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Presseeerklärung zur Verleihung des Denkzettels 2004

Flüchtlingsrat verleiht DENKZETTEL zum Internationalen Antirassismus-Tag 2004 “Preis” geht nach Teltow – Fläming und Elbe-Elster

Aus Anlass des “Anti-Rassismus-Tages der Vereinten Nationen” am 21. März verleiht der Flüchtlingsrat des Landes Brandenburg zum achten Mal den DENKZETTEL für systeminternen und strukturellen Rassismus. Der “Preis” geht an:

Fr. OTTO und Fr. SCHWARZE Mitarbeiterinnen des Sozialamts Teltow-Fläming in Luckenwalde
Herrn HAASE, Dezernent für Recht, Ordnung und Sicherheit sowie Herrn RAMBOW, Mitarbeiter der Ausländerbehörde Elbe-Elster
Die öffentliche Übergabe findet statt: Sozialamt Luckenwalde, Donnerstag, den 18. März 2004, um 10:30 Uhr, Am Nuthefliess 2, 14943 Luckenwalde Herrn Haase und Herrn Rambow wird der Denkzettel schriftlich übermittelt.

Frau Otto und Frau Schwarze sind in Flüchtlingskreisen dafür bekannt geworden, dass sie schwangere Frauen, die den Namen des Vaters ihres Kindes nicht benennen können oder wollen, massiv unter Druck setzen. Ihnen werden Kleidungsgutscheine und ärztliche Untersuchungen verwehrt. Die Kürzung der Bezüge wird generell als Druckmittel verwendet. Dabei werden die Asylbewerber vor vollendete Tatsachen gestellt. Es hat Fälle gegeben, bei denen Frauen nach einem Termin im Sozialamt vor Angst zittern und tagelang nichts essen konnten.

Bei der Denkzettelübergabe werden Mitglieder des evangelischen Kirchenkreises Niederer Fläming – Arbeitskreis Asyl und ein ehemaliger Flüchtling aus Teltow-Fläming anwesend sein. Diese können über die Handlungen beider Frauen berichten.

Den Herren Haase, Dezernent für Recht, Ordnung und Sicherheit, und Rambow, Mitarbeiter der ABH aus Elbe-Elster, wird der Denkzettel für die Planung und Durchsetzung der unmenschlichen Abschiebung einer fünfköpfigen kurdisch-türkischen Familie verliehen. Die Familie war zu Beginn letzten Jahres bereits für acht Wochen im Kirchenasyl (Tröbitz), das unter der Mithilfe des Jugendamtes gebrochen wurde. Im Januar 2004 wurde sie trotz eines psychiatrischen Gutachtens mit einer eigens für sie gecharterten Maschine in eine ungewisse Zukunft abgeschoben.

gez. Vera Everhartz, gez. Judith Gleitze
für den Flüchtlingsrat Brandenburg

Für telefonische Nachfragen: 0331-716499 oder 0170 – 51 20 752

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