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	<title>Pressemitteilung Archives - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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	<title>Pressemitteilung Archives - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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	<item>
		<title>Pressestatement: Abschiebung Afghanistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als unterzeichnende Flüchtlingsräte sind wir erneut entsetzt über die nunmehr unverhohlene direkte Zusammenarbeit zwischen den deutschen Behörden und dem Taliban Regime.</p>
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<p>Potsdam, den 28.04.2026</p>
<p class="default">Als unterzeichnende Flüchtlingsräte sind wir erneut entsetzt über die nunmehr unverhohlene <strong>direkte Zusammenarbeit</strong> <strong>zwischen den deutschen Behörden und dem Taliban Regime.</strong></p>
<p class="default">Die heutige Abschiebung aus insgesamt 13 Bundesländern sowie die geplante Vorführung vor &#8222;Botschaftspersonal&#8220; der Taliban von Menschen aus Afghanistan in einer BAMF Außenstelle beweisen, wovor wir lange gewarnt haben: <strong>die deutsche Bundesregierung erkennt die Taliban als legitime Regierung und Gesprächspartner an. </strong></p>
</div>
<div>
<p class="default"><strong>Wir fordern ein Ende der direkten und auch indirekten Kooperation mit den Taliban sowie ein bundesweites Abschiebeverbot nach Afghanistan. </strong></p>
<p class="default">Bayerischer Flüchtlingsrat<br />
Hessischer Flüchtlingsrat<br />
Flüchtlingsrat Baden-Württemberg<br />
Flüchtlingsrat Berlin<br />
Flüchtlingsrat Bremen<br />
Flüchtlingsrat Hamburg<br />
Flüchtlingsrat Niedersachsen<br />
Flüchtlingsrat Nordrhein- Westfalen<br />
Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz<br />
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt<br />
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein<br />
Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrates<br />
Sächsischer Flüchtlingsrat</p>
<div id="isPasted" data-page="1">
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			</item>
		<item>
		<title>PRO ASYL und Flüchtlingsräte der Bundesländer zum Besuch von Ahmed al-Scharaa: Keine Abschiebedeals auf dem Rücken von Menschenrechten!</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pro-asyl-und-fluechtlingsraete-der-bundeslaender-zum-besuch-von-ahmed-al-scharaa-keine-abschiebedeals-auf-dem-ruecken-von-menschenrechten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pro-asyl-und-fluechtlingsraete-der-bundeslaender-zum-besuch-von-ahmed-al-scharaa-keine-abschiebedeals-auf-dem-ruecken-von-menschenrechten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 13:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren den für den heutigen Montag geplanten Empfang des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa durch die Bundesregierung scharf. Selbst nach den Massakern in Syrien an Alawit*innen, Drus*innen, Kurd*innen und anderen Minderheiten empfängt die Bundesregierung einen Mann, dessen Truppen an schwersten Menschenrechtsverbrechen beteiligt sind. „Es ist ein fataler Widerspruch, wenn sich deutsche Politikerinnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="postdate">
<p><strong>PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren den für den heutigen Montag geplanten Empfang des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa durch die Bundesregierung scharf. Selbst nach den Massakern in Syrien an Alawit*innen, Drus*innen, Kurd*innen und anderen Minderheiten empfängt die Bundesregierung einen Mann, dessen Truppen an schwersten Menschenrechtsverbrechen beteiligt sind.</strong></p>
<blockquote><p>„<em>Es ist ein fataler Widerspruch, wenn sich deutsche Politikerinnen und Politiker auf Menschenrechte berufen, gleichzeitig aber mit Akteuren kooperieren, die schwere Menschenrechtsverletzungen zu verantworten haben“, </em>erklärt Emily Barnickel vom Flüchtlingsrat Berlin. <em>„Eine solche Politik trägt zur Normalisierung von Gewaltregimen bei und untergräbt den Schutz von Geflüchteten</em>.“</p>
<p>„<em>Die Gespräche mit dem islamistischen Übergangspräsidenten drohen vor allem, eine zynische und völlig realitätsferne Rückführungsdebatte in Deutschland zu befeuern. Notwendige Kooperationen beim Wiederaufbau in Syrien müssen an klare menschenrechtliche Standards und den wirksamen Schutz von Minderheiten geknüpft werden</em>“, so Karl Kopp, Geschäftsführer von PRO ASYL.</p></blockquote>
<p><strong>Empfang von al-Scharaa legitimiert dessen Herrschaft</strong><br />
Während in Berlin über den Wiederaufbau Syriens und die Abschiebung von geflüchteten Syrer*innen verhandelt wird, wächst die Gewalt gegen marginalisierte Bevölkerungsgruppen in dem Land: Kurd*innen, Jesid*innen, Drus*innen, Alawit*innen und LGBTQIA+-Personen sind von Vertreibung, Gewalt und Zerstörung ziviler Infrastruktur betroffen. Auch wenn Teile der Bundesregierung krampfhaft versuchen, ein anderes Bild zu zeichnen: Syrien ist auch über ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes <a href="https://www.proasyl.de/material/positionspapier-syrien/" target="_blank" rel="nofollow noopener">nicht sicher</a>.</p>
<p>Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer solchen Zusammenarbeit ohne wirksame menschenrechtliche Bedingungen: Sie führt zur politischen Legitimation eines Regimes, welches weiterhin für Gewalt und Vertreibung von religiösen oder ethnischen Gruppen sowie LGBTQIA+-Personen steht.</p>
<p>Das Signal, das die Bundesregierung mit ihren Bemühungen um Abschiebungen und mit dem Empfang von al-Scharaa an die syrische Community in Deutschland sendet, ist fatal und ausgrenzend: „Um euch loszuwerden, ist uns jedes Mittel recht.“ Diese Syrienpolitik beschädigt das Vertrauen bei Hunderttausenden von Menschen, die in Deutschland Schutz gesucht haben und längst Teil dieser Gesellschaft geworden sind.</p>
<p><strong>Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL fordern von der Bundesregierung:</strong><br />
1. Einen sofortigen und <strong>uneingeschränkten Abschiebestopp nach Syrien</strong>.<br />
Abschiebungen in ein Land, in dem weiterhin Massaker unter Beteiligung der Truppen des Machthabers stattfinden können und die humanitäre Lage katastrophal ist, sind mit den internationalen und europäischen Menschenrechtsverpflichtungen unvereinbar.</p>
<p>2. <strong>Keine Ablehnungen im Asylverfahren</strong> von syrischen Schutzsuchenden und <strong>mindestens Schutz für Angehörige von Minderheiten</strong>.<br />
Das Bundesamt muss bei den Asylanträgen, bei denen Bedrohung oder Verfolgung klar erkennbar sind, zeitnah entscheiden und Schutz zuerkennen. Das gilt für Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten sowie für Menschen weiterer vulnerabler Gruppen. Bei Asylanträgen anderer Personengruppen sollte das Bundesamt abwarten und keine Asylanträge ablehnen, solange die Situation in Syrien so unsicher ist.</p>
<p>3. <strong>Keine Widerrufsverfahren</strong>, solange Unterdrückung, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen anhalten.</p>
<p>4. <strong>Keine politische Normalisierung</strong> oder <strong>diplomatische Aufwertung von Akteuren</strong>, die für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind.</p>
<p>5. Eine Syrien-Politik, <strong>die sich</strong> nicht an kurzfristiger migrationspolitischer Abschreckung, sondern <strong>an Menschenrechten, Schutz und langfristiger Stabilität orientiert</strong>.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief von 188 Organisationen an Unionsparteien und EVP: Keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im Europaparlament</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/offener-brief-von-188-organisationen-an-unionsparteien-und-evp-keine-zusammenarbeit-mit-der-extremen-rechten-im-europaparlament/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=offener-brief-von-188-organisationen-an-unionsparteien-und-evp-keine-zusammenarbeit-mit-der-extremen-rechten-im-europaparlament</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 13:38:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Offenen Brief an die Vorsitzenden von CDU, CSU und der EVP-Fraktion fordern 188 Organisationen die Unionsparteien und die Europäische Volkspartei auf, jede Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im Europäischen Parlament auszuschließen.</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/offener-brief-von-188-organisationen-an-unionsparteien-und-evp-keine-zusammenarbeit-mit-der-extremen-rechten-im-europaparlament/">Offener Brief von 188 Organisationen an Unionsparteien und EVP: Keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im Europaparlament</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr CDU-Bundesvorsitzender, sehr geehrter Herr Merz, sehr geehrter Herr CSU-Parteivorsitzender, sehr geehrter Herr Dr. Söder, sehr geehrter Herr EVP-Fraktionsvorsitzender, sehr geehrter Herr Weber,</p>
<p>mit großer Sorge lesen wir die Berichte über die enge inhaltliche Abstimmung der EVP-Fraktion mit Abgeordneten rechtsextremer Fraktionen im Innenausschuss des<br />
Europäischen Parlaments.</p>
<p>Die Vorgänge unterlaufen die von CDU und CSU betonte klare Abgrenzung gegenüber der extremen Rechten in der parlamentarischen Praxis. Die von Ihnen selbst gesetzte rote Linie, keine Absprachen mit rechtsextremen Kräften zu treffen, wurde hier eindeutig überschritten. Wir erinnern eindringlich an Ihre eigenen Versprechen: Wahren Sie demokratische Grundsätze – Europa zuliebe und mit Blick auf die innenpolitischen Herausforderungen.</p>
<p>Mit der extremen Rechten ist ein Europa der Freiheit, der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit nicht zu haben. Mit ihrer Programmatik eines nationalen „Europas der Vaterländer” legt die extreme Rechte die Lunte an das europäische Projekt, für das christlich-demokratische Kräfte nach 1945 eingehend geworben und das sie mit aufgebaut haben.</p>
<p>Wir begrüßen Ihre öffentliche Kritik an den bekannt gewordenen Vorgängen ausdrücklich. Entscheidend ist nun, daraus die richtigen politischen Konsequenzen zu ziehen.</p>
<p>Am 26. März haben Sie die Möglichkeit, ein klares Signal zu setzen: Die EVP kann im Plenum gegen den Beschluss des Innenausschusses zur Rückführungsverordnung stimmen und an den Verhandlungstisch mit den demokratischen Fraktionen zurückkehren.</p>
<p>Demokratie bedeutet Austausch, Verhandlungen und Kompromisse. Dabei muss aber unverrückbar feststehen: Menschenrechte sind nicht teilbar, Rechtsstaatlichkeit gilt für alle. Die europäische Asyl- und Migrationspolitik darf diese Grundsätze nicht unterlaufen.</p>
<p>Genau hier, bei der Achtung der Menschenrechte, liegen jedoch die großen Schwächen des vorliegenden Entwurfs der Rückführungsverordnung. Insbesondere die geplanten Abschiebungszentren außerhalb der EU, selbst für Familien mit Kindern, sowie die Ausweitung der Abschiebungshaft bergen erhebliche Risiken für die Wahrung grundlegender Rechte nach der EU-Grundrechtecharta.</p>
<p>Wir appellieren daher an Sie,<br />
– die Abgrenzung zur extremen Rechten auch im europäischen Kontext klar und verbindlich sicherzustellen,<br />
– den vorliegenden Entwurf der Rückführungsverordnung in seiner jetzigen Form nicht weiterzuverfolgen und<br />
– sich für eine Asyl- und Migrationspolitik einzusetzen, die rechtsstaatlichen und menschenrechtlichen Standards konsequent verpflichtet bleibt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Unterzeichnende Organisationen (24. März 2026)</p>
<p><strong>Bundesorganisationen</strong><br />
ACCICE<br />
Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)<br />
AWO Bundesverband e. V.<br />
Borderline-Europe -Menschenrechte ohne Grenzen e.V.<br />
Bundes Roma Verband e.V.<br />
Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) e.V.<br />
Bundesfachverband zur Unterstützung von Menschen in Abschiebehaft (BUMAH)<br />
Der Paritätische Gesamtverband<br />
Deutscher Frauenrat<br />
Flüchtlingshilfe Iran e.V. 2010<br />
FORUM MENSCHENRECHTE. Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen<br />
GermanDream<br />
Handicap International e.V.<br />
Hand in Hand #WirSindDieBrandmauer<br />
HÁWAR.help<br />
Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland<br />
Kabul Luftbrücke<br />
Kein Bock auf Nazis e.V.<br />
LSVD+ &#8211; Verband Queere Vielfalt<br />
matteo &#8211; Kirche und Asyl e.V.<br />
medica mondiale<br />
medico international<br />
MISSION LIFELINE International<br />
Neue Richter*innenvereinigung<br />
Ökum. Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V.<br />
Penager e.V., die bundesweite Online-Beratungsstelle für Geflüchtete<br />
PRO ASYL Bundesarbeitsgemeinschaft BAG<br />
Radikaldemokratisches Bildungswerk e.V.<br />
Republikanischer Anwältinnen &#8211; und Anwälteverein e.V. (RAV)<br />
Roma Center e.V.<br />
Save the Children Deutschland<br />
SOLWODI Deutschland e.V.<br />
SOS Humanity<br />
Stiftung gegen Rassismus<br />
Teachers for Future Germany e.V.<br />
Terre des Hommes<br />
United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V.<br />
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.<br />
Yezidisches Forum e.V.<br />
#LeaveNoOneBehind</p>
<p><strong>Landesorganisationen</strong><br />
Abschiebehaftberatung Nord<br />
AWO Landesverband Bayern e.V.<br />
Bayerischer Flüchtlingsrat<br />
Berliner VVN-BdA e.V.<br />
Diakonie Hessen<br />
Elisi Evi e.V.<br />
Etehad e.V.<br />
Flüchtlingsrat Berlin e.V.<br />
Flüchtlingsrat Brandenburg e.V.<br />
Flüchtlingsrat Hamburg e.V.<br />
Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.<br />
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.<br />
Flüchtlingsrat NRW e.V.<br />
Flüchtlingsrat RLP e.V.<br />
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.<br />
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.<br />
Flüchtlingsrat Thüringen e. V.<br />
Förderung der Bewährungshilfe in Hessen e.V.<br />
Hessischer Flüchtlingsrat<br />
Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz<br />
Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs Centrum IBBC e.V.<br />
kargah e.V.<br />
Landesintegrationsrat NRW<br />
lifeline &#8211; Vormundschaftsverein im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.<br />
MigraNetz Thüringen e.V.<br />
PASSAGE gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Integration mbH<br />
PLANB Ruhr gGmbH<br />
Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.<br />
SozDia Stiftung Berlin<br />
Teachers for Future Niedersachsen</p>
<p><strong>Lokale Organisationen</strong><br />
AHF – AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.<br />
Ak Asyl Friedrichsdorf e.V.<br />
Akademische Bildungsplattform e.V.<br />
Akm Lüdenscheid e.V<br />
Alevitische Gemeinde Hamm &amp; Umgebung e.V.<br />
Angekommen Wiesbaden e.V.<br />
Arbeit und Bildung e.V.<br />
Arbeitskreis Asyl Cuxhaven e. V.<br />
Arbeitskreis Kritische Jurist*innen Bremen<br />
Attac Regionalgruppe Essen<br />
Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V.<br />
AWO Bezirksverband Niederrhein e.V.<br />
Beirat für Migration und Integration Kusel<br />
Bellevue di Monaco eG<br />
biku gGmbH<br />
Bündnis &#8222;Neunkirchen für Vielfalt&#8220;<br />
Bündnis für Toleranz und Menschenrechte im Landkreis Regensburg e.V.<br />
Bunt statt Braun e.V. Forchheim<br />
Bürgerinitiative ´Cadenberge Hilft`<br />
Café International Büchenbeuren<br />
CEC-Connect e.V.<br />
Demokratie-Werkstadt-RE<br />
Der Kinderschutzbund Herzogtum Lauenburg<br />
Deutsch-Türkischer Verein Köln e.V.<br />
Die AnStifter e.V. Stuttgart<br />
&#8222;die anticapitalistas&#8220; das rote songduo aus der wesermarscher wesermarsch<br />
eine welt netz oberhausen<br />
Ezidische Akademie<br />
FAPRIK<br />
Flüchtlingshilfe Schönkirchen e.V.<br />
Flüchtlingsinitiative Lohmar-Siegburg e.V.<br />
Flüchtlingsrat Düsseldorf<br />
Flüchtlingsrat Krefeld e.V.<br />
Flüchtlingsrat Oberhausen e.V.<br />
Flüchtlingsrat Velbert e.V.<br />
Förderverein Flüchtlingshilfe Andernach e.V.<br />
Frauenzentrum Rüsselsheim e.V.<br />
Freundeskreis Asyl Denzlingen e.V.<br />
Freundeskreis Asyl Schwäbisch Hall<br />
Für ein Buntes Trier &#8211; gemeinsam gegen Rechts e.V.<br />
Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender (GGUA) e. V.<br />
Helferkreis Asyl Worms e.V.<br />
Hürther Brücke der Kulturen e.V.<br />
I Have Rights e.V.<br />
IBIS &#8211; Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und<br />
Beratung e.V.<br />
IMAG e.V. &#8211; Initiative für eine menschenfreundliche Aufnahme Geflüchteter<br />
Initiative für Kinder, Jugend und Gemeinwesenarbeit e.V.<br />
Initiative Mehrsprachigkeit e.V.<br />
Initiative Neue Nachbarn Rudolstadt<br />
InitiativGruppe &#8211; Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.<br />
Institut für angewandte Kulturforschung e.V., ifak<br />
INTERKULTURELLES BILDUNGSZENTRUM „UNIVERSUM“ e.V. IBU<br />
Interkulturelles Frauenzentrum SUSI<br />
Internationaler Kulturkreis Moers e.V.<br />
Jugendmigrationsdienst Nordfriesland<br />
Kölner Flüchtlingsrat e.V.<br />
Kölner Verbund der Migrantenorganisationen (KVMO) e.V.<br />
kulturgrenzenlos e.V.<br />
LEADERSHIP RHEIN-MAIN gUG<br />
Lernen fördern e.V., Kreisverband Steinfurt<br />
LIGA &#8211; Leininger Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit<br />
Marler Flüchtlingsinitiative (MARLFIN)<br />
MediNetz &#8211; Essen e.V.<br />
Migrantinnentreff Gülistan<br />
MTK gegen Rechts<br />
Multikulturelles Zentrum Trier<br />
Münchner Flüchtlingsrat<br />
Netzwerk Asyl und Integration<br />
Netzwerk Flüchtlingshilfe Freudenberg<br />
Netzwerk für Flüchtlinge Rödermark<br />
Netzwerk Kirchenasyl Sachsen<br />
Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ)<br />
Offen! Für eine solidarische Gesellschaft<br />
Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V.<br />
Omas gegen Rechts Forchheim<br />
OMAS GEGEN RECHTS Frankfurt Uffbasse<br />
OMAS GEGEN RECHTS SAAR<br />
PAHN – Politische Arbeitsgemeinschaft Helferkreise Region Nürnberg<br />
Parteiübergreifende Initiative JHQ<br />
PaSo gGmbH<br />
Planerladen gGmbH<br />
Queeres Zentrum Wiesbaden e.V.<br />
Refugee Law Clinic Bonn e.V.<br />
Refugee Law Clinic Bremen<br />
Refugee Law Clinic Cologne e. V.<br />
Refugee Law Clinic Hannover e.V.<br />
Refugee Law Clinic Kiel e.V.<br />
Refugee Law Clinic Konstanz e.V.<br />
Refugio München<br />
Refugium e.V. Braunschweig<br />
Rom e.V. &#8211; Roma-Selbstorganisation für Teilhabe, Bildung und Kultur<br />
SC Aleviten Paderborn e.V.<br />
Seebrücke Berlin<br />
Seebrücke Bochum<br />
Seebrücke Brühl<br />
Seebrücke Detmold<br />
Seebrücke Essen<br />
Seebrücke Gronau<br />
Seebrücke Köln<br />
Seebrücke Krefeld<br />
Seebrücke Neustadt/Wstr.<br />
Seebrücke Osnabrück<br />
Signale e.V./polit. Chor<br />
SOFRA Queer Migrants e.V.<br />
Stadtteilarbeit e.V.<br />
STATTwerke e.V.<br />
Sub e.V. &#8211; Schwul-Queeres Zentrum München<br />
Turkuaz e.V.<br />
Türöffner e.V.<br />
Verband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen Bayern unserVETO<br />
Verein &#8222;Leben in der Fremde e.V.&#8220; seit 1986<br />
wif e.V. &#8211; Begegnung &amp; Beratung<br />
Willkommen in der Moselstraße<br />
Wir packen&#8217;s an e.V.<br />
WiW &#8211; Bürgerinitiative Willkommen in Wöllstein e.V.<br />
Zaki &#8211; Bildung und Kultur e.V.<br />
Zentrum für Demokratie und Menschenrechte e.V ZDM</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren systematische Zerschlagung von Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pm-kritik-an-zerschlagung-von-unterstuetzungsstrukturen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pm-kritik-an-zerschlagung-von-unterstuetzungsstrukturen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 10:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/?p=56930</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer kalkulierten und systematischen Zerstörung von zivilgesellschaftlichen Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete. Dazu gehören die Kürzungen bei Integrationskursen ebenso wie die vorgesehene Streichung der unabhängigen Asylverfahrensberatung.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer kalkulierten und systematischen Zerstörung von zivilgesellschaftlichen Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete. Dazu gehören die Kürzungen bei Integrationskursen ebenso wie die vorgesehene Streichung der unabhängigen Asylverfahrensberatung.<br />
</strong><strong><br />
</strong>Der Abbau unabhängiger Beratungsangebote ist keine zufällige politische Entscheidung. Er ist Ausdruck eines umfassenden Angriffs auf gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Strukturen – auf nationaler wie auf europäischer Ebene. Und das bei gleichzeitig wachsendem Beratungsbedarf von Geflüchteten, denn die Schutzquote beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sinkt deutlich, trotz einer massiven Ausweitung von Konflikten und Kriegen in zahlreichen Herkunftsländern.<br />
<strong><br />
</strong>&#8222;<em>Unabhängige Asylverfahrensberatung ist kein Zusatzangebot, sondern eine zentrale Voraussetzung für faire und funktionierende Verfahren. Wer diese Strukturen abbaut, greift in die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats ein</em>&#8222;, sagt Helen Rezene, Geschäftsführerin von PRO ASYL. Damit werden gezielt die Rechte von Menschen geschwächt, die ohnehin zu den verletzlichsten Gruppen gehören. Der Schutz gesellschaftlicher Minderheiten ist jedoch Teil der demokratischen DNA und unverzichtbar für einen funktionierenden Rechtsstaat.</p>
<p>&#8222;<em>Besonders alarmierend ist, dass der gesetzliche Anspruch auf unabhängige Beratung zwar formal laut Paragraf 12a Asylgesetz besteht, in der Praxis jedoch faktisch auf Null gedreht wird</em>&#8222;, so Leonie Melk vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein beim bundesweiten Treffen von Landesflüchtlingsräten und PRO ASYL in Kiel.<br />
<strong><br />
</strong>Diese Entwicklung steht exemplarisch für den systematischen Abbau zivilgesellschaftlicher Infrastruktur. Wenn bei der Vorbereitung auf ein komplexes und existentielles Verfahren und möglicherweise fehlerhaften Bescheiden gleichzeitig die Beratung wegbricht, wird effektiver Rechtsschutz faktisch unmöglich. Hinzu kommen strukturelle Probleme: Chaos im Asylverfahren und eine massive Zunahme von Klagen sind absehbare Konsequenzen.<br />
<strong><br />
</strong>Diese Politik hindert Schutzsuchende zudem daran, an der Gesellschaft teilzuhaben, verschärft Ausgrenzung und Unsicherheit und verursacht individuelles Leid.<br />
<strong><br />
Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL fordern:</strong></p>
<ul>
<li>eine flächendeckende, unabhängige Asylverfahrensberatung</li>
<li>Integrationskurse für alle Schutzsuchenden</li>
<li>eine dauerhafte finanzielle Absicherung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen</li>
</ul>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pm-kritik-an-zerschlagung-von-unterstuetzungsstrukturen/">PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren systematische Zerschlagung von Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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		<title>Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft – Wir fordern klare Haltung von der Landespolitik</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/demokratie-braucht-eine-starke-zivilgesellschaft-wir-fordern-klare-haltung-von-der-landespolitik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=demokratie-braucht-eine-starke-zivilgesellschaft-wir-fordern-klare-haltung-von-der-landespolitik</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Potsdam, 23.02.2026: Anlässlich der großen Anfrage der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag zur staatlichen Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen haben sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure zusammengefunden, um gemeinsam Haltung zu zeigen. </p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Potsdam, 23.02.2026</strong></p>
<p>Anlässlich der großen Anfrage der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag zur staatlichen Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen haben sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure zusammengefunden, um gemeinsam Haltung zu zeigen. Wir arbeiten in der politischen Bildung, der Demokratieförderung, im Umwelt- und Naturschutz, in der Sozial- und Jugend(verbands)arbeit, in der Beratung von Betroffenen, der freien- und gemeinnützigen Wohlfahrtspflege, im Einsatz gegen Diskriminierung sowie für Teilhabe, Menschenrechte, Gleichstellung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p>
<p>Diese Arbeit erreicht Menschen in allen Teilen Brandenburgs – in Städten ebenso wie in ländlichen Räumen, über Generationen hinweg und in unterschiedlichsten Lebenslagen. Sie wirkt dort, wo staatliche Angebote allein nicht ausreichen, und schafft Räume für Begegnung, Beteiligung, Prävention und konstruktive Konfliktbearbeitung. Gerade in einem Flächenland im tiefgreifenden Strukturwandel ist diese Reichweite von unschätzbarem Wert.</p>
<p>Ein zentraler Erfolgsfaktor dieser Arbeit ist das <strong>ehrenamtliche Engagement</strong>. Tausende Engagierte bringen Zeit, Wissen und Erfahrung ein und vervielfachen so die Wirkung öffentlicher Förderung. Jeder investierte Euro entfaltet dadurch eine weit überproportionale gesellschaftliche Wirkung – getragen von Verantwortung, Fachlichkeit und langfristig gewachsenen Netzwerken.</p>
<p>Alle unterzeichnenden Organisationen eint das Engagement für ein <strong>demokratisches, friedliches und solidarisches Miteinander</strong> und ein gemeinsames Verständnis von <strong>Respekt und Toleranz</strong>. Unsere Arbeit zielt darauf ab, zu verbinden, statt zu spalten, Teilhabe zu ermöglichen und demokratische Werte im Alltag erfahrbar zu machen. Eine starke Zivilgesellschaft ist eine tragende Säule der Demokratie. Die Anfrage der AfD sehen wir vor diesem Hintergrund als bewussten Angriff auf demokratische Strukturen im Land.</p>
<p>Die staatliche Förderung zivilgesellschaftlicher Organisationen erfolgt auf klarer rechtlicher Grundlage, projektbezogen oder institutionell, transparent und überprüfbar. Sie begründet keine politische Steuerung und keine Abhängigkeit. Zivilgesellschaftliche Organisationen sind eigenständige Akteure, in denen Bürgerinnen und Bürger Eigenverantwortung übernehmen. Sie vertreten in vielen Fällen die Interessen von marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen und setzen sich für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ein. All diese Anliegen finden im gesellschaftspolitischen Geschäft zu wenig Gehör. Damit werden Ungerechtigkeiten abgebaut und Grundrechte gestärkt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang stellen wir klar: Gemeinnützige Organisationen dürfen und müssen sich im Rahmen ihrer Satzungszwecke demokratisch positionieren. Dies gilt auf Grundlage des Grundgesetzes besonders für die Verteidigung demokratischer Grundwerte, Bürger- und Menschenrechte.</p>
<p>Die Große Anfrage der AfD-Fraktion ist parteipolitisch motiviert und nicht Ausdruck parlamentarischer Kontrolle. Sie zeichnet ein verzerrtes Bild zivilgesellschaftlicher Arbeit und verkennt ihre demokratische Funktion. Statt sachlicher Aufklärung enthält sie zahlreiche Ungenauigkeiten und Unterstellungen. Wir weisen jeden Versuch zurück, zivilgesellschaftliches Engagement zu delegitimieren oder unter Generalverdacht zu stellen. Brandenburg braucht eine starke, vielfältige und kritische Zivilgesellschaft.</p>
<p>Brandenburg braucht Menschen, die sich einmischen und Zivilcourage zeigen &#8211; gegen Gewalt, Diskriminierung, Rechtsruck und Hass! Die unterzeichnenden Organisationen stehen gemeinsam dafür ein.</p>
<p><strong>Unsere Erwartungen an die Landespolitik sind:</strong></p>
<ul>
<li>Unterstützung und Rückendeckung für unsere demokratiefördernde, zivilgesellschaftliche Arbeit,</li>
<li>eine sachliche, faktenbasierte Debatte über Förderung und Transparenz,</li>
<li>eine langfristige Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen als Bestandteil einer wehrhaften, pluralen Demokratie.</li>
</ul>
<p>Unterzeichnende:</p>
<p><strong>Von der großen Anfrage betroffene Organisationen</strong></p>
<p>Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus<br />Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.<br />Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) e.V.<br />Dachverband Lesben und Alter e.V.<br />Demokratiebündnis Rutenberg e.V.<br />Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.<br />Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V.<br />KATTE e.V.<br />Klimabündnis Brandenburg<br />KommMit – Für Migranten und Flüchtlinge e.V.<br />Landesverband andersARTiG e.V.<br />Mehr Demokratie e.V.<br />Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V.<br />Opferperspektive e.V.<br />Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg<br />Sozialistische Jugend – Die Falken<br />Stadt-Land.move e.V.</p>
<p><strong>Solidarische Organisationen</strong></p>
<p>ADFC Brandenburg<br />AWO Bezirksverband Potsdam e.V.<br />BBAG &#8211; Bildung, Begegnung, Austausch &#8211; gemeinsam e.V.<br />Berlin 21<br />Brandenburg 21<br />BUND Brandenburg<br />BUNDjugend Brandenburg<br />Cottbuser Aufbruch e.V.<br />DGB BBR<br />Flüchtlingsrat Brandenburg<br />mitMachen e.V.<br />NABU Brandenburg<br />NABU Barnim<br />NABU Fredersdorf-Vogelsdorf<br />NABU Fürstenwalde<br />NABU Hoppegarten<br />NABU Osthavelland<br />NABU Potsdam<br />NABU Regionalverband Calau<br />NABU Regionalverband Oderland<br />NABU Uckermark<br />NAJU Brandenburg<br />Naturfreunde Brandenburg<br />Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.<br />Netzwerk Tolerantes Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf<br />Scientists for Future Potsdam<br />Stadtjugendring Potsdam<br />Unternehmen bekennen Farbe<br />VCD Brandenburg<br />VENROB<br />verdi Berlin-Brandenburg</p></div>
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		<item>
		<title>Ordnungspolitische Keule für ein soziales Problem? Wohnsitzauflage ist nicht nur verfehlt, sondern diskriminierend und entrechtend</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressemitteilung-ordnungspolitische-keule-fuer-ein-soziales-problem-wohnsitzauflage-ist-nicht-nur-verfehlt-sondern-diskriminierend-und-entrechtend/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pressemitteilung-ordnungspolitische-keule-fuer-ein-soziales-problem-wohnsitzauflage-ist-nicht-nur-verfehlt-sondern-diskriminierend-und-entrechtend</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 13:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Flüchtlingsrat Brandenburg verurteilt die geplanten Wohnsitzauflagen für Geflüchtete auf das schärfste. „Die Wohnsitzauflagen sind ein massiver Eingriff in ihre Grundrechte und eine falsche ordnungspolitische Antwort auf ein sozialpolitisches Problem“, erklärt Kirstin Neumann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Potsdam, 19.01.2026 – Der Flüchtlingsrat Brandenburg verurteilt die geplanten Wohnsitzauflagen für Geflüchtete auf das schärfste. „Die Wohnsitzauflagen sind ein massiver Eingriff in ihre Grundrechte und eine falsche ordnungspolitische Antwort auf ein sozialpolitisches Problem“, erklärt Kirstin Neumann. „Bisher gibt es Wohnsitzauflagen für Geflüchtete vor allem auf Bundeslandebene – die Menschen müssen dort wohnen bleiben, wo sie zugewiesen wurden. Der Vorschlag von Innenminister Wilke geht viel weiter: Er soll Geflüchtete künftig an konkrete Landkreise binden. Das ist ein drastischer Einschnitt in die Bewegungsfreiheit und die selbstbestimmte Lebensgestaltung. Solche Eingriffe bedürfen einer besonders hohen Rechtfertigung – diese bleibt Innenminister Wilke bislang schuldig&#8220; </strong></p>
<p>Die Verteilung aus den Erstaufnahmeeinrichtungen ist grundsätzlich ausgewogen. Sobald Geflüchtete jedoch eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, müssen sie sich privaten Wohnraum suchen – und dieser befindet sich zum großen Teil in Städten wie Cottbus. Dort gibt es Arbeitsmöglichkeiten, Bildungs‑ und Freizeitangebote sowie bezahlbare Wohnungen. Genau diese Faktoren ermöglichen Partizipation. Wer Geflüchtete jetzt per Wohnsitzauflage in infrastrukturschwache Landkreise zwingt, blockiert diese Chancen und verschärft die Probleme, die man angeblich lösen will.</p>
<p>Zugleich kritisiert der Flüchtlingsrat die öffentliche Debatte: „Es ist erschreckend, dass Geflüchtete und Migrant:innen erneut als Sündenböcke für verfehlte Sozialpolitik herhalten müssen“, sagt Rola Saleh. Was keine Erwähnung findet: Brandenburg verzeichnet seit Jahren einen deutlichen Anstieg rechter und rassistischer Gewalt, Cottbus gehört dabei zu den am stärksten betroffenen Städten (<a href="https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2024">https://www.opferperspektive.de/aktuelles/statistik-2024</a>). „Wer über Gewalt, Konflikte oder Unsicherheiten spricht, darf diese Entwicklung nicht ausblenden – und schon gar nicht die Verantwortung einseitig Geflüchteten zuschreiben“, so Saleh weiter.</p>
<p>„Statt integrationshemmenden Wohnsitzauflagen brauchen wir wirksame, menschenrechtskonforme Maßnahmen, die Partizipation und Teilhabe ermöglichen“, betont Saleh. „Dazu gehören: bessere sozialarbeiterische und pädagogische Ausstattung an Schulen, intensive Begleitung von geflüchteten Kindern und Familien zur Aufarbeitung von Fluchttraumata, Schutz vor rassistischer Gewalt, Förderung von Akzeptanz gegenüber Migrant:innen in der Bevölkerung, flächendeckend bezahlbarer Wohnraum sowie Investitionen in Bildung und soziale Infrastruktur. Rassismus und Entrechtung in Form von Wohnsitzauflagen auf Landkreisebene sind kein Merkmal sozialer Politik. Sie erschweren Teilhabe, verschärfen Probleme und treiben die Gesellschaft weiter auseinander.&#8220;</p>
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		<item>
		<title>Schutz statt Abschiebung: Deutschlands Verantwortung angesichts der eskalierenden Gewalt in der Islamischen Republik Iran</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/schutz-statt-abschiebung-iran/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schutz-statt-abschiebung-iran</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 10:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/?p=55028</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Landesflüchtlingsräte Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, und Sachsen fordern in einer gemeinsamen Pressemitteilung einen bundesweiten Abschiebestopp, Schutz und humanitäre Visa für Oppositionelle aus dem Iran.</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/schutz-statt-abschiebung-iran/">Schutz statt Abschiebung:&lt;br&gt; Deutschlands Verantwortung angesichts der eskalierenden Gewalt in der Islamischen Republik Iran</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p><b>16.01.2026, Potsdam | Landesflüchtlingsräte Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, und Sachsen fordern einen bundesweiten Abschiebestopp, Schutz und humanitäre Visa für Oppositionelle aus dem Iran.</b></p>
<p>Die Landesflüchtlingsräte zeigen sich zutiefst besorgt über die erneute Eskalation der politischen und menschenrechtlichen Lage in der Islamischen Republik Iran. Seit dem Wiederaufflammen landesweiter Proteste Ende Dezember 2025 geht das iranische Regime erneut mit äußerster Brutalität gegen Demonstrierende, Oppositionelle, Frauen, queere Menschen, ethische und religiöse Minderheiten und Afghan:innen vor.</p>
<p>Willkürliche Gewalt, Verhaftungen, Folter und Hinrichtungen sind Charakteristika dieses Regimes. Berichten zufolge sind bereits im Laufe dieser Proteste tausende Menschen getötet, verletzt und inhaftiert worden. Seit dem Internet Blackout brutalisiert der Folterstaat seine Gewaltstrategie gegen die eigene Bevölkerung.</p>
<p>Angesichts der aktuellen Lage können Abschiebungen in die Islamische Republik Iran lebensbedrohlich sein. Schutzsuchende Menschen sind der Gefahr staatlicher Verfolgung, willkürlicher Inhaftierung, Folter oder anderer schwerer Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund fordern die Landesflüchtlingsräte konkrete politische und aufenthaltsrechtliche Maßnahmen.</p>
<p><b>1. Abschiebestopp in den Iran – sofort und ohne Ausnahmen</b><br />Aufgrund der eskalierenden Repressionen fordern wir einen sofortigen bundesweiten Abschiebestopp aus Deutschland in die Islamischen Republik Iran. Abschiebungen können Betroffene erheblichen Gefahren aussetzen. Zudem müssen Kettenabschiebungen über Drittstaaten konsequent vermieden werden.</p>
<p><b>2. Unverzügliche Anpassung der Asylpraxi</b><br />Oppositionelle, Protestierende, Angehörige von Minderheiten sowie andere als regimekritisch wahrgenommene Personen sind systematischer Verfolgung ausgesetzt. Diese Realität muss sich in den Schutzentscheidungen widerspiegeln. Nach der bereinigten Ablehnungsquote wurden im Jahr 2025 fast drei Viertel (73 Prozent) der Asylanträge aus dem Iran vollständig abgelehnt.</p>
<p><b>3. Schutz von Exiliraner:innen in Deutschland sicherstellen<br /></b>Das iranische Regime verfolgt Regimekritiker:innen auch im Ausland. Exiliraner:innen berichten von Überwachung, Einschüchterung und Bedrohung. Der Kontakt zu iranischen Auslandsvertretungen muss als unzumutbar eingestuft werden. Ausreisepflichtige Iraner*innen müssen ein Bleiberecht erhalten. Arbeitsverbote sind aufzuheben.</p>
<p><b>4. Humanitäre Visa ermöglichen und Zugangswege öffnen</b><br />Die Aussetzung von Aufnahmeprogrammen, verschärfte Grenzkontrollen und die faktische Blockade humanitärer Visa verhindern schutzsuchenden Menschen den Zugang zu Asylverfahren. Humanitäre Visa müssen für politische Oppositionelle unbürokratisch umgehend erteilt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V.<br />Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.<br />Flüchtlingsrat Berlin e.V.<br />Flüchtlingsrat Brandenburg e.V.<br />Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.<br />Flüchtlingsrat RLP e.V.<br />Flüchtlingsrat Sachsen e.V.</b></p></div>
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<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/schutz-statt-abschiebung-iran/">Schutz statt Abschiebung:&lt;br&gt; Deutschlands Verantwortung angesichts der eskalierenden Gewalt in der Islamischen Republik Iran</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Über 250 Organisationen fordern von Bundesregierung Aufnahme gefährdeter Menschen aus Afghanistan</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/ueber-250-organisationen-fordern-von-bundesregierung-aufnahme-gefaehrdeter-menschen-aus-afghanistan/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ueber-250-organisationen-fordern-von-bundesregierung-aufnahme-gefaehrdeter-menschen-aus-afghanistan</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 09:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/?p=53153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) fordern mehr als 250 deutsche Organisationen, darunter über 50 Bundesorganisationen, die Bundesregierung auf: Menschenrechte wahren - Versprechen halten! Nehmt die Schutzsuchenden aus Afghanistan mit Aufnahmezusage endlich auf!</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/ueber-250-organisationen-fordern-von-bundesregierung-aufnahme-gefaehrdeter-menschen-aus-afghanistan/">Über 250 Organisationen fordern von Bundesregierung Aufnahme gefährdeter Menschen aus Afghanistan</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) fordern mehr als 250 deutsche Organisationen, darunter über 50 Bundesorganisationen, die Bundesregierung auf: Menschenrechte wahren &#8211; Versprechen halten! Nehmt die Schutzsuchenden aus Afghanistan mit Aufnahmezusage endlich auf!</b></p>
