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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Solidarisch mit der Aktion Seebrücke

Am vergangenen Wochenende fand der Sommercampus im Projekt “Brandenburg Connect” des Flüchtlingsrats Brandenburg statt, bei dem sich Geflüchtete aus ganz Brandenburg in Workshops austauschten und miteinander vernetzten. Die Teilnehmenden zeigten sich außerdem solidarisch mit der Aktion Seebrücke, die sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung richtet.

In ganz Deutschland waren am vergangenen Sonnabend Menschen auf der Straße, um gegen die unmenschliche Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU und der Bundesregierung zu protestieren. Allein in Berlin folgten rund 12.000 Menschen dem Aufruf des Bündnisses Seebrücke, um gegen die Schließung von Grenzen und für ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen zu demonstrieren.

Tschetschenische Flüchtlinge wehren sich gegen unverhältnismäßigen Polizeieinsatz

Pressemitteilung, 04.07.2018

Der Flüchtlingsrat Brandenburg unterstützt den offenen Brief, in dem sich Tschetschen_innen aus Cottbus gegen die ihnen entgegengebrachten rassistischen Zuschreibungen sowie die angewandte Polizeigewalt wehren. Wir unterstützen ihre Forderungen nach einer Aufklärung der Vorfälle sowie nach einem Dialog zwischen den Verantwortlichen aus Ministerien, der Stadt Cottbus und den betreffenden Tschetschen_innen.

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Offene Sitzung von Jugendliche ohne Grenzen, SV Babelsberg 03 e.V., We’ll Come United und dem Flüchtlingsrat am 04.07.2018

Wir freuen uns, Euch zur nächsten offenen Sitzung des Flüchtlingsrats einzuladen.

ACHTUNG! Wir laden zu einer gemeinsamen Sitzung mit Jugendliche ohne Grenzen, SV Babelsberg 03 e.V. und We’ll Come United Brandenburg ein. Ort und Zeitpunkt der Sitzung sind daher anders als gewohnt:

Sie findet statt

am: Mittwoch, den 04. 07.2018
um: 19:00 – 21:00 Uhr
beim: SV Babelsberg 03 – Karl-Liebknecht-Straße 90 – 14482 Potsdam

In diesem Jahr findet zum zweiten Mal die Parade des bundesweiten antirassistischen Netzwerkes “We’ll Come United” statt. Dieses Jahr wird es am 29.09.2018 in Hamburg sein. Ziel ist es, der antirassistischen Bewegung eine laute, möglichst hörbare Stimme zu geben, aber auch sich gegenseitig zu treffen, kennen zu lernen und zu feiern. Wir als in Brandenburg Aktive wollen ebenfalls gemeinsam anreisen und möglichst vielen Leuten aus der Region die Teilnahme ermöglichen. Dafür sollen Busse organisiert werden. Aber nicht nur das, wir wollen auch gemeinsam darüber sprechen, was für inhaltliche Beiträge aus unserer alltäglichen Arbeit wir dort einbringen und sichtbar machen können. Wir wollen, dass die Anliegen von Geflüchteten aus Brandenburg dort ebenfalls sichtbar werden!

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Offener Brief der Frauen aus der Sammelunterkunft Stolpe/Süd in Hennigsdorf

Der Flüchtlingsrat Brandenburg, die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg der Opferperspektive und Women in Exile unterstützen den Offenen Brief, in dem sich die in der Unterkunft Stolpe-Süd/ Hennigsdorf untergebrachten Frauen mit ihren Forderungen an Sie wenden.

Über einen langen Zeitraum haben sich Frauen in dieser Unterkunft immer wieder gegen das Gutschein- und Sachleistungsprinzip zu Wehr gesetzt und es kritisiert, sind für die Einhaltung ihrer Rechte eingestanden und haben sich für angemessenen Wohnraum, sowie für die Abschaffung von Sammelunterkünften eingesetzt.

Wir unterstützen die Forderungen der Frauen nach einer Unterbringung in Wohnungen.

Die Schilderungen machen deutlich: Ein Leben in Isolation und unter den beschriebenen Bedingungen verursachen Stress, Verzweiflung und können zu psychischen Erkrankungen und Verzweiflungstaten wie Suizid führen. Sie sind diskriminierend und isolierend.

Daher fordern wir Sie auf dafür Sorge zu tragen, dass:

Kinderschutzrechte für alle Kinder eingehalten werden

ein diskriminierungsfreier Zugang zu Wohnraum garantiert ist

der Zugang zu polizeilichem Schutz allen Menschen gleich möglicht ist

die Würde von geflüchteten Menschen respektiert wird

Sammelunterkünfte sind keine menschenwürdige Unterbringung und gefährden das Kindeswohl.

Hier geht es zum Offenen Brief >>

Sommercampus 06. bis 08. Juli im Elstal

دعوه arabisch
Einladung deutsch
Invitation english
دعوت نامه farsi
Invitation francais
приглашение russisch


Wir möchten euch herzlich zum politischen Sommercampus vom 6. bis 8. Juli 2018 im Elstal (Wustermark) einladen. Der Sommercampus ist Teil des Projekts Brandenburg Connect.


Wie in den Jahren zuvor treffen sich auch dieses Jahr wieder selbstorganisierte Geflüchtete, Vertreter_innen von flüchtlingspolitischen Initiativen, Aktivist_innen und Ehrenamtliche aus Brandenburg. Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln und Aktionen planen, bestehende Netzwerke in Brandenburg stärken und neue Netzwerke bilden.

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Der eigentliche BAMF-Skandal in Brandenburg und anderswo

Pressemitteilung, 04.06.2018

Auch die Außenstelle des BAMF in Eisenhüttenstadt gehört zu den zehn Standorten, die aufgrund der vom Standard abweichenden Entscheidungen überprüft werden soll. Zurecht, denn in Brandenburg liegt die Anerkennungsquote bei Asylentscheidungen weit unter dem Bundesdurchschnitt, hiesige Quoten weichen zum Teil bis zu vierzig Prozent von diesem ab.

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Geplante AnKER-Zentren verletzen elementare Rechte von Minderjährigen

Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte, des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und PRO ASYL zum Internationalen Kindertag am 1. Juni 2018

Anlässlich des Internationalen Kindertages wenden sich Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen, der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und PRO ASYL gegen die Errichtung sogenannter AnKER-Einrichtungen. Studien von Verbänden und Organisationen und die Erfahrungen aus der Arbeits- und Beratungspraxis der Flüchtlingsräte zeichnen bundesweit ein klares Bild: Die Unterbringung von Kindern in großen Sammelunterkünften gefährden das Wohl der dort lebenden Kinder und verletzen elementare Rechte von Minderjährigen.

Die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz, wie es CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben haben, ist zu begrüßen. Überzeugen kann der Ansatz allerdings nur, wenn dieser auch diskriminierungsfrei für alle Kinder gilt – unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus.

Bereits jetzt ist der Alltag der Kinder und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Transitzentren, die als Vorbild der AnKER-Zentren dienen sollen, jedoch oft geprägt von beengten Wohnverhältnissen, fehlender Privatsphäre, dem Ausschluss von der Regelschule, unzureichender gesundheitlicher Versorgung sowie vom Nichtstun, vom Warten und dem Miterleben von Gewalt. Abschiebungen, die zum Teil mitten in der Nacht durchgeführt werden, sorgen für eine Situation der Schutzlosigkeit und Angst. Sachleistungsversorgung, fehlende Therapieangebote und mangelnde Hygiene in überlasteten Sanitärbereichen verschärfen vielerorts die Situation.

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Presserklärung zum internationalen Tag der Familie: Gesetzesentwurf zum Familiennachzug – Quote statt Rechtsanspruch?

Presseerklärung, 15.05.2018

Anlässlich des internationalen Tags der Familie fordert der Flüchtlingsrat Brandenburg ein Recht auf Familie unabhängig von Aufenthaltsstatus und Herkunft. Die Bundesregierung darf mit dem geplanten Gesetz zum Familiennachzug die Verpflichtungen aus UN-Kinderrechtskonventionen, dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechts-konvention nicht missachten!

Tarek Ghadri kam Anfang 2015 nach Brandenburg und erhielt, wie damals fast alle syrischen Flüchtlinge, eine Flüchtlingsanerkennung. Damit hatte er einen Rechtsanspruch darauf, seine Familie nachzuholen. Trotz dessen wartete er mehr als zwei Jahre auf Frau und Kind. Ein langwieriges Asyl- sowie ein kompliziertes Visumsverfahren, bei dem seine Ehe nicht anerkannt wurde, führten zu einer kräftezehrenden und kostspieligen Tortur für die junge Familie. Seinen Sohn Rasim lernte Herr Ghadri erst bei dessen Einreise nach Deutschland kennen.

Während Tarek Ghadri mit Frau und Kind nach jahrelangem Warten und Bangen nun wieder ein gemeinsames Familienleben führen kann, blieb es für die meisten Syrer_innen jedoch ein Schrecken ohne Ende: Viele von ihnen erhielten plötzlich nur noch einen subsidiären Schutzstatus, obwohl sich an ihren Fluchtgründen und der Situation in Syrien nichts verändert hatte. Die Aussetzung des Familiennachzugs wurde kurz zuvor ins Gesetz gegossen: Ab März 2016 wurde subsidiär Schutzberechtigten für mehr als zwei Jahre der Nachzug ihrer Familien verwehrt. Nun soll ab August mit dem „Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten“ der Nachzug wieder möglich sein. Doch das Gesetz ist ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen: Pro Monat sollen bundesweit lediglich bis zu 1000 Familienangehörige aus humanitären Gründen aufgenommen werden. „Diese Entscheidung ist fatal.“, so Kirstin Neumann vom Flüchtlingsrat. „Die langjährige Trennung bringt Geflüchtete um ihr Grundrecht auf ein Familienleben, kann Familienangehörige in Lebensgefahr bringen und führt zu einer dauerhaft verzweifelten Lage der Betroffenen, die psychisch schwer belastend ist und Ankommen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verhindert.“

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Schwerpunktsitzung im Rahmen des Fachnachmittags „Umgang mit Rassismus in der Sozialen Arbeit“

Wir laden Euch und Sie gemeinsam mit dem Institut für Soziale Arbeit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Initiative FluMiCo und dem Geflüchtetennetzwerk Cottbus zur nächsten Schwerpunktsitzung des Flüchtlingsrats ein.

Sie findet im Rahmen eines Fachnachmittags zum Thema „Umgang mit Rassismus in der Sozialen Arbeit“ statt,

am Mittwoch, den 25. April 2018, 17:15 – 20:15 Uhr
auf dem Campus Sachsendorf, Haus 10, Raum 301, Lipezker Str. 47, 03048 Cottbus.

Moderation:
Prof. Dr. Birgit Behrensen, Professorin für das Fachgebiet „Soziologie für die Soziale Arbeit“ im Institut für Soziale Arbeit, BTU Cottbus-Senftenberg
Axel Bremermann, Regionalreferent für Bildung und Integration der RAA Brandenburg

Cottbus hat in den vergangenen Wochen eine enorm hohe mediale Aufmerksamkeit erfahren. Die Berichterstattung war von rassistischen Diskursen und einer Ethnisierung von Gewalt geprägt, bei der geflüchtete Menschen in Cottbus zu Objekten einer verfehlten Sicherheitspolitik wurden. Auch politisch Verantwortliche beteiligten sich an der Stigmatisierung und machten Geflüchtete zur Ursache der Problematik. Die rechte und rassistische Gewalt gegen sie wurde als solche nicht benannt. Nicht nur in Cottbus, sondern landesweit findet die Perspektive von Geflüchteten in der öffentlichen Berichterstattung und Diskussion kaum Berücksichtigung. Zudem werden Geflüchtete kaum gehört hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit Rassismus auf der Straße, in Schule, Betrieben und Institutionen. Weiterlesen →

Presseerklärung zum Internationalen Tag gegen Rassismus: Tschetschenische Flüchtlinge in Brandenburg vom antimuslimischen Rassismus betroffen

Presseerklärung, 21.03.2018

Anlässlich des internationalen Tags gegen Rassismus fordert der Flüchtlingsrat Brandenburg ein Ende der rassistischen institutionellen und alltäglichen Diskriminierung von Flüchtlingen aus Tschetschenien und anderen Herkunftsländern.

Ministerpräsident Woidke hat in die hetzerischen Aussagen des neuen Innenministers Seehofer eingestimmt und propagiert, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Die Auswirkungen dieser öffentlichkeitswirksam präsentierten Stigmatisierung bekommen in Brandenburg insbesondere Flüchtlinge zu spüren. So sind tschetschenische Flüchtlinge von einem weit verbreiteten anti-muslimischen Rassismus betroffen. „Ein Kind wurde kürzlich vom Jugendamt abgeholt, unter Einsatz von drei Polizeiwannen. Damit schüren die Behörden völlig unverhältnismäßig Ängste, die ein Signal nach außen setzen und die Betroffenen als eine Gefahr darstellen.“, berichtet Ivana Domazet vom Flüchtlingsrat Brandenburg. Dabei sind es häufig Menschen aus Tschetschenien mit besonderem Schutzbedarf, die vor Verfolgung und Folter fliehen und sich hier eine Perspektive fern von Gewalt aufbauen möchten.

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