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	<title>Potsdam-Mittelmark Archive - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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	<title>Potsdam-Mittelmark Archive - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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		<title>Gastbeitrag: Offener Brief &#8211; Situation geflüchteter Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften &#8211; Handlungsbedarf!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 13:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir möchten auf diesen offenen Brief zur Situation geflüchteter Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises Potsdam-Mittelmark hinweisen, dessen Anliegen wir unterstützen! Hier auch als pdf. Offener Brief an den Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark Herrn Marko Köhler an die Vorsitzenden der Fraktionen von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE/ PIRATEN, BVB Freie Wähler-FBB und FDP/BiK-BiT/IGH [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Wir möchten auf diesen offenen Brief zur Situation geflüchteter Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises Potsdam-Mittelmark hinweisen, dessen Anliegen wir unterstützen! Hier auch als <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2022/10/Offener-Brief-Situation-GU-23.09.22.pdf">pdf</a>.</p>
<h3>Offener Brief an den Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark</h3>
<p>Herrn Marko Köhler</p>
<p><strong>an die Vorsitzenden der Fraktionen von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE/ PIRATEN, BVB Freie Wähler-FBB und FDP/BiK-BiT/IGH im Kreistag Potsdam-Mittelmark</strong></p>
<p><em>Frau Mirna Richel, Herrn Dietmar Otto, Frau Dr. Elke Seidel, Frau Kathrin Menz, Herrn Roland Büchner, Herrn Hans-Peter Goetz</em></p>
<h3>Situation geflüchteter Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften – Handlungsbedarf!</h3>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>am 24. August 2022 fand im Rathaus Teltow ein Treffen „Geflüchtete Menschen in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf – Über Leben und Alltag in den Gemeinschaftsunterkünften“ (GU) statt. Wir, die Verfasser*in dieses Offenen Briefes, hatten das Treffen mitinitiiert. Unsere Absicht war es einerseits, die in Teltow und Stahnsdorf in GU unterge­brachten geflüchteten Menschen selbst ihre Situation schildern zu lassen; andererseits wollten wir einen Austausch sowohl mit Vertreter*innen des Landkreises Potsdam-Mittelmark (PM) als auch mit haupt- und ehrenamtlichen Unterstützer*innen ermöglichen. An dem Treffen nahmen insgesamt ca. 60 Personen teil.</p>
<p>Die Berichte der Betroffenen machten vor allem eines deutlich: Man fühlt sich mit der sehr schwierigen Situation in den GU mehr oder weniger alleine gelassen und ‚vergessen‘. Viele geflüchtete Menschen wohnen schon seit Jahren in derselben Unterkunft. Probleme bereiten insbesondere die extreme räumliche Enge, fehlende Rückzugsmöglichkeiten und die prekäre Hygienesituation. Diese Zustände führen zu starken physischen und psychischen Belastungen, vor allem bei den Kindern. Hinzu kommen die Hürden beim Arbeits- und Wohnungsmarktzugang, ein unzureichendes Sprachkursangebot, unklare Beratungsmöglichkeiten sowie die mangelnde Funktionsfähigkeit vor allem der Ausländerbehörde.</p>
<p>Uns ist bewusst, dass es seitens des Landkreises und auch des Kreistags verschiedene Aktivitäten zur Verbesserung sowohl der Lebenssituation in den GU als auch der teilhabefördernden Rahmenbedingungen gab und gibt. Nur reich(t)en diese Bemühungen offenkundig nicht aus. Zur Überwindung der bestehenden Probleme und Defizite bedarf es unserer Meinung nach dringend insbesondere folgender Maßnahmen:</p>
<ul>
<li>Verbesserung der Hygiene-Situation in den GU, vor allem schnellere Reaktionszeiten bei Defekten in Sanitär und Küche sowie bei Schädlingsbefall in den Räumlichkeiten. Die landesrechtlichen Vorgaben und Mindeststandards für die Unterbringung sind einzuhalten.</li>
<li>Mehr Transparenz und Information über Beratungsangebote, Sprachkurse, Freizeitangebote usw. Hier bietet sich insbesondere eine entsprechende Erweiterung der Integreat-App des Landkreises an. Das Filtern nach Regionen sollte möglich sein. Erklärungen zu einzelnen Angeboten sollten auch in einfacher Sprache verfügbar sein.</li>
<li>Ausweitung der Sozialarbeit in den GU (Verringerung des Betreuungsschlüssels von 1:80 auf 1:60).</li>
<li>Verbesserung der psychosozialen Betreuung und Beratung – insbesondere für Kinder.</li>
<li>Verbesserung des Angebots an Deutsch-Kursen, auch durch Erweiterung des Berechtigtenkreises.</li>
<li>Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Ausländerbehörde in Werder (Havel). Die Behörde ist bereits seit geraumer Zeit völlig überfordert (Nichterreichbarkeit, überlange Bearbeitungszeiten, unverständliche Entscheidungen). Dies kann für die Betroffenen zu mitunter empfindlichen Nachteilen führen – bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes. Eine massive Kraftanstrengung aller Verantwortlichen erscheint hier absolut unerlässlich und prioritär.</li>
</ul>
<p>Gesellschaftliche Teilhabe und Integration geflüchteter Menschen können nur gelingen, wenn es dafür geeignete Rahmenbedingungen gibt. Dies ist im Landkreis PM trotz aller – zweifellos anerkennenswerten – Bemühungen zurzeit nur sehr bedingt der Fall. Wir möchten Sie daher eindringlich bitten, sich der skizzierten Handlungs- und Problemfelder künftig noch intensiver anzunehmen. Hierbei verkennen wir die Vielfalt und Schwere der für Politik und Verwaltung insgesamt bestehenden Herausforderungen keineswegs. Diese dürfen jedoch nicht als Rechtfertigung dafür herhalten, das im vorliegenden Kontext offenkundig Notwendige lediglich halbherzig aufzugreifen oder gar zu unterlassen.</p>
<p>Einer breiten zivilgesellschaftlichen Unterstützung können Sie bei Ihren forcierten Bemühungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Teilhabechancen von Menschen mit Fluchthintergrund im Landkreis PM gewiss sein.</p>
<p>Teltow, 23. September 2022</p>
<p><em>Josefina Bajer</em> (Netzwerk Tolerantes Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf)<br />
<em>Dr. Ermyas Mulugeta</em> (Stellvertretender Vorsitzender des Integrationsbeirats PM)<br />
<em>Max Steinacker</em> (Mitglied im Sprecherkreis des Runden Tischs Asyl und Migration PM)</p>
<p>Kontakt<br />
Max Steinacker: <a href="mailto:msteinack@googlemail.com">msteinack@googlemail.com</a>, 0176/38070436<br />
Josefina Bajer: <a href="mailto:josefinbajer@gmx.eu">josefinbajer@gmx.eu</a>, 0179/5015891<br />
Dr. Ermyas Mulugeta: <a href="mailto:emu-mat@t-online.de">emu-mat@t-online.de</a>, 033845/90690</p>
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		<title>Wahlprüfsteine des Runden Tischs Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark zur Landratswahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark am 6. Februar 2022</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wahlpruefsteine-des-runden-tischs-asyl-und-migration-potsdam-mittelmark-zur-landratswahl-im-landkreis-potsdam-mittelmark-am-6-februar-2022/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wahlpruefsteine-des-runden-tischs-asyl-und-migration-potsdam-mittelmark-zur-landratswahl-im-landkreis-potsdam-mittelmark-am-6-februar-2022</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 15:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wahlpruefsteine-des-runden-tischs-asyl-und-migration-potsdam-mittelmark-zur-landratswahl-im-landkreis-potsdam-mittelmark-am-6-februar-2022/">Wahlprüfsteine des Runden Tischs Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark zur Landratswahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark am 6. Februar 2022</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Gastbeitrag des Runden Tischs Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark</h2>
<blockquote>
<p><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2022/01/Antworten-Wahlpruefsteine-PM-Landrat-2022.pdf"><strong>Wahlprüfsteine und Antworten als PDF herunterladen</strong></a></p>
