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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Aus Brandenburg abgeschobener Afghane leidet unter Todesangst – Brandenburgs Zielgruppe für Afghanistan-Abschiebungen sind offensichtlich vor allem Kranke und Schutzbedürftige –

Pressemitteilung, 15.08.2018

Drei Afghanen aus Forst, Cottbus und dem Landkreis Oberhavel sind gestern Abend mit dem Sammelcharta von München mit 43 weiteren Afghanen nach Kabul abgeschoben worden. Die Anwältin Myrsini Laaser ist entsetzt: Mindestens in zwei Fällen hätte der schlechte Gesundheitszustand eine Abschiebung nicht zugelassen. Bei einem der Fälle gab es darüber hinaus noch keine endgültige Entscheidung durch das Gericht bezüglich des Asylverfahrens. Brandenburgs Abschiebepolitik hat damit eine neue, erschreckende Qualität angenommen. Weiterlesen →

Ein menschliches Armutszeugnis für die rot-rote Landesregierung: Brandenburg schiebt wieder nach Afghanistan ab und ignoriert Abschiebehindernisse bei den Betroffenen

Pressemitteilung, 14.08.2018

Heute soll der mittlerweile 15. Sammelabschiebeflieger nach Afghanistan vom Münchner Flughafen gehen, dafür vorgesehen und mittlerweile in Abschiebehaft befindlich sind auch drei junge Männer aus Brandenburg. Der skandalöse Richtungswechsel der Landesregierung wird durch die Ignoranz der Ausländerbehörden gegenüber Abschiebehindernissen, die bei den Betroffenen vorliegen, auf die Spitze getrieben: Zwei der drei jungen Männer sind suizidgefährdet. Die Abschiebung wäre auf Grund des gesundheitlichen Zustands der Betroffenen rechtswidrig. Weiterlesen →

„Auf keinen Fall abschieben, wenn jemand eine feste Arbeitsstelle hat“

Pressemitteilung, 13.08.2018

Flüchtlingsrat Brandenburg fordert, den klaren Worten des Ministerpräsidenten entsprechende Taten folgen zu lassen

In der vergangenen Woche hatte sich Ministerpräsidenten Dietmar Woidke im Morgenmagazin des ZDF kritisch darüber geäußert, dass selbst Geflüchtete, die sich in einer Ausbildung befinden, nicht sicher vor Abschiebung wären. „Auf keinen Fall abschieben, wenn jemand eine feste Arbeitsstelle hat“, forderte Woidke im Interview. Denn das sei nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Betriebe frustrierend1. Der Flüchtlingsrat Brandenburg begrüßt die klare Positionierung des Ministerpräsidenten zur Schaffung von Lebensperspektiven für Geflüchtete, die sich in Arbeit und Ausbildung befinden und fordert ihn auf, seinen politischen Handlungsspielraum entsprechend zu nutzen.

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Solidarisch mit der Aktion Seebrücke

Am vergangenen Wochenende fand der Sommercampus im Projekt “Brandenburg Connect” des Flüchtlingsrats Brandenburg statt, bei dem sich Geflüchtete aus ganz Brandenburg in Workshops austauschten und miteinander vernetzten. Die Teilnehmenden zeigten sich außerdem solidarisch mit der Aktion Seebrücke, die sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung richtet.

In ganz Deutschland waren am vergangenen Sonnabend Menschen auf der Straße, um gegen die unmenschliche Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU und der Bundesregierung zu protestieren. Allein in Berlin folgten rund 12.000 Menschen dem Aufruf des Bündnisses Seebrücke, um gegen die Schließung von Grenzen und für ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen zu demonstrieren.

Tschetschenische Flüchtlinge wehren sich gegen unverhältnismäßigen Polizeieinsatz

Pressemitteilung, 04.07.2018

Der Flüchtlingsrat Brandenburg unterstützt den offenen Brief, in dem sich Tschetschen_innen aus Cottbus gegen die ihnen entgegengebrachten rassistischen Zuschreibungen sowie die angewandte Polizeigewalt wehren. Wir unterstützen ihre Forderungen nach einer Aufklärung der Vorfälle sowie nach einem Dialog zwischen den Verantwortlichen aus Ministerien, der Stadt Cottbus und den betreffenden Tschetschen_innen.

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Offene Sitzung von Jugendliche ohne Grenzen, SV Babelsberg 03 e.V., We’ll Come United und dem Flüchtlingsrat am 04.07.2018

Wir freuen uns, Euch zur nächsten offenen Sitzung des Flüchtlingsrats einzuladen.

