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Termine Mai/Juni 2006

Dienstag, den 23.05.06

PRESSE EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir möchten sie ganz herzlich zu unserer Pressekonferenz einladen, die am 02 Juni 2006 um 10.00 Uhr in der FHS Potsdam (Friedrich Ebert Strasse 4, 14467 Potsdam) stattfindet.

Sie ist der offizielle Auftakt zu unserer “Konferenz gegen Rassismus”. Angesichts der gehäuften Anzahl rassistisch motivierter Übergriffe vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland, halten wir es für wichtig, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu thematisieren, die der Nährboden für rassistische Gewalt sind. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Konferenz möchten wir Perspektiven gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit entwickeln.

Mit freundlichen Grüßen

Die FIB

Für Rückfragen stehen wir unter 0177-7201629 gern zu Verfügung.

Ankündigungstext und Programm der Pressekonferenz in deutsch/englisch/französisch finden Sie hier

23.5.2006 Refugium stellt seine aktuellen Projekte vor! Entstanden im Feb. 2005 nach der Schleißung des Paul-Gerhard-Heims in Berlin-Wedding hat sich Refugium zu einer Anlaufstelle für Flüchtlinge entwickelt. Anmeldung unter: 030 – 450 26 150.

24.05.06, 20.00 Uhr Mehringhof/ Veranstaltungsraum: Die Situation von Flüchtlingen in Polen.

Bericht von und Diskussion mit Simon Mol, Vertreter der “Association of Asylum Seekers and Refugees in Poland” aus Warschau. Die neuen EU – Beitrittsländer vollziehen einen rapiden Wandel vom Transit- zum Zielland für Flüchtlinge. Die Folgen, wie bspw. Die Militarisierung der Ostgrenzen, Einhergehend mit der Errichtung neuer Knäste und Lager, der Anstieg der Flüchtlingszahlen, die zunehmenden Rückschiebungen von Flüchtlingen aus den reichen EU-Kernländern aufgrund des Dublin II Abkommens, etc. sind hier nur sehr abstrakt bekannt. Simon Mol wird sowohl über die katastrophalen Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Polen berichten, als auch über die Erfahrungen der Selbstorganisation von Flüchtlingen. Referent: Simon Mol/ Kamerun, lebt seit mehreren Jahren als anerkannter Flüchtling in Polen, ist Journalist und Schriftsteller und einer der Mitbegründer der “Association of Asylum Seekers and Refugees in Poland”. Veranstalter: Ari Polen AG und Mehringhof e.V.

25.-28.5.06 BUKO Kongress re.control, TU Berlin: u.a. Forum Migration-Kolonialismus, u.a. mit Gaston Ebua (The VOICE), Do 25.5.06, 19:30 Uhr

31.5.-2.6.06 Fachtagung „Netzwerken – gewusst wie“, Veranstalter: Gesicht zeigen!, Kosten 20 €, Veranstaltungsort: Berlin. Infos unter: 030-280 44 785, fachtagung[at]gesichtzeigen.de

8.6.2006 in Mahlow Brandenburg meiden !? zum 10. Jahrestag des Anschlags auf Noel Martin.

Für Rücksprachen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Steinstr. 104 – 106, 14480 Potsdam

Tel.: (0331) 866 3572 Fax: (0331) 866 3574

udo.hoffmann[at]mbjs.brandenburg.de www.aktionsbuendnis.brandenburg.de

Der Flyer zur Veranstaltung als PDF-Download: Vorderseite / Rückseite

15. bis 16. Juni 2006 ”Das Zuwanderungsgesetz – ausländer- und asylrechtliche Konsequenzen für die Flüchtlingssozialarbeit”

  • Ronald Reimann (Rechtsanwalt);
  • Stefan Keßler (Jesuiten-Flüchtlingsdienst).

    Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin, Brandenburgische Strasse 80, 10713 Berlin (U-Bahn Linie 7 bis ”Blissestrasse” oder Linie 3 bis ”Fehrbelliner Platz”)

    Beginn am 15.06. um 11.00 Uhr, Ende 17.00 Uhr, am 16.06. Beginn um 10.00 Uhr, Ende ca.16.00 Uhr. Unterlagen: Mitzubringen sind das Aufenthaltsgesetz / Zuwanderungsgesetz, BGBl v 05.08.04, download mailto:buero[at]fluechtlingsrat-berlin.de à “Gesetzgebung” oder: Deutsches Ausländerrecht, beck-dtv 5537, 19. Auflage, Stand 1.1.2005. Literatur: Classen, G./ Heinhold, H, Das Zuwanderungsgesetz – Hinweise für die Flüchtlingssozialarbeit ,

    Anmeldungen bei der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates Berlin, Georgenkirchstrasse 69/70, 10249 Berlin, Tel.: 030/ 24344 – 5762, Fax: – 5763, E-mail:buero[at]fluechtlingsrat-berlin.de Für auswärtige Teilnehmer kann eine Unterkunft vermittelt werden (keine Kostenübernahme). Teilnehmerbeitrag: Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben. Es wird keine Anmeldebestätigung versandt. Im Falle des Überschreitens der maximalen Teilnehmerzahl (30) wird über eine Absage umgehend informiert.Für das Seminar wurde die Anerkennung als Bildungsurlaub beantragt.

    Aufruf zur Kundgebung Rote Karte für die Abschiebe-Politik Deutschlands!

    Für eine großzügige Bleiberechtsregelung für Flüchtlinge. Für die vollständige Anerkennung der UN-Kinderrechte.

    Hier geblieben ! Ein Recht auf Bleiberecht.

    Am 19. Juni 2006 um 9.00 Uhr Vor der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt

    (Berlin-Mitte, U-Bhf. Stadtmitte (U2), Französische Strasse (U6), Bus 147, 257 (Gendarmenmarkt), S-Bhf. Friedrichstrasse (15 Min. Fußweg oder U6)

    Mit einer Kundgebung, Musik und weiteren Aktionen möchte das Aktionsbündnis “Hier geblieben!” sowie “Jugendliche ohne Grenzen” (JOG) gemeinsam mit der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft (DKG) aus Anlass des Internationalen Tages des Flüchtlings am 20. Juni auf die Notwendigkeit einer großzügigen Bleiberechtsregelung hinweisen.

    Dafür werden wir Luftballons als Signal für ein Bleiberecht und einen sofortigen Abschiebestopp für die potentiell Betroffenen aufsteigen lassen.

    Wir unterstützen die von PRO ASYL gestartete Kampagne: “Deutschland wird Abschiebeweltmeister!” (www.proasyl.de )

    Das am 19. Juni 2006 stattfindende 6. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz, an dem auch der Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble teilnehmen wird, beschäftigt sich mit den “Chancen, Risiken und Perspektiven der gemeinsamen europäischen Asylpolitik”. Die aktuellen Berichte von den Grenzen an der “Festung Europa” verdeutlichen, dass Flüchtlinge nur unter Einsatz ihres Lebens Schutz in den Staaten der EU finden können.

    Diese sind bestrebt, mit einer Militarisierung der Flüchtlingspolitik die Abschottung Europas zu perfektionieren.Gleichzeitig werden Menschen abgeschoben, die z.T. bereits seit Jahren nur unter den Bedingungen der Ausgrenzung mit einer Duldung in Deutschland leben mussten.

    “Die Welt zu Gast bei Freunden” heißt das Motto der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Angst vor Abschiebungen prägt das Leben von Flüchtlingen. Familien werden auseinandergerissen und minderjährige Flüchtlinge allein in eine ungewisse Zukunft abgeschoben. Vertreter/innen der Presse sind herzlich eingeladen, der Kundgebung beizuwohnen.

    Wir zeigen der Abschiebe-Politik Deutschlands die Rote Karte.

    Fair play auch in der Flüchtlingspolitik! Für das Aktionsprogramm ” Hier geblieben!”:

    Flüchtlingsrat Berlin e.V., Georgenkirchstrasse 69/70, 10249 Berlin
    Tel.: 030/ 24344-5762, Fax: -5763, Email: buero[at]fluechtlingsrat-berlin.de
    www.hier.geblieben.net
    www.fluechtlingsrat-berlin.de
    Deutsch-Kaukasische Gesellschaft

    19.6.2006 6. Symposium zum Flüchtlingsschutz in Berlin – Ausschreibung pdf-Datei siehe Anhang

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, Interessenten und
    Medienpartner,

    wir möchten Sie herzlich einladen zu einem Vortragsabend über “Das Ende der Verstümmelung von Mädchen in Afrika”, den wir am Mittwoch, dem 21. Juni um 19.30 Uhr in Kooperation mit den Potsdamer Eine-Welt-Läden im al globe veranstalten.

    Lisa Bauch und Heiko Pfeiffer berichten über erste größere Erfolge im Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen im Senegal. Dort brachen 1998 Frauen aus 13 Dörfern mit einer uralten Tradition und erklärten mutig, dass ihre Töchter in Zukunft nicht mehr beschnitten werden sollen. Sie brachten eine Lawine ins Rollen. Rund ein Drittel aller senegalesischen Gemeinden, die ihre Töchter beschnitten, haben sich ihrem Beispiel inzwischen angeschlossen.

    Die Vorreiter dieser Bewegung haben eins gemeinsam: Sie beteiligten sich am Bildungsprogramm der internationalen Nicht-Regierungsorganisation TOSTAN.
    Lisa Bauch und Heiko Pfeiffer haben ein halbes Jahr bei TOSTAN im Senegal gearbeitet. Sie sprachen mit zahlreichen TeilnehmerInnen des Programms und waren dabei, als ein weiteres Fest zur Abschaffung der Beschneidung gefeiert wurde. In ihrem Vortrag erklären sie das Erfolgsrezept von TOSTAN.