</blockquote>
<p>Der Runde Tisch Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark (RTAM PM) ist ein bürgerschaftlicher Zusammenschluss von Menschen mit Fluchterfahrung, Ehrenamtler*innen, Arbeitgeber*innen, Träger-Vertreter*innen der Flüchtlingshilfen und Beratungsstellen im Landkreis. Gemeinsames Ziel des Netzwerks bildet die Verbesserung der gesellschaftlichen Lebens- und Teilhabebedingungen von Menschen mit Flucht und Migrationshintergrund.</p>
<p>Am 6. Februar 2022 findet in Landkreis Potsdam-Mittelmark (PM) die nächste Landratswahl statt. Insgesamt sieben – durchweg männliche – Bewerber treten zu dieser Wahl an. Auch wenn die zentralen Festlegungen über asyl- und migrationspolitische Rahmenbedingungen auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene getroffen werden, verbleibt doch eine Reihe von wichtigen Entscheidungs- und Handlungskompetenzen beim Landkreis. Der RTAM PM hat sich daher entschlossen, den Kandidaten zur Landratswahl &#8218;Wahlprüfsteine&#8216; in Form eines Fragenkatalogs vorzulegen. Die Fragen wurden am 13. Dezember 2021 mit der Bitte um Beantwortung bis zum 16. Januar 2022 per E-Mail an die Bewerber versendet.</p>
<p>Die Resonanz auf unser Anliegen ist erfreulicherweise sehr positiv. Sämtliche Bewerber haben geantwortet, zwei davon mit leichter Fristüberschreitung. Sechs Rückmeldungen orientieren sich mehr oder weniger strikt an den vorgelegten Fragen, eine erfolgte als zusammenfassender E-Mail-Text. Auch wenn die Antworten – wenig überraschend – im Einzelnen unterschiedliche Sichtweisen, Akzentuierungen und Sachverhaltsbeurteilungen erkennen lassen, machen sie jedoch eines deutlich: Alle Kandidaten stehen den Belangen geflüchteter Menschen im Landkreis PM grundsätzlich offen und aufgeschlossen gegenüber. Auch in dieser Hinsicht herzlichen Dank für die Beteiligung!</p>
<p>Die Antworten haben wir im Folgenden in der Reihenfolge des Eintreffens ungekürzt und unredigiert zusammengestellt (die als E-Mail-Text eingegangene Rückmeldung steht am Ende). Mit der Veröffentlichung möchten wir vor allem den an gelingender Integration geflüchteter Menschen im Landkreis PM interessierten Wähler*innen eine Orientierungshilfe zur Landratswahl geben. Hierbei enthalten wir uns bewusst einer weitergehenden Bewertung – auch wenn der RTAM PM im vorliegenden Themenkontext naturgemäß nicht neutral sein kann, meinen wir, dass sich alle Interessierten anhand der Antworten sehr gut auch ohne ‚unser Zutun‘ ein eigenes Bild machen können.</p>
<p>In diesem Sinne wünschen wir eine aufschlussreiche Lektüre!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bad Belzig, 20. Januar 2022 – für den Runden Tisch:<br />Ruth Koschel, Martin Kühn, Dr. Ermyas Mulugeta, Ulrike Rauh, Max Steinacker</p>
<p><strong>Runder Tisch Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark</strong><br />c/o Belziger Forum e.V.<br />Straße der Einheit 25<br />14806 Bad Belzig<br /><strong>Kontakt:</strong><br />E-Mail: <a href="mailto:infocafe.derwinkel@gmail.com">infocafe.derwinkel@gmail.com</a></p></div>
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<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wahlpruefsteine-des-runden-tischs-asyl-und-migration-potsdam-mittelmark-zur-landratswahl-im-landkreis-potsdam-mittelmark-am-6-februar-2022/">Wahlprüfsteine des Runden Tischs Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark zur Landratswahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark am 6. Februar 2022</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Offener Brief &#8222;Bleiberecht für junge Geflüchtete eröffnen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 14:01:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem offenen Brief wandte sich der Runde Tisch Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark gestern gemeinsam mit einer Vielzahl unterstützender Initiativen und Einzelpersonen an die Landesregierung mit der Forderung nach sicheren Bleibeperspektiven für junge Geflüchtete. Konkret appelieren sie an das Land Brandenburg, einen Erlass nach Bremer Vorbild zu verabschieden. Die Freie Hansestadt Bremen hatte im September [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2021/02/Offener-Brief-RTA-Asyl-PM_Bleiberecht-fuer-junge-Gefluechtete.pdf"><b>offenen Brief</b></a> wandte sich der Runde Tisch Asyl und Migration Potsdam-Mittelmark gestern gemeinsam mit einer Vielzahl unterstützender Initiativen und Einzelpersonen an die Landesregierung mit der <b>Forderung nach sicheren Bleibeperspektiven für junge Geflüchtete</b>.</p>
