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Cap Anamur: 13. Prozesstag – Ärzte sollen den psychischen Zustand der 37 Flüchtlinge darlegen

Kurzfassung – Notizen aus dem Gespräch von Judith Gleitze mit dem Verteidiger Ivan Simione, der als Einziger bei der Verhandlung anwesend war.

An diesem Verhandlungstag werden Dottore Ignazio Pendola von der Guardia Medica (ärztlicher Notdienst) aus Bivona, dottore Gaspare Amato, technischer Assistent des Gesundheitsministeriums, dottoressa Rosalba Volturo aus der Flüchtlingsaufnahme in Agrigento, der Polizeiarzt Gioacchino La Lomia und dottore Salvatore Ferigno, Anästhesist aus Caltanissetta gehört.

Pendola sagt aus, dass er an Bord der Cap Anamur war und prüfen sollte, ob es wirklich eine Notstandssituation gab, wie der Kapitän behauptet hatte. Er habe die 37 Männer untersucht, es habe keine großen gesundheitlichen Probleme gegeben, aber sie seien psychisch sehr gereizt gewesen.

Amato wurde vom Ministerium an Bord beordert, um den gesundheitlichen Zustand der Männer zu prüfen, er hat mit dem Kapitän das Gesundheitszertifikat ausgestellt, das besagt, dass sie keine gefährlichen Krankheiten haben. Aber in der Erklärung stehe laut Simione auch, dass die Männer psychisch sehr angegriffen waren.

Voltura war nicht an Bord, sondern hatte die Flüchtlinge erst in der Aufnahme in Agrigento gesehen. Sie konnte also keine Aussagen über den psychischen Zustand an Bord machen. In Agrigento sei es ihnen gut gegangen. La Lomia fuhr gemeinsam mit Ferigno zur Cap Anamur. Der Kapitän habe ihm verboten, an Bord zu kommen, das sei nicht nötig.

Ferigno bot an, an Bord zu kommen, doch auch er wurde nicht an Bord gelassen, wie er aussagte, es seien schon genug Leute an Bord, man benötige sie nicht.

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