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	<title>JOG Archive - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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	<title>JOG Archive - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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		<title>Gemeinsame Pressemitteilung: Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Innenminister*innenkonferenz</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 23:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Blick  auf die Innenminister*innenkonferenz (IMK) fordern Jugendliche ohne Grenzen, PRO ASYL, Flüchtlingsrat Brandenburg, Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und terre des hommes Deutschland mit weiteren Organisationen: Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze! Am 20. Juni, dem  Weltflüchtlingstag, tagt die IMK in Potsdam unter anderem zu den Themen Flucht und Migration. Die Innenminister*innen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Blick  auf die Innenminister*innenkonferenz (IMK) fordern Jugendliche ohne Grenzen, PRO ASYL, Flüchtlingsrat Brandenburg, Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und terre des hommes Deutschland mit weiteren Organisationen: <b>Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze!</b></p>
<p>Am 20. Juni, dem  Weltflüchtlingstag, tagt die IMK in Potsdam unter anderem zu den Themen Flucht und Migration. Die Innenminister*innen aller Bundesländer entscheiden hier auch über das Leben und die Zukunft der vielen geflüchteten Kinder und jungen Menschen in Deutschland. Die Perspektiven der Betroffenen bleiben dabei jedoch außen vor. Auch öffentlich finden sie wenig Gehör. Der Zusammenschluss Jugendliche ohne Grenzen organisiert daher gemeinsam mit Verbündeten rund um die IMK Protestaktionen. Zum Auftakt wurden heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz die Forderungen an die  Innenminister*innen formuliert:</p>
<p><i>“Es ist unverantwortlich, Menschen in Länder abzuschieben, in denen sie nicht sicher leben können oder in denen ihnen Verfolgung bis hin zu Folter und Todesurteilen drohen. Wir fordern die Innenminister*innen auf, einen sofortigen Abschiebestopp für Menschen aus dem Iran und für jesidische Männer, Frauen und Kinder aus dem Irak zu beschließen. Die Solidarität mit denen, die im Iran für Freiheit demonstrieren, und mit den Überlebenden des Genozids an Jesid*innen muss ernsthafte Konsequenzen haben“</i>, sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL.</p>
<p><i>“Viele Geflüchtete müssen trotz schlechter Wohnbedingungen in überfüllten Heimen für kleine Räume hohe Mieten zahlen. Ein Beispiel: Sechs Quadratmeter kosten 400 Euro pro Monat. Zudem gibt es in Heimen keinen separaten Wohnraum für bedürftige Menschen, psychisch Kranke oder Traumatisierte. Die Innenminister*innen müssen dringend die schlimmen Zustände in den Geflüchtetenunterkünften verbessern. Geflüchtete haben ein Recht auf Wohnen statt ein Leben im Lager!”</i>, betont Mohamed Adam Abona Mohamed, Sprecher von Jugendliche ohne Grenzen.</p>
<p><i>„Anlässlich der Konferenz der Innenminister*innen kritisieren wir insbesondere die Einführung der Bezahlkarte. Mit einem extrem limitierten Zugang zu nur 50 Euro Bargeld bedeutet die Bezahlkarte in Brandenburg eine massive Einschränkung der eigenständigen Lebensführung von geflüchteten Menschen. Sie fliehen zu uns aus Angst vor Krieg und Verfolgung. Sie nun mittels Bezahlkarten zu gängeln, ist würdelos und reine Symbolpolitik, die rechten Kräften in die Hände spielt. Wir rufen dazu auf, sich gemeinsam und solidarisch gegen diese Form des Rassismus und der Ausgrenzung zu erheben. Löst endlich reale soziale Probleme anstatt Schuld auf geflüchtete Menschen zu schieben!“</i>, fordert Vincent da Silva vom Flüchtlingsrat Brandenburg.</p>
<p><i>„Mehr als ein Drittel aller Asylantragstellenden in Deutschland sind Kinder. Die Innenminister*innen haben daher eine  besondere Verantwortung, ihre Maßnahmen und Vorschläge so zu gestalten, dass der Schutz und die Rechte dieser Kinder gewahrt werden. Trotzdem beobachten wir in unseren Projekten tagtäglich, wie die Rechte junger Geflüchteter mit Füßen getreten werden: in der Massenunterkunft in Deutschland, in Lagern in Griechenland oder an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Auch die aktuell diskutierten Ideen zur Auslagerung von Asylverfahren sind nicht nur unrealistisch und teuer, sondern schlicht rechtswidrig und unmenschlich. Wir fordern die Innenminister*innen auf, endlich Schutz statt Abschreckung an erste Stelle zu setzen und für sichere Fluchtwege zu sorgen“</i>, sagt Annika Schlingheider, Referentin Flucht und Migration von terre des hommes.</p>
<p><b> </b></p>
<p><b>Weitere Informationen zu den Protesten rund um die Innenminister*innenkonferenz, alle Termine, den Aufruf, Flyer, Plakate und vieles mehr finden Sie auf <a href="https://www.imk-protest.de/">www.imk-protest.de</a></b></p>
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		<item>
		<title>Appell an die Innenminister*innen: Landesaufnahmeprogramme für Flüchtlinge jetzt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 08:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PRO ASYL, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und Landesflüchtlingsräte fordern anlässlich der Innenministerkonferenz vom 17.-19. Juni 2020 die Aufnahme von geflüchteten Menschen aus europäischen und außereuropäischen Flüchtlingslagern Die Aufnahmezusage von bis zu 400 Minderjährigen und ihrer Angehörigen aus den griechischen Elendslagern nach Deutschland – so begrüßenswert sie im Einzelfall ist – ist nichts [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRO ASYL, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und Landesflüchtlingsräte fordern anlässlich der Innenministerkonferenz vom 17.-19. Juni 2020 die Aufnahme von geflüchteten Menschen aus europäischen und außereuropäischen Flüchtlingslagern</strong></p>
<p>Die Aufnahmezusage von bis zu 400 Minderjährigen und ihrer Angehörigen aus den griechischen Elendslagern nach Deutschland – so begrüßenswert sie im Einzelfall ist – ist nichts mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Kapazitäten der EU-Hotspots sind um ein Vielfaches überschritten (31.891 Schutzsuchende bei einer Kapazität von 6.095 Plätzen, Stand 05.06.2020), es gibt weder ausreichende sanitäre Anlagen noch eine funktionierende Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Unter den Schutzsuchenden auf den Inseln befinden sich etliche Menschen mit familiären Beziehungen in Deutschland. Ihre Aufnahme ist kein humanitärer Gnadenakt, sondern eine rechtliche Verpflichtung, der Deutschland und weitere EU-Staaten nachkommen müssen. Zusätzlich bietet die Dublin-III-Verordnung die Möglichkeit, die Aufnahme Schutzsuchender aus humanitären Gründen zu veranlassen. Diese muss auch weiterhin in Griechenland, sowie im zentralen Mittelmeer zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen genutzt werden.</p>
<p>Seit zwei Jahren gibt es in Deutschland breit vorgetragene Forderungen um die Aufnahme von Schutzsuchenden. Demonstrationen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Regierungsmitglieder verschiedener Bundesländer haben die Aufnahmebereitschaft bestätigt.</p>
<p>Weltweit gibt es laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk 1,44 Millionen besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, die dringend einen Aufnahmestaat brauchen. Hierzu zählen u.a. Überlebende von Folter, kranke Menschen, Kinder, die alleine auf der Flucht sind und alleinstehende Frauen. Doch die zur Verfügung stehenden Aufnahmeplätze im Rahmen des UN-Resettlement-Programms sind viel zu gering. Generell gibt es kaum sichere und legale Zugangswege nach Deutschland und Europa. Anstatt per Flugzeug einreisen zu können, müssen Schutzbedürftige den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer antreten oder andere Fluchtrouten nehmen. Nach offiziellen Zahlen sind im vergangenen Jahr auf dem Mittelmeer mindestens 1.885 Menschen gestorben und innerhalb Europas kamen weitere 148 Personen ums Leben. Noch mehr Menschen verlieren ihr Leben auf dem Weg durch die Sahara.</p>
<p><strong>Dieses Sterben muss ein Ende haben. Ein Mittel hierfür sind sichere und legale Zugangswege</strong>. PRO ASYL begrüßt deshalb, dass es in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Hamburg und Schleswig-Holstein aktuell noch Landesaufnahmeprogramme für Syrer*innen gibt. Im Rahmen des UN-Resettlement-Programms hat Deutschland zugesagt, 5.500 Personen aus Ägypten, Jordanien, Kenia, Libanon, Niger und der Türkei aufzunehmen. Gerade die Aufnahmen aus der Türkei im Rahmen des EU-Türkei-Deals zeigen deutlich, was humanitäre Aufnahmeprogramme nicht sein dürfen: Legitimation für Grenzschließungen und für die Verweigerung des Zugangs zum individuellen Recht auf Asyl in Europa. Stattdessen müssen sich die Aufnahmezusagen Deutschlands am durch den UNHCR ermittelten Bedarf orientieren.</p>
<p><strong>PRO ASYL, Jugendliche ohne Grenzen,</strong> <strong>Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Landesflüchtlingsräte fordern die Aufnahme einer signifikanten Anzahl von geflüchteten Menschen aus dem außereuropäischen Ausland und aus europäischen Flüchtlingslagern nach Deutschland: </strong></p>
<ul>
<li>Die Bundesländer sollten entsprechende <strong>Landesaufnahmeprogramme</strong> gemäß § 23 Abs. 1 AufenthG einrichten. Bezüglich einer Aufnahme aus Griechenland sollten hierfür insbesondere auch Personen mit familiären Beziehungen nach Deutschland berücksichtigt werden.</li>
<li>Die Bundesregierung sollte aktuell <strong>Familienzusammenführungen</strong> im Rahmen der Dublin-III-Verordnung ermöglichen und diese im Falle einer Verfristung aufgrund des hohen Stellenwerts der Familie und des Kindeswohls trotzdem umsetzen. Dies gilt auch für Familienzusammenführung aus Drittstaaten.</li>
<li>Darüber hinaus sollte die Bundesregierung <strong>aus humanitären Gründen</strong> über Art. 17 Abs. 2 Dublin-III-Verordnung auch weitere Schutzsuchende aus Griechenland und Bootsflüchtlinge aus Mittelmeerstaaten aufnehmen.</li>
<li>Die Bundesregierung sollte die <strong>humanitären Aufnahmeprogramme</strong> und <strong>Resettlement-Plätze</strong> ausbauen.</li>
</ul>
<p>Die vollständigen Anliegen von PRO ASYL zur Innenministerkonferenz vom 17.-19. Juni 2020 finden Sie <a href="http://proasyl.gu-marketingsuite.com/lt.php?s=8b9b73e1fff9a373a1bcc22876b5bda0&amp;i=101A213A8A1158">hier</a>. Für Presseanfragen an <strong>PRO ASYL</strong> wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:presse@proasyl.de">presse@proasyl.de</a></p>
<p>Geflüchtete Jugendliche der Initiative <strong>»Jugendliche ohne Grenzen«</strong> veranstalten anlässlich der Innenministerkonferenz ein Protest- und Kulturprogramm, das von zahlreichen Organisationen unterstützt wird. Mehr Informationen finden sich unter: <a href="http://proasyl.gu-marketingsuite.com/lt.php?s=793d62618a2a807408b767f792fd812d&amp;i=100A212A8A1148">www.jogspace.net</a>. Für Presseanfragen an Jugendliche ohne Grenzen, wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:presse@jogspace.net">presse@jogspace.net</a></p>
<p>Für Presseanfragen an den <strong>Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge</strong> wenden Sie sich bitte an: Tobias Klaus, <a href="mailto:t.klaus@b-umf.de">t.klaus@b-umf.de</a></p>
<p>Für Presseanfragen an den <strong>Flüchtlingsrat Thüringen</strong>, wenden Sie sich bitte an: Ellen Könneker und Martin Arnold, <a href="mailto:presse@fluechtlingsrat-thr.de">presse@fluechtlingsrat-thr.de</a>, Tel: 0176/ 56 94 13 31. Informationen und Aktionen zur IMK 2020 in Erfurt finden Sie unter: <a href="https://www.fluechtlingsrat-thr.de/imk2020">https://www.fluechtlingsrat-thr.de/imk2020</a></p>
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		<title>#SyriaNotSafe: Unbefristeter Abschiebungsstopp für den Folterstaat Syrien!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 07:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendliche ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Presseinformation, 12. Juni 2020 Anlässlich der bevorstehenden Innenministerkonferenz fordern PRO ASYL, Adopt a Revolution, Landesflüchtlingsräte und Jugendliche ohne Grenzen einen unbefristeten Abschiebungsstopp für Syrien. Die ständigen Versuche, den Abschiebungsstopp aufzuweichen, müssen endlich unterbleiben. Vom 17. bis 19. Juni 2020 treffen sich die Innenminister*innen und –senatoren in Erfurt zur zweimal jährlich tagenden Innenministerkonferenz und entscheiden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p><strong>Gemeinsame Presseinformation, 12. Juni 2020</strong></p>
<h3><strong>Anlässlich der bevorstehenden Innenministerkonferenz fordern PRO ASYL, Adopt a Revolution, Landesflüchtlingsräte und Jugendliche ohne Grenzen einen unbefristeten Abschiebungsstopp für Syrien. Die ständigen Versuche, den Abschiebungsstopp aufzuweichen, müssen endlich unterbleiben.</strong></h3>
<p>Vom 17. bis 19. Juni 2020 treffen sich die Innenminister*innen und –senatoren in Erfurt zur zweimal jährlich tagenden Innenministerkonferenz und entscheiden dort unter anderem über den Syrien-Abschiebungsstopp. Dieser wurde seit 2018 stets nur noch um sechs Monate verlängert und wird seither bei jeder Innenministerkonferenz diskutiert – verbunden mit populistischen Forderungen nach einer Aufweichung oder Beendigung des Abschiebungsstopps. Dabei gibt die Menschenrechtslage in Syrien unter der Diktatur Assads keinen Anlass, alle sechs Monate über Abschiebungen zu diskutieren: Syrien unter Assad ist ein Folterstaat. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich dies auf absehbare Zeit ändert.</p>
<p>Der seit 2011 anhaltende Bürgerkrieg in Syrien ist nicht vorbei, die Waffenruhe in Idlib ist brüchig, die Konfliktursachen bestehen fort, mit weiteren militärischen Eskalationen ist zu rechnen. Das Assad-Regime hat sich mit Kriegsverbrechen an der Macht gehalten, unter anderem mit Giftgasangriffen und zahllosen Bombardierungen auf Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen. Menschen, die das Assad-Regime ablehnen oder denen dies auch nur unterstellt wird, sind von Verhaftungen, Folter und der Praxis des Verschwindenlassens bedroht. Die angemessene Antwort auf die Lage in Syrien ist ein unbefristeter Abschiebungsstopp, ohne jegliche Ausnahme.</p>
<p>Das Ausmaß des Folterregimes der Diktatur wird aktuell in einem Strafverfahren gegen zwei Syrer vor dem Oberlandesgericht Koblenz deutlich. Es geht um Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Konkret listet die Anklage, die allein die Taten zweier Geheimdienstler in einer syrischen Haftanstalt zwischen 2011 und 2012 umfasst, Mord in 58 Fällen, Folter in mindestens 4.000 Fällen sowie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung auf. Dieses weltweit erste Verfahren gegen Mitarbeiter des Assad-Regimes ist ein wichtiger Schritt, um die Verbrechen der Assad-Regierung aufzuarbeiten.</p>
<p>Indem die Innenminister- und senatoren bei der Herbsttagung 2019 die Bundesregierung aufgefordert haben, die Bedingungen für Abschiebungen in bestimmten Fällen zu schaffen, haben sie die Bundesregierung zur Zusammenarbeit mit diesem verbrecherischen Regime aufgefordert (<a href="https://www.innenministerkonferenz.de/IMK/DE/termine/to-beschluesse/2019-12-04_06/beschluesse.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">vgl. TOP 28 der Beschlüsse der Innenministerkonferenz vom 4.-6.12.2019</a>). Solche Vorstöße tragen zu einer Normalisierung des Assad-Regimes bei, an der auch von syrischer Seite aus gearbeitet wird. Eine solche Rehabilitierung des Regimes würde zudem Bestrebungen, den syrischen Opfern zu Gerechtigkeit zu verhelfen, zuwiderlaufen. Wie brisant eine Zusammenarbeit in dem Bereich wäre zeigt sich auch daran, dass das syrische Innenministerium und der amtierende Innenminister auf der Sanktionsliste der EU stehen, da sie unmittelbar an den Repressionen gegen die Zivilbevölkerung beteiligt sind (vgl. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:02013D0255-20200217&amp;from=DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Beschluss 2013/255/GASP des Rates vom 31. Mai 2013 über restriktive Maßnahmen gegen Syrien, S. 68, 78</a>).</p>
<h3>Mehr/ Kontakt:</h3>
<p>Die vollständigen Anliegen von <strong>PRO ASYL</strong> zur Innenministerkonferenz vom 17.-19. Juni 2020 finden Sie <a href="https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/Fl%C3%BCchtlingspolitische-Anliegen-zur-Tagung-der-IMK-Juni-2020.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier</a>. Für Presseanfragen, wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:presse@proasyl.de">presse@proasyl.de</a>, 069-24 23 14 30</p>
<p>Weitere Informationen zu Syrien finden Sie auf der <a href="https://syria-not-safe.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Kampagnenseite #SyriaNotSafe</a> von <a href="https://adoptrevolution.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><strong>Adopt a Revolution</strong></a>. Aktivist*innen der Kampagne #SyriaNotSafe werden bei der IMK in Erfurt mit einer Bildaktion auf die Menschenrechtslage in Syrien aufmerksam machen. Pressekontakt vor Ort und im Vorfeld der IMK: Svenja Borgschulte, 0163-7843912, <a href="mailto:info@syria-not-safe.org">info@syria-not-safe.org</a></p>
<p>Geflüchtete Jugendliche der Initiative <strong>»Jugendliche ohne Grenzen«</strong> veranstalten anlässlich der Innenministerkonferenz ein Protest- und Kulturprogramm, das von zahlreichen Organisationen unterstützt wird. Mehr Informationen finden sich unter: <a href="http://jogspace.net/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.jogspace.net</a>. Für Presseanfragen an Jugendliche ohne Grenzen, wenden Sie sich bitte an: Zuhra Hassanzada und Wafaa Naes, <a href="mailto:presse@jogspace.net">presse@jogspace.net</a></p>
<p><strong>Für Presseanfragen an die Landesflüchtlingsräte:</strong><br />
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kai Weber, Geschäftsführer, <a href="mailto:kw@nds-fluerat.org">kw@nds-fluerat.org</a>, <a href="mailto:nds@nds-fluerat.org">nds@nds-fluerat.org</a>,<br />
Tel. 0511 84 87 99 72<br />
Flüchtlingsrat Thüringen, Martin Arnold, <a href="mailto:presse@fluechtlingsrat-thr.de" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">presse@fluechtlingsrat-thr.de</a>, Tel: 0176/ 56 94 13 31;<br />
Informationen und Aktionen zur IMK 2020 in Erfurt unter: <a href="https://www.fluechtlingsrat-thr.de/imk2020" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.fluechtlingsrat-thr.de/imk2020</a></p>
</div>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/syrianotsafe-unbefristeter-abschiebungsstopp-fuer-den-folterstaat-syrien-2/">#SyriaNotSafe: Unbefristeter Abschiebungsstopp für den Folterstaat Syrien!</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Raus aus dem Abseits! Adressen von Beratungsstellen, Initiativen, Selbstorganisationen</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/raus-aus-dem-abseits-adressen-von-beratungsstellen-initiativen-selbstorganisationen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=raus-aus-dem-abseits-adressen-von-beratungsstellen-initiativen-selbstorganisationen</link>
		
