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Infodienst September 2009

Inhalt:

Brandenburg

..... .... Geschichten von Todesfällen und Verletzungen von Flüchtlingen seit nunmehr 16 Jahren. Und wie jedes Jahr bitten wir Sie und Euch, uns Einzelgeschehnisse mitteilen, bei denen Flüchtlinge versucht haben, sich selbst zu verletzen, sich zu töten oder sich tatsächlich getötet haben. Mißhandlungen von Bewachungspersonal, BGS oder Polizei vor, während oder nach Abschiebungen oder Abschiebeversuchen, in Abschiebeknästen oder sonstwo dokumentieren wir ebenso, wie Mißhandlungen, Folter oder Schlimmeres nach Abschiebungen ins Herkunftsland. Tote und Verletzte an den deutschen Grenzen und ebenso Angriffe auf Flüchtlinge und auf Flüchtlingsunterkünfte. Auch: die polizeigewaltliche Abholung der Patient_innen direkt aus der Klinik, “Minderjährige Flüchtlinge”, “Familientrennungen” (unter 18-Jährige werden von den Eltern getrennt) und “Auslieferungshaft”. Dabei nehmen wir nicht nur die Geschehnisse aus dem laufenden Jahr auf, sondern recherchieren in die zurückliegenden Jahre bis zum Jahre 1993. Wichtig wären für uns folgende Daten: Datum ?Name ? Alter ?Herkunftsland ? Ort ?Geschichte ? Wenn nötig können wir Namen – evtl. auch Orte und sogar Daten anonymisieren. Das ist immer die Entscheidung der Betroffenen oder der Unterstützer_innen. Der Inhalt kann knapp oder ausführlich sein. Auch für die Zusendung von Presseschnipseln (v.a. aus Lokal-Blättern), anderen Texten oder sonstigen Hinweisen wären wir dankbar (FAX, eMail). Da die aktuelle Dokumentation (17. Auflage) im Januar in den Druck kommt, würden wir uns über eine baldige Antwort freuen. Für Nachfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.Wir danken Ihnen und Euch im voraus und grüßen herzlich aus dem nach vier Jahren Besetzung jetzt “legalisiertem” Südflügel des Hauses Bethanien in Berlin-Kreuzberg, i.A. Ute Kurzbein