    Im Anschluss an den Vortrag und ein Gespräch gibt es Musik aus Afrika mit DJ Jambo vom Karibu-Afrikakultur Potsdam e.V.
    Eintritt: 2/1,50 EUR

    Für Rückfragen und Reservierungen stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung

    Antje Horn-Conrad/ Claudia Frenzel
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    al globe – Brandenburgisches Haus der Kulturen
    Charlottenstraße 31
    14467 Potsdam
    Tel.: +49 331 200 88 12
    Fax: +49 331 200 88 13
    info[at]alglobe.de
    http://www.alglobe.de/

    22.6.2006, 10 – 16:30 Uhr Seminar des Flüchtlingsrats Brandenburg: Was haben die EU-Richtlinien mit der täglichen Beratungsarbeit zu tun?

    „Europarecht ist kompliziert, Brüssel ist weit weg und beides hat mit praktischer Flüchtlingsarbeit nichts zu tun“ – das sind verbreitete Einstellungen. Aber richtig sind sie dennoch nicht. In den vergangenen Jahren hat die Europäische Union eine Reihe von Regelungen getroffen, die auch das Flüchtlingsrecht in Deutschland betreffen. So verhindert die Dublin II-Verordnung oftmals, dass überhaupt ein Asylverfahren in Deutschland durchgeführt wird. Die Qualifikationsrichtlinie stellt den deutschen Sonderweg beim Flüchtlingsbegriff – Stichworte: staatliche Verfolgung, religiöses Existenzminimum, ausgrenzende Verfolgung – in Frage. Das eröffnet für viele Flüchtlinge die Chance, durch einen Folgeantrag doch noch anerkannt zu werden. Aber auch außerhalb des Flüchtlingsbereichs spielt Europarecht eine zunehmende Rolle, etwa bei der Familienzusammenführung oder dem Aufenthaltsstatus bei langjährigem Aufenthalt.
    Dieses Seminar soll einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Regelungen des Europarechts und ihre Umsetzung in Deutschland geben.

    Dabei stehen die Fragen im Vordergrund, die für die praktische Flüchtlingsarbeit wichtig sind.

    Folgende Themen sollen behandelt werden:

  • Übersicht über europäische Rechtsakte und ihre Auswirkung auf Deutschland
  • die Qualifikationsrichtlinie: der neue Flüchtlingsbegriff
  • die Dublin II-Verordnung: der Zugang zum Asylverfahren
  • die Verfahrensrichtlinie: das Asylverfahren
  • die Richtlinie zu den Aufnahmebedingungen: Sozialleistungen während des Asylverfahrens
  • die Richtlinie zur Familienzusammenführung: der Schutz der Familieneinheit

    Referent: Ekkehard Hollmann, Informationsverbund Asyl e.V., Berlin.
    Anmeldung: info[at]fluechtlingsrat-brandenburg.de oder 0331-716 499

    Vom 29. Juli bis zum 5. August 2006 zieht die International Refugee Human Rights Tour durch Bayern. Unter dem Motto “Deutschland Lagerland” wird sie darauf aufmerksam machen, dass überall in Bayern Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen, dazu gezwungen durch Gesetze, Verordnungen und Ausländerbehörden. Gemeinsam werden Flüchtlinge und deutsche AktivistInnen lautstark fordern, dass eine wesentliche Verbesserung dieser Zustände einzutreten hat.

    Die Tour ist der bisherige Höhepunkt einer Kampagne, die sich seit 2002 gegen Abschiebelager, Essenspakete und Lagerzwang für Flüchtlinge eingesetzt hat. Wir haben uns für ein Bleiberecht für Flüchtlinge engagiert und haben das Ziel, jeglichen sozialen und juristischen Ausschluß von Flüchtlingen aus der deutschen Gesellschaft zu bekämpfen.

    Im Rahmen der Kampagne haben wir auch eine Internetseite erstellt. Sie soll nicht nur für die Tour mobilisieren, sondern vor allem auch eine Informationsquelle rund um das Lagersystem in Deutschland sein. Dokumentiert werden alle gesetzlichen und gesellschaftlichen Zustände, die Flüchtlinge in Deutschland zu Menschen zweiter Klasse machen. Die Seite wird auch über die Tour hinaus bestehen und ständig ergänzt werden.

    Wir laden euch ein, euch an der International Refugee Human Rights Tour zu beteiligen. Verbreitet unseren Aufruf weiter, meldet euch als UnterstützerInnen und kommt zu unseren Aktionen während der Tour. Ihr findet unseren Aufruf mit Unterstützungserklärung im Anhang.

    Weitere Informationen, den Aufruf und eine Online-Unterstützungserklärung findet ihr auf unserer Internetseite

    International Refugee Human Rights Touremail: kontakt[at]deutschland-lagerland.de

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