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	<title>Flüchtlingsrat Brandenburg &#187; Residenzpflicht</title>
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		<title>Innenministerium zieht Bilanz zur Residenzpflicht</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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		<description><![CDATA[ <p> Das Brandenburger Innenministerium hat heute eine Zwischenbilanz zu den im Juli 2010 eingeführten Änderungen der Residenzpflicht in der Region Berlin-Brandenburg gezogen. Weiterlesen auf www.residenzpflicht.info</p> <p>Dazu von Pro Asyl Residenzpflicht in Berlin und Brandenburg: Von der pauschalen Schikane zur gezielten Sanktion?</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/glienecker_bruecke_4.jpg" align="right" alt="" width="150" height="113" /> Das Brandenburger Innenministerium hat heute eine Zwischenbilanz zu den im Juli 2010 eingeführten Änderungen der Residenzpflicht in der Region Berlin-Brandenburg gezogen. <a href="http://www.residenzpflicht.info/news/innenministerium-zieht-bilanz/">Weiterlesen auf www.residenzpflicht.info</a></p>
	<p>Dazu von Pro Asyl <a href="http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/residenzpflicht_in_berlin_und_brandenburg_von_der_pauschalen_schikane_zur_gezielten_sanktion/">Residenzpflicht in Berlin und Brandenburg: Von der pauschalen Schikane zur gezielten Sanktion?</a></p>


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		<title>Flüchtlingspolitische Arbeit ist nicht umsonst &#8211; Wir bitten um Spenden !</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 20:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,</p> <p>auch wir möchten dieses Jahr wie so viele die Adventszeit nutzen, um unsere Arbeit vorzustellen und um Spenden zu werben. Wir freuen uns, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit zum Lesen nehmen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren. Beispiel: Gutscheinboykott in Oberhavel Seit Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren, <br />
liebe Freundinnen und Freunde,</strong></p>
	<p>auch wir möchten dieses Jahr wie so viele die Adventszeit nutzen, um unsere Arbeit vorzustellen und um Spenden zu werben. <br />
Wir freuen uns, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit zum Lesen nehmen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren.<br />
<img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Gutscheine-abschaffen-Poster1.jpg" align="right" alt="" width="150" height="106" /><br />
<strong>Beispiel: Gutscheinboykott in Oberhavel</strong><span id="more-5087"></span><br />
Seit Juni verweigerten Flüchtlinge im Landkreis Oberhavel die Annahme der monatlich ausgegebenen Gutscheine. Mit vielfältigen Aktionen forderten sie die Abschaffung des diskriminierenden Gutscheinsystems und die Auszahlung von Bargeld. Die Unterstützung ihres Kampfes war einer der Schwerpunkte unserer Arbeit in 2011. In zwei anderen Landkreisen wurde in diesem Jahr auf die Zahlung von Bargeld umgestellt. Die Stadt Cottbus wird ab Januar 2012 Bargeld auszahlen. Gutscheine werden somit nur noch in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Havelland und Oberhavel ausgegeben.  </p>
	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Abschiebungen-verhindern.jpg" align="right" alt="" width="150" height="106" /><br />
<strong>Beispiel: Härtefallkommission</strong><br />
Seit ihrem Bestehen arbeitet der Flüchtlingsrat in der Härtefallkommission des Landes mit. Ausreisepflichtige, von Abschiebung bedrohte Flüchtlinge können im Einzelfall eine Aufenthalts­erlaubnis aus dringenden humanitären oder persönlichen Gründen erhalten. 2011 hat der Flüchtlingsrat rund 80 Härtefall-Beratungen durchgeführt. Insgesamt konnten in diesem Jahr 32 Menschen durch die Härtefallkommission eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, bei weiteren 16 Anträgen steht die Entscheidung noch aus. Seit Bestehen der Härtefallkommission erhielten bisher 218 Menschen ein Bleiberecht.</p>
	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/glienecker_bruecke_4.jpg" align="right" alt="" width="150" height="113" /><br />
<strong>Beispiel: Residenzpflicht</strong><br />
Einige werden sich an die Broschüre „Keine Bewegung – Die Residenzpflicht für Flüchtlinge Bestandsaufnahme und Kritik“ erinnern, die wir im März 2009 zusammen mit der Humanistischen Union herausgaben. Diese umfangreiche Recherche wurde nicht nur im Brandenburger Landtag von Abge­ordneten vorgestellt und empfohlen, seit ihrem Erscheinen sind Mitglieder des Flüchtlingsrates vom Landtag in Schleswig-Holstein und Thüringen und dem Berliner Senat als ExpertInnen angefragt worden. Die Veranstaltungsreihe und intensive Kampagnen- und Lobbyarbeit führte dazu, dass Asylsuchende und Geduldete sich seit Juli 2010 ohne Antrag im gesamten Land Brandenburg bewegen und eine Dauer­verlassenserlaubnis nach Berlin beantragen können. Neben Brandenburg ist inzwischen in vier weiteren Bundesländern der Aufenthaltsbereich vom Landkreis auf das ganze Bundesland erweitert worden, zwei weitere Bundesländer haben die Ausdehnung angekündigt. Ein großer Teil der geduldeten Flüchtlinge wird allerdings von den Lockerungen ausgeschlossen. Dagegen gilt es entschlossen vorzugehen und für weitere länderübergreifende Regelungen und eine neue Bundesratsinitiative zur vollständigen Abschaffung der Residenzpflicht zu kämpfen. </p>
	<p><strong>Das sind nur drei Beispiele unserer Arbeit. Einige Verbesserungen wurden erreicht, es gibt aber leider keinen Grund in den Bemühungen um die Verbesserung der Situation von Flüchtlingen im Land nachzulassen. <br />
Im Gegenteil:</strong><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Hastig-unfair-mangelhaft.jpg" align="right" alt="" width="150" height="104" />
 mit Eröffnung des Willy-Brandt-Flughafens im Sommer 2012 und dem damit verbundenen sogenannten Flughafenverfahren werden neue Aufgaben auf den Flüchtlingsrat zukommen. Mit der massiven Einschränkung des Grundrechts auf Asyl 1993 wurde dieses Asylschnellverfahren eingeführt. Flüchtlinge, die am BBI ankommen werden, müssen im Flughafen Asyl beantragen und werden für die Dauer des Verfahrens auf dem Flughafengelände interniert. Das Verfahren wird innerhalb von drei Wochen durchgeführt. Bei Ablehnung des Antrags bleiben die Asylsuchenden ggf. über viele Monate bis zur Abschiebung in Haft, bis sich ein zur Rücknahme bereiter Staat findet.</p>
	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Abolish.jpg" align="right" alt="" width="150" height="125" /> Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit in 2012 wird das Eintreten für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen sein, die eine geschützte Privatsphäre und eine persönliche Gestaltung des Alltags ermöglicht. Der Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt stehen ebenso auf unserer Agenda, wie die Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Verhinderung von Abschiebung und Abschiebehaft.</p>
	<p><strong>Es gibt also viel zu tun für alle, die sich im Flüchtlingsrat engagieren und viel Arbeit für die Geschäftsstelle in Potsdam.</strong><br />
Die Geschäftsstelle bildet den zentralen Knotenpunkt der Arbeit des Flüchtlingsrates. Hier werden die verschiedensten Aktivitäten koordiniert und der landesweite Informationsaustausch sichergestellt. <br />
Ob Infodienst, Webseite, Fortbildungen, ob Presse-, Öffentlichkeits- oder politische Lobbyarbeit; ob Unterstützung von Flüchtlingsinitiativen oder Vernetzung der flüchtlingspolitischen Akteure im Land, ohne Geschäftsstelle wäre das vielfältige Aufgabenspektrum des Flüchtlingsrates nicht zu bewältigen.<br />
<strong>Darum möchten wir Sie bitten, die Finanzierung der Geschäftsstelle mit einer Spende zu unterstützen.</strong> <br />
Jede Spende hilft, sei es eine einmalige Spende, eine regelmäßige Spende oder eine Fördermitgliedschaft. </p>
	<p><strong>Auch freuen wir uns immer über neue Mitstreiter/innen</strong> – auch auf regionaler Ebene oder begrenzt auf ein bestimmtes Thema. Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle.</p>
	<p><strong>In diesem Spendenbrief können wir die Themen, die uns bewegen nur streifen. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Webseiten www.fluechtlingsrat.de und  www.residenzpflicht.info.</p>
