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	<title>Barnim Archive - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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	<title>Barnim Archive - Flüchtlingsrat Brandenburg</title>
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	<item>
		<title>Barnimer Bürger*innenasyl schützt Menschen vor Abschiebungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2019 11:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mithilfe von  Bürger*innenasyl möchte eine Barnimer Initiative Menschen vor Abschiebungen schützen. Heute hat die Initiative eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht. Bürger_innenasyl ist ein letztes Mittel um zu verhindern, dass Geflüchtete in Krieg und Verfolgung zurückgeschickt werden oder in europäische Staaten, in denen ihre Menschenrechte verletzt werden. Als Flüchtlingsrat begrüßen und unterstützen wir die Initiative des Barnimer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mithilfe von  Bürger*innenasyl möchte eine Barnimer Initiative Menschen vor Abschiebungen schützen. Heute hat die Initiative eine <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2019/02/pm-buergerinnenasyl-15-02-2019.pdf">Pressemitteilung</a> dazu veröffentlicht.<br />
Bürger_innenasyl ist ein letztes Mittel um zu verhindern, dass Geflüchtete in Krieg und Verfolgung zurückgeschickt werden oder in europäische Staaten, in denen ihre Menschenrechte verletzt werden. Als Flüchtlingsrat begrüßen und unterstützen wir die Initiative des Barnimer Bürger*innenasyls als einen Akt zivilgesellschaftlichen Protests und praktischer Solidarität. Die Initiator_innen setzen damit ein wichtiges Zeichen für eine offene, solidarische Gesellschaft.<br />
<span id="more-18214"></span><br />
Besonders viele Geflüchtete aus Brandenburg fürchten eine Abschiebung nach Italien, wo sich die Lage insbesondere seit Oktober 2018 mit Inkrafttreten des sogenannten Salvinidekrets erneut verschlechtert hat. Asylsuchende haben in Italien &#8211; und einigen anderen europäischen Staaten &#8211; weder eine Chance auf ein faires Asylverfahren, noch auf eine ausreichende Grundversorgung oder eine adäquate medizinische Behandlung. Wenn Menschenrechte in anderen europäischen Staaten verletzt werden, brauchen betroffene Asylsuchende dringend Schutz. Weder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge noch die Brandenburger Verwaltungsgerichte nehmen eine ausreichende Würdigung der prekären Situation Schutzsuchender in den europäischen Ländern vor. Darüber hinaus weist das BAMF zunehmend Kirchenasyle zurück. Das ist unterlassene Hilfeleistung, gegen die sich die Initiative zum Bürger*innenasyl mit einem solidarischen Akt entschieden entgegenstellt.<br />
Auch bei Abschiebungen nach Afghanistan, an denen Brandenburg sich seit Sommer 2018 wieder beteiligt, können Menschen durch das Bürger_innenasyl davor geschützt werden, in das Kriegsgebiet abgeschoben zu werden.<br />
Weitere Informationen gibt es hier: <a href="https://www.b-asyl-barnim.de/">https://www.b-asyl-barnim.de/</a><br />
Presse:<br />
<a href="https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5570351&amp;s=barnim&amp;SuchRahmen=Print/">https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5570351&amp;s=barnim&amp;SuchRahmen=Print/</a><br />
<a href="https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1709924/">https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1709924/</a></p>
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		<title>Für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge in Bernau!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 11:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>*Erklärung des Vernetzungstreffen der Barnimer Willkommensinitiativen vom 28. Februar 2016* Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen ausdrücklich die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim. Noch immer leben viele Flüchtlinge in sogenannten Übergangswohnheimen, Wohnverbünden und Notunterkünften. Sie wohnen dort in sehr beengten Verhältnissen ohne Privatsphäre. Diese Form der Unterbringung sorgt für Stress, macht krank, verstärkt und führt zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>*Erklärung des Vernetzungstreffen der Barnimer Willkommensinitiativen vom 28. Februar 2016*<br />
Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen ausdrücklich die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim.<br />
Noch immer leben viele Flüchtlinge in sogenannten Übergangswohnheimen, Wohnverbünden und Notunterkünften. Sie wohnen dort in sehr beengten Verhältnissen ohne Privatsphäre. Diese Form der Unterbringung sorgt für Stress, macht krank, verstärkt und führt zu weiteren Traumatisierungen. Wir fordern daher eine schnellstmögliche dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass den bei uns Schutz suchenden Menschen genauso viel Wohnraum zugestanden wird, wie den Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft. <span id="more-14932"></span><br />
Der Landkreis Barnim plant noch in diesem Jahr den Neubau eines Übergangswohnheimes in Bernau-Waldfrieden für noch einmal 200 Menschen. Wir fordern stattdessen den Einstieg in den Bau von Sozialwohnungen, denn für Flüchtlinge und Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft fehlt es in Bernau an bezahlbarem Wohnraum. Hier erwarten wir auch ein Engagement der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft WOBAU.<br />
Ergänzend dazu könnte der Landkreis kleinere Übergangswohnheime bauen.<br />
Diese sollten aufs Stadtgebiet verteilt werden und deutlich zentraler gelegen sein als Bernau-Waldfrieden. In diesem Zusammenhang weisen wir wiederholt darauf hin, dass der Landkreis mehrere geeignete Baugrundstücke in Bernau besitzt, z. B. im Schönfelder Weg, in der Maßliebchenstraße und in der Ladeburger Chaussee.<br />
Am 28. Februar trafen sich in Bernau Mitglieder zahlreicher Willkommensinitiativen aus dem Barnim um sich auszutauschen und weiterzubilden. Eines der Themen war dabei die Unterbringungssituation für die Flüchtlinge in Bernau. Diese Erklärung wurde von allen Anwesenden verabschiedet.<br />
&#8222;Refugees Welcome Barnim&#8220;:http://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de/</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dublin-III-Abschiebungen unterminieren Willkommenskultur</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/dublin-iii-abschiebungen-unterminieren-willkommenskultur/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dublin-iii-abschiebungen-unterminieren-willkommenskultur</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 00:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Offener Brief Willkommensteam Groß Schönebeck an Woidke</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>*Offener Brief des Willkommensteams Groß Schönebeck/Schorfheide an Ministerpräsident Woidke*<br />
Wir dokumentieren hier einen Offenen Brief des Willkommensteams Groß Schönebeck/Schorfheide an Ministerpräsident Woidke, Bundesinnenminister De Maizière und die Bundesbeauftragte für Migration und Flüchtlinge Aydan Özoguz, der bereits am 9. Juni verschickt wurde. Sie weisen auf den Widerspruch zwischen der von der Politik propagierten und vor Ort gelebten Willkommenskultur und der staatlichen Abschiebepraxis hin.<br />
*Sehr geehrter Herr Ministerpräsident!*<br />
Die Landesregierung hat dazu aufgerufen, eine Willkommenskultur für die Aufnahme von Flüchtlingen zu entwickeln. Wir haben diesen Aufruf ernst genommen und bei uns als einem der ersten Dörfer im Land Brandenburg ein 28köpfiges Willkommensteam gebildet, dem auch Bürgerinnen und Bürger umliegender Ortsteile angehören, um unsere Einwohner mit Rundschreiben und Dorfgesprächen für die Aufnahme von Flüchtlingen vorzubereiten. <span id="more-13763"></span><br />
Wir haben zusammen mit dem Landkreis bei uns Flüchtlingsfamilien in Wohnungen in unserer Kita und Schule untergebracht. Wir haben unsere deutschen Kinder und Jugendlichen in Kita, Schule und Jugendclub auf die Ankunft der Flüchtlinge mit speziellen pädagogischen Angeboten vorbereitet. Wir haben „unsere“ tschetschenischen und syrischen Flüchtlinge, die z. T. ohne Ankündigung bzw. in anderer Zahl bei uns eintrafen, willkommen geheißen und ihnen geholfen, den Zumutungen unserer Bürokratie zu begegnen, ohne amtlichen Ansprechpartner vor Ort immer wieder von Groß Schönebeck über Berlin-Karow, Bernau und Eberswalde zu den Ämtern fahren zu müssen, z. T. ohne Geld und nicht in der Lage, die deutschsprachigen Fahrkartenautomaten zu verstehen. Wir haben uns frei genommen und sie mit dem Auto zu den Terminen gefahren, die willkürlich anberaumt und für einzelne Familienangehörige getrennt angesetzt wurden, was wiederholte Fahrten erforderlich machte. Wir haben uns um die Bürokratie für die Kostenübernahmen für Kranke gekümmert und haben z. T. drei Ärzte in verschiedenen Städten anfahren müssen, um eine Behandlung zu ermöglichen. Wir haben uns tageweise frei genommen, um Flüchtlinge nach Eisenhüttenstadt zu Anhörungen zu fahren, wohin sie morgens um 8 Uhr bestellt worden waren, obwohl es dazu überhaupt keine Verkehrsverbindung gibt. Wir haben die Mütter mit ihren Kindern zu Schuluntersuchungen nach Bernau gefahren, weil das bei den Erstaufnahmen versäumt worden war. Dadurch konnten sie wochenlang nicht die Schule besuchen, weil erst auf die Ergebnisse gewartet werden musste. Wir haben Sprachkurse vor Ort eingerichtet und dafür gesorgt, dass daran auch die Mütter teilnehmen konnten (amtliche Aussage: „Die sollen doch auf die Kinder aufpassen!“). Wir haben zahlreiche Anträge für die Flüchtlinge ausgefüllt, Briefe geschrieben und sie zur Bank begleitet, damit sie Konten eröffnen konnten, auf die dann das völlig überlastete und unterbesetzte Grundsicherungsamt z. T. doch nicht die Unterstützungen überwiesen hat und diese dann in Eberswalde abgeholt werden mussten. Wir haben eine TAFEL ins Dorf geholt, um sowohl unseren dörflichen Bedürftigen wie auch den Flüchtlingen Zugang zu kostenarmen Lebensmitteln zu ermöglichen, um damit mögliche Konflikte zu entschärfen. Wir haben die Flüchtlinge u. a. mit Fahrrädern ausgestattet, damit sie sich frei bewegen können, was besonders für die Kinder eine unglaubliche Freude war. Wir haben versucht, seelischen Beistand zu leiten und auch Seelsorge für die traumatisierten Flüchtlinge, die furchtbares erlebt und durchlitten haben.<br />
Wichtiger noch:<br />
Wir haben Freundschaft geschlossen mit „unseren“ Familien Mezhidov, Arsunkaeva, Baydueva, und den beiden Familien Mifleh. Wir haben sie in unsere Sportvereine aufgenommen, unsere Kinder spielen mit deren elf Kindern auf dem Spielplatz und den Höfen, wir treffen uns beim Willkommenskaffee und anderen dörflichen Festen und Gelegenheiten, bei denen sich die Flüchtlinge aktiv einbringen. Die „Paten_innen“ der einzelnen Familien, die Schulbetreuer_innen und die Sprachlehrer_innen sind sind wie die Teamleiterin von Ansprechpartner_innen der Familien zu Freunden geworden, zu denen die Flüchtlinge Vertrauen gefasst haben.<br />
Kurz, wir haben den wohlfeilen Begriff der „Willkommenskultur“ ernst genommen. Nun aber erfahren wir, dass es auf eine *Drehtür-Betreuung wie bei der Bahnhofsmission* (einen heißen Tee, ein paar Decken und dann geht’s weiter…) hinausläuft: Einzelne Familienangehörige erhalten Ankündigungen für die Einleitung von Abschiebungsverfahren, sollen also von ihren Angehörigen, von Vätern und Ehemännern, von Söhnen und anderen Verwandten getrennt und nach dem Dublin-Abkommen in Vertragsstaaten abgeschoben werden, z. B. nach Polen oder Ungarn, wo sie keine Betreuung erwartet, wo sie erneut allein gelassen werden, erneut sprachlos und isoliert ohne Perspektive in Lagern leben sollen, die wir ihnen hier bieten können.<br />
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,<br />
wie stellt sich die Politik unter diesen Umständen eine „Willkommenskultur“ vor? Wie sollen wir unsere Aktiven und das Dorf motivieren, neue und auch vermehrt Flüchtlinge aufzunehmen? Kann es eine *„Drehtür-“ Willkommenskultur* geben? Wir alle wissen, dass es nicht leicht war, nach dem Krieg über acht Millionen Heimatvertriebene aufzunehmen. Das ging nicht ohne Konflikte. Und der Westen des Landes hat über drei Millionen DDR-Flüchtlinge/Übersiedler aufgenommen, die es bis in höchste Staatsfunktionen und Wirtschaftspositionen geschafft haben. Alle diese aber hatten die Chance, in der Bundesrepublik eine Perspektive aufzubauen. Sie alle konnten sich integrieren und Beziehungen zu ihrer Umgebung eingehen.<br />
Wenn Sie und andere Politiker_innen nun appellieren, sich den Flüchtlingen zu öffnen und sie aufzunehmen, gegen alle Vorurteile anzukämpfen und zu helfen, dann müssen Sie und die deutsche Politik allgemein auch dafür stehen, dass die Bereitschaft, dies zu tun, nicht dadurch ad absurdum geführt wird, dass solche vielfältigen ehrenamtlichen Anstrengungen sinnlos werden, wenn die uns anvertrauten Menschen nach kurzer Zeit wieder des Landes verwiesen werden. Treten Sie dafür ein, dass einmal aufgenommene Menschen hier bleiben und ihre sozialen Bezüge entwickeln und ausbauen können, dass die Kinder nicht herumgestoßen werden, sondern sich eine neue Heimat erobern und ihren Frieden finden können, nach all&#8216; dem, was diese zarten Seelen schon haben ertragen müssen!<br />
Geben Sie denen, die zu uns gekommen sind, um der Not und dem Terror in ihrer Heimat entkommen, eine Chance auf ein Leben in Frieden!<br />
Unser Asylrecht ist ursprünglich entstanden aus der Erfahrung der NS-Verfolgung von Juden, Sinti und Regimegegnern, die in anderen Ländern keine Aufnahme fanden, weil die sich damals mit ähnlichen rechtlichen Hürden, wie sie die EU nun immer weiter aufbaut, vor Zuwanderung aus Nazi-Deutschland schützten. Mit der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße in Berlin erinnern wir daran, wie Menschen aus der DDR daran gehindert wurden, in die Freiheit und in einen bürgerlichen Wohlstand zu entfliehen, aber wir errichten nun an den Außengrenzen der EU eine neue Mauer, die ähnliches bewirkt und wo fast täglich mehr Menschen sterben als in 28 Jahren an der innerdeutschen Grenze.<br />
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,<br />
was sagen wir den Kindern und Jugendlichen, die bei uns Aufnahme gefunden haben, die freundschaftliche Bande geknüpft haben mit Gleichaltrigen und gerade dabei sind, Fuß zu fassen, wenn sie – entgegen der Intention des Grundgesetzes &#8211; nun in unzumutbare Lager nach Polen, Bulgarien oder Ungarn geschickt werden sollen.<br />
Und was sagen wir den ehrenamtlichen Helfern, die Ihren Aufruf ernst genommen haben, die unzählige Stunden für die Betreuung der Familien, Geld und Sachleistungen gespendet haben, die Freundschaften geschlossen haben? Wie sollen wir die motivieren, wenn nun die nächsten Flüchtlinge dringend einer umfassenden Unterstützung in einem Dorf abseits der Ämter und Verkehrswege bedürfen?<br />
Und abgesehen von der menschlich-moralischen Seite:<br />
Wie sieht unsere Zukunft z. B. Bei uns im Barnim/Uckermark und im Land Brandenburg generell ohne massive Zuwanderung aus? In unserer Gemeinde Schorfheide ist derzeit schon jeder Dritte über 60 Jahre alt, 10 % sind über 80 Jahre. Demnächst fehlen in der Uckermark und im Barnim 3.600 Pflegekräfte, die nicht durch deutsche Arbeitskräfte ersetzt werden können. Das wird sich in der Zukunft noch dramatischer entwickeln. Gibt es einen Masterplan des Landes oder des Bundes, wie dieser seit langem absehbare Notstand bewältigt werden kann? Müssten wir nicht für jede Familie mit Kindern dankbar sein, die sich bei uns niederlassen will wie einst die Hugenotten oder die Holländer? Gerade hier auf dem Lande brauchen wir dringend eine anhaltende Zuwanderung oder wollen wir die Dörfer aufgeben und alle nach Berlin ziehen, wo die Bevölkerungsstruktur dank der massiven Zuwanderung aus der Türkei und mittel-/osteuropäischen Staaten noch etwas besser ist?<br />
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,<br />
setzen Sie sich mit unserer Landesregierung dafür ein, dass die Menschen, die bereits in Wohnungen untergebracht und in die Dorfgemeinschaft integriert sind und Fuß gefasst haben, hier mit ihren Kindern ein neues Leben aufbauen dürfen! Setzen Sie sich dafür ein, dass ihre Träume von einer neuen Heimat, in der sie ohne Todesangst leben können, in Erfüllung gehen. Verhindern Sie, dass sie mit Ihren Kindern erneut auf eine Odyssee in unzumutbare osteuropäische Lager geschickt und erneut traumatisiert werden. Sorgen Sie dafür, dass sie hier für ihren Unterhalt selbst arbeiten dürfen! Setzen Sie sich dafür ein, dass sie keine Neubürger auf Abruf sein müssen!<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Rainer E. Klemke<br />
Pfarrerin Annette Flade<br />
Willkommensteam des Bürgervereins Groß Schönebeck/Schorfheide e. V.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kundgebung: Flüchtlinge willkommen – keine Massenunterkünfte im Barnim!</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/fluechtlinge-willkommen-keine-massenunterkuenfte-im-barnim-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fluechtlinge-willkommen-keine-massenunterkuenfte-im-barnim-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 15:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Video über die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Barnim refugees welcome – no lager in barnim! &#8222;Flüchtlinge willkommen – keine Massenunterkünfte im Barnim!&#8220;:https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2015/05/KUNDGEBUNG-refugees-welcome-20-05-2015.pdf *Kundgebung* *am 20.05.2015 um 16 Uhr* *Marktplatz Eberswalde* Wir begrüßen die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim. Wir fordern eine solidarische und an den Bedürfnissen der Geflüchteten orientierte Aufnahme, Unterbringung und Begleitung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="640" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/CN9Q97ABXBU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Video über die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Barnim<br />
refugees welcome – no lager in barnim!<br />
&#8222;Flüchtlinge willkommen – keine Massenunterkünfte im Barnim!&#8220;:https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2015/05/KUNDGEBUNG-refugees-welcome-20-05-2015.pdf<br />
*Kundgebung*<br />
*am 20.05.2015 um 16 Uhr*<br />
*Marktplatz Eberswalde*<br />
Wir begrüßen die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim.<br />
Wir fordern eine solidarische und an den Bedürfnissen der Geflüchteten orientierte Aufnahme, Unterbringung und Begleitung im Landkreis Barnim.<br />
• DEZENTRALES WOHNEN IN EIGENSTÄNDIGEN WOHNUNGEN<br />
• KEINE UNTERBRINGUNG IN MASSENUNTERKÜNFTEN<br />
• KEINE MASSENUNTERKUNFT IN DER KASERNE LADEBURG<br />
• ENDGÜLTIGE SCHLIESSUNG DER MASSENUNTERKUNFT IN ALTHÜTTENDORF IM JULI 2015<br />
• FINANZIERUNG VON PROFESSIONELLER BERATUNG UND BEGLEITUNG<br />
Wir unterstützen die Erklärung der Barnimer Willkommensinitiativen vom 19.04.2015<br />
&#8222;gegenseitig.blogsport.de&#8220;:http://gegenseitig.blogsport.de/<br />
Presse zur Kundgebung: <a href="http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1391628">hier</a> </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flüchtlinge Willkommen &#8211; Keine Massenunterkünfte im Barnim!</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/fluechtlinge-willkommen-keine-massenunterkuenfte-im-barnim/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fluechtlinge-willkommen-keine-massenunterkuenfte-im-barnim</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2015 15:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/?p=13495</guid>

					<description><![CDATA[<p>*Flüchtlinge Willkommen &#8211; Keine Massenunterkünfte im Barnim!* نيئجئللاب بيحرتلا Barnim يف يعامجلا نكسلل ل Réfugiés bienvenus – pas d‘hébergements collectifs dans le Barnim! *Wir fordern eine solidarische und an den Bedürfnissen der Flüchtlinge orientierte Aufnahme, Unterbringung und Begleitung im Landkreis Barnim.* Nach der aktuellen Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge muss das Land Brandenburg [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>*Flüchtlinge Willkommen &#8211; <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2015/05/20150419erklaerungfluechtlingewillkommenimbarnimdeutsch.pdf">Keine Massenunterkünfte im Barnim!</a>*<br />
نيئجئللاب بيحرتلا<a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2015/05/20150419erklaerungfluechtlingewillkommenimbarnimarabisch.pdf"><br />
Barnim يف يعامجلا نكسلل ل</a><br />
<a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2015/05/20150419erklaerungfluechtlingewillkommenimbarnimfranzoesisch.pdf">Réfugiés bienvenus – pas d‘hébergements collectifs dans le Barnim!</a><br />
