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Denkzettel des Brandenburger Flüchtlingsrats 2004 (1)

Verliehen an:

Frau Otto und Frau Schwarze, Mitarbeiterinnen des Sozialamtes in Luckenwalde

Frau Otto und Frau Schwarze sind in Flüchtlingskreisen dafür bekannt geworden, dass sie schwangere Frauen, die den Namen des Vaters ihres Kindes nicht benennen können oder wollen, massiv unter Druck setzen. Ihnen werden Kleidungsgutscheine und ärztliche Untersuchungen verwehrt. Einige Wochen vor der Entbindung werden sämtliche Leistungen gestrichen.

Die Kürzung der Bezüge wird generell als Druckmittel verwendet. Auf die Kürzung von Leistungen angesprochen antwortete Frau Otto: “Man muss sich mal überlegen, wo diese Leute herkommen. Da sollen sie doch mit dem zufrieden sein, was sie hier bekommen.”

Oftmals ist den Betroffenen unklar, weshalb die Bezüge gekürzt werden. Widerspruch legen die Betroffenen in der Regel nur ein, wenn sie von Anwälten oder anderen Personen unterstützt werden. So musste sich eine hochschwangere Frau das Geld für ihre Ernährung bei Freunden zusammenborgen. Schwangere Frauen erhalten vor der Entbindung keinen Kinderwagen. Auf Nachfrage begründete Frau Otto dies mit der unglaublichen Aussage: “Wir wissen ja noch gar nicht, ob Ihr Kind lebend zur Welt kommt.”

Einige Frauen wurden von UnterstützerInnen zum Sozialamt begleitet, da sie große Angst vor Frau Otto (damals Braun) und Frau Schwarze hatten. Eine Frau konnte nach dem Zusammentreffen mit Frau Otto tagelang nichts essen und hat vor Angst gezittert.

Frau Otto und Frau Schwarze verfügen nur über unzureichende Fremdsprachenkenntnisse. Sie geben sich auch keine Mühe, langsam und deutlich zu sprechen. Konnten Sie sich den Flüchtlingen nicht verständlich machen, so kam es mehrmals vor, dass sie verlangten, der Flüchtling solle das nächste Mal einen Dolmetscher mitbringen.

Dieser Denkzettel als PDF

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