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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Gemeinsame PM: Kein Wahlkampf auf Kosten von Flüchtlingen

Berlin, 08.09.2017

Kein Wahlkampf auf Kosten von Flüchtlingen

Flüchtlingsräte plädieren für umfassenden Schutz statt Abschiebungspolitik
PM als pdf

Die Flüchtlingsräte der Bundesländer wenden sich als Interessenvertretungen von Geflüchteten und Unterstützungsinitiativen anlässlich ihrer derzeit in Berlin stattfindenden Herbsttagung entschieden gegen die Instrumentalisierung der Flüchtlingspolitik zu Wahlkampfzwecken und die wiederholt vorgetragenen Rufe nach weiteren Verschärfungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht. Weiterlesen →

Nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag, den 12.9. ab Düsseldorf

Am kommenden Dienstag, den 12.9. wird die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan von Düsseldorf aus stattfinden.

Der aktueller Stand ist, dass sich NRW und Hamburg beteiligen, sicherlich auch Bayern. Bisher liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Personen aus Brandenburg davon betroffen sein werden. Solltet ihr Informationen über in Abschiebehaft befindliche Personen aus Afghanistan oder sonstige Hinweise darauf haben, dass auch Menschen aus Brandenburg betroffen sein könnten – dann meldet euch bitte bei uns: 0176 2142 5057.

Der Bayrische Flüchtlingsrat weist auf folgendes hin:

Informationen über die Rechte potentiell Betroffener und Informationen gegen die Angst, auch auf Dari und Paschtu.

„CommUNITY Carnival“ am 16. September 2017 – Anfahrt aus Brandenburg

As you may already know, on September 16th at 1 pm the “CommUNITY Carnival” and the big Anti – racist Parade will start in front of the Ministry of the Interior in Berlin. In order to make it possible to participate in the carnival for Refugees from the accommodations in Brandenburg, buses and common arrivals by train are being organized. Here you can explore from which places already common trips are organized or where and when buses go off. There is a deposit system for the buses, tickets can be pledged for 5 euros. On the day of the demo they will be returned on the bus trip. The telephone number for the bus coordination is: 0049-15755290998. Of course, everyone is free to organize the journey independently. Feel free to contact piquemacha [at] riseup [dot] netas well as carlix [at] posteo [dot] de

Der “CommUNITY Carnival” und die große antirassistische Parade startet am 16. September um 13:00 vor dem Innenministerium in Berlin. Um es Geflüchteten aus den Unterkünften in Brandenburg zu ermöglichen am Karneval teilzunehmen, werden derzeit Busse und gemeinsame Anreisen mit dem Zug organisiert. Hier gibt es die Information, von welchen Orten aus bereits gemeinsame Anreisen organisiert werden bzw. wo und wann Busse losfahren. Für die Busse gibt es ein Kautions-System, Tickets können gegen 5 Euro Pfand erhalten werden. Am Tag der Demo werden diese beim Reiseantritt im  zurückgegeben. Die für die Buskoordination eingerichtete Telefonnummer ist: 0049-15755290998. Jede_r kann die Anreise aber auch selbstständig organisieren.

Gemeinsame Presseerklärung: Potenziale Geflüchteter zur Fachkräftesicherung nutzen. Zugang zur Ausbildung für geflüchtete Personen erleichtern.

Gemeinsame Presseerklärung als pdf

19.07.2017
Potenziale Geflüchteter zur Fachkräftesicherung nutzen
Zugang zur Ausbildung für geflüchtete Personen erleichtern


Ein Zusammenschluss von Bildungs- und Integrationsträgern, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern und Gewerkschaften (DGB-Regionen Ost-, Süd- und Westbrandenburg) im Land Brandenburg fordert den Zugang zu Ausbildungsverhältnissen für Geflüchtete zu erleichtern und vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres die „Ausbildungsduldung“ landesweit einheitlich und praxisorientiert im Sinne eines aktiven Integrationsgedankens umzusetzen. Dazu bedarf es unbedingt einer regulären statusunabhängigen Ausbildungsförderung für alle Auszubildenden.
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Brechen wir das Schweigen zum Mittelmeer! Solidarität mit Geflüchteten und Retter*innen


# English version # Poster (PDF) #

Die Situation auf dem Mittelmeer und in Libyen hat sich nochmals brutalisiert.

Die Bedingungen für Seenotrettungen werden immer schwieriger. Die EU trägt zu dieser Eskalation bei.

Geflüchtete in Seenot werden derzeit vor allem von NGOs gerettet. Dagegen agiert die von der EU unterstützte sogenannte libysche Küsten-wache immer härter gegen Geflüchtete und Retter*innen. Libysche Einheiten, ein undurchsichtiges Geflecht aus Sicherheitskräften, Milizen und Schleusern, schießen auf Rettungsboote und behindern die Arbeit von NGOs auf dem Mittelmeer. In Libyen werden Menschen verschleppt, gefoltert und vergewaltigt. Dies geschieht auch in offiziellen Haftzentren.

Es ist unerträglich, dass die EU und Deutschland diese Menschenrechtsverletzungen logistisch und mit Geld und Waffen unterstützen.