*Wir fordern eine solidarische und an den Bedürfnissen der Flüchtlinge orientierte Aufnahme, Unterbringung und Begleitung im Landkreis Barnim.*<br />
Nach der aktuellen Prognose des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge muss das Land Brandenburg im Jahr 2015 über 9.200 Flüchtlinge aufnehmen (Stand: Februar 2015) – im Landkreis Barnim werden daher mindestens 800 Menschen aus unterschiedlichen Krisenregionen erwartet. Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim. Wir freuen uns, dass es dabei zunehmend praktische Unterstützung gibt: viele Menschen im Barnim sorgen für eine vielfältige Willkommenskultur. So haben sich mittlerweile in vielen Städten und Gemeinden Initiativen gebildet, die sich für die im Barnim lebenden Flüchtlinge einsetzen und untereinander austauschen.<br />
Seit 2014 wird im gesamten Landkreis verstärkt nach Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Die Suche nach kurzatmigen Lösungen mit der Fokussierung auf<br />
Massenunterkünfte kritisieren wir und fordern ein Konzept für den Landkreis, um eine dauerhafte Integration und Perspektiven für die Zukunft zu ermöglichen.<br />
Folgende Grundvoraussetzungen sollten in den kommenden Jahren geschaffen werden und den Tenor der Flüchtlingspolitik im Barnim bestimmen:<br />
• DEZENTRALES WOHNEN IN EIGENSTÄNDIGEN WOHNUNGEN<br />
in Orten mit regelmäßiger Bus- und Bahnanbindung, psychologischer und juristischer Beratungsmöglichkeit, Schule, Kita, medizinischer Versorgung, Einkaufsstätten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Begegnungsorten und Kontakt zu einheimischen Unterstützer*innen<br />
• KEINE UNTERBRINGUNG IN MASSENUNTERKÜNFTEN<br />
Übergangswohnheime (ÜWH) mit abgetrennten Wohneinheiten nur auf Kreis eigenen Grundstücken (nicht zur Gewinnmaximierung von Privatinvestor*innen), durch gemeinnützigen Träger oder Landkreis betrieben, Belegungskapazität max. 50 Personen, max. 3km vom Bahnhof entfernt<br />
• ENDGÜLTIGE SCHLIEßUNG DER MASSENUNTERKUNFT IN ALTHÜTTENDORF im Juli 2015<br />
• FINANZIERUNG VON PROFESSIONELLER BERATUNG UND BEGLEITUNG<span id="more-13495"></span><br />
Die Integration von Schutzsuchenden sollte auch zukünftig in partizipativen Prozessen voran gebracht werden. In diesen Auseinandersetzungen werden wir uns für die Bedürfnisse der Flüchtlinge und deren menschenwürdige Wohn- und Betreuungssituationen auf allen Ebenen einsetzen.<br />
Wir lehnen Vorschläge von Sammelunterkünften (z.B. ehemalige Kasernen in Ladeburg und Blumberg) mit ungünstigen Rahmenbedingungen grundsätzlich ab und suchen nach zukunftsweisenden Konzepten und Modellen, die sich an sozialen Kriterien orientieren. An die Frage der Unterbringung schließen sich viele andere Fragen der Betreuung und Begleitung an. Hier kann ehrenamtliches Engagement unterstützen, aber keine qualifizierte, fachkompetente und aufsuchende Beratungersetzen. Übersetzungsleistung en wie auch sozialarbeiterische Tätigkeiten müssen professionell geleistet und finanziell gestützt werden. Die Möglichkeiten und Perspektiven, die sich aus den Herausforderungen ergeben sind eine Chance für die gesamte Region und sollten dementsprechend professionell gesteuert und finanziell unterlegt werden.<br />
Unterzeichnende der Erklärung:<br />
Achim Richter, Biesenthal<br />
Andrea Honsberg, Eberswalde<br />
Anna Claßen, Biesenthal<br />
Annette Flade, Willkommensteam Groß Schönebeck<br />
Antifaschistische Aktion Bernau<br />
Armin Meyer, Niederfinow<br />
Beate Gollnast, Biesenthal<br />
Beatrix Spreng, Willkommensinitiative Joachimsthal<br />
Bernd Micka, Biesenthal<br />
Bürgerforum Biesenthal, Biesenthal<br />
Christina Tings, Eberswalde<br />
Claudia Trouillier, Eberswalde<br />
Dieter Gadischke, Bernau<br />
Dominik Berg, Stuttgart/ Berlin<br />
Eduard Mader, Bernau<br />
Fraktion Bündnis90/ Die Grünen, Biesenthal<br />
Freiraum-Initiative Eberswalde<br />
Janko Egeling, Eberswalde<br />
Juliane Lang, Bernau<br />
Juliane Steinigen, Biesenthal<br />
Helma Nastali, Berlin<br />
Ka Huber, Brodowin<br />
Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, Bernau<br />
Kristian Zunke, Willkommensteam Groß Schönebeck<br />
Kristina Sievers, Groß Schönebeck<br />
Lisa Onnertz, Berlin<br />
Lokale Agenda 21 Biesenthal e.V.<br />
Michael Ahlers, Eberswalde<br />
Palanca e.V., Eberswalde<br />
Peter Harbach, Groß Schönebeck<br />
Rainer Klemke, Willkommensteam Groß Schönebeck<br />
Sabine Gohlke, Biesenthal<br />
Seanna Dolittle, Brodowin<br />
Silke Hoffmann, Klein Jasedow<br />
Solidarität für Asylbewerber/innen (Sofa), studentische Initiative der HNE Eberswalde<br />
Stephan Flade, Groß Schönebeck<br />
Thomas Janoschka, Biesenthal<br />
Tina Richter, Biesenthal<br />
Uta Mader, Bernau<br />
Wilfried Schwarz, Klein Machnow<br />
Willkommensinitiative Biesenthal<br />
Willkommensinitiative Oderberg<br />
Wukania Projektehof, Biesenthal<br />
Die nächste Sitzung des Kreistages findet am Mittwoch, 20.05.2015 um 17 Uhr im Eberswalder Kreishaus statt. Ab 16 Uhr veranstalten die Barnimer Willkommensinitiativen die Kundgebung „Flüchtlinge Willkommen – keine Massenunterkünfte im Barnim! refugees welcome – no lager in barnim!“ vor dem Haupteingang des Kreishauses Eberswalde. Kommt mit vielen Menschen und lasst uns gemeinsam ein Zeichen für eine lebendige Willkommenskultur setzen!</p>
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		<title>Landkreis Barnim plant Massenunterkunft für 670 Flüchtlinge mitten im Wald Willkommensinitiativen fordern: Wohnungen statt Lager!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 08:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>25.02.2015 *Landkreis Barnim plant Massenunterkunft für 670 Flüchtlinge mitten im Wald Willkommensinitiativen fordern: Wohnungen statt Lager!* Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen die Aufnahme schutzsuchender Menschen im Barnim. Allerdings sollte ihre Unterbringung auch menschenwürdig sein. Der Landkreis Barnim plant insgesamt 670 Flüchtlinge in einer ehemaligen Luftwaffenkaserne in einem Wald bei Ladeburg (Bernau) unterzubringen. Bereits in wenigen Monaten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>25.02.2015<br />
*Landkreis Barnim plant Massenunterkunft für 670 Flüchtlinge mitten im Wald<br />
Willkommensinitiativen fordern: Wohnungen statt Lager!*<br />
Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen die Aufnahme schutzsuchender Menschen im Barnim. Allerdings sollte ihre Unterbringung auch menschenwürdig sein.<br />
Der Landkreis Barnim plant insgesamt 670 Flüchtlinge in einer ehemaligen Luftwaffenkaserne in einem Wald bei Ladeburg (Bernau) unterzubringen. Bereits in wenigen Monaten sollen die ersten 200 Flüchtlinge in das neue Lager einziehen.<br />
Dies widerspricht den Forderungen von Flüchtlingsrat Brandenburg, Caritas, Diakonie und Paritätischen Wohlfahrtsverband, höchstens 60 Menschen in einer Einrichtung leben zu lassen.<br />
Die VertreterInnen der Barnimer Willkommensinitiativen fordern den Flüchtlingen Wohnungen zur Verfügung zu stellen. So gibt es z.B. in Eberswalde viele leerstehende Wohnungen, die saniert werden könnten. In Bernau und anderen Orten in der Nähe von Berlin gibt es kaum<br />
leerstehende Wohnungen. Hier sollten entsprechende Sozialwohnungen gebaut werden.<span id="more-13118"></span><br />
Viele Flüchtlinge brauchen nach ihrer Ankunft in Deutschland ärztliche und psychologische Begleitung, müssen sich völlig neu orientieren und dürfen keine Fristen versäumen. Sie brauchen Zugang zu Beratung und juristischer Unterstützung. Es ist sehr wichtig, dass sie schnell Kontakt zu Menschen finden, die ihre Sprache sprechen. Auch deswegen sind sie besonders auf eine funktionierende und bezahlbare Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Die Chance, Kontakte zu knüpfen und Unterstützung zu erfahren, steigt mit der Größe der Orte. Wir fordern darum, Flüchtlinge nur in den größeren Ortschaften entlang der<br />
Bahnlinien unterzubringen.<br />
Die Situation besonders in großen Übergangswohnheimen ist mit sozialem Stress verbunden und führt immer wieder zu Retraumatisierungen von Flüchtlingen. „Ihr Zurechtfinden in der Gesellschaft wird durch eine längere Heimunterbringung unnötig erschwert“, sagt Beate Gollnast von der Willkommensinitiative Biesenthal.<br />
