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»Die Gesetze seien künftig nicht beachtet«

Infos zum Protestmarsch der Flüchtlinge in Potsdam

Veranstaltung im Heim Schlaatz
An der alten Zauche 2b
Donnerstag, 27. September
18.30 Uhr
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Seit dem 8. September ist der Kampf von Flüchtlingen für ihr Recht, als gleichberechtigte Menschen behandelt zu werden, in eine neue Phase eingetreten. Es begann in Würzburg, als im Januar ein Flüchtling aus dem Iran, Mohammad Rashepars, sich das Leben nahm, weil er das Leben im Lager nicht mehr aushielt. Mohammads Tod wirkte wie eine Initialzündung für eine Welle von Protesten. Seine Freunde verließen die Lager und protestierten in Zelten auf den Marktplätzen bayerischer Städte. Im August, als es schon acht Protestcamps gab, die mit Hungerstreiks auf die Lage von Flüchtlingen in diesem Land aufmerksam machten, beschlossen sie, einen 600 km langen Fußmarsch von Würzburg nach Berlin zu wagen, dorthin, wo die Gesetze gemacht werden.

Am 29. September, nach 500 km, nach Strapazen und Kälte, werden sie die Landesgrenze nach Brandenburg überschreiten. Wir sind voller Bewunderung für diese entschlossene Aktion. Der Flüchtlingsrat Brandenburg teilt ihre Forderungen: Es muss endlich Schluss sein mit dem Paria-Status von Flüchtlingen in Deutschland. Menschenrechte sind unteilbar oder sie sind keine Menschenrechte.

Wir unterstützen die Forderungen der streikenden Flüchtlinge: