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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

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Solidarität mit den angegriffenen Flüchtlingen in Waßmannsdorf

Rund 150 Flüchtlinge und Aktivist/innen zogen am Sonnabend, 27. Oktober, vom S-Bahnhof Schönefeld zum Lager Waßmannsdorf. Dort hatten Neonazis am 9. Oktober einen Anschlag verübt. Die Teilnehmer/innen der Demonstration brachten die Message: »Ihr seid nicht allein. Kämpft mit uns!«

Der Demonstrationszug, der vom Protestcamp der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz in Kreuzberg organisiert wurde, traf am Lager Waßmannsdorf auf eine Polizeikette, die den Zugang zum Heim absperrte. Das Tor war verschlossen, und Bewohner/innen mussten einzeln den Wachschutz um Erlaubnis zum Ausgang fragen. Begründet wurde diese Maßnahme mit Bauarbeiten, denn erst jetzt, nach fast 20 Jahren Betrieb, werden in den Etagen der ehemaligen Grenzerkaserne Duschen eingebaut. Trotz der Einschüchterung der Heimleitung trauten sich nach und nach immer mehr Bewohner/innen auf die Straße. Zwei stiegen auf das Gerüst und brachten dort ein Transparent mit der Aufschrift »Kein Mensch ist illegal« an. Auf Geheiß der Heimleiterin versuchte ein Wachschützer, den Flüchtlingen das Transparent zu entreißen, woran er scheiterte. Nach Verhandlungen konnte eine 20-köpfige Delegation das Lager betreten. Die Bewohner/innen führten sie durch die heruntergekommenen, überfüllten Mehrbettzimmer.

Video über die Demo

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