Kontakt

Beratungszeiten
Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Tel.: 0331 - 716 499

Bürozeiten
Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr

Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
Tel.: 0331 - 716 413
Fax: 0331 - 887 15 460
info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de

Kontaktformular

Karte

Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

Gefördert von


Logo Pro Asyl
Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Termine 2007

Vorankündigung

24. und 25. November 2007

Wochenendseminar am Samstag in Berlin (10-18 Uhr)

Migration ­ Zwischen militärischer Regulation und Autonomie

Migrationsbewegungen bewegen sich im Spannungsfeld staatlich-militärischer Regulation und der autonomen Suche von Tausenden nach einem besseren Leben, häufig auf der Flucht vor Armut und Krieg. Von einer gemeinsamen Textdiskussion ausgehend wollen wir anhand von Inputs Theorien und Realitäten der Migration diskutieren. Am 1. Tag diskutieren wir die historischen und aktuellen Einwanderungsbewegungen in die BRD und ihre Kämpfe, der zweite Tag legt den Fokus auf die EU-Lager-Politik und die Militarisierung der Grenzen.

Mit: Manuela Bojadzijev, Fabian Georgi, Josepf Guimatsia, Hyacienth Nguh, Christopher Nsoh, Tobias Pieper

Seminarleitung: Tobias Pieper
Nach Anmeldung wird ein ausführlicher kostenloser Reader verschickt. Teilnahme ist kostenlos. Fahrtkosten und Übernachtung können leider nicht übernommen werden.
Eine Veranstaltung des Böll Bildungswerk Berlin

Anmeldungen an global[at]bildungswerk-boell.de

Dies ist die nur eine Vorankündigung zum Freihalten des Termins, eine längere Ankündigung folgt bei Zeiten.

Wir laden ein zum

2. Perspektivforum Flucht und Migration in Brandenburg

vom 21. – 22. September 2007 in Trebnitz bei Neuhardenberg

Trotz zunehmender Abschottungspolitik leben ca. 6500 Flüchtlinge in Brandenburg und so engagieren sich auch immer noch viele in der Flüchtlingsarbeit. Der Flüchtlingsrat Brandenburg versteht sich als Knotenpunkt all der verschiedenen Initiativen, Einzelpersonen und Organisationen, die sich für die Rechte von Asylsuchenden im Land einsetzen. Ziel dieses Treffens ist der Austausch von allen Aktiven über ihre Arbeit und Erfahrung mit und für Flüchtlinge, z.B. in den Themen Unterbringung, Bleiberecht, Trauma, EU-Politik, Grenze, Kirchenasyl. Dabei wird auch Raum für weitere Themen bleiben. Dieses Mal soll ein Schwerpunkt des Treffens auf der Zukunft des Flüchtlingsrates und den jährlich wieder kehrenden Terminen liegen: Was wollen und können wir tun und zu welchen Terminen wollen wir uns zukünftig engagieren? Ganz aktuell ist hier natürlich die Diskussion um die Interkulturelle Woche, die direkt nach dem Perpektivforum beginnt. Alle Arbeitsgruppenthemen werden erst nach Wünschen der TeilnehmerInnen vor Ort definitiv festgelegt. Der Austausch und die Vernetzung soll dazu dienen, uns wieder neuen Mut zu machen und Kraft zu sammeln für die Zukunft, die vor uns liegt.

Programm

1. Tag, Freitag, 21.09.2007
15.30 Uhr Ankunft, Anmeldung, Begrüßungskaffee
16.00 Uhr Vorstellung: Wer ist wer?
17.00 Uhr Einführung in das Perspektivforum und Vorstellung des Flüchtlingsrates Brandenburg
17.30 Uhr Agendagestaltung: Kurzvorstellung der verschiedenen Arbeitsgruppen und Sammlung neuer Arbeitsgruppenvorschläge. Bisher geplante Themen: Unterbringung, Trauma, Bleiberecht, Kirchenasyl, Grenze, EU-Politik
19.00 Uhr Grillen, Abendbuffet, Party und kleine Filmschau

2. Tag, Samstag, 22.09.2007
09.30 Uhr Morgennachrichten: Vorstellung neuer Ideen und Themen
09.45 Uhr 2. Arbeitsgruppensitzung (6-8 AGs gleichzeitig)
10.55 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr 3. Arbeitsgruppensitzung (6-8 AGs gleichzeitig): Ergebnisse, Vernetzung, Aufträge
12.30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Abschlussrunde, Auswertung und Verabschiedung
14.30 Uhr Ende des Perspektivforums

Inhaltliche Tagungsleitung: Kristina Nauditt, Gerd Wermerskirch

Das Vernetzungstreffen ist gefördert von der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg

Anreise Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz
Mit dem Auto: ca. 1 ½ Stunden ab Berlin auf der B1 Richtung Küstrin/ Kostrzyn.

Anreise mit der Bahn: alle 2 Stunden Verbindung mit der Regionalbahn ab Berlin-Lichtenberg Richtung Küstrin/Kostrzyn bis Bahnhof Trebnitz, Fahrtzeit: ca. 50 Minuten, Fußweg zum Schloss: ca. 10 Minuten.

Anmeldung
Benötigen Sie eine Kinderbetreuung? Geben Sie das bitte bei der Anmeldung mit an!
Die Unterbringung erfolgt in Doppel- und Dreibettzimmern.
Die Kosten der Unterbringung und der Verpflegung werden vom Flüchtlingsrat übernommen, die Anfahrtskosten müssen selber getragen werden. Eine Fahrtkostenunterstützung ist in Einzelfällen ggf. möglich.
Bitte bis zum 20. Juli zurücksenden an:

Flüchtlingsrat Brandenburg
R.-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
per Fax: 0331-716499 oder
eMail: forum[at]fluechtlingsrat-brandenburg.de

Die Anmeldeunterlagen als PDF-Datei zum Download

11. Juli 2007, 20 Uhr:

Check in for another world – Flüchtlingslager – vom Begriff zur Wirklichkeit

Das Einsperren einer großen Zahl von Menschen in Lagern und die damit einhergehende Entrechtung und Entmenschlichung reichen weit zurück in die europäische Kolonialgeschichte. Inner- und ausserhalb der EU gibt es heute Lager für Flüchtlinge in verschiedensten Ausführungen – das Auffanglager in Lampedusa ist anders als die dem Schengenraum vorgelagerten Flüchtlingslager etwa in Lybien, diese anders als Asylbewerberheime oder die Abschiebeknäste in Deutschland. Alle aber bilden sie einen rechtlosen Raum inmitten der Gesellschaft, in dem eine andere Wirklichkeit herrscht, die nicht zur Normalität gehört. Was ist eigentlich ein Lager? Woher kommt der Begriff und was soll die Installation eines solchen? Ausbeutung, Einschüchterung, Ermordung? Schnell errichtet und billig unterhalten. Zur Abschreckung und Ausgrenzung?
Referenten: Christopher Nsoh (Politikwissenschaftler, Flüchtlingsinitiative Brandenburg) Tobias Pieper (Psychologe, Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter an der FU- Berlin mit dem Schwerpunkt Migration, arbeitet zu Lagerunterbringung, Rassismus und Migrationstheorien)

Ort: Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a; Nähe U-Bahnhof Mehringdamm
Vortragssprachen: englisch, deutsch

Comments are closed.