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		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 13:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Projektes &#8222;Raus aus dem Abseits!&#8220; haben wir einen Flyer mit Adressen von Beratungsstellen an den Standorten der Erstaufnahme in Brandenburg und Unterstützungsangeboten für Geflüchtete erstellt. Die Flyer liegen in Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch und Russisch vor. Bei Interesse senden wir Ihnen gern ausreichend Flyer zu. Bitte senden Sie eine kurze E-Mail [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Projektes &#8222;Raus aus dem Abseits!&#8220; haben wir einen <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/01/DRUCK_DE_FLÜHRA_Flyer.pdf">Flyer</a> mit Adressen von Beratungsstellen an den Standorten der Erstaufnahme in Brandenburg und Unterstützungsangeboten für Geflüchtete erstellt. Die Flyer liegen in Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch und Russisch vor. Bei Interesse senden wir Ihnen gern ausreichend Flyer zu. <span class="st">Bitte senden Sie eine kurze E-Mail mit der gewünschten Anzahl an <a href="mailto:info@fluechtlingsrat-brandenburg.de">info@fluechtlingsrat-brandenburg.de</a>.</span></p>
<p>Das Projekt &#8222;<a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/unsere-projekte/raus-aus-dem-abseits/">Raus aus dem Abseits!</a>&#8220; wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert.</p>
<p>­<img decoding="async" class=" wp-image-23323 alignleft" src="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/01/logo-300x123.png" alt="" width="134" height="55" /></p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/raus-aus-dem-abseits-adressen-von-beratungsstellen-initiativen-selbstorganisationen/">Raus aus dem Abseits! Adressen von Beratungsstellen, Initiativen, Selbstorganisationen</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>29.01.2020: offene Sitzung Flüchtlingsrat</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/29-01-2020-offene-sitzung-fluechtlingsrat/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=29-01-2020-offene-sitzung-fluechtlingsrat</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Client Default]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 12:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir laden Sie und Euch herzlich ein zur ersten offenen Sitzung des Flüchtlingsrats im neuen Jahr. Folgende Tagesordnung schlagen wir vor: 1) Vorstellung der Initiative „Kein Forum für rechte Kader“ 2) Bleiberecht statt Abschiebung – Bericht über kommende Aufklärungskampagne 3) Ihre und Eure Anliegen und Themen Die offene Sitzung findet statt am Mittwoch, den 29. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/29-01-2020-offene-sitzung-fluechtlingsrat/">29.01.2020: offene Sitzung Flüchtlingsrat</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir laden Sie und Euch herzlich ein zur ersten offenen Sitzung des Flüchtlingsrats im neuen Jahr.</p>
<p>Folgende <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-01-29-Einladung-offene-Sitzung.pdf">Tagesordnung</a> schlagen wir vor:</p>
<p><b>1) Vorstellung der Initiative „Kein Forum für rechte Kader“</b><br />
<b>2) Bleiberecht statt Abschiebung – Bericht über kommende Aufklärungskampagne</b><b><br />
</b><b>3) Ihre und Eure Anliegen und Themen </b></p>
<p>Die offene Sitzung findet statt am Mittwoch, den 29. Januar von 17 bis 19 Uhr im Projektehaus, Rudolf-Breitscheid-Straße 164; 14482 Potsdam-Babelsberg.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen.</p>
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		<title>Pressemitteilung: Tag der Menschenrechte &#8211; Jugendliche Flüchtlinge im Landkreis Oberhavel nach wie vor auf der Straße</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 07:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung, 10.12.2019 Es ist kalt, die zuständigen Behörden sind informiert, trotzdem leben zwei Jugendliche in Hennigsdorf weiterhin auf der Straße, eine kurzfristige Lösung scheint nicht in Sicht. Zuvor waren die beiden 18- und 19-Jährigen als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer Jugendhilfeeinrichtung in Hennigsdorf untergebracht. Von da aus wurden sie in die Obdachlosigkeit entlassen. Der Antrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2019/12/PM-2019-12-09-Tag-der-Menschenrechte-Obdachlosigkeit.pdf">Pressemitteilung, 10.12.2019</a></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Es ist kalt, die zuständigen Behörden sind informiert, trotzdem leben zwei Jugendliche in Hennigsdorf weiterhin auf der Straße, eine kurzfristige Lösung scheint nicht in Sicht. Zuvor waren die beiden 18- und 19-Jährigen als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer Jugendhilfeeinrichtung in Hennigsdorf untergebracht. Von da aus wurden sie in die Obdachlosigkeit entlassen. Der Antrag auf Wiederaufnahme in einer Einrichtung der Jugendhilfe, die junge <span style="color: #000000;">Volljährige </span>bis zum 21. Lebensjahr unterstützen soll, liegt dem Jugendamt seit über zwei Monaten vor und blieb bis heute unb<strong>e</strong>antwortet. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;">Dafür hat Ulrike Schwarz vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) kein Verständnis: „</span><span style="color: #000000;"><i>Wir fordern, dass die jungen Volljährigen wieder in die Jugendhilfestrukturen aufgenommen werden. Es kann nicht sein, dass jungen Menschen Hilfe für junge Volljährige verwehrt wird, wenn objektiv eine Gefährdung ihrer persönlichen Entwicklung besteht. Nicht umsonst ist Jugendhilfe bei jungen Erwachsenen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs gegenüber der Gewähr von Sozialleistungen vorrangig</i></span><span style="color: #000000;">“. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Wintereinbruch und tägliches Vorsprechen beim Jobcenter</b></span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Der Alltag der Jugendlichen ist seit ihrem Auszug aus der Jugendhilfeeinrichtung beschwerlich und von der täglichen Suche nach einem Schlafplatz bestimmt. Angesichts der zunehmenden Kälte ist dies schlicht eine notwendige Überlebensbedingung. Die Weiterentwicklung schulischer und beruflicher Perspektiven ist angesichts solcher Verhältnisse unmöglich. Das Jobcenter bezahlt die ihnen zustehenden Leistungen nur als Tagessätze in Höhe von 14,13 Euro aus. Das tägliche Ticket für die Fahrt zum Jobcenter nach Oranienburg beträgt 5,40 Euro, sodass ihnen für den Tag lediglich 8,70 Euro bleiben. Beide bemühen sich um Arbeit und eine Wohnung, bisher ohne Erfolg.</span></span></p>
<p><span style="color: #000000;">„<span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><i>Es handelt sich hier um unterlassene Hilfeleistung. Die beiden Jugendlichen kommen aus Afghanistan, einem Land, das sich seit über 40 Jahren im Krieg befindet. Sie sind im Krieg geboren und hier als unbegleitete Minderjährige angekommen, auf sich selbst gestellt, ohne den Schutz eines Familienverbundes. Hennigsdorf ist ihr neues Zuhause geworden, weil hier Freunde leben, die sie unterstützen können“</i>, so Jibran Khalil von der Organisation Jugendliche ohne Grenzen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Recht auf Wohnen ist Menschenrecht</b></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen ist in Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert<a class="sdfootnoteanc" href="#sdfootnote1sym" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a>. Darin heißt es: „Jeder Mensch hat das Recht auf einen Lebensstandard, der Gesundheit und Wohl für sich selbst und die eigene Familie gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen [&#8230;]“ </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Am heutigen Tag der Menschenrechte ist es notwendig, die Behörden Oberhavels daran zu erinnern. Denn das Jugendamt vertröstet die beiden von Termin zu Termin. Es drängt sich der Verdacht auf, als wollten die Behörden durch Hinhaltetaktik und den Entzug sozialer Versorgung die beiden Jugendlichen aus Oberhavel vertreiben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Wir fordern das Jugendamt auf, den Jugendlichen unverzüglich eine Wohnmöglichkeit anzubieten. Der Landkreis Oberhavel muss das Jugendamt mit ausreichenden Mitteln ausstatten, damit es seine gesetzlichen Aufgaben erfüllen kann. Der Landkreis sollte die vorhandenen finanziellen Rücklagen dafür nutzen, die Grundversorgung der Einwohner*innen sicherzustellen und soziale und menschliche Not abzuwenden. Denn das ist seine Pflicht.</span></span></span></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" href="#sdfootnote1anc" name="sdfootnote1sym">1</a><a href="https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/70-jahre-aemr/artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte/artikel-25/">https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/70-jahre-aemr/artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte/artikel-25/</a></p>
</div>