Willkommensinitiative Biesenthal<br />
Willkommensinitiative Oderberg<br />
Verbindungsgruppe Bernau<br />
Unterstützer*innen des ÜWH Panketal<br />
AG „Wohnungen für Geflüchtete“ der Antifaschistischen Initiative Eberswalde<br />
*Kontakt: Beate Gollnast 0163/7325878, <a href="mailto:refugees-welcome@so36.net">refugees-welcome@so36.net</a>*<br />
Presseerklärung <a href="https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-25-pressererklaerung-ladeburg.odt">download</a></p>
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		<title>Oderberg – ungeeignet für neue Flüchtlingsunterkunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 19:46:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>rbb 12.11.14: Oderberg</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/0rJr8r3h8ck" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Oderberg liegt 5 km nahe der polnischen Grenze, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das kaum zu erreichen. 50 Flüchtlinge leben dort bisher, jetzt soll eine neue Unterkunft für weitere 80 gebaut werden. Ob der Standort geeignet ist, ob es die nötige soziale Infrastruktur gibt, das wurde von der Kreisverwaltung Barnim nicht geprüft. Augen zu und durch, auf Kosten der zukünftigen Bewohner/innen. </p>
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		<title>Kundgebung gegen Mos Maiorum in Eberswalde</title>
		<link>https://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/kundgebung-gegen-mos-maiorum-in-eberswalde/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kundgebung-gegen-mos-maiorum-in-eberswalde</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ivana]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2014 16:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in Eberswalde fand am Dienstag abend (21.10.14) eine Kundgebung gegen die laufende Polizeioperation &#8218;Mos Maiorum&#8216; statt. Mit mehreren Bannern und Redebeiträgen demonstrieren rund 70 Menschen am Bahnhofsvorplatz gegen rassistische Polizeikontrollen sowie Racial Profiling und damit für Bewegungsfreiheit für ALLE. Hintergrund sind verstärkte europaweite Polizeikontrollen. Vom 13-26.10.2014 sind 18.000 Polizist*innen im Einsatz, die an Bahnhöfen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Eberswalde fand am Dienstag abend (21.10.14) eine Kundgebung<br />
gegen die laufende Polizeioperation &#8218;Mos Maiorum&#8216; statt. Mit mehreren<br />
Bannern und Redebeiträgen demonstrieren rund 70 Menschen am<br />
Bahnhofsvorplatz gegen rassistische Polizeikontrollen sowie Racial<br />
Profiling und damit für Bewegungsfreiheit für ALLE.<br />
Hintergrund sind verstärkte europaweite Polizeikontrollen. Vom<br />
13-26.10.2014 sind 18.000 Polizist*innen im Einsatz, die an Bahnhöfen,<br />
Grenzübergängen und in Flughäfen gezielt illegalisierte Menschen durch<br />
rassistische Polizeikontrollen aufspüren. Obwohl offiziell verboten, tun<br />
sie dies mithilfe des &#8218;Racial Profiling&#8216;. Dies bedeutet dass nicht alle<br />
Menschen von den Konrollen betroffen sind, sondern nur diejenigen, die<br />
nicht in ein rassistischen Menschenbild vom &#8218;zivilisierten Westeuropäer&#8216;<br />
passen. Überwiegend dunkelhäutige, junge Menschen.<br />
Ziel ist es, diese Menschen in das Land aus dem sie vor Hunger, Krieg<br />
und/oder Verfolgung flohen, zurückzuschieben.<br />
&#8218;Wir wollen Frieden&#8216; schrieben Aktivist*innen in mehreren Sprachen mit<br />
Kreide auf den Bahnhofsvorplatz. Denn genau darum geht es. Es geht nicht<br />
darum, in Deutschland &#8218;die Sozialsysteme auszunutzen&#8216;. Es geht darum,<br />
nicht verfolgt, gefoltert oder getötet zu werden. Frieden zu finden. Und<br />
diesen Frieden sollten wir hier gewährleisten und schützen.<br />
Wir sind diejenigen, die direkt von der Ausbeutung anderer profitieren.<br />
Jeden Tag. Unser Lebensstil ist direkt für Krieg und die Versklavung von<br />
Menschen verantwortlich.<br />
Lasst uns dem entgegentreten und für gerechte Gesellschaften ohne<br />
Hierarchie und Ausbeutung kämpfen!<br />
http://de.indymedia.org/node/2394</p>
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