Kontakt

Beratungszeiten
Aktuell sind unsere telefonischen Beratungszeiten Dienstags und Donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Tel.: 0331 - 716 499

Bürozeiten
Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr

Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
Tel.: 0331 - 716 413
Fax: 0331 - 887 15 460
info [at] fluechtlingsrat-brandenburg [dot] de

Kontaktformular

Karte

Spenden

Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

Gefördert von


Logo Pro Asyl
Für projektspezifische Förderung siehe Projekte

Uckermark, Prenzlau: Flüchtlinge verweigern die Annahme der Wertgutscheine

Wie der Flüchtlingsrat aus den Medien erfahren hat, werden die Flüchtlinge aus Prenzlau, Uckermark, bei der Auszahlung der Sozialhilfe am 07. Mai 2008 die Annahme der Wertgutscheine verweigern werden. Sie protestieren damit gegen die diskriminierende Praxis der Ausgabe von Wertgutscheinen an Asylsuchende.

Der Flüchtlingsrat Brandenburg unterstützt die Forderung nach der Abschaffung der Wertgutscheinausgabe. “Gründe für die Abschaffung der Gutscheine gibt es viele: Wertgutscheine diskriminieren Flüchtlinge. Die Ausgabe der Gutscheine ist ein unnötiger Verwaltungsaufwand und verursacht zusätzliche Kosten für den jeweiligen Landkreis und selbst das Bezahlen mit Wetgutscheinen an den Kassen der Lebensmittelläden führte bereits des Öfteren zu Diskriminierungen gegenüber Betroffenen.”, so Vera Everhartz vom Flüchtlingsrat Brandenburg.

Die Flüchtlinge erhalten über Jahre hinweg einen Sozialhilfesatz (je Alter gestaffelt höchstens 224,97 EUR), der weit unter dem für Deutsche geltenden Satz (347,00 EUR) liegt, zudem wird der Großteil dieser Sozialhilfe (158,00 EUR) in der Uckermark in Wertgutscheinen und nur 41,20 EUR werden als Barbetrag ausgezahlt. Die Wertgutscheine können nur in wenigen Lebensmittelläden eingelöst und dürfen nicht angespart werden. Die Höhe der Grundleistungen ist seit 1993 unverändert, obwohl deren jährliche Anpassung an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten gesetzlich vorgeschrieben ist. Während in Brandenburg mittlerweile die Hälfte der Landkreise entschieden hat, die Leistungen für Flüchtlinge nur in Form von Bargeld auszuzahlen, konnte sich die Uckermark bis heute nicht für eine Bargeldauszahlung entscheiden.

Vera Everhartz
für den Flüchtlingsrat Brandenburg e.V.

Comments are closed.