ACHTUNG! Wir laden zu einer gemeinsamen Sitzung mit Jugendliche ohne Grenzen, SV Babelsberg 03 e.V. und We’ll Come United Brandenburg ein. Ort und Zeitpunkt der Sitzung sind daher anders als gewohnt:

Sie findet statt

am: Mittwoch, den 04. 07.2018
um: 19:00 – 21:00 Uhr
beim: SV Babelsberg 03 – Karl-Liebknecht-Straße 90 – 14482 Potsdam

In diesem Jahr findet zum zweiten Mal die Parade des bundesweiten antirassistischen Netzwerkes “We’ll Come United” statt. Dieses Jahr wird es am 29.09.2018 in Hamburg sein. Ziel ist es, der antirassistischen Bewegung eine laute, möglichst hörbare Stimme zu geben, aber auch sich gegenseitig zu treffen, kennen zu lernen und zu feiern. Wir als in Brandenburg Aktive wollen ebenfalls gemeinsam anreisen und möglichst vielen Leuten aus der Region die Teilnahme ermöglichen. Dafür sollen Busse organisiert werden. Aber nicht nur das, wir wollen auch gemeinsam darüber sprechen, was für inhaltliche Beiträge aus unserer alltäglichen Arbeit wir dort einbringen und sichtbar machen können. Wir wollen, dass die Anliegen von Geflüchteten aus Brandenburg dort ebenfalls sichtbar werden!

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Offener Brief der Frauen aus der Sammelunterkunft Stolpe/Süd in Hennigsdorf

Der Flüchtlingsrat Brandenburg, die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg der Opferperspektive und Women in Exile unterstützen den Offenen Brief, in dem sich die in der Unterkunft Stolpe-Süd/ Hennigsdorf untergebrachten Frauen mit ihren Forderungen an Sie wenden.

Über einen langen Zeitraum haben sich Frauen in dieser Unterkunft immer wieder gegen das Gutschein- und Sachleistungsprinzip zu Wehr gesetzt und es kritisiert, sind für die Einhaltung ihrer Rechte eingestanden und haben sich für angemessenen Wohnraum, sowie für die Abschaffung von Sammelunterkünften eingesetzt.

Wir unterstützen die Forderungen der Frauen nach einer Unterbringung in Wohnungen.

Die Schilderungen machen deutlich: Ein Leben in Isolation und unter den beschriebenen Bedingungen verursachen Stress, Verzweiflung und können zu psychischen Erkrankungen und Verzweiflungstaten wie Suizid führen. Sie sind diskriminierend und isolierend.

Daher fordern wir Sie auf dafür Sorge zu tragen, dass:

Kinderschutzrechte für alle Kinder eingehalten werden

ein diskriminierungsfreier Zugang zu Wohnraum garantiert ist

der Zugang zu polizeilichem Schutz allen Menschen gleich möglicht ist

die Würde von geflüchteten Menschen respektiert wird

Sammelunterkünfte sind keine menschenwürdige Unterbringung und gefährden das Kindeswohl.

Hier geht es zum Offenen Brief >>

Sommercampus 06. bis 08. Juli im Elstal

دعوه arabisch
Einladung deutsch
Invitation english
دعوت نامه farsi
Invitation francais
приглашение russisch


Wir möchten euch herzlich zum politischen Sommercampus vom 6. bis 8. Juli 2018 im Elstal (Wustermark) einladen. Der Sommercampus ist Teil des Projekts Brandenburg Connect.


Wie in den Jahren zuvor treffen sich auch dieses Jahr wieder selbstorganisierte Geflüchtete, Vertreter_innen von flüchtlingspolitischen Initiativen, Aktivist_innen und Ehrenamtliche aus Brandenburg. Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln und Aktionen planen, bestehende Netzwerke in Brandenburg stärken und neue Netzwerke bilden.

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Der eigentliche BAMF-Skandal in Brandenburg und anderswo

Pressemitteilung, 04.06.2018

Auch die Außenstelle des BAMF in Eisenhüttenstadt gehört zu den zehn Standorten, die aufgrund der vom Standard abweichenden Entscheidungen überprüft werden soll. Zurecht, denn in Brandenburg liegt die Anerkennungsquote bei Asylentscheidungen weit unter dem Bundesdurchschnitt, hiesige Quoten weichen zum Teil bis zu vierzig Prozent von diesem ab.

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Geplante AnKER-Zentren verletzen elementare Rechte von Minderjährigen

Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte, des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und PRO ASYL zum Internationalen Kindertag am 1. Juni 2018

Anlässlich des Internationalen Kindertages wenden sich Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen, der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und PRO ASYL gegen die Errichtung sogenannter AnKER-Einrichtungen. Studien von Verbänden und Organisationen und die Erfahrungen aus der Arbeits- und Beratungspraxis der Flüchtlingsräte zeichnen bundesweit ein klares Bild: Die Unterbringung von Kindern in großen Sammelunterkünften gefährden das Wohl der dort lebenden Kinder und verletzen elementare Rechte von Minderjährigen.

Die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz, wie es CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben haben, ist zu begrüßen. Überzeugen kann der Ansatz allerdings nur, wenn dieser auch diskriminierungsfrei für alle Kinder gilt – unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus.

Bereits jetzt ist der Alltag der Kinder und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Transitzentren, die als Vorbild der AnKER-Zentren dienen sollen, jedoch oft geprägt von beengten Wohnverhältnissen, fehlender Privatsphäre, dem Ausschluss von der Regelschule, unzureichender gesundheitlicher Versorgung sowie vom Nichtstun, vom Warten und dem Miterleben von Gewalt. Abschiebungen, die zum Teil mitten in der Nacht durchgeführt werden, sorgen für eine Situation der Schutzlosigkeit und Angst. Sachleistungsversorgung, fehlende Therapieangebote und mangelnde Hygiene in überlasteten Sanitärbereichen verschärfen vielerorts die Situation.

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