<p>Konkret appelieren sie an das Land Brandenburg, einen Erlass nach Bremer Vorbild zu verabschieden. Die Freie Hansestadt Bremen hatte im September 2020 einen <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2021/02/Erlass-§-25b_Bleiberecht-junge-Gefluechtete.pdf"><b>Erlass zur &#8222;Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen für junge Geflüchtete in Bildung, Ausbildung und Studium&#8220;</b></a> veröffentlicht, der einen sicheren <b>Aufenthalt für geduldete junge Geflüchtete bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres</b><b> nach einer Voraufenthaltszeit von mindestens vier Jahren</b> (statt bisher acht Jahren) ermöglicht. Weitere Voraussetzungen sind u.a. der erfolgreiche Schulbesuch mit anerkanntem Schul- oder Berufsschulabschluss oder die Absolvierung einer Berufsausbildung, eines Studiums, eines Freiwilligen Soziales oder Ökologischen Jahres sowie ausreichende Deutschkenntnisse.</p>
<p>Der Flüchtlingsrat unterstützt den offenen Brief. <b>Eine aufenthaltsrechtlich sichere Perspektive und ein Leben ohne Angst sind Grundvoraussetzungen für die soziale und ökonomische Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben</b>. In Brandenburg lebten im Jahr 2019 ca. 5.500 Menschen mit einer Duldung. Geflüchtete, die nach Abschluss des Asylverfahrens keine Aufenthaltserlaubnis bekommen, verharren oft jahrelang als «Geduldete» in existentieller Unsicherheit. Diese Perspektivlosigkeit bedeutet eine deutliche Benachteiligung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und ist fatal für ihre psychische Gesundheit, insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene. Um Menschen einen Weg aus solchen Kettenduldungen zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber Bleiberechtsregelungen erlassen, die jedoch durch eine restriktive Auslegung in der Praxis vielfach ins Leere laufen. <b>In Brandenburg profitieren bisher nur ausgesprochen wenige von diesen Möglichkei</b><b>ten</b>. Das muss sich schleunigst ändern!</p>
<p>Im Vorgriff auf eine solche gesetzliche Regelung fordert der Flüchtlingsrat die Landesregierung außerdem auf, umgehend einen <b> Abschiebungsstopp für alle Flüchtlinge zu verhängen, die potenziell von einer solchen Regelung profitieren könnten</b>.</p>
<p><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2021/02/Offener-Brief-RTA-Asyl-PM_Bleiberecht-fuer-junge-Gefluechtete.pdf">Offener Brief RTA Asyl PM_Bleiberecht für junge Geflüchtete</a></p>
<p><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2021/02/Erlass-§-25b_Bleiberecht-junge-Gefluechtete.pdf">Erlass § 25b_Bleiberecht junge Geflüchtete</a></p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/offener-brief-bleiberecht-fuer-junge-gefluechtete-eroeffnen/">Offener Brief &#8222;Bleiberecht für junge Geflüchtete eröffnen&#8220;</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Proteste gegen drohende Ketten-Quarantäne in Sammelunterkunft in Stahnsdorf</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressemitteilung-proteste-gegen-drohende-ketten-quarantaene-in-sammelunterkunft-in-stahnsdorf/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pressemitteilung-proteste-gegen-drohende-ketten-quarantaene-in-sammelunterkunft-in-stahnsdorf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 08:59:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressemitteilung-proteste-gegen-drohende-ketten-quarantaene-in-sammelunterkunft-in-stahnsdorf/">Pressemitteilung: Proteste gegen drohende Ketten-Quarantäne in Sammelunterkunft in Stahnsdorf</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="western"><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/07/30.7.2020_PM_Geflüchtete-in-Stahnsdorf-protestieren-gegen-KettenQuarantäne.pdf" rel="attachment wp-att-25676">Pressemitteilung als PDF</a></p>
<p class="western">Am 29.07.2020 demonstrierten Bewohner*innen auf dem Gelände der Sammelunterkunft in Stahnsdorf, um die Öffentlichkeit auf ihre desolate Situation aufmerksam zu machen.</p>
<p class="western">Seit eineinhalb Wochen stehen 275 Menschen in den beiden Häusern der Sammelunterkunft in der Ruhlsdorfer Straße in Stahnsdorf unter Quarantäne; nun wurden weitere Infektionen unter den in Mehrbettzimmern untergebrachten Bewohner*innen bekannt und die Quarantäne kurzfristig verlängert. Bewohner*innen forderten gegenüber dem Flüchtlingsrat, die ausstehenden Testergebnisse zu erfahren, verlangten eine Verbesserung der Lebensmittelversorgung und kritisierten die gemeinsame Unterbringung in Mehrbettzimmern, die es ihnen unmöglich macht, sich vor einer Infektion zu schützen. Sie fragen, warum das Personal in der Unterkunft teilweise keinen Mund-Nase-Schutz trägt, und warum das Personal nicht, wie sie auch, unter Quarantäne steht.</p>
<p class="western">„<i>Wenn </i><i>Menschen</i><i> </i><i>auch nach dem Bekanntwerden erster Infektionen</i><i> </i><i>weiter </i><i>dicht an dicht miteinander leben, sich Zimmer und Gemeinschaftsbereiche teilen müssen, dann werden weitere Infektion</i><i>sketten, längere Quarantänephasen</i><i> </i><i>und enorme Gesundheitsrisiken für die Betroffenen </i><i>bewusst in Kauf genommen.“</i>, so Mara Hasenjürgen vom Flüchtlingsrat Brandenburg.<i> „</i><i>Fehler, die in Hennigsdorf gemacht wurden, als sich insgesamt rund 75 Bewohner*innen ansteckten und </i><i>über 400 </i><i>Geflüchtete bis zu sechs Wochen in </i><i>Massenq</i><i>uarantäne bleiben mussten, werden nun in Stahnsdorf wiederholt.“ </i></p>
<p class="western">Das Coronavirus hat längst gezeigt: Soziale Ungleichheit und struktureller Rassismus werden durch die Pandemie nicht nur sichtbar, sondern verschärft. Geflüchtete Menschen, die in Brandenburg in Massenunterkünften leben müssen, sind deutlich überproportional gefährdet, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren: Am 29. Juni waren bereits 1,7% der geflüchteten Menschen in Brandenburger Unterkünften infiziert, so die Landesregierung (Drucksache 7/1680) – in der Allgemeinbevölkerung liegt dieser Wert laut RKI aktuell dagegen bei 0,141% (<a class="western" href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-07-29-de.pdf?__blob=publicationFile">COVID-19-Lagebericht</a>vom 29.07.2020 des RKI).</p>
<p class="western">Das Krisenmanagement in Potsdam-Mittelmark steht im eklatanten Widerspruch zu den <a class="western" href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/AE-GU/Aufnahmeeinrichtungen.html#doc14256998bodyText6">Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum </a><a class="western" href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/AE-GU/Aufnahmeeinrichtungen.html#doc14256998bodyText6">Management von COVID-19-Erkrankungen in Gemeinschaftsunterkünften</a>. Insbesondere bei der transparenten Information und Einbindung der Bewohner*innen wurden gravierende Fehler gemacht. Seit Bekanntwerden der ersten Infektionen dauerte es fünf Tage, bis überhaupt mit der Testung der übrigen Bewohner*innen begonnen wurde, so die <a class="western" href="https://www.pnn.de/potsdam-mittelmark/nach-corona-infektion-von-familie-linke-fordert-dezentrale-unterbringung-fuer-gefluechtete/26028846.html?fbclid=IwAR2nN0xo5_r1Z4osLcQWdWlwYsHWWWk-XovRXfVYcRzCq0Gtvp6fjtoVJ8g">Potsdamer Neueste Nachrichten</a>. Eine Einteilung in kleine Quarantäne-Kohorten fand nicht statt, von Einzelzimmerunterbringung ganz zu schweigen. Am Abend des Protests am 29.7.2020 war das Gesundheitsamt weiterhin nicht in der Lage, Betroffene angemessen über die bereits vorliegenden Positiv-Testungen zu informieren. Erst gestern wurden dann einige Infizierte und Nicht-Infizierte getrennt. Weitere 25 Tests stehen laut Medienberichten noch aus, zudem seien noch nicht alle Testergebnisse zurück.</p>
<p class="western">Mit einer respektvollen, frühzeitigen, transparenten und nicht zuletzt mehrsprachigen Kommunikation mit Bewohner*innen (vom RKI eindringlich empfohlen) hätte das Ansteckungsrisiko für mehrere hundert Menschen gesenkt; viele Konflikte vor Ort hätten vermeiden werden können. Dass die Betroffenen Menschen sich dagegen wehren ist absolut nachvollziehbar. Dass lokale Verantwortliche protestierende Bewohner*innen stattdessen mit Begriffen wie <i>anstachelnd </i>und <i>Aufrührer </i>beschreiben, die mediale Bezeichnung des legitimen Protests als <i>Revolte</i>, ist diffamierend und einseitung, die Lage und Grundrechte der Protestierenden werden hier völlig aus dem Blickfeld gelassen. Die zwischenzeitlich vom Landkreis angekündigte Sanktionierung einiger Protestierender nach dem Infektionsschutzgesetz durch Absonderung in Eisenhüttenstadt entbehrt jeder rechtlichen Grundlage und wurde inzwischen zurückgenommen.</p>
<p class="western"><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<p class="western" align="justify">Flüchtlingsrat Brandenburg<br />Mara Hasenjürgen<br /><a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailto:hasenjuergen@fluechtlingsrat-brandenburg.de">hasenjuergen@fluechtlingsrat-brandenburg.de</a><br /><span lang="en-GB">01522/ 7310650</span></p>
<h2>​</h2>
<p><div id="attachment_25688" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25688" class="wp-image-25688 size-large" src="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/07/Wir-Wollen-Raus-Stahnsdorf-29-Juli-2020-FR-BRB-1024x768.jpg" alt="Protest: &quot;Wir wollen RAUS&quot;" width="1024" height="768" srcset="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/07/Wir-Wollen-Raus-Stahnsdorf-29-Juli-2020-FR-BRB-1024x768.jpg 1024w, https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/07/Wir-Wollen-Raus-Stahnsdorf-29-Juli-2020-FR-BRB-980x735.jpg 980w, https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/07/Wir-Wollen-Raus-Stahnsdorf-29-Juli-2020-FR-BRB-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><p id="caption-attachment-25688" class="wp-caption-text">Stahnsdorf, 29. Juli 2020, Foto: Flüchtlingsrat Brandenburg</p></div></div>
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<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressemitteilung-proteste-gegen-drohende-ketten-quarantaene-in-sammelunterkunft-in-stahnsdorf/">Pressemitteilung: Proteste gegen drohende Ketten-Quarantäne in Sammelunterkunft in Stahnsdorf</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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		<title>Pressenotiz: Setzt Brandenburg auf Zwang statt Kommunikation? &#8211; Corona-Absonderungshaft im Ausreisegewahrsam</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressenotiz-setzt-brandenburg-auf-zwang-statt-kommunikation-corona-absonderungshaft-im-ausreisegewahrsam/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pressenotiz-setzt-brandenburg-auf-zwang-statt-kommunikation-corona-absonderungshaft-im-ausreisegewahrsam</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2020 12:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressenotiz-setzt-brandenburg-auf-zwang-statt-kommunikation-corona-absonderungshaft-im-ausreisegewahrsam/">Pressenotiz: Setzt Brandenburg auf Zwang statt Kommunikation? &#8211; Corona-Absonderungshaft im Ausreisegewahrsam</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>8.5.2020<b></b></p>
