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Flüchtlingsarbeit ist nicht kostenlos und schon gar nicht umsonst. Deshalb freuen wir uns über Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Brandenburgischen Flüchtlingsrats. Diese können Sie in beliebiger Höhe auf unser Konto überweisen, auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenbescheinigung, da wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind.

Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 IBAN.: DE33 1605 0000 3501 0100 00 SWIFT-BIC: WELADED1PMB

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Termine 2007

11. Juli 2007, 20 Uhr:

Check in for another world – Flüchtlingslager – vom Begriff zur Wirklichkeit

Das Einsperren einer großen Zahl von Menschen in Lagern und die damit einhergehende Entrechtung und Entmenschlichung reichen weit zurück in die europäische Kolonialgeschichte. Inner- und ausserhalb der EU gibt es heute Lager für Flüchtlinge in verschiedensten Ausführungen – das Auffanglager in Lampedusa ist anders als die dem Schengenraum vorgelagerten Flüchtlingslager etwa in Lybien, diese anders als Asylbewerberheime oder die Abschiebeknäste in Deutschland. Alle aber bilden sie einen rechtlosen Raum inmitten der Gesellschaft, in dem eine andere Wirklichkeit herrscht, die nicht zur Normalität gehört. Was ist eigentlich ein Lager? Woher kommt der Begriff und was soll die Installation eines solchen? Ausbeutung, Einschüchterung, Ermordung? Schnell errichtet und billig unterhalten. Zur Abschreckung und Ausgrenzung? Referenten: Christopher Nsoh (Politikwissenschaftler, Flüchtlingsinitiative Brandenburg) Tobias Pieper (Psychologe, Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter an der FU- Berlin mit dem Schwerpunkt Migration, arbeitet zu Lagerunterbringung, Rassismus und Migrationstheorien) Ort: Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a; Nähe U-Bahnhof Mehringdamm Vortragssprachen: englisch, deutsch

07.07.2007, um 10.00 Uhr:

2. Auflage des antifaschistischen Fussballturnieres in Bad Freienwalde.

Der Schwerpunkt wird in der Aufklärung über regionale Nazistrukturen liegen.
Da Bad Freienwalde, durch die Lage im Osten Brandenburgs, ständig ins Visier von organisierten Neonazis gerät, ist es hier dringend notwendig Gegenaktivitäten zu entwickeln. Da diese in den letzten Jahren selten oder gar nicht durchgesetzt wurden, sollen nun durch ein kontinuierliches Antifa- Fussballturnier, sportliche Aktivität und politische Theorie miteinander verbunden werden. Bei cooler Musik, Verpflegung, einem großen Platz und viel Sonne richtig gegen Nationalismus und Antisemitismus austoben. Um wird gebeten und falls jemand einen Infostand aufbauen möchte, gibt es dafür noch genügend Platz.

Samstag 23. Juni 2007, 15:00 Uhr: Demonstration gegen Abschiebegefängnis Ingelheim

Das Bündnis gegen das Abschiebegefängnis Ingelheim ruft auf: Schließung des Gefängnisses: Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge; 23. Juni 2007, ab 15 Uhr, Bahnhof Ingelheim. Der Demonstrationszug zieht vom Bahnhof durch die Ingelheimer Innenstadt zum Abschiebegefängnis. „Das Abschiebegefängnis Ingelheim mit seinen fünf Meter hohen Betonmauern steht dafür, dass in Deutschland nach wie vor Flüchtlinge bekämpft werden und nicht die Fluchtursachen. Deshalb setzen wir uns für eine Schließung ein.”. So begründet Roland Röder, Geschäftsführer der „Aktion 3.Welt Saar”, den Aufruf zur Demonstration.

„Das Abschiebegefängnis Ingelheim ist für mich Ausdruck davon, dass trotz offizieller Bekundungen Integration nicht erwünscht ist. Statt Ausgrenzung setzen wir uns für ein Bleiberecht und die Partizipation von Flüchtlingen ein”, so Röder. Letztlich ist dieses Gefängnis ein Baustein in der Mauer um Europa, die sich gegen Flüchtlinge richtet. Seit Inkrafttreten des Schengener Vertragswerkes 1993 sind an den europäischen Außengrenzen weit über 5.000 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Deshalb findet im Rahmen der Proteste gegen das G8 Treffen am Montag, 4. Juni, ein Aktionstag zu Flucht und Migration statt. Weitere Informationen

18. Juni 2007 Grenzen Europas – Grenzen des Flüchtlingsschutzes

7. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz in der Französischen Friedrichstadtkirche (Französischer Dom) auf dem Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte

Auf dem Symposium soll die Flüchtlingspolitik im Hinblick auf die Krise an den EU-Grenzen analysiert werden. Es soll geprüft werden, inwieweit bestehende Konzepte der Flüchtlingspolitik an den Außengrenzen der EU und jenseits dieser Grenzen die Verpflichtungen des internationalen Flüchtlings- und Menschenrechtsschutzes berücksichtigen, und welche alternativen Konzepte existieren.
Detaillierte Informationen zum Inhalt und zur Organisation der Tagung finden Sie hier

Do 14. Juni, 16.30 Uhr: (Tag X) Kundgebung vor dem Bundesinnenministerium

Alt Moabit 101, U-Bahn Turmstrasse anlässlich der für diesen Tag gegen Mittag vorgesehenen endgültigen Beschlussfassung (2. und 3. Lesung) im Deutschen Bundestag über die Verschärfungen des Zuwanderungsgesetzes.
Voraussichtlich am 6. Juli 07 soll dann auch der Bundesrat die geplanten Gesetzesverschärfungen bestätigen.

Dienstag, 12.6.2007, 14:00 bis 16:00 Uhr, Stiftung Nord-Süd-Brücken „Unser Land, unser Erbe, unser Recht”

Die ländliche Bevölkerung und die ungelöste Landfrage in Südafrika

mit: zwei VertreterInnen der südafrikanischen NGO TCOE
Susanne Laudahn (SODI-Projektmanagerin Afrika)
In vielen Ländern des Südlichen Afrikas ist die ungelöste Landrechtsfrage eines der dringendsten Probleme. Ihre Adressierung und Lösung ist darüber hinaus eine Grundvoraussetzung für Entwicklung. Landnutzung und Landbesitz waren im Südlichen Afrika lange Zeit kolonial und rassistisch strukturiert. In Südafrika befanden sich 1994 – zum Ende der Apartheid – 86 Prozent des Farmlandes im Besitz von 60.000 weißen Farmern. Eines der ersten Gesetze der demokratisch gewählten Regierung unter Nelson Mandela war ein umfangreiches Landgesetz, das u.a. vorsah, 30 Prozent des Farmlandes innerhalb von fünf Jahren an schwarze Haushalte zu verteilen.
Wir freuen uns auf Eure/Ihre Teilnahme und bitten – zwecks besserer Planung – um Anmeldung bis zum 5. Juni 2007 unter Tel: 030-42 85 13 85, oder info [at] nord-sued-bruecken [dot] de

Montag, den 11. Juni 2007, 10:00 bis 16:00 Uhr Seminar “Die Dublin II- Verordnung im Alltag der Flüchtlingsberatung”

findet statt voraussichtlich in Jena sonst in Erfurt (nähere Infos bei Sylvia Hörner, Flüchtlingsrat Thüringen e.V., Tel: 0361-2172723, beratung.equal[at]fluechtlingsrat-thr.de)

Hauptinhalte des Seminars:

  • die Dublin II Verordnung und ihr Platz im Rahmen der europäischen Harmonisierung des Asylrechts
  • welcher Staat ist zuständig?, welche Möglichkeiten gibt es, von der Zuständigkeit abzuweichen,
  • Auswirkungen auf das Asylverfahren in Deutschland, Fallbeispiele
  • geplante Verschärfungen des ZuwG

    Referent: Ekkehard Hollmann vom Informationsverbund Asyl

    Im Teilnahmebeitrag von 20 € für Beschäftigte und 10 € für Arbeitssuchende, StudentInnen etc. ist das Arbeitsmaterial und ein Mittagsimbiss enthalten.

