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Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Termine August bis November 2006

10.-12. November 2006; Jahrestagung der BAG Asyl in der Kirche

In Berlin in der Jerusalems-Kirche, Lindenstr. 85, findet unsere Jahrestagung zum Thema “Glaubwürdig leben – widerständig handeln. Solidarität mit den Entwurzelten” statt.

Wie steht es nach über 20 Jahren Kirchenasyl-Bewegung in Deutschland um den kirchlichen Flüchtlingsschutz? Europa schottet sich gegen Einwanderer ab, an den Grenzen sterben Hunderte von Menschen. Schutzverfahren werden ausgehöhlt. Die Zahl der Menschen ohne Papiere in Deutschland wächst; grundlegende Menschenrechte sind ihnen faktisch verwehrt.

Wie kann unser Anliegen der “Solidarität mit den Entwurzelten” praktisch umgesetzt werden? Neben dem klassischen Kirchenasyl hat sich die Gästebewegung als ein neues Handlungsfeld entwickelt. Wir haben die Situation der “Sans Papiers” als Herausforderung verstanden und aufgegriffen. Was wir brauchen, ist eine Würdigung sinnstiftender, widerständiger Lebensformen, die hier und anderswo bereits realisiert worden sind, und eine Reflexion darauf, aus welcher Kraft sie gespeist werden. Zugleich merken wir, dass manche vertrauten und bewährten Aktionsformen überstrapaziert sind. Wir suchen nach neuen Möglichkeiten und nach einer Vergewisserung, dass es sich lohnt, glaubwürdig zu leben und widerständig zu handeln. Wir laden herzlich ein zu einer Tagung, die im gemeinsamen Arbeiten und Feiern diesen Fragen nachgeht, interessante Begegnungen ermöglicht, neue Ideen gibt und im Engagement bestärkt.

Anmeldung und Ansprechpartnerin: Verena Mittermaier
Tel. +49-30-25 89 88 91 Fax +49-30-25 89 89 64 E-mail: info(at)kirchenasyl.de

09. bis 11. November 2006

Unmittelbar vor der Innenministerkonferenz Mitte November laden der Bundesfachverband UMF und die BAG JSA vom 9. – 10.11. zu einem fachpolitischen Forum “zur Verbesserung der Situation junger Flüchtlinge” nach Berlin ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, aufzuzeigen, welche lebenslagenorientierten Hilfen und Unterstützungsbedarf gemäß dem Kinder- und Jugendhilfegesetz für junge Flüchtlinge ohne sicheren Aufenthaltsstatus notwendig sind und welche Anforderungen sich hiermit für die jugend- und ausländerrechtliche Praxis bzw. Gesetzgebeung ergeben. Dabei sollen politisch aktuelle Themen kontrovers mit hochrangigen VertreterInnen von Jugendhilfe und Politik diskutiert werden. Bei diesem fachpolitischen Forum sollen junge Flüchtlinge ihre Anliegen selbst in den 4 Foren einbringen und in einem Workshop vorbereiten. Dieser findet vom 18.9. bis 22.9. 06 statt mit dem Ziel, dass die Jugendlichen das Fachpolitische Forum mit ihren Forderungen direkt mit gestalten können. Alle Kosten werden übernommen.

örtliche KollegInnen in der Flüchtlingsarbeit ansprechen und diese ihrerseits bitten, kurzfristig und gezielt junge begleitete oder unbegleitete Flüchtlinge anzusprechen, die bereit und in der Lage sind, das fachpolitische Forum “zur Verbesserung der Situation junger Flüchtlinge” des Bundesfachverband UMF und der BAG JSA vom 9.-10.11. 2006 in Berlin mit zu gestalten? Kennt ihr darüber hinaus FlüchtlingsberaterInnen, die Freude daran hätten, einen Vorbereitungsworkshop vom 18.9. bis 22.9. 06 im Frankfurter Raum als “Teamer/in” mit zu gestalten.

Gesucht werden etwa je 8 begleitete bzw. unbegleitete junge Flüchtlinge aus verschiedenene Bundesländern. Gesucht wird weiterhin ein/e Teamer/in zur Begleitung des Workshop selber.

Rückmeldung gehen an die BAG JSA, die die Auswahl übernimmt: Frau Mies van Engelshoven (Mies-vanEngelshoven(at)bag-jugendsozialarbeit.de ; BAG Jugendsozialarbeit, Hohe Straße 73, 53119 Bonn, Tel. 0228/95968-15).

Samstag, 23. September Ein halbes Jahrzehnt Inforiot Geburtstagsparty und Konzert

In diesem Herbst wird Inforiot als Webportal für alternative Kultur und linke Politik im Land Brandenburg fünf Jahre alt. Um das zu feiern, gibts eine Geburtstagsparty:

Kuze (Hermann-Elflein-Str. 10), Potsdam
Ab 21 Uhr
Eintritt 4 bis 6 Euro (Selbsteinschätzung)

Auf der Bühne (ab 22 Uhr pünktlich!):
Antitainment (Kurort-Crust, Frankfurt/Main)
SDP (Hiphop, Berlin)
Nach den Bands feine Electro-Disco von verschiedenen DJanes.
Nebenher und zwischendurch: Cocktails, Infos und Überraschungen.

Dass wir es seit doch recht langer Zeit schaffen, die Öffentlichkeit über drängende Probleme im Land Brandenburg zu informieren, linke Initiativen zu unterstützen und zu vernetzen und auch einen virtuellen Raum für Subkulturen im Land bieten – darauf wollen wir am 23. September anstoßen

7.9.2006 ab 12:00h vor dem Landgericht Dessau

Treffpunkt zur gemeinsamen Abfahrt in Berlin (Friedrichstr.) 8:30 Uhr, S+U Friedrichstr.

BREAK THE SILENCE: AKTIONSTAG

INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH

Wie ist es möglich, dass ein Mensch auf einem Polizeirevier verbrennt und die Todesumstände seit bald 20 Monaten ungeklärt bleiben? Am 7.1. 2005 wurde Oury Jalloh von der Dessauer Polizei in „Schutzhaft” genommen, wo er in einer Gewahrsamszelle – an Händen und Füßen an Wand und Boden „fixiert” – qualvoll verbrannte. Der diensthabende Polizeihauptkommissar reagierte nicht auf die Geräusche aus der Gegensprechanlage und schaltete zweimal den Alarm des Rauchmelders aus, angeblich wegen häufiger Fehlalarme.Die offizielle Version der Polizei: Selbstmord. Oury

Jalloh soll, an Händen und Füßen gefesselt, die Matratze angezündet haben – mit einem Feuerzeug, das erst nachträglich in der Asservatenliste auftaucht.

Nach über einem Jahr ist nun die Nebenklage zugelassen worden, während das Gericht angekündigt hat, nicht vor September über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden zu wollen. Es bedarf JETZT eines entschiedenen öffentlichen Drucks, damit der Prozess endlich eröffnet und mit der notwendigen kritischen Genauigkeit, Transparenz und Konsequenz durchgeführt wird.

Flüchtlingsrat Brandenburg lädt ein:

1. Perspektivforum Flucht und Migration in Brandenburg

vom 1. – 2. September 2006 in Werftpfuhl bei Werneuchen

In Brandenburg leben derzeit knapp 6000 Flüchtlinge. Es gibt viele Menschen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren – manche allein, manche in Gruppen. Ziel dieses Treffens ist es, all diese Aktiven zu einem Austausch zusammenzubringen, um über die ,brennenden’ Themen in der Flüchtlingsarbeit zu diskutieren.

Solche Themen sind z.B. Unterbringung, Bleiberecht, Trauma, EU-Politik, Grenze, Kirchenasyl … Oftmals ist es viel einfacher gemeinsam in dieser schwierigen Materie zu agieren. So wollen wir zusammen einen Blick in die Zukunft wagen und Perspektiven für die Arbeit mit und für Flüchtlinge(n) entwickeln.

Dabei wird auch Raum für weitere Themen sein: wir werden einige Arbeitsgruppenthemen vorbereiten, weitere Vorschläge und Diskussionswünsche können gerne eingebracht werden! Sie können auf der Anmeldung vermerkt oder aber auch vor Ort vorgeschlagen werden. Für die neu eingebrachten Themen bitten wir um einen kurzen vorbereiteten Input als Diskussionsgrundlage zu Beginn der Arbeitsgruppen. Alle Arbeitsgruppenthemen werden erst nach Wünschen der TeilnehmerInnen vor Ort definitiv festgelegt.

Inhaltliche Tagungsleitung: Kristina Nauditt, Gerd Wermerskirch Ort: Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein – Werftpfuhl

Anmeldung und Information: Sara Greger 0331 – 237 08 36 oder 0331 – 716 499, per eMail: greger(at)fluechtlingsrat-brandenburg.de

Benötigen Sie eine Kinderbetreuung? Geben Sie das bitte bei der Anmeldung mit an! Die Unterbringung erfolgt möglichst in Doppelzimmern. Die Kosten der Unterbringung und der Verpflegung werden vom Flüchtlingsrat übernommen, die Anfahrtskosten müssen selber getragen werden. Eine Fahrtkostenunterstützung ist in Einzelfällen ggf. möglich. Das Vernetzungstreffen ist gefördert von entimon – gemeinsam gegen gewalt und rechtsextremismus

Am Montag, dem 28. August 2006 um 14.00 Uhr, in der Sternkirche, Am Schäferfeld 1, 14480 Potsdam „Chancen und Grenzen der Härtefallkommission des Landes Brandenburg nach 18 Monaten Tätigkeit“ Die evangelische Kirche in Potsdam lädt ein:

In Fällen besonderer humanitärer Härte oder dringender persönlicher Gründe eine Aufenthaltsregelung für Betroffene zu schaffen, stellt eine Aufgabe dar, die auch von vielen Christinnen und Christen in unserer Landeskirche mit großem Interesse verfolgt wird. Die gesetzlichen Grundlagen und verfahrensmäßigen Rahmenbedingungen haben erheblichen Einfluss auf die Entscheidungen der Kommission. Erste Erfahrungen mit der Härtefallkommissionsverordnung wurden bereits in den vergangenen Wochen ausgewertet und haben zu einer ersten Evaluation derselben geführt. Auch diese Entwicklung verfolgt die Kirche mit großem Interesse.
Deshalb laden wir alle Verantwortungsträger und Interessierte zu einem Austausch über Erfahrungen der Arbeit der Kommission, im Antragsverfahren, mit der Kommissionsverordnung und den Entscheidungen der Härtefallkommission und des Innenministers ein.

Einführungsreferate:

  • Patricia Chop-Sugden, Referatsleiterin im Ministerium des Innern, Leiterin der Geschäftsstelle der Härtefallkommission
  • Heike Omorodion, Mitglied im Flüchtlingsrat Brandenburg und ehemaliges Mitglied der Härtefallkommission
  • Rolf Stahmann, Rechtsanwalt, Mitglied der AG Ausländer- und Asylrecht im Deutschen Anwaltverein

    GesprächspartnerInnen für die Podiumsdiskussion:

  • Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg (PDS), Vorsitzender des Ausschusses für Inneres des Landestages
  • Sven Petke (CDU), Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Inneres des Landtages
  • Superintendent i.R. Eckhard Fichtmüller, Vertreter der Ev. Kirche in der Härtefallkommission
  • Simone Tetzlaff, Vertreterin der Flüchtlingsorganisationen in der Härtefallkommission

    Die Moderation der Podiumsdiskussion übernimmt Superintendent Bertram Althausen.

    Alle Gäste sind sehr herzlich eingeladen, sich rege an der Diskussion zu beteiligen.

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