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Sedlitz: Asylbewerber gegen Umzug in «menschenunwürdiges» Heim

ad hoc news, 25. Oktober 2007

Bewohner des Asylbewerberheims Sedlitz bei Senftenberg protestieren gegen einen Umzug in das von ihnen als «menschenunwürdig» angesehene Heim in Bahnsdorf. Sie wollen dazu am 1. November eine Petition an den Oberspreewald-Lausitz-Landrat Georg Dürrschmidt (CDU) übergeben, wie der Flüchtlingsrat Brandenburg am Donnerstag ankündigte.

Aktuelle Nachrichten – Senftenberg (ddp-lbg). Bewohner des Asylbewerberheims Sedlitz bei Senftenberg protestieren gegen einen Umzug in das von ihnen als «menschenunwürdig» angesehene Heim in Bahnsdorf. Sie wollen dazu am 1. November eine Petition an den Oberspreewald-Lausitz-Landrat Georg Dürrschmidt (CDU) übergeben, wie der Flüchtlingsrat Brandenburg am Donnerstag ankündigte. Der Flüchtlingsrat forderte zugleich die Revision eines entsprechenden Kreistagsbeschlusses.

Das Heim Bahnsdorf befinde sich in einer ehemaligen sowjetischen Militäranlage im Wald und werde im Sprachgebrauch der Asylbewerber als «Dschungelheim» bezeichnet, heißt es weiter. Nachdem es schon in den Vorjahren Proteste gab, hatte der Kreistag beschlossen, das Heim Bahnsdorf zu schließen und alle Asylbewerber des Kreises in Sedlitz unterzubringen. Zuvor solle der Standort Sedlitz aber renoviert und erweitert werden, die derzeitigen Bewohner müssten 18 Monate lang im Heim Bahnsdorf untergebracht werden. Der Kreistag plane ohne die Betroffenen, kritisierte der Flüchtlingsrat. In der Petition an den Landrat heißt es, dass Bahnsdorf «für eine menschenwürdige Unterbringung nicht geeignet» sei. Das isoliert gelegene Heim sei wie ein Gefängnis. Die Verkehrsanbindungen seien unzureichend, eine medizinische Hilfe in Notfällen sei nur schwer möglich. Die betroffenen Asylbewerber würden daher den für den 30. November geplanten Umzug nicht mitmachen.

(ddp)

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