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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

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25.08./26.08.2014: Brandenburger Flüchtlingsfrauengruppe ‚Women In Exile‘ kommt nach sieben Wo­chen quer durch Deutschland nach Hause

IMGP0016Seit dem 14.07.2014 ist die Gruppe ‚Women in Exile & Friends‘ mit dem Fluchtschiff­projekt des Musi­kers Heinz Ratz von Nürnberg nach Berlin unterwegs. Die Reise auf Flößen soll auf die Situation von geflüchteter Frauen und Kinder auf­merksam machen. Im Rahmen eines Begleitprogramms sprechen die Frauen in Unterkünften für Asylsuchende mit den Bewohnerinnen über ihre Probleme und berichten darüber auf einem für diese Tour eingerichteten Blog: www.refugee-women-tour.net

Die Tourdaten in Brandenburg:

Brandenburg a.H. ,25.08.2014:
20:00: Ankunft der Flöße

Neuruppin, 25.08.2014:
20:00 Uhr: Konzert: Strom & Wasser und die Flüchtlingsfrauen, JFZ, Fehrbelliner Str. 135

Potsdam, 26.08.2014:
ca 17:00 Uhr:Ankunft und Begrüßung der Flöße, Anlegestelle Schiffbauergasse
17:30 Uhr: Pressegespräch mit ‘Women in Exile & Friends’,
(auf der Wiese vor dem Frauenzentrum “PrimaDonna” in der Schiffbauergasse 4)
19:00 Uhr: Buntes Programm mit und für Flüchtlingsfrauen und FreundInnen,
21:00 Uhr: Konzert: Strom & Wasser und die Flüchtlingsfrauen (im Waschhaus)

Elisabeth Ngari, Mitbegründerin von Women in Exile: „Wir sind jetzt seit sieben Wo­chen unterwegs und viele Gespräche mit Flüchtlingsfrauen in den bereisten Bundesländern bestätigen unsere Erfahrungen: Flüchtlingsfrauen sind doppelt Opfer von Diskriminierung: Sie werden als Asylbe­werberinnen durch rassistische Gesetze ausgegrenzt und als Frauen diskriminiert.“
Wir haben viele menschenunwürdige Lager gesehen, in denen es am Notwendigsten fehlt: An Platz für ein Babybett, an ausreichenden Waschmaschinen, an Platz für Kinder zum Spielen, an warmem Was­ser, an abschließbaren Duschen… Frauen müssen Höfe durchqueren oder ein bis zwei Stockwerke durchs Treppenhaus gehen, um zu kochen oder zur Toilette zu gehen. Sie haben in Lagern keine Pri­vatsphäre und sind deshalb Gewalt und sexueller Belästigung ausgesetzt, ohne dass sich jemand für ihren Schutz verantwortlich fühlt.
In dieser Situation müssen Frauen oft Jahre auf die Entscheidung über ihr Asylverfahren war­ten.
Flüchtlingsfrauen berichteten uns wie entmündigend und entwürdigend das Leben mit Essenspake­ten oder Gutscheinen ist. Viele Frauen leiden sehr darunter, um jede Krankenbehandlung für sich oder ihre Kinder beim Sozialamt betteln zu müssen.
Auch durch Arbeitsverbote, mangelnde Möglichkeiten Deutsch zu lernen und die Residenzpflicht wer­den asylsuchende Frauen schikaniert, ausgegrenzt und ans Haus gefesselt.

Elisabeth Ngari: „Meistens sind es Frauen, die sich verantwortlich fühlen, unter solchen Bedingungen den Alltag für ihre Kin­der und Familien zu organisieren. Deshalb fordern wir: Asylbewerberleistungsge­setz, Arbeitsverbote, Residenzpflicht und Sammelunterkünfte abschaffen! Mit anderen Worten: Gleiche Rechte für Alle!“

Reiseblog für die Tour: http://www.refugee-women-tour.net

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