	<p>Wir wünschen allen eine ruhige, besinnliche (Weihnachts)zeit und einen guten Start in das neue Jahr.</p>
	<p>Herzliche Grüße <br />
Regina Götz und Simone Tetzlaff</strong></p>


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		<title>Residenzpflicht endlich abschaffen!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Pressemitteilung der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg am 8. Juni 2011 / Innenpolitik/Flüchtlinge</p> <p>„Residenzpflicht endlich abschaffen!“ Pressemitteilung der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg am 8. Juni 2011 </p> <p>Aktuelle Evaluation des Flüchtlingsrat Brandenburg zeigt: Viele werden aus der neuen Reisefreiheit zwischen Berlin und Brandenburg ausgeschlossen. Die Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg fordern vollständige Bewegungsfreiheit zwischen den beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p></a>Pressemitteilung der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg am 8. Juni 2011 / Innenpolitik/Flüchtlinge</p>
	<p><strong>„Residenzpflicht endlich abschaffen!“</strong><br />
Pressemitteilung der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg am 8. Juni 2011 </p>
	<p>Aktuelle Evaluation des Flüchtlingsrat Brandenburg zeigt: Viele werden aus der neuen Reisefreiheit zwischen Berlin und Brandenburg ausgeschlossen. Die Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg fordern vollständige Bewegungsfreiheit zwischen den beiden Bundesländern und eine Bundesratsinitiative zur endgültigen<br />
Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge.<span id="more-4147"></span><br />
Juristische Feinheiten sind selten pressetauglich. Deshalb entstand im letzten Jahr in der Öffentlichkeit der Eindruck, in Brandenburg und Berlin sei die Residenzpflicht für asylsuchende und geduldete Flüchtlinge aufgrund von Ländererlassen abgeschafft.(1) Dem ist nicht so! Die Residenzpflicht wurde bisher nur zwischen Berlin und Brandenburg ausgesetzt und das muss individuell beantragt werden und gilt nicht für alle. Für Fahrten in andere Bundesländer gelten die diskriminierenden Beschränkungen weiterhin in vollem Umfang.<br />
Eine neue Evaluation des Flüchtlingsrates Brandenburg zeigt, dass die Aussetzung der Residenzpflicht zwischen Berlin und Brandenburg in vielen Landkreisen äußerst restriktiv gehandhabt wird.(2) Etwa ein Viertel der Geduldeten wird davon ausgeschlossen, weil ihnen unterstellt wird, sie würden ihre „Mitwirkungspflichten“ bei der Beschaffung von Heimreisedokumenten verletzen. Zudem führen auch Bagatelldelikte zum Ausschluss von der neuen Reisefreiheit. Einem in Fürstenwalde lebenden Flüchtling wird beispielsweise die Reiseerlaubnis<br />
nach Berlin verwehrt, weil er im Jahr 2003 eine Packung Hühnerherzen entwendet haben soll. „In Artikel 13 der UN-Menschenrechtskonvention heißt es: &#8216;Jeder Mensch hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen.&#8217; Ein Menschenrecht verwirkt man nicht durch Ladendiebstahl oder die Beurteilung eines Beamten, Mitwirkungspflichten verletzt zu haben“, sagt Beate Selders vom Flüchtlingsrat Brandenburg.<br />
Anfang Juni 2011 tritt eine Änderung des Asylverfahrensgesetzes in Kraft, wonach die Bundesländer per Rechtsverordnung regeln können, dass Asylsuchende sich grundsätzlich „im Gebiet eines anderen Landes“ aufhalten dürfen. (3) „Wir fordern die Regierungen Berlins und Brandenburgs auf, diese Neuregelung aufzugreifen und jetzt die Beschränkung der Reisefreiheit zwischen den Bundesländern ganz aufzuheben und auf diskriminierende Antragsprozeduren zu verzichten!“, so Selders weiter.<br />
Die Flüchtlingsräte appellieren außerdem an die Regierungen Berlins und Brandenburgs, die neuen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat zu nutzen und auf Bundesebene für eine vollständige Abschaffung der Residenzpflicht für Asylsuchende und Geduldete einzutreten.<br />
Flüchtlingspolitische Prüfsteine für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18. September sind darüber hinaus Bundesratsinitiativen zur Abschaffung der Pflicht, in Sammelunterkünften (4) zu wohnen und zur Abschaffung des diskriminierenden und verfassungswidrigen Asylbewerberleistungsgesetzes (5).<br />
