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Women in Exile mit Menschenrechtspreis ausgezeichnet!

Liebe Freund_innen, liebe Unterstützer_innen,

der Flüchtlingsrat Brandenburg gratuliert Women in Exile herzlich zu ihrer Auszeichnung mit dem Menschenrechtspreis der Gerhart und Renate Baum-Stiftung, der am Sonntag den 27. November 2016 im Maxim-Gorki-Theater in Berlin verliehen wurde.

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Die Verleihung des Preises würdigt die jahrelange Arbeit der Initiative, die seit 2002 gegen die mehrfache Diskriminierung von geflüchteten Frauen kämpft, vor allem gegen rassistische Asylpolitik und Sexismus.

Wir schließen uns einer der zentralen Forderungen von Women in Exile an – Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie/ findet Ihr auf der Internetseite von Women in Exile: https://www.women-in-exile.net/

Wir wünschen Women in Exile alles Gute und weiterhin viel Energie für ihre dringend benötigte Arbeit.

 

PM: In Brandenburg wiederholt Gewaltanwendung bei Abschiebungen von Frauen

Potsdam, 23. November 2016

In Brandenburg kommt es in den letzten Monaten immer wieder zu menschenrechtsverletzenden Abschiebungsversuchen. Das Land setzt offenbar entgegen eigener Angaben statt auf freiwillige Ausreise auf die sture Durchsetzung von Abschiebungen – auch unter Anwendung von Gewalt gegen schutzbedürftige Gruppen wie schwangere Frauen. Besonders schwerwiegend ist, dass Ausländerbehörden dabei immer wieder keine Rücksicht auf die körperliche Unversehrtheit und die psychische und physische Gesundheit von schwangeren Frauen und ihren ungeborenen Kindern nehmen. Weiterlesen →

Einladung / Invitation / رسالة دعوة : Vernetzungstreffen flüchtlingspolitischer Initiativen und Selbstorganisationen am 19./20. November 2016 in Hirschluch

النص العربي يمكن العثور عليها هنا

Version française en bas

English version below


Liebe Freund_innen,

in den letzten beiden Jahren haben sich die Lebensrealität von Geflüchteten sowie der politische und rechtliche Rahmen verändert. Um diese Veränderungen und ihre Bedeutung für die flüchtlingspolitische Arbeit zu diskutieren, wollen wir euch am

19./20. November 2016 nach Hirschluch

zu einem Vernetzungstreffen einladen. Wir werden verschiedene Perspektiven auf die veränderte Situation diskutieren und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten entwickeln, z.B. zu folgenden Themen: Wie hat sich die Situation für Geflüchtete in Brandenburg mit der Erweiterung der Erstaufnahmelager verändert? Welche Probleme ergeben sich durch das Inkrafttreten der Asylpakete und des Integrationsgesetzes für die politische Arbeit? Wie ist die derzeitige Lebenssituation von Geflüchteten in Brandenburg im Alltag und in den Institutionen? Wie kann eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten aussehen?

Es wird bei dem Treffen darum gehen, sich über die eigenen Bedingungen hinaus auszutauschen, Wissen weiterzugeben und neues Wissen mitzunehmen. Das Treffen ist eine Plattform für unterschiedliche Perspektiven und Stimmen. Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln und Aktionen planen, bestehende Netzwerke stärken und neue Netzwerke ermöglichen. Im Zentrum stehen die Perspektiven von Geflüchteten und die Frage, wie ein Kampf von Geflüchteten, ehemaligen Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten gegen das unmenschliche Asylsystem aussehen kann. Deshalb wollen wir insbesondere Geflüchtete, Migrant_innen und Selbstorganisationen zu diesem Treffen einladen.

Den detaillierten Ablauf schicken wir euch in den nächsten Tagen. Vor Ort wird es die Möglichkeit geben, eigene Themen einzubringen.

Das Treffen wird am 19./20. November 2016 in der Evangelischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte HIRSCHLUCH stattfinden (http://www.hirschluch.de). Das Haus bietet Platz für ca. 50 Personen. In diesem Jahr möchten wir möglichst viele Beiträge von in Brandenburg lebenden Geflüchteten selbst hören, weshalb die Plätze für Mitglieder von Initiativen ohne Fluchterfahrung sehr begrenzt sein werden. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom Flüchtlingsrat Brandenburg bezahlt. Die Fahrkosten können erstattet werden – bitte sprecht uns deswegen aber vorher an.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 01.11.2016 per E-Mail an info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de.

Bitte teilt uns euren Namen und ggf. den Namen eurer Organisation/Initiative mit und ob ihr vegetarisches bzw. nicht-vegetarisches Essen wünscht.

Herzliche Grüße das Vorbereitungsteam (Willkommen in Oberhavel, Flüchtlingsrat Brandenburg)


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Cher(e)s ami(e)s,

le quotidien des réfugié(e)s en Allemagne a connu de nombreuses mutations aussi bien sur le plan politique que juridique au cours des derniers mois. Pour discuter de ces changements et de leur impact sur le soutien des activistes allemand(e)s aux demandeurs d´asile, nous vous invitons à prendre part les

19 et 20 Novembre à Hirschluch

à une rencontre d´échange. Il sera question de discuter sous diverses perspectives des questions suivantes: Quel est l´impact de l´extension des centres de rétention et d´accélération des procédures d´asile sur le quotidien des réfugié(e)s dans le Brandenburg? À quelles difficultés sont confrontés les activistes politiques depuis l´entrée en vigueur des nouvelles lois autour de la procédure d´asile et de l´intégration en Allemagne? Quels sont les nouveaux défis sur le plan administratif? Comment assurer une coopération équitable entre les réfugié(e)s et les groupes d´activistes allemand(e)s

Il s´agira par conséquent lors de cette rencontre de partager des informations au delà des besoins personnels. Bien plus, ce sera une plateforme pour diverses opinions et perspectives. L´objectif à long terme est non seulement celui de développer et planifier de nouvelles stratégies et actions, mais aussi de renforcer les réseaux existants et faciliter la naissance de nouveaux axes de coopération. Le point central de cette rencontre est d´identifier les besoins et objectifs des refugié(e)s dans leur résistance contre le système inhumain de la politique d´asile en Allemagne et d´y adapter le soutien des immigré(e)s tout comme celui des activistes allemands. Pour cette raison la participation des demandeurs d´asile, des immigré(e)s tout comme celle des organisations des migrants est vivement souhaitée.

Le programme de cette rencontre est en cours d´élaboration et sera publié le moment venu. En plus, des thèmes de discussion supplémentaires peuvent être proposés et adoptés au début de la rencontre. Le rendez-vous est pris pour les 19 et 20 Novembre 2016 à l´adresse Evangelischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte HIRSCHLUCH (http://www.hirschluch.de) Cet espace offre une capacité d´hébergement pour 50 personnes. Cette année nous souhaitons accueillir le maximum de contributions venant des réfugié(e)s. Pour cette raison le nombre de places destinées aux personnes non réfugiées est limité. Les frais de transport, d´hébergement et de restauration sont pris en charge avec le concours du conseil des réfugiés dans le Brandenburg (Flüchtlingsrat Brandenburg).

Nous vous prions de confirmer votre participation jusqu´au 01.11.2016 par Email à l´adresse*info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de*. N´oubliez pas de préciser vos noms et prénoms ou celui de votre organisation/initiative en indiquant si vous êtes végétarien ou pas.

Scincères salutations, Le comité d´organisation (Willkommen in Oberhavel, Flüchtlingsrat Brandenburg)


Dear friends,

in the last two years there have been political and legal changes in the context of German asylum procedures and practices. Their impact on the lives of refugees in Germany is dramatic. To discuss these changes and their implications for political activism we would like to invite you to our two day meeting of activists, initiatives and supporters from all over Brandenburg on

November 19th and 20th 2016 in Hirschluch.

We want to take a look at the fatal consequences of the recent changes to asylum laws and of the expansion of the reception facilities in Eisenhüttenstadt. We want to discuss the worsening of living conditions of refugees in Brandenburg. How can refugees and non-refugees work together and develop shared strategies to take action against an inhumane asylum system?

The meeting provides a platform for different voices and perspectives. We, therefore, particularly would like to encourage refugees, migrants and migrant self-organisations to join this year’s gathering in order to empower existing networks and build new ones. Our aim is to focus on what can be done together, to network and share knowledge.

We will contact you with further details and information on the final program. You are also invited to bring your topics, demands and questions to the meeting.

The meeting will take place 19th and 20th November 2016 at the Evangelische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte HIRSCHLUCH (http://www.hirschluch.de).

Please, write us an e-mail until 1st November if you would like to save a place (the mail should contain following information: your name, your organization and information if you’d like to eat vegetarian food or not): *info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de. *

Places for non-refugee initiatives are limited. Expenses for accommodation and boarding will be paid. If you need a reimbursement of your travel costs, please contact us in advance!

