Kontakt

Beratungszeiten
Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Tel.: 0331 - 716 499

Bürozeiten
Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr

Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
Tel.: 0331 - 716 413
Fax: 0331 - 887 15 460
info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de

Kontaktformular

Karte

Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

Gefördert von


Logo Pro Asyl
Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Cap Anamur: 21. Prozesstag

Die Anhörung wird diesmal zwischen einen Prozesstermin einer anderen Sache geschoben und dauert nur 45 Minuten.

Die geladenen Zeug_innen sind nicht erschienen und der Vertretungsanwalt Arnone aus Agrigento trägt vor, dass diese gern zu einem anderen Termin erscheinen möchten.
In langem Hin und Her und umständlichem Vortragen des Verteidigungsanwaltes wird nun fest gelegt, dass:

  • die drei Zeug_innen der Verteidigung am 3.11.2008 um 9:00 Uhr erscheinen sollen. Dazu gehören zwei ehemalige Mitglieder der Mannschaft bzw. des Komitees Cap Anamur und ein Mitarbeiter der NSB (Reederei). Letzterer befindet sich aber im Ausland und kann sehr wahrscheinlich nicht erscheinen.
  • Am 3.11. sollen dann nur Zeugen der Verteidigung gehört werden, doch die Staatsanwaltschaft besteht nun auch auf die Vernehmung von Padre Cosimo, einem Combonianer-Pater, der auch an Bord der Cap Anamur war, und dem Rechtsanwalt Giorgio Bisagna aus Palermo, der ebenfalls an Bord und für den ital. Flüchtlingsrat für die Asylanträge zuständig war. Diese beiden Zeugen waren von der Verteidigung und der Anklage vorgesehen, von der Verteidigung dann aber gestrichen worden.

    Das Filmmaterial von Martin Hilbert, dass dann von der ARD für einen Panorama-Beitrag genutzt wurde (siehe Verhandlung vom Juni 2008) ist inzwischen von der Verteidigung übersetzt worden, und – wie die Staatsanwaltschaft, etwas pikiert anmerkte, von ihr ebenfalls…

    Die Richterin äußert nach dem Hin und Her der Termine und Zeugenzulassungen, dass sie mit den Zeugenvernehmungen dann gern am 3.11. fertig würde, unklar ist, ob sie das auf die genannten Zeug_innen bezog oder auf den Prozess insgesamt, doch zu vermuten ist ersteres.

    Unklar ist noch, ob auch wirklich alle Zeug_innen am 3.11. kommen können.

Comments are closed.