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17. Januar 2008 Migrantinnen in der Haushaltsarbeit: Arbeitsrechte und politische Strategien zu ihrer Durchsetzung Ein Veranstaltung von respect Berlin.

Wir möchten Sie herzlich einladen zu den beiden letzten Veranstaltungen im Rahmen der Plakatausstellung kein mensch ist illegal am 17. und 18. Januar 2008 im im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalderstraße 4, Prenzlauerberg

Donnerstag, 17.01.2008, 20 Uhr

Migrantinnen in der Haushaltsarbeit: Arbeitsrechte und politische Strategien zu ihrer Durchsetzung

Ein Veranstaltung von respect Berlin.

Viele Frauen, die als Migrantinnen in der Bundesrepublik leben, sind in Privathaushalten beschäftigt. Sie pflegen und betreuen Kinder, ältere und andere pflegebedürftige Menschen. Sie sind mit Putzen und anderen Aufgaben im Haushalt betraut. Unabhängig davon, ob sie einen Aufenthaltstitel haben, finden viele Frauen mit Migrationshintergrund vor allem in diesen Beschäftigungen einen Zugang zum Arbeitsmarkt.

Ein Ziel von respect ist es, die Arbeit von Migrantinnen und anderen Frauen im Haushalt in die öffentliche Debatte einzubringen und die fehlende gesellschaftliche Anerkennung dieser Arbeiten zu problematisieren. respect engagiert sich für die Durchsetzung von Arbeitsrechten und anderen sozialen Rechten, die unabhängig vom Aufenthaltsstatus bestehen, und fordert darüber hinaus eine allgemeine Legalisierung von Migrantinnen und Migranten in Deutschland.

In der Veranstaltung werden Vertreterinnen und Vertreter von Ver.di und anderen Gruppen und Organisationen, die illegalisierte Migrantinnen und Migranten in prekären Beschäftigungsverhältnissen aufsuchen oder in denen sie selbst engagiert sind, über ihre Arbeit berichten. Sie diskutieren ihre Ansätze zur Durchsetzung von Rechten von Migrant/innen.

Finissage, Freitag, 18.01.2008, 18-20 Uhr mit anschließendem Umtrunk

Abschlussveranstaltung: Perspektive / Umsetzung in Berlin

Im Integrationskonzepts des Berliner Senats wird angekündigt, bis zum Jahresende 2007 die Einrichtung eines Fonds zur medizinischen Versorgung Illegalisierter politisch zu unterstützen. Ein Fonds ist ein mögliches Modell zur strukturellen Verbesserung der medizinischen Versorgung. Wie weit sind hier die Pläne? Welche Modelle der
Finanzierung sind im Gespräch? Orientiert sich Berlin am Münchener Modell, wo der Fonds ausschließlich aus privaten Spenden gespeist wird? Was spricht für, was gegen die Einrichtung eines solchen Fonds? Gibt es
Alternativen? Welche Handlungsspielräume hat der Senat/die kommunale Verwaltung?

Referent/innen: