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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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26.11.2007 Fachgespräch; Situation tschetschenischer Flüchtlinge in Osteuropa, Dublin II und was wir in Brandenburg damit zu tun haben, Stilfabrik in Potsdam, 14-18 Uhr

Die Flüchtlingszahlen in Zentraleuropa gehen seit Jahren zurück. Das bedeutet jedoch nicht, dass weniger Menschen fliehen. An der, nicht nur in Deutschland, steigenden Zahl der so genannten DUBLIN II-Verfahren zeigt sich, dass die meisten Flüchtlinge, die über ein anderes EU-Land nach Deutschland gekommen sind, hier gar keine Chance mehr auf ein Asylverfahren haben. Brandenburg ist ein Grenzland. Flüchtlinge, die zu uns über Polen einreisen, werden auf Grund der Dublin II Regelung aus der Abschiebehaft in Eisenhüttenstadt nach Polen zurückgeschickt. Ca. 90% der Asylsuchenden in Polen sind jedoch dringend schutzbedürftige Flüchtlinge aus Tschetschenien! Dort haben sie kaum eine Chance auf Integration, medizinische Versorgung und Ausbildung, selbst wenn sie als Flüchtlinge anerkannt werden. Teilweise sind die Lebensbedingungen für Flüchtlinge so unerträglich und perspektivlos, dass sie „freiwillig” nach Russland bzw. nach Tschetschenien zurückkehren. Auch gibt es Berichte über Kettenabschiebungen in die östliche Nachbarstaaten Polens.

Die beiden ReferentInnen TINA ISMAJLOVA und RAMZAN AMPUKAEV arbeiten in Brüssel mit in einer Aktionsgruppe zum Monitoring über die Lage der tschetschenischen Flüchtlinge in Europa, einer der Schwerpunkte der Arbeit liegt auf den Auswirkungen der DUBLIN II – Verordnung. In diesem Zusammenhang haben sie Recherchereisen nach Polen und in die Ukraine durchgeführt und die Lage der Flüchtlinge vor Ort untersucht und entsprechende Studien für den UNHCR, für ECRE und das EUParlament angefertigt. Sie werden über die Situation von Flüchtlingen in Polen und der Ukraine berichten und über ihre Aktivitäten auf belgischer und europäischer Ebene zur Veränderung der Dublin II Verordnung. Wir werden über die Notwendigkeiten und die Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit informieren und diskutieren.

WO: Stilfabrik, Posthofstr. 5, 14467 Potsdam (Platz der Einheit – Am Kanal, an der Hauptpost vorbei,
dann links in die Französische Str. und sofort wieder rechts in die Posthofstraße, Tram 92 Pl. der Einheit oder
Tram 99 Am Kanal und kurzer Fußweg)

WANN: 26.11.2007, 14-18 Uhr

gefördert von der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg
Infos: mail [at] borderline-europe.de , 0331- 887 15 460,
info [at] fluechtlingsrat-brandenburg.de, 0331 – 716 499

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