Kontakt

Beratungszeiten
Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Tel.: 0331 - 716 499

Bürozeiten
Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr

Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
Tel.: 0331 - 716 413
Fax: 0331 - 887 15 460
info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de

Kontaktformular

Karte

Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

Gefördert von


Logo Pro Asyl
Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Presseerklärung und Einladung zur Denkzettelverleihung durch den Flüchtlingsrat am 21.03.2006

„Internationaler Tag zur Überwindung von Rassismus“ der Vereinten Nationen

Der Denkzettel für strukturellen und systeminternen Rassismus geht dieses Jahr nach Märkisch-Oderland und thematisiert die massiven Verzögerungen des Flüchtlingsheimumzuges.

Seit nunmehr zehn Jahren verleiht der Flüchtlingsrat Brandenburg einen Denkzettel an Behörden, Ämter oder Einzelpersonen. Ohne dem Einzelnen eine rassistische Einstellung unterstellen zu wollen oder zu können, geht es vielmehr darum, das Ergebnis ihres Handelns bzw. Unterlassens im Gesamten zu kritisieren und als strukturellen Rassismus zu benennen und öffentlich zu machen.

Dies ist auch der Fall in Märkisch-Oderland, wo sich der Umzuges des Flüchtlingsheims aus dem Wald bei Waldsieversdorf nach Stausberg nun bereits seit Jahren verzögert. Die nunmehr über dreijährige Verzögerung des Umzugs ist ein gutes Beispiel für strukturellen Rassismus, denn sie ist das Gemeinschaftswerk vieler Akteure: angefangen bei der mangelhaften Kommunikation mit den BewohnerInnen des Heimes über die verspätete Suche nach einem passenden Gebäude und bis hin zu falschen oder gar fehlenden Antragstellungen für das (Um-)Bauvorhaben bzw. bei Bewilligungen dieser Anträge.

Das Ergebnis dieses inkompetenten Handelns auf verschiedenen Ebenen und von verschiedenen Seiten ist die Verlängerung der unhaltbaren Lebensbedingungen durch die die Flüchtlinge rassistisch ausgrenzt und durch Isolation krank gemacht werden: Die nächste Bushaltestelle liegt eine Stunde Fußweg entfernt und der Zustand des Gebäudes verschlimmert sich von Tag zu Tag, denn seit ein neues Heim aufgetan wurde, werden alle Renovierungskosten in dieses gesteckt. Die neue, noch nicht bewohnte Unterkunft erstrahlt im Glanze, während die aktuelle Unterkunft weiter verdreckt und von niemandem beachtet wird.

Die Denkzettelübergabe findet symbolisch aber öffentlichkeitswirksam am 28.03. um 13:00 Uhr im Eine-Welt- und Bioladen in der Große Str. 56, 15344 Strausberg statt.

gez. Vera Everhartz

Comments are closed.