<p>„Tun Sie jetzt alles in Ihrer macht Stehende, um die Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage bis Jahresende nach Deutschland zu holen“, heißt es in dem Offenen Brief, der namentlich an die Bundesminister Alexander Dobrindt und Johann Wadephul gerichtet ist.</p>
<p>Noch immer warten rund 1.800 afghanische Menschen darauf, nach Deutschland in Sicherheit zu kommen. Über <a href="https://dserver.bundestag.de/btp/21/21046.pdf">70 Prozent</a> von ihnen sind Frauen und Kinder. Die pakistanische Regierung droht ihnen mit der Abschiebung nach Afghanistan, wenn sie nicht bis Ende Dezember das Land verlassen haben. „Die Zeit drängt. Es zählt buchstäblich jeder Tag“, heißt es in dem Offenen Brief.</p>
<p><b>Abschiebung nach Afghanistan bedeutet Verfolgung, Misshandlung und Tod </b></p>
<p>In Afghanistan sind die Menschen Verfolgung, Misshandlungen, Gefängnis und sogar dem Tod durch die Taliban ausgesetzt. Der Grund: Sie haben sich über Jahre hinweg für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Frauen- und Kinderrechte eingesetzt: für universelle Werte also – auch im Interesse Deutschlands. Darunter sind ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen ebenso wie Journalist*innen, Richter*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen, Angehörige der LSBTIQ+ Community sowie Kulturschaffende.</p>
<p><b>Deutschland muss zu menschenrechtlichen Verpflichtungen stehen</b></p>
<p>Die mehr als 250 bundes-, landesweiten und lokalen Organisationen appellieren kurz vor Weihnachten nicht nur an Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe, sondern weisen Deutschland vor allem deutlich auf die Verantwortung hin, die es für diese Menschen trägt: „Die menschenrechtlichen Verpflichtungen unseres Landes dürfen kein Lippenbekenntnis sein – das schulden wir jenen, die für Deutschland gearbeitet oder die sich auf uns verlassen haben. Vertrauen ist unsere stärkste Währung. Wer Vertrauen verspielt, handelt gegen Deutschlands Interessen.“</p>
<p>Um die Menschen vor Tod und Verfolgung zu schützen, brauchen sie, heißt es in dem Appell weiter:</p>
<p><strong>1. Sofortige Evakuierungen:</strong> Für alle Menschen mit Aufnahmezusage ist die sofortige, unbürokratische Ausreise vor Jahresende einzuleiten.</p>
<p><strong>2. Einen schnellen Abschluss der Verfahren ohne weitere Verzögerung:</strong> Die Sicherheitsüberprüfungen und Visaverfahren müssen schnellstmöglich für alle Aufnahmeprogramme &#8211; inklusive Menschenrechtsliste und Überbrückungsprogramm &#8211; abgeschlossen werden.</p>
<p><strong>3. Sicherheit vor Abschiebungen nach Afghanistan:</strong> Die Bundesregierung muss im Gespräch mit der pakistanischen Regierung die Möglichkeiten nutzen, um weitere Abschiebungen der Betroffenen nach Afghanistan zu verhindern und eine sichere Unterbringung bis zum Abschluss der Verfahren zu gewährleisten.</p>
<p>Den ganzen offenen Brief, den unter anderem Kabul Luftbrücke, PRO ASYL, Terre des Hommes, Amnesty International, Der Paritätische Gesamtverband, Human Rights Watch und Brot für die Welt unterschrieben haben, finden Sie <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Offener-Brief-Aufnahmen-Afghanistan-Menschenrechte-wahren-Versprechen-halten.pdf">hier</a> im Wortlaut.</p>
<p><b>Hintergrund: </b></p>
<p>Derzeit befinden sich in Pakistan rund 1.800 afghanische Staatsangehörige, die eine Aufnahmezusagen aus den vier verschiedenen deutschen Aufnahmeprogrammen haben – Bundesaufnahmeprogramm (§ 23 Absatz 2 AufenthG), Ortskräfteverfahren (§ 22 Satz 2 AufenthG), Menschenrechtsliste (§ 22 Satz 2 AufenthG) und Überbrückungsprogramm (§ 22 Satz 2 AufenthG). Circa 250 von ihnen wurden im August 2025 bereits nach Afghanistan abgeschoben und warten in einem Safehouse auf die Fortsetzung ihrer Verfahren. Während die Bundesregierung angekündigt hat, die Verfahren für Personen im Bundesaufnahmeprogramm und im Ortskräfteverfahren weiterzuführen, sind die Verfahren der Menschenrechtsliste und im Überbrückungsprogramm weiterhin ausgesetzt.</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/ueber-250-organisationen-fordern-von-bundesregierung-aufnahme-gefaehrdeter-menschen-aus-afghanistan/">Über 250 Organisationen fordern von Bundesregierung Aufnahme gefährdeter Menschen aus Afghanistan</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL  Recht auf Asyl in Gefahr: Sprachliche wie rechtliche Repressionen gegenüber Geflüchteten stoppen!</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressemitteilung-der-landesfluechtlingsraete-und-pro-asyl-recht-auf-asyl-in-gefahr-sprachliche-wie-rechtliche-repressionen-gegenueber-gefluechteten-stoppen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pressemitteilung-der-landesfluechtlingsraete-und-pro-asyl-recht-auf-asyl-in-gefahr-sprachliche-wie-rechtliche-repressionen-gegenueber-gefluechteten-stoppen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/?p=52964</guid>

					<description><![CDATA[<p>Flüchtlingsräte und PRO ASYL mahnen: Aktuelle diskriminierende Rhetorik bei Flucht und Asyl schafft eine Grundlage für zunehmende Entrechtung. Drohende Inhaftierung von Kindern und Familien durch GEAS, Push-Backs an deutschen Grenzen und geplante Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien zeugen von einer Enthemmung, die schnellstmöglich gestoppt werden muss. Es braucht eine Rückbesinnung auf die Genfer Flüchtlingskonvention – für den Erhalt universeller Menschenrechte FÜR ALLE!</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/pressemitteilung-der-landesfluechtlingsraete-und-pro-asyl-recht-auf-asyl-in-gefahr-sprachliche-wie-rechtliche-repressionen-gegenueber-gefluechteten-stoppen/">Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL  Recht auf Asyl in Gefahr: Sprachliche wie rechtliche Repressionen gegenüber Geflüchteten stoppen!</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL</em><br />
Recht auf Asyl in Gefahr: Sprachliche wie rechtliche Repressionen gegenüber Geflüchteten stoppen!</strong></p>
<p><em>Flüchtlingsräte und PRO ASYL mahnen: Aktuelle diskriminierende Rhetorik bei Flucht und Asyl schafft eine Grundlage für zunehmende Entrechtung. Drohende Inhaftierung von Kindern und Familien durch GEAS, Push-Backs an deutschen Grenzen und geplante Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien zeugen von einer Enthemmung, die schnellstmöglich gestoppt werden muss. Es braucht eine Rückbesinnung auf die Genfer Flüchtlingskonvention – für den Erhalt universeller Menschenrechte FÜR ALLE!</em></p>
