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Denkzettel des Brandenburger Flüchtlingsrats 1999

Verliehen an:

Herrn Werner Ruppert, “Schnellrichter von Eisenhüttenstadt”

Begründung:

Das Amt des Richters stellt die Anforderung, unparteiisch und vorurteilsfrei ein Urteil zu einer bestimmten Rechtslage zu finden.

Der Flüchtlingsrat Brandenburg verleiht Herrn Ruppert den diesjährigen Denkzettel zum Anlass des internationalen Antirassismustages am 21.3.1999 aufgrund seiner öffentlichen, klar vorurteilsgeprägten Äußerungen, die dem Amt eines Richters entgegenstehen.

Herr Ruppert hat über die Abschiebehaft für Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt zu befinden. Ohne sich ein persönliches, eindrückliches Bild des Asylsuchenden zu machen – Herr Ruppert ist als “Schnellrichter von Eisenhüttenstadt” bekannt – urteilt er über Asylbewerber im allgemeinen:

“Diese Pseudo-Asylbewerber, die bekommen entsprechende Schulungen, wir kennen die Ausrede von diesen Leuten (...) Ich habe von denen, die mir vorgestellt wurden, noch nie, aber nicht in einem einzigen Fall den Eindruck gehabt, daß der verfolgt war (...)”

Das Weltbild des Herrn Ruppert bildet die Grundlage seiner Urteile:

“Ich halte von Multi-Kulti überhaupt nichts, ich bin nämlich der Meinung, es gibt Kulturen, und in dem Moment, wo man diese Kulturen vermischt, ist das genauso, als würden Sie verschiedene edle Weinsorten vermischen. Was da rauskommt, das weiß jeder.”

Menschen mit einer derart vorgefassten Meinung können nicht neutral, der Sachlage entsprechend, gerechte Urteile fällen. Dieser Richter äußert sich offensichtlich ausländerfeindlich und rassistisch.

Dafür verleiht ihm der Flüchtlingsrat Brandenburg den diesjährigen Denkzettel.

Dieser Denkzettel als PDF

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