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In Grosny alles o.k.?

Keine Lösung im Tschetschenienkonflikt in Sicht

Abendveranstaltung

ZEIT: 26. April 2008, 19:00 Uhr
ORT: Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung in den Hackeschen Höfen
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin
(S Hackescher Markt, U8 Weinmeisterstraße)
030/612 60 74, global[at]bildungswerk-boell.de

Mit: Natalja Estemirova, Memorial Grozny

Aus russischer und tschetschenischer offizieller Sicht erscheint der Konflikt in Tschetschenien längst beendet. Von außen betrachtet befindet sich die Republik in der Phase des Wiederaufbaus. Dabei ist keines der Probleme gelöst, die den Konflikt in den letzten Jahren bestimmt haben. Unter der Führung des Präsidenten Ramsan Kadyrow hat sich ein autoritäres Herrschaftssystem etabliert. Die Wiedererrichtung der Infrastruktur geht einher mit einem Klima der Angst. Entführungen und Folter als Maßnahmen der sogenannten Terrorbekämpfung bleiben weiter erhalten. Die Arbeitslosigkeit in Tschetschenien ist die höchste in ganz Russland, Korruption blüht. Die Rückkehr von Flüchtlingen ist politisch erwünscht und soll den Normalisierungsprozess propagandistisch untermauern, tatsächlich aber fehlen dafür soziale und materielle Voraussetzungen. Schon jetzt nutzen Politik und Verwaltung in den Fluchtländern die scheinbare Ruhe, um tschetschenischen Flüchtlingen das Recht auf weiteren Verbleib in Sicherheit zu entziehen. Die Veranstaltung will detaillierte Informationen über die aktuelle Situation in Tschetschenien sowie Materialien für die Verteidigung der Rechte tschetschenischer Flüchtlinge in Europa zu Verfügung stellen.

Teilnahme frei

Eine Veranstaltung des Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung.
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

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