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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

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Nach der organsitorischen Pleite nun auch die politisch-moralische: Brandenburg will internieren obwohl noch nicht geflogen wird.

Auf unseren Offenen Brief hin konnte am 30. Mai im Neuen Deutschland gelesen werden, dass die Haftanstalt bald fertig und in Betrieb genommen wird.
“Es gebe die Zusage der Flughafengesellschaft, dass der Bau bis Freitag fertiggestellt wird, sagte gestern Geert Piorkowski, stellvertretender Sprecher des Potsdamer Innenministeriums. Zwar gebe es noch keinen konkreten Termin für die Inbetriebnahme, fügte er hinzu. Brandenburg habe jedoch die Pflicht, den Gewahrsam nach der Übergabe »so schnell wie möglich« in Betrieb zu nehmen. Es sei daher damit zu rechnen, dass dies deutlich früher geschehe als im März 2013, wenn der Flughafen eröffnet werden soll.”....”Der Flüchtlingsrat Brandenburg und Berlins Erzbischof Rainer Maria Woelki drängten am Dienstag erneut darauf, die Pläne für den Abschiebegewahrsam fallen zu lassen. In einem Offenen Brief an Innenminister Dietmar Woidke (SPD) und die Landtagsabgeordneten betonte der Flüchtlingsrat, die verschobene Eröffnung des Flughafens sei eine große Chance. Eine frühzeitige Inbetriebnahme wäre dagegen »ein fatales politisches Signal«. Erzbischof Woelki meinte, ein Flughafen, an dem Asylsuchende in einem Schnellverfahren abgespeist werden, käme dem Ruf Berlins als einer weltoffenen Stadt nicht zugute. Er würde sich freuen, wenn die aufgeschobene Flughafeneröffnung dazu führen würde, die Pläne nochmals zu überdenken, fügte der Kardinal hinzu.”

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