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		<title>Raus aus dem Abseits! &#8211; Vernetzungstreffen und Workshop zu Handlungsoptionen und Grenzen in der Begleitung von Geflüchteten &#8211; 21.11.2019</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Oct 2019 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstag, 21. November 2019 von 17 bis 20 Uhr Referent: Jochen Schwarz, Jurist und Master Europäische Integration LL.M; Mitarbeiter Asylverfahrensberatung OASE Berlin e.V. Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche Flüchtlingsberater*innen und Unterstützer*innen von in Brandenburg lebenden Geflüchteten und an Aktive aus Selbstorganisationen. Schwerpunkte: •    Theorie und Praxis der Beratung und Begleitung von Asylsuchenden •    [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Donnerstag, 21. November 2019 von 17 bis 20 Uhr</strong></p>
<p><strong>Referent:</strong> Jochen Schwarz, Jurist und Master Europäische Integration LL.M; Mitarbeiter Asylverfahrensberatung OASE Berlin e.V.</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong></p>
<p>Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche Flüchtlingsberater*innen und Unterstützer*innen von in Brandenburg lebenden Geflüchteten und an Aktive aus Selbstorganisationen.</p>
<p><strong>Schwerpunkte:</strong></p>
<p>•    Theorie und Praxis der Beratung und Begleitung von Asylsuchenden<br />
•    Grenzen und rechtlicher Rahmen der Beratung und Begleitung<br />
•    Übungen von Fallbeispielen und Grenzfällen in der Beratung / Begleitung</p>
<p><strong>Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin,</strong><br />
<strong>Vorderhaus 1. Stock, Seminarraum VH 1 (ab Alexanderplatz mit der M4 bis &#8222;Am Friedrichshain&#8220;)</strong></p>
<p><strong>Anmeldung:</strong> Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Bitte schicken Sie bis zum 11.11.2019 eine E-Mail mit dem Betreff „Anmeldung Vernetzung/Workshop“ an <a href="mailto:mueller@fluechtlingsrat-brandenburg.de">mueller@fluechtlingsrat-brandenburg.de</a>. Bitte teilen Sie uns Name, Telefon und Initiative/Stadt mit in der Sie aktiv sind. Mit der Anmeldung zur Fortbildung erklären Sie sich mit der Verarbeitung und Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten einverstanden. Ihre Anmeldedaten verwenden wir zum Zweck der Vorbereitung der Veranstaltung gemäß den Datenschutzgesetzen und unserer Datenschutzerklärung: https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/datenschutz/. Eine Anmeldebestätigung erfolgt bis zum 15.11.2019.</p>
<p><strong>Teilnahmebeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei.</strong></p>
<p>Die Veranstaltung wird unterstützt von der Robert Bosch Stiftung. Weitere Informationen zum Projekt: <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/unsere-projekte/raus-aus-dem-abseits/">https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/unsere-projekte/raus-aus-dem-abseits/</a></p>
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		<title>Geplante AnKER-Zentren verletzen elementare Rechte von Minderjährigen</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/geplante-anker-zentren-verletzen-elementare-rechte-von-minderjaehrigen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=geplante-anker-zentren-verletzen-elementare-rechte-von-minderjaehrigen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 14:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte, des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und PRO ASYL zum Internationalen Kindertag am 1. Juni 2018 Anlässlich des Internationalen Kindertages wenden sich Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen, der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und PRO ASYL gegen die Errichtung sogenannter AnKER-Einrichtungen. Studien von Verbänden und Organisationen und die Erfahrungen aus der Arbeits- [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/geplante-anker-zentren-verletzen-elementare-rechte-von-minderjaehrigen/">Geplante AnKER-Zentren verletzen elementare Rechte von Minderjährigen</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-05-31-PM-zum-Internationalen-Kindertag-der-Landesflüchtlingsräte-JoG-BumF-Pro-Asyl.pdf"> Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte, des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und PRO ASYL zum Internationalen Kindertag</a> am 1. Juni 2018<br />
<b>Anlässlich des Internationalen Kindertages wenden sich Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen, der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und PRO ASYL gegen die Errichtung sogenannter AnKER-Einrichtungen. Studien von Verbänden und Organisationen und die Erfahrungen aus der Arbeits- und Beratungspraxis der Flüchtlingsräte zeichnen bundesweit ein klares Bild: Die Unterbringung von Kindern in großen Sammelunterkünften gefährden das Wohl der dort lebenden Kinder und verletzen elementare Rechte von Minderjährigen.</b><br />
Die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz, wie es CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben haben, ist zu begrüßen. Überzeugen kann der Ansatz allerdings nur, wenn dieser auch diskriminierungsfrei für alle Kinder gilt &#8211; unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus.<br />
Bereits jetzt ist der Alltag der Kinder und Jugendlichen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Transitzentren, die als Vorbild der AnKER-Zentren dienen sollen, jedoch oft geprägt von beengten Wohnverhältnissen, fehlender Privatsphäre, dem Ausschluss von der Regelschule, unzureichender gesundheitlicher Versorgung sowie vom Nichtstun, vom Warten und dem Miterleben von Gewalt. Abschiebungen, die zum Teil mitten in der Nacht durchgeführt werden, sorgen für eine Situation der Schutzlosigkeit und Angst. Sachleistungsversorgung, fehlende Therapieangebote und mangelnde Hygiene in überlasteten Sanitärbereichen verschärfen vielerorts die Situation.<br />
<span id="more-17767"></span><br />
<strong>In der Brandenburger Erstaufnahme hat das Innenministerium den Weg für ein mögliches AnKER-Zentrum bereits strukturell geebnet. Isolation und gesellschaftliche Ausgrenzung prägen schon jetzt das Aufwachsen von Minderjährigen in den Unterkünften der hiesigen Erstaufnahmeeinrichtung: Für Kinder und Jugendliche gilt medizinische Notversorgung, immer wieder wird der Auszug von Minderjährigen mit z.T. schweren körperlichen und Erkrankungen trotz medizinischer Gutachten nicht gestattet. Kinder verbleiben immer wieder weit über die maximal zulässigen sechs Monate hinaus in der Erstaufnahmeeinrichtung. Schulpflichtige Kinder werden – obwohl die Gesetzeslage im Bundesland einen Regelschulzugang ab dem dritten Monat vorsieht – weiterhin in Lagerschulen auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung unterrichtet, deren Stundeninhalte und -umfang weit hinter dem Curriculum von Regelschulen zurückstehen. Auch die Angst vor Abschiebungen ist dauerhaft für sie präsent: Die Abschiebezahlen aus der Erstaufnahme von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 0 und 20 Jahren stiegen von 6 Abschiebungen im Jahr 2014 auf 94 Abschiebungen im Jahr 2017.</strong><br />
Innen- und Heimatminister Horst Seehofer plant die Isolation und Diskriminierung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen durch das Sondersystem der AnKER-Zentren weiter voranzutreiben. In den AnKER-Einrichtungen sollen die Aufnahme, die Alterseinschätzung von unbegleiteten Minderjährigen, Asylverfahren und die Abschiebung nach Ablehnung eines Asylantrages gebündelt werden. Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge droht damit eine Unterbringung in Einrichtungen für und mit (fremden) Erwachsenen bis zu ihrer Inobhutnahme durch die Jugendämter. Dies widerspricht dem Minderjährigenschutz sowie dem Primat der Kinder- und Jugendhilfe und ist mit geltendem Recht nicht zu vereinbaren. Darüber hinaus sollen unbegleitete Minderjährige, deren Minderjährigkeit nicht anerkannt wird, und begleitete Kinder und Jugendliche bis zu 18 Monaten oder länger in den AnKER-Einrichtungen verbleiben müssen. (Schutz)Standards, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gelten, werden nicht berücksichtigt.<br />
„<span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>Der Aufenthalt in der Erstaufnahme macht Kinder krank. Viele von ihnen haben ihre Kindheit in Lagern verbracht – in der Türkei, im Sudan, in Libyen, in Griechenland, im Libanon. Sie hoffen auf Schule, ein Zuhause und Sicherheit. Was sie dann aber in Deutschland erwartet, sind neue Lager mit Stacheldraht“,</i></span></span> </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">berichtet Jibran Khalil, Mitglied der Initiative Jugendliche ohne Grenzen, der eigene Erfahrungen im Erstaufnahmelager in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) gemacht hat. </span></span><br />
<i>Die geplanten AnKER-Zentren, die die Kasernierung von Kindern und ihre Diskriminierung durch Sondergesetzgebung auf die Spitze treiben, sind das Zeichen einer absoluten Verrohung der Politik</i>“, so Khalil weiter.<br />
Die Landesflüchtlingsräte, der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche ohne Grenzen und PRO ASYL fordern die Rechte von Kindern und Jugendlichen sowie ihr Wohl in allen flüchtlingspolitischen Erwägungen diskriminierungsfrei zu gewährleisten und die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Wohnungen zu forcieren.<br />
Die Organisationen fordern daher alle Bundesländer auf, sich nicht am Pilot-Projekt der AnKER-Zentren zu beteiligen.</p>
<p>The post <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/geplante-anker-zentren-verletzen-elementare-rechte-von-minderjaehrigen/">Geplante AnKER-Zentren verletzen elementare Rechte von Minderjährigen</a> appeared first on <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">Flüchtlingsrat Brandenburg</a>.</p>
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