Pressekontakt:<br />
Beate Selders, Flüchtlingsrat Brandenburg, 0176/61026443<br />
Georg Classen, Flüchtlingsrat Berlin, 030/24344 5762, 0179/4735393<br />
(1) Vgl. gemeinsame Pressemitteilung der Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg vom 29. Juli<br />
2010, http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/print_pe.php?sid=498<br />
(2) Flüchtlingsrat Brandenburg, Evaluation der Änderungen der räumlichen Beschränkung des<br />
Aufenthalts von Flüchtlingen („Residenzpflicht“) in Brandenburg, www.residenzpflicht.info/wpcontent/<br />
uploads/2011/05/Evaluation_Aenderungen_Residenzpflicht.pdf<br />
(3) Neufassung § 58 AsylVfG durch Art. 3 „Gesetz zur Bekämpfung der Zwangsheirat und zum besseren Schutz der Opfer von Zwangsheirat sowie zur Änderung weiterer aufenthalts- und asylrechtlicher Vorschriften“. Die Pflicht zur Wohnsitznahme in einem festgelegten Landkreis bleibt allerdings unverändert. Zudem gilt die Neuregelung nur für Asylsuchende, nicht für Geduldete.<br />
(4) § 53 AsylVfG.<br />
(5) Vgl. Classen, Das AsylbLG und das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, </p>
	<p>Printversion: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/06/PM-Residenzpflicht-jetzt-abschaffen-11.pdf'>PM Residenzpflicht jetzt abschaffen-1</a></p>


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		<title>ABOLISH ! Aktionstage, Flüchtlingskonferenz, Demonstration</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <p>Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 11. Juni in Berlin: aufruf_abolish_demo_berlin</p> <p>Pressekonferenz am 9. Juni um 10.30 Uhr im Wirtshaus „Max und Moritz“ in der Oranienstraße 162, 10 9 69 Berlin-Kreuzberg mehr dazu: pk_einladung_abolish</p> <p>Aktionstage in Berlin 9 &#8211; 11. Juni Donnerstag, 9. Juni: Dezentrale Aktionen gegen Verfolgung, Isolation und Diskriminierung von Flüchtlingen</p> <p>Freitag, 10. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/06/abolish-logo6.jpeg"><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/06/abolish-logo6.jpeg" alt="abolish logo" title="abolish logo" width="160" height="64" class="alignleft size-full wp-image-4088" /></a><strong>Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 11. Juni in Berlin: </strong><br />
<a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/06/aufruf_abolish_demo_berlin1.pdf'>aufruf_abolish_demo_berlin</a></p>
	<p>Pressekonferenz am 9. Juni um 10.30 Uhr im Wirtshaus „Max und Moritz“ in der Oranienstraße 162, 10 9 69 Berlin-Kreuzberg mehr dazu: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/06/pk_einladung_abolish.pdf'>pk_einladung_abolish</a></p>
	<p><strong>Aktionstage in Berlin 9 &#8211; 11. Juni</strong><br />
Donnerstag, 9. Juni: <br />
Dezentrale Aktionen gegen Verfolgung, Isolation und Diskriminierung von Flüchtlingen</p>
	<p>Freitag, 10. Juni:<br />
Flüchtlingskonferenz: Die Isolation aus den Lagern heraus durchbrechen!<br />
Später am Nachmittag: Vernetzungsdiskussion zur Fortsetzung der ABOLISH-Kampagne</p>
	<p>Samstag, 11. Juni:<br />
13 Uhr: Demo<br />
Auftakt Pariser Platz / Brandenburger Tor vorbei am Bundesministerium für Arbeit und Soziales (verantwortlich für das Asylbewerberleistungsgesetz“!)</p>
	<p>mehr unter<br />
<a href="http://kampagne-abolish.info/">Abolish-Kampagne</a></p>


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		<title>9.- 27. Mai Ausstellung „Residenzpflicht &#8211; Invisible Borders“ in Luckenwalde</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 21:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Die Ausstellung zur Thematik Flucht, Migration und Asyl wird vom 9. bis 27. Mai 2011 im Foyer des Luckenwalder Kreishauses gezeigt. Als Ergänzung zur Ausstellung werden offene Führungen für alle und pädagogisch begleitete Führungen für Schulklassen angeboten. Die Termine entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse und der Internetseite www.teltow-flaeming.de.</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Ausstellung zur Thematik Flucht, Migration und Asyl wird vom 9. bis 27. Mai 2011 im Foyer des Luckenwalder Kreishauses gezeigt. <br />