The organising team (Willkommen in Oberhavel, Flüchtlingsrat Brandenburg)

Offener Brief geflüchteter Frauen aus Hennigsdorf

Frauen fordern Wohnungen, Schutz und Privatsphäre

Anlässlich des verordneten Umzuges der Bewohner_innen von Haus 3 in das neu errichtete Haus 6 der Gemeinschaftsunterkunft Stolpe-Süd in Hennigsdorf baten wir den Landrat des Landkreises Oberhavel mit Schreiben vom 30.08.16 um ein Gespräch, in dem wir unsere Beschwerden über die beengten Unterbringungsbedingungen thematisieren wollten. Bis heute blieb der Brief unbeantwortet.
Wir sind eine Gruppe von vornehmlich alleinerziehenden Frauen, die zwischen 3 Monaten und 7 Jahren unter für besonders Schutzbedürftige unangemessenen Bedingungen in der Gemeinschaftsunterkunft Stolpe-Süd untergebracht sind. Weiterlesen →

SCHULE FÜR ALLE – Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

Anlässlich der heute in Bremen stattfindenden Kultusminister_innen-Konferenz (KMK) kritisieren die Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF)unterstützt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie Pro Asyldie Ausgrenzung zehntausender junger Flüchtlinge vom Lernort Schule und fordern: Schule für alle – ohne Ausnahme.

Das neue Schuljahr hat begonnen, doch viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind außen vor. Für sie herrscht Lageralltag statt Schulalltag – obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über einem Jahr in Deutschland leben. Bundesweit sind zehntausende junge Menschen betroffen. Diese Praxis ist ein gleich mehrfacher Rechtsverstoß. Das Recht auf Bildung ist ein Grundrecht. Es ist im Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention, in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und auch in Art. 14 der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33) festgeschrieben. Weiterlesen →

Erklärung zum Tag des Flüchtlings – Brandenburg kann mehr: Zugangswege öffnen – Flüchtlinge aufnehmen!

Der Flüchtlingsrat Brandenburg fordert zum „Tag des Flüchtlings“ von der Landesregierung, dass sie mehr Schutzsuchende aufnimmt. Der Flüchtlingsrat weist darauf hin, dass Deutschland seine im September 2015 auf EU-Ebene gegebenen Übernahmezusagen für Flüchtlinge aus Italien und Griechenland bisher nicht eingehalten hat. Obwohl in beiden Ländern hunderttausende Flüchtlinge ohne Aussicht auf menschenwürdige Behandlung und faire Asylverfahren – in zahlreiche Fällen in haftähnlichen Lagern interniert – festsitzen, hat die Bundesrepublik von den zugesagten 27.500 Flüchtlingen bisher gerade mal 192 aus Griechenland und 20 aus Italien tatsächlich aufgenommen. Doch auch diese Vereinbarung ist völlig unzureichend und schließt viele Schutzsuchende von vornherein aus.


Die Möglichkeit des Familiennachzugs zu vielen in Deutschland lebenden Flüchtlingen ist faktisch nicht mehr gegeben: Seit März 2016 haben Menschen mit subsidiärem Schutz für die nächsten zwei Jahre keinen Anspruch auf Familienzusammenführung. Zugleich bekommen inzwischen etwa 70% aller syrischen Flüchtlinge nur noch subsidiären statt vollen Flüchtlingsschutz, ohne dass eine Änderung der Gefährdungslage in Syrien dies rechtfertigen könnte. Ihren Familien wird damit die legale und sichere Einreise nach Deutschland für Jahre verwehrt. In anderen Fällen wird der Nachzug von Familien auch bei rechtlichem Anspruch über zahlreiche Zugangsbeschränkungen zu den deutschen Auslandsvertretungen erschwert.

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Offener Brief zur Perspektive der Migrationssozialarbeit als Fachberatungsdienst in Brandenburg

Der Flüchtlingsrat hat einen offenen Brief an Ministerpräsident Woidke und Ministerin Golze zur Perspektive der Migrationssozialarbeit als Fachberatungsdienst in Brandenburg veröffentlicht. Der Brief wurde bisher von 43 Willkommensinitiativen und engagierten Einzelpersonen mitgezeichnet.

