrieren zu überwinden. Lasst uns zusammen klarstellen, dass keine Grenze zu hoch, zu tief oder zu massiv ist, wenn Frauen* sich zusammenschließen!“ (Aus dem mehrsprachigen Ankündigungs-Flyer.)

Gemeinsame PM: Kein Wahlkampf auf Kosten von Flüchtlingen

Berlin, 08.09.2017

Kein Wahlkampf auf Kosten von Flüchtlingen

Flüchtlingsräte plädieren für umfassenden Schutz statt Abschiebungspolitik
PM als pdf

Die Flüchtlingsräte der Bundesländer wenden sich als Interessenvertretungen von Geflüchteten und Unterstützungsinitiativen anlässlich ihrer derzeit in Berlin stattfindenden Herbsttagung entschieden gegen die Instrumentalisierung der Flüchtlingspolitik zu Wahlkampfzwecken und die wiederholt vorgetragenen Rufe nach weiteren Verschärfungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht. Weiterlesen →

Nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag, den 12.9. ab Düsseldorf

Am kommenden Dienstag, den 12.9. wird die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan von Düsseldorf aus stattfinden.

Der aktueller Stand ist, dass sich NRW und Hamburg beteiligen, sicherlich auch Bayern. Bisher liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Personen aus Brandenburg davon betroffen sein werden. Solltet ihr Informationen über in Abschiebehaft befindliche Personen aus Afghanistan oder sonstige Hinweise darauf haben, dass auch Menschen aus Brandenburg betroffen sein könnten – dann meldet euch bitte bei uns: 0176 2142 5057.

Der Bayrische Flüchtlingsrat weist auf folgendes hin:

Informationen über die Rechte potentiell Betroffener und Informationen gegen die Angst, auch auf Dari und Paschtu.

„CommUNITY Carnival“ am 16. September 2017 – Anfahrt aus Brandenburg

As you may already know, on September 16th at 1 pm the “CommUNITY Carnival” and the big Anti – racist Parade will start in front of the Ministry of the Interior in Berlin. In order to make it possible to participate in the carnival for Refugees from the accommodations in Brandenburg, buses and common arrivals by train are being organized. Here you can explore from which places already common trips are organized or where and when buses go off. There is a deposit system for the buses, tickets can be pledged for 5 euros. On the day of the demo they will be returned on the bus trip. The telephone number for the bus coordination is: 0049-15755290998. Of course, everyone is free to organize the journey independently. Feel free to contact piquemacha [at] riseup [dot] netas well as carlix [at] posteo [dot] de

Der “CommUNITY Carnival” und die große antirassistische Parade startet am 16. September um 13:00 vor dem Innenministerium in Berlin. Um es Geflüchteten aus den Unterkünften in Brandenburg zu ermöglichen am Karneval teilzunehmen, werden derzeit Busse und gemeinsame Anreisen mit dem Zug organisiert. Hier gibt es die Information, von welchen Orten aus bereits gemeinsame Anreisen organisiert werden bzw. wo und wann Busse losfahren. Für die Busse gibt es ein Kautions-System, Tickets können gegen 5 Euro Pfand erhalten werden. Am Tag der Demo werden diese beim Reiseantritt im  zurückgegeben. Die für die Buskoordination eingerichtete Telefonnummer ist: 0049-15755290998. Jede_r kann die Anreise aber auch selbstständig organisieren.

Gemeinsame Presseerklärung: Potenziale Geflüchteter zur Fachkräftesicherung nutzen. Zugang zur Ausbildung für geflüchtete Personen erleichtern.

Gemeinsame Presseerklärung als pdf

19.07.2017
Potenziale Geflüchteter zur Fachkräftesicherung nutzen
Zugang zur Ausbildung für geflüchtete Personen erleichtern


Ein Zusammenschluss von Bildungs- und Integrationsträgern, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern und Gewerkschaften (DGB-Regionen Ost-, Süd- und Westbrandenburg) im Land Brandenburg fordert den Zugang zu Ausbildungsverhältnissen für Geflüchtete zu erleichtern und vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres die „Ausbildungsduldung“ landesweit einheitlich und praxisorientiert im Sinne eines aktiven Integrationsgedankens umzusetzen. Dazu bedarf es unbedingt einer regulären statusunabhängigen Ausbildungsförderung für alle Auszubildenden.
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Brechen wir das Schweigen zum Mittelmeer! Solidarität mit Geflüchteten und Retter*innen


# English version # Poster (PDF) #

Die Situation auf dem Mittelmeer und in Libyen hat sich nochmals brutalisiert.

Die Bedingungen für Seenotrettungen werden immer schwieriger. Die EU trägt zu dieser Eskalation bei.

Geflüchtete in Seenot werden derzeit vor allem von NGOs gerettet. Dagegen agiert die von der EU unterstützte sogenannte libysche Küsten-wache immer härter gegen Geflüchtete und Retter*innen. Libysche Einheiten, ein undurchsichtiges Geflecht aus Sicherheitskräften, Milizen und Schleusern, schießen auf Rettungsboote und behindern die Arbeit von NGOs auf dem Mittelmeer. In Libyen werden Menschen verschleppt, gefoltert und vergewaltigt. Dies geschieht auch in offiziellen Haftzentren.

Es ist unerträglich, dass die EU und Deutschland diese Menschenrechtsverletzungen logistisch und mit Geld und Waffen unterstützen.

Auf See hat sich neben der akuten Gefahr durch libysche Einheiten auch die Zusammenarbeit mit den europäischen Sicherheitskräften verschlechtert. Europäische Kräfte, die in der Nähe sind, lassen die NGOs auch in Notfällen teilweise allein. Die Retter*innen arbeiten an der Grenze ihrer Möglichkeiten, um trotzdem Überlebenshilfe zu leisten. Die Reaktionen der EU und verschiedener Mitgliedstaaten sind untragbar: statt NGOs mehr Unterstützung zu geben, werden diese durch Anklagen und falsche Behauptungen kriminalisiert. Dabei ist Seerettung nach deutscher, europäischer und internationaler Rechtslage Pflicht. Weiterlesen →