<p>In einer<a href="https://www.potsdam-mittelmark.de/de/meta-navigation-elemente/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/"> Pressemitteilung vom 6.5.2020 </a>erklärt der Landkreis Potsdam-Mittelmark, dass sie erstmals einen Geflüchteten im Ausreisegewahrsam am Flughafen Schönefeld unter Zwangsquarantäne gestellt haben, das nun als Absonderungseinrichtung zur Unterbringung von so genannten Quarantäne-Verweigerern nach dem Infektionsschutzgesetz dient. Der Presse ist zu entnehmen, dass es sich bei dem Betroffenen um einen 31-jährigen Geflüchteten aus der Gemeinschaftsunterkunft in Teltow handelt, der vom 5. bis 13. Mai in der Absonderungshaft verbleiben muss. Während Kranke sowie Krankheitsverdächtige ausnahmslos in einem abgeschlossenen Krankenhaus in Zwangsquarantäne genommen werden dürfen, können Ausscheider und Ansteckungsverdächtige &#8222;auch in einer anderen geeigneten abgeschlossenen Einrichtung abgesondert werden&#8220; (vgl. § 30 Abs. 2 S. 2 IfSG).</p>
<p>Lotta Schwedler vom Flüchtlingsrat Brandenburg äußert sich zu der Maßnahme:</p>
<p>&#8222;Geflüchtete Menschen sind in Gemeinschaftsunterkünften, in denen sie sich Zimmer, Küche und Bad mit anderen teilen müssen, einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Eine Zwangsquarantäne von ganzen Stockwerken oder gesamten Unterkünften, wie beispielsweise in Henningsdorf geschehen, wird hier billigend in Kauf genommen &#8211; inklusive der negativen sozialen und emotionalen Folgen, die das für die Menschen hat. Als Flüchtlingsrat beobachten wir eine sehr große Verunsicherung bei allen Geflüchteten, deren Unterkunft unter Quarantäne gestellt wird. Eine Informationsvermittlung, die Unsicherheit und Angst nehmen könnte, findet viel zu wenig statt. Häufig liegen zunächst keine schriftlichen Bescheide vom Gesundheitsamt vor, es mangelt an mehrsprachiger Übersetzung der Quarantäne-Informationen, für ihre Sorgen finden Geflüchtete keine Ansprechpartner_innen, eine Kommunikation auf Augenhöhe gibt es selten.</p>
<p>Nach Berichten von Geflüchteten aus der Unterkunft in Teltow fühlten auch sie sich unzureichend informiert. Eine Missachtung der Quarantäneanordnung hängt häufig auch mit dieser verfehlten Informations- und Aufklärungspolitik zusammen. Eine Zwangsunterbringung in der Ausreisesammelstelle in Schönefeld erscheint deswegen unverhältnismäßig. Ob das Ausreisegewahrsam der richtige Ort für eine potentiell infizierte Person sein kann, ist stark zu bezweifeln. Hier muss ein Mindestmaß an medizinischen Materialien und geschultem Personal vorhanden sein, da noch zeitlich verzögert Symptome einer Corona-Infektion auftreten können. Außerdem fehlen Vollzugsregelungen für die so genannte Absonderungshaft. Das ermöglicht, den Betroffenen weitere Freiheitsbeschränkungen aufzuerlegen, was der Willkür Tür und Tor öffnet. So könnten beispielsweise ein Zugang zu Rechtsberatung, der Empfang von Besuch oder die Kommunikation nach außen willkürlich unterbunden werden.</p>
<p>Darüber hinaus ist das Problem in weiten Teilen hausgemacht: Würden die Landkreise Geflüchtete dezentral in kleineren Wohneinheiten unterbringen, müssten sie auch nicht ganze Großunterkünfte unter Quarantäne stellen.&#8220;</p>
<p>Martin Kühn, ehrenamtlicher Unterstützer von Geflüchteten aus der Unterkunft in Teltow, berichtet von der Lage vor Ort:</p>
<p>&#8222;Es ist befremdlich, in welcher Form und Wortwahl der Landrat in Bezug auf einen Einzelfall an die Presse geht. Gleichzeitig wird der Landkreis seiner Verpflichtung der Aufklärung gegenüber den Geflüchteten nicht gerecht. Geflüchtete, die in dem Heim in Teltow leben, haben die Information über die Quarantäne in ihrer Unterkunft nicht, wie zu erwarten, vom Landkreis, sondern aus der Presse oder dem Internet.</p>
<p>Der einzige effektive Schutz vor Ansteckung wäre die Unterbringung in Wohnungen oder Einzelzimmern. Dennoch verweigert die Ausländerbehörde in Werder den Auszug eines jungen Geflüchteten aus der Unterkunft in Teltow in eine private Unterkunft, in der er die für alle geltenden Abstandsregeln einhalten könnte.&#8220;</p>
<p>Martin Kühn weiter:</p>
<p>&#8222;Es gibt scheinbar keine Kommunikation zwischen dem Landkreis und den betroffenen Kommunen &#8211; selbst der Bürgermeister von Teltow war nicht informiert. Der eigene <a href="https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Potsdam-Mittelmarks-Landrat-Wolfgang-Blasig-muss-in-Corona-Quarantaene">Skiurlaub des Landrates </a>zu Beginn der Coronakrise mit anschließender Quarantäne wirft die Frage auf, wie hier die Prioritäten im Rahmen des Krisenmanagements gesetzt werden.&#8220;</p>
<p><i>Zum Hintergrund und zur Situation in anderen Bundesländern:</i></p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-hamburg-quarantaene-verweigerer-koennten-in-ausreisegewahrsam-kommen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200417-99-741990">https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-hamburg-quarantaene-verweigerer-koennten-in-ausreisegewahrsam-kommen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200417-99-741990</a></p>
<p><a class="moz-txt-link-freetext" href="https://taz.de/Corona-und-Gefluechtete/!5681898/">https://taz.de/Corona-und-Gefluechtete/!5681898/</a></p>
<p>Pressekontakt: Lotta Schwedler, Tel.: 0331 / 71 64 99</p></div>
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<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressenotiz-setzt-brandenburg-auf-zwang-statt-kommunikation-corona-absonderungshaft-im-ausreisegewahrsam/">Pressenotiz: Setzt Brandenburg auf Zwang statt Kommunikation? &#8211; Corona-Absonderungshaft im Ausreisegewahrsam</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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		<title>Offener Brief an Landrat Potsdam-Mittelmark und Innenminister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[joan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2019 10:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/offener-brief-an-landrat-potsdam-mittelmark-und-innenminister/">Offener Brief an Landrat Potsdam-Mittelmark und Innenminister</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit einem <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2019/09/Offener-Brief-Ausländerbehörde_Werder.pdf" data-wpel-link="internal">offenen Brief zu den Missständen in der Ausländerbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark</a> richten sich ehrenamtliche Unterstützer*innen sowie Vertreter*innen verschiedener Institutionen und Unternehmen an den Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark und den Innenminister des Landes Brandenburg.</p>
<p>Darin äußern sie ihre Empörung über sich verschärfende Schwierigkeiten bei der Erteilung von Beschäftigungserlaubnissen u.a. auch als Voraussetzung für die Erteilung von Ausbildungsduldungen. Sie nehmen Anteil an den Folgen des integrationsfeindlichen Handelns, wie es allzu oft in der Ausländerbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark festzustellen ist.</p>
<p>Der Flüchtlingsrat Brandenburg unterstützt den offenen Brief: <em>“Für viele Geflüchtete in Brandenburg scheitert die Aufnahme einer Beschäftigung an der ordnungspolitischen Haltung der Ausländerbehörden. Potsdam-Mittelmark fällt immer wieder mit besonders restriktiven Entschiedungen auf. Eine einheitliche, transparente und rechtskonforme Behördenpraxis im Sinne der Betroffenen ist dringend nötig. Die Forderungen der Zivilgesellschaft müssen ernst gemommen werden. Die Ausländerbehörden müssen alle Spielräume nutzen und einer Arbeitsaufnahme nicht unnötig Steine in den Weg legen</em>”, so Kirstin Neumann vom Flüchtlingsrat Brandenburg.</p>
<p><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2019/10/Pressemitteilung-b.pdf" rel="attachment wp-att-21921">Pressemitteilung-b</a><br /><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2019/10/Offener-Brief-Ausländerbehörde_Werder.pdf" rel="attachment wp-att-21927">Offener-Brief-Ausländerbehörde_Werder</a><br /><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2019/10/Unterzeichner_-Offener_Brief_werder.pdf" rel="attachment wp-att-21933">Unterzeichner_-Offener_Brief_werder</a></p></div>
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<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/offener-brief-an-landrat-potsdam-mittelmark-und-innenminister/">Offener Brief an Landrat Potsdam-Mittelmark und Innenminister</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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