Auch Sie wollen/Ihr wollt das Anliegen unterstützen und den Brief mitzeichnen? Schreiben Sie uns/Schreibt uns eine e-Mail an info[at]fluechtlingsrat-brandenburg.de

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Offener Brief zur Perspektive der Migrationssozialarbeit als Fachberatungsdienst in Brandenburg

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Woidke,
sehr geehrte Frau Ministerin Golze,

wir unterstützen nachdrücklich die mit dem Landesaufnahmegesetz beschlossene Ausweitung der Migrationssozialarbeit. Schutzsuchende Menschen sind in vielen Lebenslagen auf eine kompetente Beratung angewiesen, die sie dabei unterstützt, ihre Interessen und Bedürfnisse durchzusetzen. Die überregionalen und auch einzelne regionale Flüchtlingsberatungsstellen in Brandenburg bringen diese Kompetenzen mit und haben in ihrer langjährigen Arbeit eine sehr gute Vernetzung vor Ort aufgebaut. Das Landesaufnahmegesetz übergibt die Bereitstellung der Migrationssozialarbeit als Fachberatungsdienst allerdings in die Hände der Landkreise und kreisfreien Städte, womit aus unserer Sicht einige Probleme verbunden sind. Weiterlesen →

Offener Brief zur Einstufung der Maghreb-Staaten als «sichere Herkunftsstaaten»

Der Flüchtlingsrat hat heute einen offenen Brief an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dr. Woidke zur Einstufung der Maghreb-Staaten als “sichere Herkunftsstaaten” veröffentlicht.
Offener Brief als pdf

Offener Brief zur Einstufung der Maghreb-Staaten als «sichere Herkunftsstaaten»

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Woidke,

sehr geehrter Herr stellvertretender Ministerpräsident Görke,

voraussichtlich am 17. Juni 2016 steht im Bundesrat die Zustimmung zum Gesetz über die Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als «sichere Herkunftsstaaten» (Bundestagsdrucksache 18/8039) im Sinne des § 29a AsylG auf der Tagesordnung. Wir richten den dringenden Appell an Sie, mit den vier Stimmen des Landes Brandenburg der erneuten Ausweitung der Liste der «sicheren Herkunftsstaaten» die Zustimmung zu verweigern. Diese Einstufung eines Staates hat für Asylsuchende aus diesen Ländern gravierende Konsequenzen. Weiterlesen →

PM: Richtungswechsel im Brandenburger Innenministerium – Minister Schröter übergeht in Gutsherrenart zivilgesellschaftliches Engagement und die Arbeit der Härtefallkommission

Innenminister Schröter hat für zwei Familien aus Forst und Potsdam trotz hunderter Unterschriften, Briefe und Stellungnahmen die Ersuchen der Härtefallkommission abgelehnt. Beide Familien – Roma aus Serbien – sind bestens integriert und in der hiesigen Gesellschaft verankert.

MitschülerInnen, LehrerInnen, NachbarInnen, Kirchenmitglieder und BürgerInnen aus Forst und Potsdam haben sich geäußert und eingemischt. Alle appellieren, den Familien ein dauerhaftes Bleiberecht zu gewähren. Es sind die Stimmen aus der Zivilgesellschaft – oft von der Landesregierung für ihre engagierte Arbeit mit Geflüchteten gelobt – die hier übergangen und offenbar nicht gehört werden, wenn es um das Aufenthaltsrecht geht. Weiterlesen →

PM: Familie Novakovic aus Forst droht die Abschiebung – Minister Schröter missachtet Kinderrechte

Innenminister Schröter entscheidet gegen Härtefallkommission und Engagement vieler BürgerInnen. Die bestens integrierte Familie Novakovic soll nach seinem Willen aus Forst abgeschoben werden, Kinderrechte werden bei der Entscheidung nicht berücksichtigt. Zahlreiche UnterstützerInnen, NachbarInnen und LehrerInnen protestieren dagegen.

Am 29. Februar 2016 hat Innenminister Schröter das Ersuchen der Härtefallkommission für ein Bleiberecht der Familie Novakovic abgelehnt. Vor dreieinhalb Jahren reiste das Ehepaar Novakovic mit ihren drei Kindern nach Deutschland ein und beantragte Asyl. Als Roma sind die Kinder in Serbien in der Schule immer wieder massiv angefeindet und angegriffen worden. Auch nach wiederholten Interventionen der Eltern hat die Familie von Verantwortlichen jahrelang keinen Schutz oder Hilfe erfahren. In der Folge konnten die Kinder die Schule nicht mehr besuchen. Um eine Zukunft für die Kinder ohne Gewalt und Diskriminierung zu finden, floh die Familie nach Deutschland. Weiterlesen →