    08.06.07, 09.30-14:00 Uhr: Fachtagung: Die Änderung des Zuwanderungsgesetzes und ihre Bedeutung für beeinträchtigte Flüchtlinge

    Im Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste im bzfo Gesundheitszentrum Moabit, Turmstraße 21, 10559 Berlin, Haus S, Raum 111 U-Turmstraße, S-Bellevue (10 Minuten Fußweg)
    Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich bis spätestens 06.06.2007 per Fax: 30614371 oder per mail: a.luetzel[at]bzfo.de zurück.
    bzfo-zfm, Projekt “Psychosoziale Gesundheitsarbeit für Flüchtlinge”

    3., 4., 5. Juni 2007: Antirassistischer Aktions- und Veranstaltungskalender

    Sonntag, 3. Juni: Transnationales Netzwerktreffen zu Flucht & Migration

    Ort und Zeit: 14 – 21 Uhr Ehm-Welk-Schule, Knut-Rasmussen-Str. 8; Rostock
    Das Netzwerktreffen soll vor allem Raum bieten für “horizontale Debatten” (mit nur kurzen Inputs) in einer möglichst transnationalen Zusammensetzung. Ziel dabei ist, über einen Informationsaustausch hinaus transnationale Kampagnen und konkrete Interventionen zu entwickeln, z.B. gegen bestimmte Rückführungsprogramme oder auch für die Rechte von WanderarbeiterInnen. Das Treffen steht für uns in der Kontinuität von migrationsbezogenen Versammlungen der letzten zwei Jahre, die im Rahmen der Europäischen und Weltsozialforen stattgefunden haben.

    Montag 4. Juni: Aktionstag Flucht & Migration
    Dezentrale Aktionen im gesamten Stadtgebiet:
    Demonstration für globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte
    Mittwoch, 6. Juni: Mittelpodium auf dem Alternativgipfel:
    “We are here, because you are there …” Zu den strukturellen Hintergründen von Flucht und Migration
    Das Podium beginnt um 17.oo als Hearing und wird anschließend als Workshop von 20 bis 22 Uhr fortgesetzt.
    Mehr Infos oder hier

    24. Mai, 16:30 Uhr; 01. Juni, 16:30 Uhr und 14. Juni, 16:30 Uhr

    Zur Anhörung von Sachverständigen durch den Bundestag zum Änderung des Zuwanderungsgesetzes: 24. Mai, 16:30 Uhr: Kundgebung vor der SPD-Zentrale in der Wilhelmstraße, danach Demonstration von der SPD- zur CDU-Zentrale.
    Zum Abschluss der Innenministerkonferenz: 01. Juni, 16:30 Uhr: Kundgebung am Alex und Demonstration zum Brandenburger Tor
    Zur Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes: 14. Juni, 16:30 Uhr: Kundgebung vor dem Bundesinnenministerium Alt-Moabit 101 – danach Demo zum Bundestag
    Aktionstage in Berlin gegen die Verschärfungen im Zuwanderungsgesetz – für ein Zuwanderungsrecht ohne Rassismus – Bleiberecht für alle – gleiche Rechte für alle
    Wir leben in einem Deutschland, in einem Europa, wo ein rassistisch strukturiertes, globales Ausbeutungsgefälle geschaffen wurden, durch Auslagerung von Arbeitsprozessen in so genannte Billiglohnländer, durch Freihandelszonen, durch Schuldenpolitik u.v.m. Das ganze wird gesichert durch eine (militärische) Migrationskontrolle, durch erpresserische Rückübernahmeabkommen, vorgelagerte Flüchtlingscamps an den europäischen Außengrenzen etc.
    Es sind die G8 – Staaten, die zusammen mit internationalen Konzernen und internationalen Organisationen wie WHO, IWF und Weltbank diese globalen Ungerechtigkeiten weiterentwickeln.
    Die Schaffung von Zonen völliger Armut und extremen Reichtums für Wenige ist die Ursache dafür, dass Menschen gezwungen sind, ihr Land zu verlassen.
    Deshalb stehen die Berliner Aktionstage am 24. Mai und am 1. Juni auch im Zeichen der Mobilisierung gegen den G8 ­ Gipfel in Heiligendamm.

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