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Zur Abschaffung der Residenzpflicht für AsylbewerberInnen, Potsdam, 26.9.2007, 20 Uhr

Szenische Collagen, Erlebnisberichte und eine Podiumsdiskussion mit Flüchtlingen und Flüchtlingsorganisationen, PolitikerInnen und Politikern der Länder Berlin und Brandenburg im Rahmen der Interkulturellen Woche in Potsdam

Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen Potsdam

in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsberatungsstelle des Diakonischen Werkes Potsdam e.V. und der Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft e.V. (BBAG e.V.)

Ort: BBAG e.V., Schulstr. 8b, 14482 Potsdam, Nähe S-Bhf. Babelsberg

Im ersten Teil des Abends werden nach einer kurzen Einführung zur Klärung der Begriffe im Bezug auf die Residenzpflicht, szenische Collagen,und Gespräche mit AsylbewerberInnen und mit MitarbeiterInnen von Flüchtlingsberatungsstellen einen Einblick über die Praxis der sogenannten Aufenthaltsgestattung (§85 des AsylVfG, Sonstige Straftaten) geben.

In diesen ca. 45 Minuten werden die Probleme offen dargestellt und angesprochen, die noch immer eine Einschränkung der Menschenwürde darstellen.

Kürzlich haben UN – Organisationen, wie UNHCR die Bundesregierung scharf kritisiert, weil sie beispielsweise, trotz reformierter Gesetzgebung noch immer an der Regel der Residenzpflicht festhält.

Im zweiten Teil werden PolitikerInnen der CDU und der SPD im Landtag Brandenburg und ein Politiker des Berliner Abgeordnetenhauses darüber befragt, ob sie sich dafür einsetzen, die Residenzpflicht auf Länderebene über regionale bzw. länderübergreifende Sonderabkommen abzuschaffen.

Folgende Politikerinnen und Politiker möchte ich nun mit diesem Konzeptentwurf zu dieser Veranstaltung als Podiumsgäste einladen.