Als Ergänzung zur Ausstellung werden offene Führungen für alle und pädagogisch begleitete Führungen für Schulklassen angeboten. Die Termine entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse und der Internetseite www.teltow-flaeming.de.</p>


 ]]></content:encoded>
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		<title>Auch im Bundesgesetz: Geringfügige Verbesserungen in Sachen Residenzpflicht</title>
		<link>http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/schwerpunkte/residenzpflicht/auch-im-bundesgesetz-geringfugige-verbesserungen-in-sachen-residenzpflicht</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 20:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Neuer Artikel auf unserer Seite www.residenzpflicht.info: Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am Freitag, 15. April, dem »ZwangsheiratsOpferschutzGesetz« zugestimmt. Darin enthalten sind auch Änderungen der Paragrafen zur räumlichen Aufenthaltsbeschränkung im Asylverfahrensgesetz. alles lesen</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p></a>Neuer Artikel auf unserer Seite www.residenzpflicht.info:<br />
Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am Freitag, 15. April, dem »ZwangsheiratsOpferschutzGesetz« zugestimmt. Darin enthalten sind auch Änderungen der Paragrafen zur räumlichen Aufenthaltsbeschränkung im Asylverfahrensgesetz.<br />
<a href="http://www.residenzpflicht.info/news/bundesrat-stimmt-zwangsheiratsopferschutzgesetz-zu/#more-1951">alles lesen</a></p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Anhörung im Bundestag zum Gesetzespaket &#8220;Zwangsheirat&#8230; &#8220;</title>
		<link>http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/aktuelles/anhorung-im-bundestag-zum-gesetzespaket-zwangssheirat</link>
		<comments>http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/aktuelles/anhorung-im-bundestag-zum-gesetzespaket-zwangssheirat#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 08:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Asylrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bleiberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p> WICHTIG: Ehebestandsfristen, Bleiberecht f. besonders integrierte Jugendliche, Residenzpflicht Öffentliche Anhörung im Innenausschuss des Bundestags von 13-15.30 Uhr Beraten wird u.a. die Einführung eines Bleiberechts für gut integrierte Jugendliche. Der ursprünglich schon sehr restriktiv gefasste Entwurf soll noch einmal verschärft werden: Eltern sollen nur dann ein von ihren Kindern abgeleitetes Aufenthaltsrecht erhalten, wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><br />
WICHTIG: Ehebestandsfristen, Bleiberecht f. besonders integrierte Jugendliche, Residenzpflicht</strong><br />
<a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a04/Anhoerungen/Anhoerung07/TO_034.pdf">Öffentliche Anhörung im Innenausschuss</a> des Bundestags von 13-15.30 Uhr <br />
Beraten wird u.a. die Einführung eines Bleiberechts für gut integrierte Jugendliche. Der ursprünglich schon sehr restriktiv gefasste Entwurf soll noch einmal verschärft werden: Eltern sollen nur dann ein von ihren Kindern abgeleitetes Aufenthaltsrecht erhalten, wenn der Lebensunterhalt komplett eigenständig gesichert ist &#8211; im bisherigen Gesetzentwurf reichte eine überwiegend eigenständige Lebensunterhaltssicherung aus. <br />
Anmeldungen unter innenausschuss@bundestag.de <mailto:innenausschuss@bundestag.de> oder Tel.: 030 227 32858.<br />
mit Name, Geburtsdatum, Meldeanschrift. Es empfiehlt sich, um eine Bestätigung der Anmeldung zu bitten. Außerdem sollte man ausreichend Zeit für die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen einplanen (also mindestens 20 Minuten vorher da sein).<br />
Zur Anhörung muss man ein gültiges Ausweisdokument mitbringen.<br />
Materialien: <br />
<a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/03/Entwurf-Gesetzespaket-OpferZwangsh.pdf'>Entwurf Gesetzespaket OpferZwangsh</a><br />
<a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/03/Änderungsantrag-CDU-CSU-und-FDP.pdf'>Änderungsantrag CDU-CSU und FDP</a><br />
Artikel in der Südeutschen Zeitung vom 10.3. zu den von CDU und CSU geforderten Verschärfungen <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/leitkultur-debatte-zwang-zum-deutschlernen-1.1070084">&#8220;Leitkultur-Debatte Zwang zum Deutschlernen&#8221;</a> </p>


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		<title>Aktionstag gegen Lager, Residenzpflicht, Sachleistungen</title>
		<link>http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/aktuelles/aktionstag-gegen-lager-residenzpflicht-sachleistungsprinzip-am-22-marz</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 18:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[AsylbLG]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbringung]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Auf der antirassistischen Konferenz am 12. Dezember 2010 in Frankfurt am Main wurde beschlossen,in allen Bundesländern am 22. März 2011 einen Aktionstag gegen das Asylbewerberleistungsgesetz, die Lagerunterbringung und die Residenzpflicht zu organisieren. Im Juni soll es dann einen zentralen Aktionstag »Anti-Isolation-Camp« im Juni in Berlin geben.</p> <p>Den Aufruf lesen: aufruf-bundesweiter-aktionstag_22-03-2011</p> <p>Call for action: germany-wide-actionday_22-03-2011</p> [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf der antirassistischen Konferenz am 12. Dezember 2010 in Frankfurt am Main wurde beschlossen,in allen Bundesländern am 22. März 2011 einen Aktionstag gegen das Asylbewerberleistungsgesetz, die Lagerunterbringung und die Residenzpflicht zu organisieren. Im Juni soll es dann einen zentralen Aktionstag »Anti-Isolation-Camp« im Juni in Berlin geben.</p>
	<p>Den Aufruf lesen: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/02/aufruf-bundesweiter-aktionstag_22-03-2011.pdf'>aufruf-bundesweiter-aktionstag_22-03-2011</a></p>
	<p>Call for action: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/02/germany-wide-actionday_22-03-2011.pdf'>germany-wide-actionday_22-03-2011</a></p>
	<p>Appel pour action: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/02/journee-daction_22-03-2011.pdf'>journee-daction_22-03-2011</a></p>
	<p>Mehr und Aktuelles zu den Aktionen findet man <a href="http://www.deutschland-lagerland.de/">hier</a> </p>


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		<title>Bundesrat entscheidet über Residenzpflicht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 11:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Pressemitteilung: Innenpolitik / Asyl</p> <p>Bundesrat entscheidet über Residenzpflicht Der Bundesrat wird am kommenden Freitag über einen Antrag zur weitgehenden Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge entscheiden. Der Ausschuss für Familie und Senioren hat auf seiner Sitzung Anfang Dezember empfohlen, dem Antrag des Landes Bremen zu folgen. Danach soll der Aufenthalt von Flüchtlingen nur noch ausnahmsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Pressemitteilung:   Innenpolitik / Asyl</p>
	<p><strong>Bundesrat entscheidet über Residenzpflicht</strong><br />
Der Bundesrat wird am kommenden Freitag über einen Antrag zur weitgehenden Abschaffung der Residenzpflicht für Flüchtlinge entscheiden. Der Ausschuss für Familie und Senioren hat auf seiner Sitzung Anfang Dezember empfohlen, dem Antrag des Landes Bremen zu folgen. Danach soll der Aufenthalt von Flüchtlingen nur noch ausnahmsweise räumlich beschränkt werden.</p>
	<p>Für mindestens 80.000 Flüchtlinge würde das ein Ende des „Gebietsarrests“ bedeuten, wie die Residenzpflicht von Flüchtlingsorganisationen kritisiert wird. Ob der Vorschlag bei den Ländervertretern eine Mehrheit findet, ist offen.</p>
	<p>So gut wie sicher ist die Annahme von zwei anderen Anträgen zur Beschränkung der Residenzpflicht. Brandenburg schlägt vor, dass das Gesetz nach dem Modell der Region Berlin-Brandenburg geändert werden soll: Zukünftig sollen Bundesländer nicht nur für Asylsuchende im laufenden Asylverfahren, sondern auch für geduldete Flüchtlinge die Bewegungsfreiheit über Ländergrenzen hinweg erlauben können.<br />
Das Land Thüringen möchte gesetzlich verankern, dass die Bewegungsfreiheit von Asylsuchenden auf das gesamte Bundesland ausgedehnt werden kann.</p>
	<p>Der Flüchtlingsrat appelliert an die Bundesländer, den weitergehenden Antrag von Bremen zu unterstützen mit dem Ziel, die Residenzpflicht ganz abzuschaffen. Damit würde endlich ein Relikt der Abschreckungspolitik der 1980er Jahre Geschichte werden. Es bestünde die Chance, eine Willkommenskultur für Schutzsuchende zu entwickeln.</p>
	<p>Link zu den Empfehlungen der <a href="http://www.bundesrat.de/cln_179/SharedDocs/Drucksachen/2010/0701-800/704-1-10,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/704-1-10.pdf">Bundestagsausschüsse</a></p>


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		<title>Länderinitiativen zur Residenzpflicht im Bundesrats-Innenausschuss</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Pressemitteilung, Innenpolitik/Asyl</p> <p>Bundesrat-Innenausschuss stimmte gestern unter anderem über zwei Länderinitiativen zur Änderung der Residenzpflichtregeln ab. Der Flüchtlingsrat Brandenburg begrüßt diesen ersten Schritt in Richtung Abschaffung und bedauert, dass die weiterreichende Initiative keine Mehrheit fand.</p> <p>Der Innenausschuss des Bundesrates hat gestern einen Gesetzesentwurf zur Änderung aufenthalts- und asylrechtlicher Vorschriften beraten. Darin enthalten sind Änderungen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Pressemitteilung, Innenpolitik/Asyl</p>
	<p>Bundesrat-Innenausschuss stimmte gestern unter anderem über zwei Länderinitiativen zur Änderung der Residenzpflichtregeln ab. Der Flüchtlingsrat Brandenburg begrüßt diesen ersten Schritt in Richtung Abschaffung und bedauert, dass die weiterreichende Initiative keine Mehrheit fand.</p>
	<p>Der Innenausschuss des Bundesrates hat gestern einen Gesetzesentwurf zur Änderung aufenthalts- und asylrechtlicher Vorschriften beraten. Darin enthalten sind Änderungen von Bleiberechtsregelungen, die bereits von vielen Verbänden, den Flüchtlingsräten und Pro Asyl kritisiert wurden. Ein anderer Teil des Gesetzesentwurfs wurde bisher wenig öffentlich beachtet: die Änderungen der räumlichen Aufenthaltsbeschränkung, der sog., Residenzpflicht‘ für Asylsuchende und Geduldete.</p>
	<p>Angenommen wurde gestern die gemeinsame Bundesratsinitiative der Landesregierung Brandenburg und des Berliner Senats, nicht nur für Asylsuchende (wie der Gesetzesentwurf vorsieht), sondern auch für Geduldete den Aufenthalt in benachbarten Bundesländern zu ermöglichen. Eine solche bundesgesetzliche Änderung erleichtert die Übernahme der neuen Regelung zwischen Berlin und Brandenburg durch andere Bundesländer.</p>
	<p>Der Flüchtlingsrat begrüßt die Dynamik, die von Brandenburg und Berlin in Gang gesetzt wurde. Auch die neue Brandenburger Regelung, die Aufenthaltsbeschränkung auf den Landkreis aufzuheben und auf das Bundesland auszudehnen, hat seit ihrer Einführung Ende Juli große Resonanz in anderen Bundesländern gefunden. In Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wurde sie inzwischen übernommen.</p>
	<p>Zum ersten Mal stand gestern auch eine Länderinitiative auf der Tagesordnung des Bundesratausschusses, die Residenzpflicht weitergehend aufzuheben. Das sah ein gemeinsamer Antrag der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg und Bremen vor. Nur noch in Ausnahmefällen sollte der Aufenthalt von Flüchtlingen auf den Landkreis beschränkt werden, „im Übrigen findet eine räumliche Beschränkung nicht statt“. Zwar fand der Änderungsantrag keine Mehrheit, doch einen förmlichen Beschluss wird der Bundesrat erst am 17. Dezember fassen.</p>
	<p>Der Flüchtlingsrat Brandenburg appelliert an die Bundesländer, die historische Chance zu ergreifen und die Residenzpflicht als Teil der Abschreckungspolitik gegen Flüchtlinge endlich Geschichte werden zu lassen.<br />
die Pressemitteilung als PDF-datei findet sich hier<a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2010/12/pm_3._12._bundesrat.pdf'>pm_3._12._bundesrat</a></p>


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