<p>„Was immer sichtbarer wird: Abwertende Rhetorik und tatsächliche Entrechtung gehen Hand in Hand. Rechtspopulistische Äußerungen sind nicht nur symbolischer Natur, sondern entfalten direkte Auswirkung auf das Leben von vielen Menschen. Dabei bieten die zahlreichen gesetzlichen Verschärfungen und eine immer brutaler werdende Abschiebepraxis keine Lösungen für die tatsächlichen Herausforderungen im Land“, sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL.</p>
<p>Wer das Stadtbild durch mehr Abschiebungen „verbessern“ will, stärkt nicht nur diffuse Ängste und rassistische Narrative, sondern negiert, dass Geflüchtete längst Teil unserer Gesellschaft sind. „Den Aufenthaltsstatus sieht Merz den Menschen nicht an, also stören Geflüchtete ihn allgemein im Stadtbild – das ist kein Kanzler, der sozialen Frieden schafft, sondern Menschen gezielt wegen ihres Erscheinungsbildes ausgrenzt“, sagt Nour Al Zoubi vom Flüchtlingsrat Thüringen.</p>
<p>Diese spalterische Symbolpolitik verdrängt all die Anstrengungen die Schutzsuchende nach ihrer Flucht leisten. Nach der Willkommenskultur von 2015 befinden wir uns seit mehreren Jahren in einem gnadenlosen Wettrennen um mehr Abschottung – nach innen und außen.</p>
<p><em>Keine Inhaftierung von Kindern!</em></p>
<p>Die Reform des Gemeinsamen Europäische Asylsystem (GEAS) bedroht die Grundrechte Schutzsuchender fundamental. Besonders gravierend ist die geplante Inhaftierung von Kindern und Familien im Asylverfahren. „Es ist purer Zynismus, wenn die Bundesregierung erklärt, dass eine monatelange Haft dem „Kindeswohl“ diene. Das Gegenteil ist der Fall: sie schafft neue Traumata und widerspricht der UN-Kinderrechtskonvention“, sagt Annika Kristeit vom Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Deshalb <a href="https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/geas-reform-wahrung-von-kinderrechten-muss-sichergestellt-sein-/383270">warnt auch UNICEF</a>, dass Inhaftierung von Minderjährigen gesetzlich ausgeschlossen werden muss und niemals aufgrund ihres Migrationsstatus erfolgen darf. Grundlage für diese inhumanen Pläne ist auch die rhetorische Abwertung Schutzsuchender.</p>
<p><em>Keine Verharmlosung von Konflikten und Diktaturen!<br />
</em><br />
„Während einerseits Geflüchtete zunehmend zur Bedrohung erklärt werden, werden auf der anderen Seite tödliche Konflikte in Syrien oder die Kooperation mit den Taliban verharmlost“, sagt Aicha El-Saleh vom Flüchtlingsrat Hamburg. Diese hatten erst vor wenigen Tagen das Generalkonsulat in Bonn übernommen und damit <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afghanistan-botschaft-taliban-102.html">hochsensible Daten</a> von Menschen erhalten, die in verschiedene Länder weltweit aus Angst vor den Taliban flohen. „Die Bundesregierung fällt damit allen, die vor dem Terror-Regime geflohen sind, in den Rücken. Sie verrät ihre Grundwerte, um Menschen mit Abschiebungen in Lebensgefahr zu bringen“, kritisiert El-Saleh weiter.</p>
<p>Trotz der katastrophalen Menschenrechtslage und laufender Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Taliban-Anführer wurden bereits im Sommer 2025 mehr als 80 Menschen nach Kabul abgeschoben. Bundesinnenminister Dobrindt verhandelt nun mit den Taliban über eine dauerhafte „Rückführungsregelung“. Weiter plant die Bundesregierung auch erste Abschiebeflüge nach Damaskus. Trotz desolater Sicherheitslage werden zunehmend Asylanträge von Menschen aus Syrien abgelehnt.</p>
<p>Es bleibt dabei: „Wer mit Abschiebungen strukturelle Probleme lösen will, wirft Nebelkerzen, die vor allem den rechten Rand stärken“, betont Dave Schmidtke vom Sächsischen Flüchtlingsrat. Er bilanziert: „Geflüchtete sind wesentlicher Teil der Gesellschaft. Wir brauchen konstruktive Konzepte für ein Miteinander – keine Panikmache, die Schutzsuchende an den Rand drängt.“</p>
<p>Menschenrechte müssen für ALLE gelten, sonst sind sie für ALLE in Gefahr!</p>
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		<title>Landesflüchtlingsräte fordern bundesweiten Abschiebestopp für Êzîd*innen in den Irak – Schicksal von Dlvin K. steht exemplarisch für die akute Bedrohung</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Landesflüchtlingsräte appellieren an Bund und Länder, umgehend einen umfassenden Abschiebestopp für Êzîd*innen in den Irak zu verhängen. Die aktuelle Praxis setzt Überlebende des Genozids massiver Gefahr aus und lässt Betroffene in ständiger Unsicherheit leben – wie das Beispiel der Êzîdin Dlvin K. in Rheinland-Pfalz zeigt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesflüchtlingsräte appellieren an Bund und Länder, umgehend einen umfassenden Abschiebestopp für Êzîd*innen in den Irak zu verhängen. Die aktuelle Praxis setzt Überlebende des Genozids massiver Gefahr aus und lässt Betroffene in ständiger Unsicherheit leben – wie das Beispiel der Êzîdin Dlvin K. in Rheinland-Pfalz zeigt.</p>
<p>Am 9. September 2025 konnte die geplante Abschiebung der jungen êzîdischen Frau und ihres Bruders aus der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (GfA) Ingelheim in letzter Minute gestoppt werden. Beide leiden unter schweren psychischen Traumata.</p>
<p>Natalie Lochmann vom Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz erklärt dazu:<br />
<em>„Die geplante Abschiebung von Dlvin K. musste buchstäblich in letzter Minute gestoppt werden. Der Fall zeigt, wie schnell selbst besonders schutzbedürftige Menschen von Rückführung bedroht sind. Es braucht einen klaren bundesweiten Abschiebestopp, um solche traumatisierenden Situationen künftig zu verhindern.“</em></p>
<p>Obwohl die Gefährdungslage für Êzîd*innen im Nordirak durch bewaffnete Konflikte, mangelnden Schutz und fehlende Infrastruktur weiterhin dramatisch ist, finden Abschiebungen immer noch statt – oftmals trotz schwerer individueller Traumata und fehlender Perspektiven für ein menschenwürdiges Leben.</p>
<p><em>„Es bedarf entschlossener politischer Lösungen. Die Entscheidungsträger*innen in den Innenministerien von Bund und Ländern sind jetzt in der Pflicht, endgültig einen Abschiebestopp auszusprechen und umzusetzen. Nur so können Menschenrechte gewahrt und das Leid der Betroffenen beendet werden“,</em> so Timmo Scherenberg vom hessischen Flüchtlingsrat.</p>
<p><strong>Die Landesflüchtlingsräte fordern:</strong></p>
<ul>
<li>Einen sofortigen bundesweiten Abschiebestopp für Êzîd*innen in den Irak</li>
<li>Rechtssicherheit für Überlebende des Genozids und eine dauerhafte Bleibeperspektive</li>
<li>Humanitäres und verantwortungsvolles Handeln von Bund, Ländern und Behörden</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong><br />
Flüchtlingsrat RLP e.V.<br />
Mail: <a href="mailto:info@fluechtlingsrat-rlp.de">info@fluechtlingsrat-rlp.de</a><br />
Tel.: 06131/4924734</p>
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