Auf See hat sich neben der akuten Gefahr durch libysche Einheiten auch die Zusammenarbeit mit den europäischen Sicherheitskräften verschlechtert. Europäische Kräfte, die in der Nähe sind, lassen die NGOs auch in Notfällen teilweise allein. Die Retter*innen arbeiten an der Grenze ihrer Möglichkeiten, um trotzdem Überlebenshilfe zu leisten. Die Reaktionen der EU und verschiedener Mitgliedstaaten sind untragbar: statt NGOs mehr Unterstützung zu geben, werden diese durch Anklagen und falsche Behauptungen kriminalisiert. Dabei ist Seerettung nach deutscher, europäischer und internationaler Rechtslage Pflicht. Weiterlesen →

Einladung/Invitation/приглашение/ دعوة/دعوت Sommercampus flüchtlingspolitischer Initiativen und Selbstorganisationen 5./6. August 2017

English version below.

Version française en bas.

Russian version below/Russische Version weiter unten.

Persian version als PDF.

Arabische Version als PDF.
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Deutsch
PDF

Liebe Freund_innen,

wir möchten euch herzlich zum politischen Sommercampus am 05. und 06. August 2017 in Hirschluch (bei Storkow) einladen.

Wie im letzten Jahr treffen sich auch in diesem Jahr wieder selbstorganisierten Geflüchtete, Vertreter_innen von flüchtlingspolitischen Initiativen, Aktivist_innen und Ehrenamtliche aus Brandenburg. Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln und Aktionen planen, bestehende Netzwerke stärken und neue Netzwerke bilden. Weiterlesen →

PM: Willkürliche Sozialleistungskürzungen bei Geflüchteten zeigen: Asylbewerberleistungsgesetz diskriminiert und muss abgeschafft werden

Pressemitteilung,
Potsdam, 03. Juli 2017

In Brandenburg sind Flüchtlinge immer wieder von willkürlichen Leistungskürzungen betroffen.
Die Initiative „Willkommenskreis Neuhardenberg“ und betroffene Flüchtlinge protestieren in dieser Woche gegen die rechtswidrigen Kürzungen in ihrem Landkreis.
Der Flüchtlingsrat fordert sofortige Einstellung migrationspolitisch motivierter Leistungskürzungen. Weiterlesen →

Fortbildung: Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen

In der Betreuungs- und Beratungsarbeit mit jungen Flüchtlingen und in ihrer ehrenamtlichen Begleitung spielt der Nachzug von Angehörigen eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig scheitert der Nachzug von Geschwistern und/oder Eltern immer häufiger an rechtlichen und faktischen Hürden: Was kann getan werden? Wie sind die rechtlichen Grundlagen, wer darf zu wem und welche Möglichkeiten bestehen auf dem Klageweg? Diese und weitere Fragen werden in unserer Fortbildung zum Familiennachzug beantwortet, es wird Raum für gemeinsamen Austausch und Diskussion geben.


Datum: Mittwoch, 26. Juli 2017, Zeit: 10:00 – 17.00 Uhr
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PM des Willkommenskreises Neuhardenberg: Rechtswidrige Verwaltungspraxis des Sozialamtes Märkisch-Oderland gegenüber Geflüchteten

Protesttage ab dem 3. Juli 2017 vor dem Sozialamt in 15306 Vierlinden, Eichendamm 14

Seit vielen Monaten verweigert das Sozialamt Märkisch-Oderland zahlreichen Geflüchteten die ihnen gesetzlich zustehenden Leistungen. Schriftliche Leistungsbescheide, gegen die sich die Betroffenen rechtlich wehren könnten, erteilt das Sozialamt seit langem überhaupt nicht mehr. In vielen Fällen wurden die Leistungen über Monate rechtswidrig auf ein Minimum gekürzt und statt Bargeld nur noch Gutscheine ausgegeben. Dies betraf auch Familien mit kleinen Kindern. Weiterlesen →

PM: Sicheren Aufenthalt für auszubildende Geflüchtete schaffen!

Aktualisierung:

Das Positionspapier “Aufenthaltserlaubnis statt Ausbildungsduldung – Lernen aus den Hürden der Praxis (Stand 06.06.2017)” wurde aktualisiert und wird nunmehr von 14 Landesflüchtlingsräten und Pro Asyl getragen.


Pressemitteilung vom 05.05.2017

Fünf Landesflüchtlingsräte fordern ein Aufenthaltsrecht für auszubildende Geflüchtete
Sicheren Aufenthalt für auszubildende Geflüchtete schaffen!

Die “Ausbildungsduldung” krankt an ihrem eigenen Namen. Es braucht keine Duldung, es braucht ein Aufenthaltsrecht für Auszubildende. Nur so würde der ursprünglichen Intention des Gesetzgebers Rechnung getragen. Der Ermessensspielraum der “Ausbildungsduldung” wird inzwischen zu Gunsten politischer Vorgaben von einzelnen Landesregierungen missbraucht. Berechenbarkeit von Recht und Gesetz sieht anders aus. Weiterlesen →