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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Termine Oktober 2006 bis Januar 2007

6. – 8.12.06 Integration konkret

Vielfalt, Chancen und Visionen einer Einwanderungsgesellschaft, Fachmesse und Kongress des dt. Caritasverbandes,

mit IM W. Schäuble, Integrationsbeauftragte M. Böhmer, BAMF-Vertretern…, Anmeldung ab Ende September, Infos: 0761 – 200 361, 200 747 (Herr Bastian, Frau Ehemann)

20.11.2006, 19:00 Uhr

Flüchtlingspolitik in der Festung Europa

In den Zonen der Rechtlosigkeit: Die Affaire CAP ANAMUR und die Flüchtlingsabwehr an den italienischen Küsten

Lesung, Information und Diskussion

Ort: al globe, Charlottenstr. 31, 14467 Potsdam

Vom 12. – 22.11.2006 findet die 27. Ökumenische FriedensDekade unter dem Motto „… und raus bist du“ statt.
Das Motto ist Programm für die derzeitige europäische Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen: im Kanal von Sizilien, vor den Kanaren, in der Ägäis sterben täglich Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen. Vielfältige Gründe treiben sie auf diese Flucht, deren Ende so ungewiss ist. Im August und September 2006 sterben allein vor Lampedusa mindestens 70-100 Menschen. Fischerbooten ist es per Gesetz verboten, Schiffbrüchige selber zu retten.

2004 rettete die CAP ANAMUR vor der sizilianischen Insel Lampedusa 37 schiffbrüchige Flüchtlinge vor dem Ertrinken. Die italienischen Behörden verweigerten dem Schiff jedoch mehr als 10 Tage das Einlaufen in einen italienischen Hafen. Als die Flüchtlinge endlich an Land gehen durften wurden sie umgehend abgeschoben.
Die Affaire CAP ANAMUR ist nur ein Beispiel der derzeitigen Abschottungsversuche. Immer wieder landen potentielle Asylsuchende sofort in der Abschiebungshaft, Polizisten und Dolmetscher an den Grenzstationen entscheiden oftmals, ob jemand überhaupt einen Antrag stellen darf.

Judith Gleitze (Flüchtlingsrat Brandenburg/Pro Asyl) und Alice Schultz (amnesty international/Uni Leipzig) führten 2006 mehrfach Interviews mit FlüchtlingsaktivistInnen in Sizilien durch. Sie werden ihren neuen Bericht „Zonen der Rechtlosigkeit“ vorstellen und über den europäischen Abschottungsmechanismus berichten.
Elias Bierdel, ehemaliger Leiter des Komitees CAP ANAMUR, und Stefan Schmidt, ehemaliger Kapitän der CAP ANAMUR, werden aus seinem soeben erschienen Buch „Ende einer Rettungsfahrt“ von den Ereignissen um die Rettung der 37 Flüchtlinge lesen und mit uns gemeinsam diskutieren.

14. – 19.11.06 All Different-All United

What is diversity, is Europe a house of diversity? Does Europa equally welcome anyone who wants to become a European citizen?

UNITED Konferenz in Neuchatel (CH). Infos und Anmeldung unter: UNITED, PB 413, NL-1000 AK Amsterdam, phone +31-20-6834778, fax +31-20-6834582, info[at]unitedagainstracism.org, www.unitedagainstracism.org

10. – 12. 11.06 Jahrestagung zum Thema “Glaubwürdig leben – widerständig handeln. Solidarität mit den Entwurzelten”

Berlin, Jerusalems-Kirche, Lindenstr. 85:

Wie steht es nach über 20 Jahren Kirchenasyl-Bewegung in Deutschland um den kirchlichen Flüchtlingsschutz? Europa schottet sich gegen Einwanderer ab, an den Grenzen sterben Hunderte von Menschen. Schutzverfahren werden ausgehöhlt. Die Zahl der Menschen ohne Papiere in Deutschland wächst; grundlegende Menschenrechte sind ihnen faktisch verwehrt.

Wie kann unser Anliegen der “Solidarität mit den Entwurzelten” praktisch umgesetzt werden? Kontakt: Verena Mittermaier, Geschäftsführerin Ökumenische BAG Asyl in der Kirche e.V., Lindenstr. 85, 10969 Berlin

Tel. 030-25 89 88 91, Fax 030-25 89 89 64, www.kirchenasyl.de

9. November 06 bis zum 27. Januar 07 Aktionswochen gegen Antisemitismus in Bernau

Organisiert durch die Antifaschistische Aktion Bernau & die Polit-AG des Dostos. Unterstützt vom Netzwerk für Toleranz und der Rosa-Luxemburg Stiftung.

Wir wollen an die jüdischen Menschen, die Opfer des deutschen Vernichtungswahns wurden, mit einer Gedenkkundgebung am 9.November 2006 erinnern. Unsere Anliegen ist es jedoch die Erinnerung nicht nur mit einer einzelnen Kundgebung aufrechtzuerhalten, sondern sie als Auftakt für unsere “Aktionswochen gegen Antisemitismus” zu nutzen.

In der Zeit vom 9.November 2006 – der Reichspogromnacht und dem 27.Januar 2007 – dem Auschwitz Gedenktag, werden neben Infoveranstaltungen und Filmabenden rund um das Thema Antisemitismus auch Exkursionen und Konzerte stattfinden. Ziel ist es, neben dem Gedenken eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus zu schaffen, die zeigen soll, dass nach 61 Jahren der Kapitulation Deutschlands antisemitische Denkweisen in der Gesellschaft verankert sind. Alle Termine und Informationen findet ihr unter www.aktionswochen-bernau.tk

09. – 11. 11.06

Unmittelbar vor der Innenministerkonferenz Mitte November laden der Bundesfachverband UMF und die BAG JSA vom 9. – 10.11. zu einem fachpolitischen Forum “zur Verbesserung der Situation junger Flüchtlinge” nach Berlin ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, aufzuzeigen, welche lebenslagenorientierten Hilfen und Unterstützungsbedarf gemäß dem Kinder- und Jugendhilfegesetz für junge Flüchtlinge ohne sicheren Aufenthaltsstatus notwendig sind und welche Anforderungen sich hiermit für die jugend- und ausländerrechtliche Praxis bzw. Gesetzgebeung ergeben. Dabei sollen politisch aktuelle Themen kontrovers mit hochrangigen VertreterInnen von Jugendhilfe und Politik diskutiert werden. Bei diesem fachpolitischen Forum sollen junge Flüchtlinge ihre Anliegen selbst in den 4 Foren einbringen und in einem Workshop vorbereiten. Dieser findet vom 18.9. bis 22.9. 06 statt mit dem Ziel, dass die Jugendlichen das Fachpolitische Forum mit ihren Forderungen direkt mit gestalten können. Alle Kosten werden übernommen.

örtliche KollegInnen in der Flüchtlingsarbeit ansprechen und diese ihrerseits bitten, kurzfristig und gezielt junge begleitete oder unbegleitete Flüchtlinge anzusprechen, die bereit und in der Lage sind, das fachpolitische Forum “zur Verbesserung der Situation junger Flüchtlinge” des Bundesfachverband UMF und der BAG JSA vom 9.-10.11. 2006 in Berlin mit zu gestalten? Kennt ihr darüber hinaus FlüchtlingsberaterInnen, die Freude daran hätten, einen Vorbereitungsworkshop vom 18.9. bis 22.9. 06 im Frankfurter Raum als “Teamer/in” mit zu gestalten.

Gesucht werden etwa je 8 begleitete bzw. unbegleitete junge Flüchtlinge aus verschiedenene Bundesländern. Gesucht wird weiterhin ein/e Teamer/in zur Begleitung des Workshop selber.

Rückmeldung gehen an die BAG JSA, die die Auswahl übernimmt: Frau Mies van Engelshoven (Mies-vanEngelshoven(at)bag-jugendsozialarbeit.de ; BAG Jugendsozialarbeit, Hohe Straße 73, 53119 Bonn, Tel. 0228/95968-15).

19.10.2006 und 20.10.2006, 19 Uhr Gestürmte Festung Europa – Einwanderung zwischen Stacheldraht und Ghetto

Das Schwarzbuch

Lesung mit der Autorin Corinna Milborn
Hennigsdorf, Donnerstag 19.10.2006, 19 Uhr
Stadtbibliothek Hennigsdorf
Am Bahndamm 19, 16761 Hennigsdorf
Hinterer Ausgang Bahnhof und dann links

Potsdam, 20.10.2006, 19 Uhr

Buchhandlung SPUTNIK, Charlottenstr. 28, 14467 Potsdam

Europa ist dabei, eine Festung gegen Einwanderung zu bauen: an den Außengrenzen mit Mauern und Stacheldraht, Im Inneren durch unsichtbare Barrieren, die in gefährlicher Weise die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben.

Corinna Milborn berichtet von den Brennpunkten dieser Entwicklung: aus geheimen Flüchtlingslagern in Marokko und den Slums der „Illegalen“ in Spanien, aus den Ghettos von Paris und den islamischen Vierteln Londons, aus den Großstädten Deutschlands und Österreichs.

Lesereise des Hessischen Flüchtlingsrats in Zusammenarbeit mit Pro Asyl und den Flüchtlingsräten Brandenburg und Berlin.

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