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Beratungszeiten
Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Tel.: 0331 - 716 499

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14482 Potsdam
Tel.: 0331 - 716 413
Fax: 0331 - 887 15 460
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Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Praktikum

Praktika gelten, auch wenn sie nicht bezahlt werden, in der Regel als Beschäftigung, und Flüchtlinge mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung müssen eine Arbeitserlaubnis beantragen.


Praktika, für die keine Arbeitsgenehmigung benötigt wird:

*Hospitation: Eine Hospitation ist dadurch gekennzeichnet, dass keine Eingliederung in den Betriebsablauf stattfindet und lediglich als „Gast“ Kenntnisse über den betrieblichen Ablauf erlangt werden sollen, ohne dabei betriebliche Arbeitsleistungen von wirtschaftlichem Wert zu verrichten. Sie bedarf keiner Arbeitsgenehmigung.
Während der Hospitation ist der Flüchtling über die Berufsgenossenschaft des Betriebes unfallversichert. Die Hospitation sollte der Berufsgenossenschaft angezeigt werden.

*Schulpraktikum im Rahmen einer Schulausbildung.

*Betriebliche Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung /Eignungsfeststellung (§ 45 SGB III): Maximal sechswöchiges betriebliches Praktikum vermittelt bzw. gefördert durch die Arbeitsagentur, die hierfür einen „Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein“ (AVGS) ausstellt.

Für alle anderen Praktika muss eine Arbeitserlaubnis beantragt werden.

Dies gilt auch für Probearbeiten oder Schnupperpraktika. Auch diese Praktika bewertet die Bundesagentur für Arbeit als Beschäftigung. Es muss der Mindestlohn bezahlt werden und das Praktikum muss von der Ausländerbehörde und von der Bundesagentur für Arbeit genehmigt werden.

Seit Juli 2015 sind darüber hinaus folgende mindestlohnfreie Praktika vom Zustimmungserfordernis der Bundesagentur für Arbeit ausgenommen – Eine Arbeitserlaubnis wird jedoch immer noch benötigt. Es findet nur keine Prüfung durch die Bundesagentur für Arbeit statt für:

  • Pflichtpraktika,
  • Orientierungspraktika von einer Dauer bis zu drei Monaten, die Voraussetzung dafür sind, ein Studium oder eine Ausbildung zu beginnen,
  • ausbildungs- bzw. studienbegleitenden Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten