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	<title>Flüchtlingsrat Brandenburg &#187; Abschiebungen</title>
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		<title>Flüchtlingspolitische Arbeit ist nicht umsonst &#8211; Wir bitten um Spenden !</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 20:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,</p> <p>auch wir möchten dieses Jahr wie so viele die Adventszeit nutzen, um unsere Arbeit vorzustellen und um Spenden zu werben. Wir freuen uns, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit zum Lesen nehmen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren. Beispiel: Gutscheinboykott in Oberhavel Seit Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Sehr geehrte Damen und Herren, <br />
liebe Freundinnen und Freunde,</strong></p>
	<p>auch wir möchten dieses Jahr wie so viele die Adventszeit nutzen, um unsere Arbeit vorzustellen und um Spenden zu werben. <br />
Wir freuen uns, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit zum Lesen nehmen, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren.<br />
<img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Gutscheine-abschaffen-Poster1.jpg" align="right" alt="" width="150" height="106" /><br />
<strong>Beispiel: Gutscheinboykott in Oberhavel</strong><span id="more-5087"></span><br />
Seit Juni verweigerten Flüchtlinge im Landkreis Oberhavel die Annahme der monatlich ausgegebenen Gutscheine. Mit vielfältigen Aktionen forderten sie die Abschaffung des diskriminierenden Gutscheinsystems und die Auszahlung von Bargeld. Die Unterstützung ihres Kampfes war einer der Schwerpunkte unserer Arbeit in 2011. In zwei anderen Landkreisen wurde in diesem Jahr auf die Zahlung von Bargeld umgestellt. Die Stadt Cottbus wird ab Januar 2012 Bargeld auszahlen. Gutscheine werden somit nur noch in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Havelland und Oberhavel ausgegeben.  </p>
	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Abschiebungen-verhindern.jpg" align="right" alt="" width="150" height="106" /><br />
<strong>Beispiel: Härtefallkommission</strong><br />
Seit ihrem Bestehen arbeitet der Flüchtlingsrat in der Härtefallkommission des Landes mit. Ausreisepflichtige, von Abschiebung bedrohte Flüchtlinge können im Einzelfall eine Aufenthalts­erlaubnis aus dringenden humanitären oder persönlichen Gründen erhalten. 2011 hat der Flüchtlingsrat rund 80 Härtefall-Beratungen durchgeführt. Insgesamt konnten in diesem Jahr 32 Menschen durch die Härtefallkommission eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, bei weiteren 16 Anträgen steht die Entscheidung noch aus. Seit Bestehen der Härtefallkommission erhielten bisher 218 Menschen ein Bleiberecht.</p>
	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/glienecker_bruecke_4.jpg" align="right" alt="" width="150" height="113" /><br />
<strong>Beispiel: Residenzpflicht</strong><br />
Einige werden sich an die Broschüre „Keine Bewegung – Die Residenzpflicht für Flüchtlinge Bestandsaufnahme und Kritik“ erinnern, die wir im März 2009 zusammen mit der Humanistischen Union herausgaben. Diese umfangreiche Recherche wurde nicht nur im Brandenburger Landtag von Abge­ordneten vorgestellt und empfohlen, seit ihrem Erscheinen sind Mitglieder des Flüchtlingsrates vom Landtag in Schleswig-Holstein und Thüringen und dem Berliner Senat als ExpertInnen angefragt worden. Die Veranstaltungsreihe und intensive Kampagnen- und Lobbyarbeit führte dazu, dass Asylsuchende und Geduldete sich seit Juli 2010 ohne Antrag im gesamten Land Brandenburg bewegen und eine Dauer­verlassenserlaubnis nach Berlin beantragen können. Neben Brandenburg ist inzwischen in vier weiteren Bundesländern der Aufenthaltsbereich vom Landkreis auf das ganze Bundesland erweitert worden, zwei weitere Bundesländer haben die Ausdehnung angekündigt. Ein großer Teil der geduldeten Flüchtlinge wird allerdings von den Lockerungen ausgeschlossen. Dagegen gilt es entschlossen vorzugehen und für weitere länderübergreifende Regelungen und eine neue Bundesratsinitiative zur vollständigen Abschaffung der Residenzpflicht zu kämpfen. </p>
	<p><strong>Das sind nur drei Beispiele unserer Arbeit. Einige Verbesserungen wurden erreicht, es gibt aber leider keinen Grund in den Bemühungen um die Verbesserung der Situation von Flüchtlingen im Land nachzulassen. <br />
Im Gegenteil:</strong><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Hastig-unfair-mangelhaft.jpg" align="right" alt="" width="150" height="104" />
 mit Eröffnung des Willy-Brandt-Flughafens im Sommer 2012 und dem damit verbundenen sogenannten Flughafenverfahren werden neue Aufgaben auf den Flüchtlingsrat zukommen. Mit der massiven Einschränkung des Grundrechts auf Asyl 1993 wurde dieses Asylschnellverfahren eingeführt. Flüchtlinge, die am BBI ankommen werden, müssen im Flughafen Asyl beantragen und werden für die Dauer des Verfahrens auf dem Flughafengelände interniert. Das Verfahren wird innerhalb von drei Wochen durchgeführt. Bei Ablehnung des Antrags bleiben die Asylsuchenden ggf. über viele Monate bis zur Abschiebung in Haft, bis sich ein zur Rücknahme bereiter Staat findet.</p>
	<p><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/12/Abolish.jpg" align="right" alt="" width="150" height="125" /> Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit in 2012 wird das Eintreten für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen sein, die eine geschützte Privatsphäre und eine persönliche Gestaltung des Alltags ermöglicht. Der Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt stehen ebenso auf unserer Agenda, wie die Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Verhinderung von Abschiebung und Abschiebehaft.</p>
	<p><strong>Es gibt also viel zu tun für alle, die sich im Flüchtlingsrat engagieren und viel Arbeit für die Geschäftsstelle in Potsdam.</strong><br />
Die Geschäftsstelle bildet den zentralen Knotenpunkt der Arbeit des Flüchtlingsrates. Hier werden die verschiedensten Aktivitäten koordiniert und der landesweite Informationsaustausch sichergestellt. <br />
Ob Infodienst, Webseite, Fortbildungen, ob Presse-, Öffentlichkeits- oder politische Lobbyarbeit; ob Unterstützung von Flüchtlingsinitiativen oder Vernetzung der flüchtlingspolitischen Akteure im Land, ohne Geschäftsstelle wäre das vielfältige Aufgabenspektrum des Flüchtlingsrates nicht zu bewältigen.<br />
<strong>Darum möchten wir Sie bitten, die Finanzierung der Geschäftsstelle mit einer Spende zu unterstützen.</strong> <br />
Jede Spende hilft, sei es eine einmalige Spende, eine regelmäßige Spende oder eine Fördermitgliedschaft. </p>
	<p><strong>Auch freuen wir uns immer über neue Mitstreiter/innen</strong> – auch auf regionaler Ebene oder begrenzt auf ein bestimmtes Thema. Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle.</p>
	<p><strong>In diesem Spendenbrief können wir die Themen, die uns bewegen nur streifen. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Webseiten www.fluechtlingsrat.de und  www.residenzpflicht.info.</p>
	<p>Wir wünschen allen eine ruhige, besinnliche (Weihnachts)zeit und einen guten Start in das neue Jahr.</p>
	<p>Herzliche Grüße <br />
Regina Götz und Simone Tetzlaff</strong></p>


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		<title>FAX-Aktion gegen die Abschiebung von  Hailong C.</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschiebungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhavel]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Bitte schickt Faxe an die Pilotenvereinigung Cockpit e.V. und an Air-Berlin!</p> <p></p> <p>Fax an Cockpit e. V. doc</p> <p>Fax Air-Berlin doc</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bitte schickt Faxe an die Pilotenvereinigung Cockpit e.V. und an Air-Berlin!</p>
	<p><a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/10/tn130_211891862.jpg"><img src="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/10/tn130_211891862.jpg" alt="" title="tn130_211891862" width="130" height="77" class="alignleft size-full wp-image-4846" /></a></p>
	<p>Fax an Cockpit e. V. <a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/10/fax-cockpit1.doc">doc</a></p>
	<p>Fax Air-Berlin <a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/10/AIRBERLIN-GROUPFAX.doc">doc</a></p>

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		<title>Angst vor der Abschiebung</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 15:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <p>Märkische Oderzeitung vom 25.10.2011</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Märkische Oderzeitung<a href="http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/982012/"> vom 25.10.2011</a></p>

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		<title>Ausländerbehörde Oberhavel ordnet absurde Abschiebung nach China an</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 14:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Pressemitteilung am 25.10.2011 Innenpolitik/Flüchtlinge</p> <p>Hailong C. soll morgen nach China abgeschoben werden. Jahrelang hatte die Ausländerbehörde des Landkreises Oberhavel behauptet, sein Name und alle persönlichen Angaben seien erfunden und ihm deshalb einen Aufenthaltstitel verweigert. Jetzt will sie ihn mit Reisedokumenten, die auf eben diesen angeblich erfundenen Namen ausgestellt sind, abschieben.</p> <p>Märkische Oderzeitung: Angst vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Pressemitteilung am 25.10.2011   Innenpolitik/Flüchtlinge</p>
	<p>Hailong C. soll morgen nach China abgeschoben werden. Jahrelang hatte die Ausländerbehörde des Landkreises Oberhavel behauptet, sein Name und alle persönlichen Angaben seien erfunden und ihm deshalb einen Aufenthaltstitel verweigert. Jetzt will sie ihn mit Reisedokumenten, die auf eben diesen angeblich erfundenen Namen ausgestellt sind, abschieben.<span id="more-4840"></span></p>
	<p>Märkische Oderzeitung: <a href="http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/982012/">Angst vor der Abschiebung</a></p>
	<p>Hailong C. ist seit über 12 Jahren in Deutschland und seit über 12 Jahren muss er in der Sammelunterkunft in Stolpe-Süd / Oberhavel leben. Einen Aufenthaltstitel verweigerte die Ausländerbehörde bisher mit der Begründung, Hailong C. hätte in Wahrheit einen anderen Namen und habe seine Identität bei der Einreise erfunden</p>
	<p>Immer wieder musste Hailong C. zur chinesischen Botschaft gehen, um einen Pass zu beantragen, mit dem ihn die Ausländerbehörde abschieben wollte. Die chinesische Botschaft stellte ihm aber keinen Pass aus.<br />
Jetzt hat ihm die Ausländerbehörde im Rahmen einer so genannten Sammelanhörung ein Reisedokument ausstellen lassen – auf den Namen, den die selbe Behörde seit 12 Jahren anzweifelt und auf den sie schon vor etlichen Jahren einen Aufenthaltstitel hätte ausstellen können.</p>
	<p>Hailong C. hat sich in den vergangenen 12 Jahren – so weit es ihm in seiner entrechteten Situation möglich war – in Deutschland eingelebt. Er ist in einer christlichen Gemeinde in Berlin aktiv und hat sich einen Freundeskreis aufgebaut. In China hat er keine Kontakte mehr und bei der Einreise droht ihm die Inhaftierung.</p>
	<p>Hailong C. soll am Mittwoch,  den 26. Oktober 2011, um 19:30 Uhr mit dem Flug AB5810/HU490 von AirBerlin in Kooperation mit Hainan Airlines vom Flughafen Berlin-Tegel aus nach China gebracht werden.<br />
Am Montag hat eine Fax-Aktion gegen die Abschiebung von Hailong C begonnen. Die beteiligte Fluglinie Air Berlin wird darin aufgefordert, sich nicht an der Abschiebung zu beteiligen.<br />
Auch die Pilotenvereinigung Cockpit wurde per Fax auf die drohende Abschiebung aufmerksam gemacht. Cockpit empfiehlt ihren Mitgliedern, keine Personen gegen deren Willen zu befördern und weist darauf hin, dass Piloten dazu nicht verpflichtet sind!</p>
	<p>Der Flüchtlingsrat Brandenburg protestiert scharf gegen das Vorgehen der Kreisverwaltung Oberhavel und fordert die Abschiebung sofort auszusetzen und das aufenthaltsrechtliche Verfahren von Hailong C. wieder aufzunehmen!</p>
	<p>Pressekontakt: Beate Selders  0176 &#8211; 61026443</p>


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		<title>Abschiebung aus Psychiatrie knapp verhindert &#8211; Abschiebehaftanordnung rechtswidrig</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 12:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Oberhavel]]></category>

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		<description><![CDATA[ Gemeinsame Pressemitteilung von Flüchtlingsrat Brandenburg &#8211; Refugee Emancipation &#8211; FIBB /Flüchtlingsinitiative Berlin/Brandenburg/ &#8211; U.R.I./United against Racism and Isolation Hennigsdorf <p>26. Juli 2011</p> <p>Rechtswidrige Abschiebepolitik der übereifrigen Kreisverwaltung Oberhavel nun auch gerichtlich gestoppt. Abschiebeversuch aus einer psychiatrischen Station am Wochenende knapp verhindert. weiterlesen </p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[  Gemeinsame Pressemitteilung von Flüchtlingsrat Brandenburg &#8211;  Refugee Emancipation &#8211; FIBB
   /Flüchtlingsinitiative Berlin/Brandenburg/ &#8211; U.R.I./United against Racism and Isolation Hennigsdorf
	<p></a>26. Juli 2011</p>
	<p><strong>Rechtswidrige Abschiebepolitik der übereifrigen Kreisverwaltung Oberhavel nun auch gerichtlich gestoppt.<br />
Abschiebeversuch aus einer psychiatrischen Station am Wochenende knapp verhindert.</strong><br />
<a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/08/2011_07_26-presseerklärung_Abschiebung_OHV.pdf">weiterlesen</a> </p>


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		<title>Schmerzensgeld für Fesselung in Eisenhüttenstadt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 08:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <p>Die Abschiebehaftanstalt Eisenhüttenstadt zahlt 1000 € an die Kenianerin Alice Kamau, die von Bediensteten der Anstalt im Jahr 2003 insgesamt 42 Stunden gefesselt wurde. Die Anwältin der Geschädigten bestätigte den Eingang der Zahlung. Weiterlesen der Pressemitteilung der UnterstützerInnengruppe Schmerzensgeld für Fesselungsopfer Der Flüchtlingsrat foderte nach der gerichtlichen Feststellung der Unrechtmäßigkeit dieser Fesselung die Abschaffung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Abschiebehaftanstalt Eisenhüttenstadt zahlt 1000 € an die Kenianerin Alice Kamau, die von Bediensteten der Anstalt im Jahr 2003 insgesamt 42 Stunden gefesselt wurde. Die Anwältin der Geschädigten bestätigte den Eingang der Zahlung. <br />
Weiterlesen der Pressemitteilung der UnterstützerInnengruppe <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/05/Schmerzensgeld-für-Fesselungsopfer.pdf'>Schmerzensgeld für Fesselungsopfer</a><br />
Der Flüchtlingsrat foderte nach der gerichtlichen Feststellung der Unrechtmäßigkeit dieser Fesselung die <a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/aktuelles/fesselungspraxis-in-der-abschiebehaft-in-eisenhuttenstadt-ist-rechtswidrig">Abschaffung der Fixierliege </a></p>
 

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		<title>Fesselungspraxis in der Abschiebehaft in Eisenhüttenstadt ist rechtswidrig!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 22:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschiebungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[ <p> Pressemitteilung Fesselungspraxis im Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt ist rechtswidrig – Flüchtlingsrat fordert sofortige Abschaffung der Fesselungsvorrichtungen und Ruhigstellungszellen Am 10. März entschied das Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, dass die Praxis der Fesselung im Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt jeglicher Rechtsgrundlage entbehrt. Seit Jahren fordert der Flüchtlingsrat die Beendigung dieser Praxis und die Abschaffung der Vorrichtungen dafür. Die Betroffenen werden dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>
Pressemitteilung <strong>Fesselungspraxis im Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt ist rechtswidrig – Flüchtlingsrat fordert sofortige Abschaffung der Fesselungsvorrichtungen und Ruhigstellungszellen</strong><br />
Am 10. März entschied das Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, dass die Praxis der Fesselung im Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt jeglicher Rechtsgrundlage entbehrt. Seit Jahren fordert der Flüchtlingsrat die Beendigung dieser Praxis und die Abschaffung der Vorrichtungen dafür. Die Betroffenen werden dabei in „Ruhigstellungsräumen“ auf einer Liege so fixiert, dass sie schließlich nur noch den Kopf bewegen können. <br />
Vor dem Oberverwaltungsgericht wurde der Fall einer Kenianerin verhandelt, die im Jahr 2003 versuchte, sich in der Abschiebehaft das Leben zu nehmen. Sie wurde an mehreren Tagen stundenlang in Bauchlage einer solchen Total-Fesselung unterworfen. Das Oberverwaltungsgericht stellte nun fest, dass es für einen so weitreichenden Eingriff keinerlei Rechtsgrundlage gibt und diese im vorliegenden Fall außerdem unverhältnismäßig war.<br />
Weiterlesen: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/03/Pressemitteilung-Fesselungspraxis-Eisenhüttenstadt1.pdf'>Pressemitteilung Fesselungspraxis Eisenhüttenstadt</a><br />
<a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&#38;dig=2011%2F03%2F17%2Fa0191&#38;cHash=32bd7f6e1c">TAZ-Bericht</a> vom 17.März 2011</p>


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		<item>
		<title>Kein Winterabschiebestopp für Roma in Brandenburg</title>
		<link>http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/aktuelles/kein-winterabschiebestopp-fur-roma-in-brandenburg</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 17:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschiebungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Mit einem Schreiben vom 5. Januar bat der Flüchtlingsrat Brandenburg die Landesregierung um einen Winterabschiebstopp für Roma in die Länder des ehemaligen Jugoslawiens nach dem Vorbild des Landes Nordrhein-Westfalen. Leider erhielten wir ausgerechnet am 27. Januar, dem offiziellen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und dem Tag der bewegenden Rede des europäischen Vertreters der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mit einem Schreiben vom  5. Januar bat der Flüchtlingsrat Brandenburg die Landesregierung um einen Winterabschiebstopp für Roma in die Länder des ehemaligen Jugoslawiens nach dem Vorbild des Landes Nordrhein-Westfalen. Leider erhielten wir ausgerechnet am  27. Januar, dem offiziellen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und dem Tag der bewegenden Rede des europäischen Vertreters der Sinti und Roma Zoni Weisz im Bundestag, ein ablehnendes Antwortschreiben aus dem Innenministerium. Darin heißt es u. a. „gegen einen generellen Abschiebestopp spricht auch die Verantwortung, die die Staaten des ehemaligen Jugoslawien gegenüber allen ihren Staatsbürgern haben und wahrnehmen müssen. Eine Aussetzung von Rückführungen würde ihnen die Verantwortung abnehmen“.<br />
Das sieht Zoni Weisz anders. Weiterlesen: <a href='http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/wp-content/uploads/2011/02/ablehnung-abschiebestopp.pdf'>ablehnung abschiebestopp</a></p>

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		<item>
		<title>Kirchenasyl gegen Dublin II-Rückschiebung in Frankfurt/Oder</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 17:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin-II]]></category>
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		<category><![CDATA[Kirchenasyl]]></category>
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		<description><![CDATA[ <p>Vor nunmehr drei Monaten rief ein Arzt aus Frankfurt/Oder beim Flüchtlingsrat Brandenburg an und bat um Unterstützung. Die Bundespolizei hatte ein schwer diabeteskrankes tschtschenisches Mädchen eingeliefert. Mit dabei: der Vater mit drei weiteren Kindern. Sie waren nahe der polnischen Grenze von der Bundespolizei aufgegriffen worden, als sie zum zweiten Mal versuchten von Polen durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vor nunmehr drei Monaten rief ein Arzt aus Frankfurt/Oder beim Flüchtlingsrat Brandenburg an und bat um Unterstützung. Die Bundespolizei hatte ein schwer diabeteskrankes tschtschenisches Mädchen eingeliefert. Mit dabei: der Vater mit drei weiteren Kindern. Sie waren nahe der polnischen Grenze von der Bundespolizei aufgegriffen worden, als sie zum zweiten Mal versuchten von Polen durch Deutschland nach Belgien zu reisen. Dort hat der Rest der Familie, die Mutter mit weiteren fünf Kindern, Asyl beantragt. Wieder, wie beim ersten Versuch, sollte der Vater mit den vier kindern nach Polen zurückgeschoben werden. Seitdem haben eine Berliner Anwältin, der Integrationsbeauftragte Michel Garand und die Ärzte und Ärztinnen des Krankenhauses darum gekämpft, dass die Teilfamilie bleiben und nach Belgien weiterreisen kann. Inzwischen unterstützt von der Kirchengemeinde <a href="http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/277048/">mehr</a></p>

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		<title>2011 Keine Abschiebungen mehr nach Griechenland! Innenminister kommt Bundesverfassungsgericht zuvor</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 10:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fr-bb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abschiebungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Dublin-II]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Neueste Meldung dapd: Abschiebungen nach Griechenland gestoppt!</p> <p>Innenminister Thomas de Maizière hat Abschiebungen von Flüchtlingen nach Griechenland gestoppt und ihnen ein Asylverfahren in Deutschland zugesagt. Damit will er einer Verurteilung durch das Bundesverfassungsgericht zuvorkommen. Betroffen sind Flüchtlinge, die vor dem griechischen Asylchaos nach Deutschland weitergeflüchtet sind. In Griechenland müssen Asylsuchende meist unter menschenunwürdigen Bedingungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Neueste Meldung dapd: Abschiebungen nach Griechenland gestoppt!</p>
	<p>Innenminister Thomas de Maizière hat Abschiebungen von Flüchtlingen nach Griechenland gestoppt und ihnen ein Asylverfahren in Deutschland zugesagt. Damit will er einer Verurteilung durch das Bundesverfassungsgericht zuvorkommen. Betroffen sind Flüchtlinge, die vor dem griechischen Asylchaos nach Deutschland weitergeflüchtet sind. In Griechenland müssen Asylsuchende meist unter menschenunwürdigen Bedingungen auf der Straße oder in völlig überfüllten Unterkünften leben. Auch gibt es keine ordnungsgemäßen Asylverfahren.<br />
<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/urteil-unerwuenscht/">mehr</a></p>
	<p>PRO ASYL Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge e.V.<br />
Presseerklärung 19. Januar 2011 von Pro Asyl<br />
<strong>Bundesinnenministerium stoppt Überstellungen von Asylsuchenden nach Griechenland<br />
PRO ASYL begrüßt überfälligen Schritt und fordert grundlegende Revision der Dublin II-Verordnung</strong></p>
	<p>Wie einem Bericht der tageszeitung von heute zu entnehmen ist, hat der Bundesinnenminister de Maizière ab sofort alle Überstellungen von Asylsuchenden nach Griechenland gestoppt und angekündigt, die Zuständigkeit für die Asylverfahren zu übernehmen. Es geht um Fälle, in denen nach der EU-Zuständigkeitsverordnung „Dublin II“ eigentlich Griechenland für das Asylverfahren zuständig gewesen wäre. Allerdings können EU-Staaten jedes Asylverfahren aus humanitären Gründen an sich ziehen. Von dieser Möglichkeit hat das Bundesinnenministerium nun Gebrauch gemacht. Damit können Asylsuchende, die über Griechenland nach Deutschland kommen, hier ihr Asylverfahren durchlaufen. Dies gilt für ein Jahr.</p>
	<p>PRO ASYL begrüßt den Stopp der Dublin-Überstellungen nach Griechenland als längst überfälligen Schritt. <a href="http://www.proasyl.de/de/presse/detail/news/bundesinnenministerium_stoppt_ueberstellungen_von_asylsuchenden_nach_griechenland/">weiterlesen</a></p>


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